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	<title>Herta-Maria Witzemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herta-Maria_Witzemann&amp;diff=1748860&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Weltenspringerin: /* Leben und Wirken */ WP-Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-15T08:45:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; WP-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herta-Maria Witzemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Dezember]] [[1918]] in [[Dornbirn]]/Österreich; † [[8. März]] [[1999]] in [[Ludwigsburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/momente/rubriken/landleute/herta-maria-witzemann/ |titel=Herta-Maria Witzemann |werk=Staatsanzeiger Baden-Württemberg |abruf=2019-06-15 |archiv-datum=2020-11-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201124231401/https://www.staatsanzeiger.de/momente/rubriken/landleute/herta-maria-witzemann/ |offline=ja |archiv-bot=2025-06-24 18:41:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine Innenarchitektin und Möbelentwerferin. Sie war Hochschullehrerin und Präsidentin des [[Bund Deutscher Innenarchitekten|Bundes Deutscher Innenarchitekten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Herta-Maria Witzemann erhielt von 1924 bis 1937 an der Grundschule und am Realgymnasium in Reutlingen ihre Schulbildung. Nach einem Schreinerpraktikum studierte sie von 1938 bis 1940 an der &amp;#039;&amp;#039;[[Kunstgewerbeschule]] Wien&amp;#039;&amp;#039; in der Fachklasse für Architektur und industrielle Entwürfe bei [[Oswald Haerdtl]] und danach bis 1942 an der [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Akademie für Angewandte Kunst München]] bei [[Georg Buchner (Architekt)|Georg Buchner]] und [[Josef Hillerbrand]]. Ihre Studien schloss sie mit einem Diplom ab. Von 1942 bis 1945 war sie Assistentin in der Fachklasse von Haerdtl in Wien und Mitarbeiterin im Atelier Haerdtls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete sie vier Jahre in bekannten Stuttgarter Architekturbüros. Danach begann eine Zeit der selbständigen Tätigkeit als [[Innenarchitekt]]in und [[Möbeldesigner]]in, in der sie neben Privataufträgen und Aufträgen aus dem Bereich der Industrie auch die Raumgestaltung öffentlicher Gebäude übernahm, so die Rathäuser in Reutlingen, Pforzheim, Gerlingen, Bietigheim, Dürrheim und St. Georgen, die Rundfunk- und Fernsehstudios für den [[Süddeutscher Rundfunk|Süddeutschen Rundfunk]] in Stuttgart, die Kurhäuser der Bäder Krozingen, Dürrheim und Buchau, mehrere Verwaltungsgebäude, das Spielkasino und Kurhaus Baden-Baden, das Wilhelmspalais, das Neue Schloss und der Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart, die Restaurants des Stuttgarter und Mannheimer Fernsehturms, Umbau und Einrichtung des [[Kanzlerbungalow]]s in Bonn gemäß den geschmacklichen Vorstellungen von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Kurt Georg Kiesinger]] (seinerzeit in Medien und bei Fachleuten umstritten) sowie das [[Petersberg (Siebengebirge)|Gästehaus der Bundesrepublik]] auf dem Petersberg in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus entwickelte sie Serienmöbel für etwa zehn zum Teil über Europa hinaus bekannte Unternehmen wie [[Knoll-International]], [[Walter Knoll (Möbelfabrikant)|Walter Knoll]], [[Michael Thonet|Thonet]], [[Erwin Behr Möbelfabrik|Erwin Behr]] und Heal’s London. Im In- und Ausland gestaltete sie sieben Ausstellungen, so 1957 auf der [[Interbau]] in Berlin, der Triennale in Mailand, für die sie eine Silbermedaille erhielt, 1958 auf der [[Expo 58|Weltausstellung in Brüssel]], in London und in Venedig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrtätigkeit ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1952 übernahm sie, zeitgleich mit [[Herbert Hirche]], die Leitung einer Klasse für [[Innenarchitektur]] und [[Möbelbau]] an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]] und wurde 1961 zur [[Professor]]in ernannt. 1985 wurde sie [[Emeritierung|emeritiert]]. Zusammen mit ihren Kollegen [[Erwin Heinle]] und [[Wolfgang Stadelmaier]] war sie in den 1970er Jahren maßgeblich an der Einführung eines Diplom-Abschlusses für Innenarchitekten an der Stuttgarter Kunstakademie beteiligt, den es mit dem [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] eines &amp;#039;&amp;#039;Dipl.