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	<title>Herschberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:36:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herschberg&amp;diff=175444&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: /* Institutionen */ Ein Kinderspielplatz wie auch Minigolfplatz usw. sind doch keine „Institutionen“.</title>
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		<updated>2025-11-24T11:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Institutionen: &lt;/span&gt; Ein Kinderspielplatz wie auch Minigolfplatz usw. sind doch keine „Institutionen“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Herschberg COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 49/18/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 7/32/50/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Herschberg in PS.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Südwestpfalz&lt;br /&gt;
| Verbandsgemeinde = Thaleischweiler-Wallhalben&lt;br /&gt;
| Höhe            = 367&lt;br /&gt;
| PLZ              = 66919&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 06375&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 07340017&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Hauptstraße 52&amp;lt;br /&amp;gt;66987 Thaleischweiler-Fröschen&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.vgtw.de/gemeinden/herschberg/ www.vgtw.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister   = Andreas Schneider&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
| Partei           = WGr IZH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Odenbachtal.jpg|mini|hochkant|Odenbachtal im Osten der Gemeindegemarkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herschberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Südwestpfalz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Herschberg liegt im Südwesten von Rheinland-Pfalz auf der [[Sickinger Höhe]], die nach dem Ritter [[Franz von Sickingen]] benannt ist. Zu Herschberg gehören zusätzlich die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Aspenhof, Konradsmühle, Weihermühle, [[Würschhauserhof]] und Würschhausermühle.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=167}} Die Gemeindegemarkung wird von [[Wallhalb]], [[Schauerbach (Wallhalb)|Schauerbach]] und [[Odenbach (Schauerbach)|Odenbach]] eingerahmt, die großenteils die Grenze zu den Nachbarortschaften bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname wurde im Jahr 1149 erstmals urkundlich erwähnt. Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zu [[Leiningen-Dagsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Herschberg in den [[Kanton Waldfischbach]] eingegliedert und war Sitz einer &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;, der zusätzlich [[Saalstadt]], [[Schauerberg]] und [[Wallhalben]] angehörten. 1815 wurde der Ort zunächst [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Ein Jahr später wechselte er in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 war er Bestandteil des [[Landkommissariat Pirmasens|Landkommissariats Pirmasens]], das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde Herschberg in den [[Landkreis Südwestpfalz|Landkreis Pirmasens (ab 1997 &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Südwestpfalz&amp;#039;&amp;#039;)]] eingegliedert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Gemeinde innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahr 1970 wurde die Gemeinde zum „staatlich anerkannten Erholungsort“ ernannt. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde sie 1972 der neugeschaffenen [[Verbandsgemeinde Wallhalben]] zugeordnet. Seit 2014 gehört Herschberg zur [[Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Herschberg entwickelte sich folgendermaßen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0734009017&amp;amp;tp=42879 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:right; margin:0; border-spacing:0;&amp;quot; class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 650&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 745&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 756&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 892&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 983&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 1.025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 841&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 820&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07340017}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-top:.5em; width:400px;&amp;quot;| [[Datei:Einwohnerentwicklung von Herschberg.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Herschberg von 1815 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
; Konfessionen&lt;br /&gt;
Ende 2014 waren 61,8 % der Einwohner evangelisch und 29,0 % katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0734009017 Gemeindestatistik KommWis, Stand: 31. Dezember 2014.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Jüdische Gemeinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herschberg-Judenfriedhof-18-gje.jpg|mini|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herschberg bestand im 19. Jahrhundert eine relativ große jüdische Gemeinde. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zurück. 1747 wurde ein [[Jüdischer Friedhof Herschberg|jüdischer Friedhof]] angelegt, der noch besteht. 