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	<title>Herta Gotthelf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:09:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herta_Gotthelf&amp;diff=140132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;18quirl08: /* Leben */ Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-06T10:47:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herta Gotthelf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1902]] in [[Breslau]]; † [[13. Mai]] [[1963]] in [[Alf (Gemeinde)|Alf]]/Mosel) war eine deutsche Politikerin ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Gotthelf war vor 1933 Redakteurin der SPD-Frauenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Genossin&amp;#039;&amp;#039;, nach 1945 bei [[Kurt Schumacher]] Mitarbeiterin im [[Büro Dr. Schumacher]], im SPD-Parteivorstand, leitete das Frauensekretariat der Partei und war verantwortlich für die SPD-Frauenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Gleichheit. Organ der arbeitenden Frau.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herta Gotthelf war in ihrer Jugend in Breslau in verschiedenen Gruppen aktiv, darunter der [[Spartakusbund|Spartakus]]-Jugend. Nach ihrem SPD-Eintritt 1920 gehörte sie dementsprechend zum linken Flügel der Partei. Als Bankangestellte ging sie 1925 als Volontärin zum SPD-Parteivorstand nach Berlin und wurde dort bald Sekretärin von [[Marie Juchacz]]. 1934 floh sie nach Großbritannien, wo sie sich zuerst als Putzhilfe und Kindermädchen durchschlug. Von 1943 bis 1946 arbeitete sie für die [[BBC]]. In Großbritannien wurde sie Mitglied der von [[Fanny Blatny]] gegründeten „kleinen Fraueninternationale“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kehrte sie nach Deutschland zurück, arbeitete dort im Büro Schumacher, übernahm das zentrale Frauensekretariat der Partei und war schnell wieder verantwortliche Redakteurin der SPD-Frauenzeitschrift. Sie trug dazu bei, die internationalen Kontakte der SPD wieder aufzubauen und setzte sich politisch insbesondere für eine Reform des [[Abtreibung|Abtreibungsparagraphen § 218]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verhalf [[Elisabeth Selbert]] 1948 zu ihrem Mandat im [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rat]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Notz |Titel=Frauen in der Mannschaft. Sozialdemokratinnen im Parlamentarischen Rat und im Deutschen Bundestag 1948/49 bis 1957; mit 26 Biographien |Verlag=Verlag J.H.W. Dietz Nachf. |Ort=Bonn |Datum=2003 |ISBN=3-8012-4131-9 |Seiten=23 |Online=https://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/01743.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und brachte ihr bei der Parteifrauenkonferenz in Wuppertal am 7./9. September 1948 eine Modernisierung der Gleichstellung von Mann und Frau in der [[Artikel 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Verfassung]] nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gille-Linne: &amp;#039;&amp;#039;Gleichberechtigt! Die Sozialdemokratinnen Elisabeth Selbert und Herta Gotthelf im Kampf um Art. 3 II Grundgesetz 1948/49&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 75 (2019), S. 44–57, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gotthelf ihrerseits war – nach Ansicht der Historikerin [[Karin Gille-Linne]] – inspiriert von der Formulierung „Mann und Frau sind gleichberechtigt“, die bereits im Entwurf vom 14. November 1946 zur Verfassung der DDR fixiert worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karin Gille-Linne |Titel=Verdeckte Strategien |Verlag=Dietz |Ort=Bonn |Datum=2011 |Seiten=238–239}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die diesbezüglichen Informationen habe sie erhalten über ihre Vernetzung mit [[Käthe Kern]], der Vorsitzenden der bereits seit 1947 existierenden Verfassungskommission des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD)]].&amp;lt;ref&amp;gt;Grit Bühler: &amp;#039;&amp;#039;(Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR. Die frauenbewegte Gründerinnenzeit des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) 1945 - 1949&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutschland Archiv, 7. November 2023 (Erstveröffentlichung), 7. März 2024 Aktualisierung/Postskriptum ([https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/542468/die-muetter-der-gleichberechtigung-in-der-ddr/ bpb.