-Ing.&amp;#039;&amp;#039; bis dahin an keiner Kunsthochschule in der Bundesrepublik gab und der für andere Hochschulen Modellcharakter hatte. Neben all diesen vielseitigen Tätigkeiten verfasste sie Fachbücher und -aufsätze, die zusammen mit ihren gestalterischen Arbeiten einen Beitrag zur Wohnkultur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der langjährige Rektor der Akademie, [[Wolfgang Kermer]], erinnerte sich ihrer jahrzehntelangen Vorstandstätigkeit bei der Vereinigung der „Freunde der Akademie Stuttgart e. V.“. „Bestens ‚vernetzt‘ [...] verstand sie es, mit fachlicher Kompetenz, Ausdauer, Geschick und ihren legendären Verbindungen zu Persönlichkeiten der Landespolitik und darüber hinaus dem Freundeskreis hilfreiche Kontakte und Anstöße zu vermitteln. Das von ihr bewohnte Kavaliershäuschen auf der Solitude war bis zuletzt ein Standort für Vereinsangelegenheiten und zugleich gastfreundliche Begegnungsstätte für Vereinsmitglieder.“&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kermer: &amp;#039;&amp;#039;Freundschaft – in einer Zeit des Umbruchs und der Neugestaltung: ein persönliches Erinnerungs- und Dankeswort aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums der „Freunde der Akademie Stuttgart e. V.“ am 22. März 2024.&amp;#039;&amp;#039; [[Kusel]]: Selbstverlag, 2024, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbandstätigkeit ==&lt;br /&gt;
Sie wirkte mit Engagement als Vorsitzende des baden-württembergischen Landesverbands des [[Bund Deutscher Innenarchitekten|Bundes Deutscher Innenarchitekten]], der es sich zum Ziel gesetzt hatte, der Innenarchitektur ein gleichberechtigtes Wirkungsfeld neben der Architektur zu eröffnen. Von 1972 bis 1977 war sie Präsidentin des Bundes Deutscher Innenarchitekten. Sie erfüllte dieses Amt mit der ihr eigenen Energie und wurde dafür mit der Ehrenpräsidentenschaft dieser Vereinigung geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Herta-Maria Witzemann wurde 1978 mit der [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]] und 1980 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik]] ausgezeichnet. 1985 erhielt sie das Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Herta-Maria-Witzemann-Preis&amp;#039;&amp;#039; wurde von Dr. Brunhilde Wachter im Gedenken an ihre Schwester und deren Leistungen für die Akademie gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart: zum 200jährigen Bestehen der Akademie: Die Lehrer 1946–1961&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart, 1961, S. 75–78&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kermer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der Fachgruppen Grafik-Design, Innenarchitektur und Design: Ade, Brudi, Bruse, Franz, Heinle, Henning, Jacki, Klink, Kröplien, Lehmann, Mohl, Stadelmaier, Stemshorn, [[Arno Votteler|Votteler]], Weidemann, Witzemann, Wollner&amp;#039;&amp;#039;. Landeskunsthochschulwochen Baden-Baden, 5. – 21. Juni 1981. Stuttgart: Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart, 1981, S. 72–76&lt;br /&gt;
* Karin Theis-Sina: &amp;#039;&amp;#039;Herta-Maria Witzemann. Star-Innenarchitektin&amp;#039;&amp;#039;. In: Lauter Frauen. Aufgespürt in Baden-Württemberg. 47 Porträts, Stuttgart: Theiss 2000, ISBN 3-8062-1525-1, S. 177–179.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119169827}}&lt;br /&gt;
* {{Whoswho}}&lt;br /&gt;
* [http://www.formguide.de/designer/uebersicht/herta-maria-witzemann/ Herta-Maria Witzemann] auf formguide.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119169827|LCCN=n/82/120651|VIAF=27875455}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Witzemann, HertaMaria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenarchitekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Witzemann, Herta-Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Innenarchitektin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dornbirn]], Vorarlberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Weltenspringerin</name></author>
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