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ traf im Parlamentarischen Rat auf energischen Widerstand. Selbert konnte sie erst durchsetzen, nachdem sie mit Gotthelfs Hilfe bundesweite Proteste organisiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gille-Linne: &amp;#039;&amp;#039;Gleichberechtigt! Die Sozialdemokratinnen Elisabeth Selbert und Herta Gotthelf im Kampf um Art. 3 II Grundgesetz 1948/49&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 75 (2019), S. 44–57, S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde Gotthelf erstmals zum besoldeten Mitglied des Parteivorstands gewählt, erhielt dabei die höchste Stimmenzahl der fünf besoldeten Mitglieder&amp;lt;ref&amp;gt;[http://library.fes.de/parteitage/pdf/pt-jahr/pt-1947.pdf &amp;#039;&amp;#039;Protokoll der Verhandlungen des Parteitags der SPD vom 29. Juni bis 2. Juli 1947 in Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;], S. 173&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde mehrfach wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://library.fes.de/parteitage/pdf/pt-jahr/pt-1956.pdf &amp;#039;&amp;#039;Protokoll der Verhandlungen des Parteitags der SPD vom 10. bis 14. Juli 1956 in München&amp;#039;&amp;#039;], S. 313&amp;lt;/ref&amp;gt; Als auf dem Stuttgarter Parteitag 1958, nach einer Reform des Organisationsstatuts, der besondere Wahlgang für besoldete Mitglieder des Parteivorstands entfiel, gelangte sie, ebenso wie [[Fritz Heine]], nicht mehr in den Vorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Protokoll der Verhandlungen des Parteitags der SPD vom 18. bis 23. Mai 1958 in Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;, S. 457 f., 500&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gotthelf verstarb im Alter von 60 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45143547.html |titel=Gestorben: Herta Gotthelf. In: Der Spiegel vom 22. Mai 1963 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190115012337/http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45143547.html |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gotthelf, Herta&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Bd. 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1980, S. 238&lt;br /&gt;
* [[Joseph Walk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. Saur, München 1988, ISBN 3-598-10477-4.&lt;br /&gt;
* [[Hiltrud Häntzschel]], [[Inge Hansen-Schaberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen handeln. Politik – Parteiarbeit – Pazifismus in der Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Frauen und Exil, 3. [[Edition text + kritik]], München 2010, ISBN 978-3-86916-078-8 (darin 1 Kap. über H. G.).&lt;br /&gt;
* Karin Gille-Linne: &amp;#039;&amp;#039;Verdeckte Strategien: Herta Gotthelf, [[Elisabeth Selbert]] und die Frauenarbeit der SPD 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. J.H.W. Dietz Nachf., Bonn 2011, ISBN 978-3-8012-4206-0 (= &amp;#039;&amp;#039;Politik- und Gesellschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 90, zugleich [[Dissertation]] [[Fernuniversität Hagen]] unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Herta Gotthelf, Elisabeth Selbert und die Gleichberechtigung&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Karin Gille-Linne: &amp;#039;&amp;#039;Gleichberechtigt! Die Sozialdemokratinnen Elisabeth Selbert und Herta Gotthelf im Kampf um Art. 3 II Grundgesetz 1948/49&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 75 (2019), S. 44–57.&lt;br /&gt;
* Gisela Notz: &amp;#039;&amp;#039;Herta Gotthelf (1902–1963)&amp;#039;&amp;#039;. In: Siegfried Mielke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafterinnen im NS-Staat, biografisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2 Metropol-Verlag, Berlin 2022 (Gewerkschafter im Nationalsozialismus; 10), ISBN 978-3-86331-633-4, S. 165–181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|142829757}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/maenner-und-frauen-sind-gleichberechtigt.1170.de.html?dram:article_id=184037 Dossier „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Der Kampf um die Gleichheit der Geschlechter vor 60 Jahren. Von Gudula Geuther]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142829757|LCCN=no2011197593|VIAF=160370206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gotthelf, Herta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gotthelf, Herta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Alf (Gemeinde)|Alf]], Mosel&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;18quirl08</name></author>
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