1801 lebten 50 jüdische Personen im Ort; 1848 wurde mit 170 die höchste Zahl jüdischer Gemeindeglieder erreicht, dies waren etwa 25 % der Einwohner. Eine [[Synagoge]] ist erstmals 1815 genannt, 1830 wurde eine neue eingerichtet. Im September 1892 konnte nochmals eine neue Synagoge eingeweiht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;juner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus G. Juner |Titel=Herceberch. Auf der Suche nach der Geschichte eines Ortes |Ort=Herschberg |Datum=1995 |Seiten=277–289}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Aus- und Abwanderung verringerte sich die Zahl der jüdischen Einwohner seit der Zeit um 1880 so stark, dass die Gemeinde um 1905/10 aufgelöst und die [[Synagoge (Herschberg)|Synagoge]] zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Dieses Haus wurde 1999 abgebrochen. Die beiden letzten jüdischen Einwohner kamen nach ihrer [[Wagner-Bürckel-Aktion|Deportation 1940]] ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;juner&amp;quot; /&amp;gt; Nach Angaben der Gedenkstätte [[Yad Vashem]] wurden 16 gebürtige oder länger in Herschberg lebende jüdische Bürger Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/h-j/891-herschberg-rheinland-pfalz&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gedenken an diese Menschen wurden im Februar 2012 [[Liste der Stolpersteine in Herschberg|Stolpersteine]] in Herschberg verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Herschberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|IZH]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 4 || – || – || 8 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3400901700 |titel=Herschberg, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Herschberg |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 4 || 2 || – || 6 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3400901700.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 4 || – || – || 8 || 12 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 6 || 2 || 4 || – || 12 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 5 || 3 || 4 || – || 12 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* IZH = Initiative Zukunft Herschberg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Andreas Schneider (IZH) wurde am 13.&amp;amp;nbsp;August 2019 Ortsbürgermeister von Herschberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/171/ausgabe/34/2019/artikel/00000000000017089838-OL-171-2019-34-34 |titel=Berufung eines Nachfolgers für den Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Herschberg |werk=Mitteilungsblatt, Wochenzeitung mit den amtlichen Bekanntmachungen der Verbandsgemeinde, Ausgabe 34/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2019-08-19 |abruf=2020-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 56,49 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3400000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2020-03-26 |kommentar=siehe Thaleischweiler-Fröschen-Wallhalben, Verbandsgemeinde, erste Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 setzte sich Andreas Schneider mit 65,5 % gegen einen Mitbewerber durch und wurde damit für weitere fünf Jahre wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3400901700 |titel=Herschberg, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Herschberg |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneiders Vorgänger waren Manfred Biedinger (CDU) und [[Lydia Westrich]] (SPD).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martina Benkel |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/zweibruecken/artikel/buergermeister-hadert/ |titel=Bürgermeister hadert |werk=[[Die Rheinpfalz]] |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2019-03-25 |abruf=2020-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Von Blau und Silber geteilt, oben ein rotbewehrter silberner Adler, unten fünf schwarze Kugeln 2:1:2.&lt;br /&gt;
|Quelle      = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
|Zusatz      = Es wurde 1950 vom [[Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz|Mainzer Innenministerium]] genehmigt.&lt;br /&gt;
|Begründung  = Der silberne Adler erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit des Ortes zu den [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningern]], die fünf Kugeln &amp;#039;&amp;#039;(Bollen)&amp;#039;&amp;#039; weisen auf das Geschlecht der [[Sickingen (Adelsgeschlecht)|Sickinger]] hin.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herschberg-SWP.JPG|mini|hochkant|Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Würschhauserhof&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;jüdische Friedhof&amp;#039;&amp;#039; sind jeweils als [[Gesamtanlage|Denkmalzonen]] ausgewiesen. Hinzu kommen vier Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Herschberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet existieren [[Liste der Naturdenkmale in Herschberg|fünf Naturdenkmale]]. Das Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Wallhalbtal – Schauerbachtal&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich teilweise über die Gemarkung von Herschberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mundart ===&lt;br /&gt;
Die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben widmet sich intensiv der Pflege der [[Pfälzische Dialekte|Pfälzer Mundart]] und veranstaltet seit 1991 in zweijährlichem Turnus den Sickinger Mundartwettstreit, dessen Endrunde samt Preisverleihung in der &amp;#039;&amp;#039;Bürgerhalle Herschberg&amp;#039;&amp;#039; stattfindet. Sparten sind [[Lyrik|Mundartlyrik]] und [[Prosa|-prosa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pferderennen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 wurde in Herschberg der Reiterverein &amp;#039;&amp;#039;Sickingerhöhe&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der damals das erste [[Pferderennen]] veranstaltete. Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Meilbächel-Rennen&amp;#039;&amp;#039; fand es bis zum Jahr 2010&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/pirmasens/artikel/gericht-empfiehlt-anwalt-einzuschalten/ |titel=Gericht empfiehlt, Anwalt einzuschalten |werk=[[Die Rheinpfalz]] |datum=2018-01-03 |abruf=2019-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; alljährlich statt, und zwar nicht auf einem Rundkurs, sondern talaufwärts und nach klassischer englischer Art „von Punkt zu Punkt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturerlebnis ===&lt;br /&gt;
In der Nähe von Herschberg verlaufen ein &amp;#039;&amp;#039;Wasserschaupfad&amp;#039;&amp;#039; sowie der [[Mühlenweg (Wallhalbtal)|Mühlenweg]], der die Gemeinden im Bereich der [[Wallhalb]] verbindet. Der Wasserschaupfad ist in einigen Wanderkarten verzeichnet. Die Teilabschnitte beginnen an verschiedenen Örtlichkeiten (beispielsweise Herschberg, Saalstadt). Infotafeln beschreiben Geschichte, Beschaffenheit und Bedeutung der auf dem Wege liegenden Sehenswürdigkeiten. Als Raststation kann die bewirtschaftete ehemalige Weihermühle dienen. Das Herschberger &amp;#039;&amp;#039;Waldmuseum&amp;#039;&amp;#039; ist aus Gründen des fehlenden Brandschutzes dauerhaft geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Herschberg lebt überwiegend von [[Tourismus]] sowie von [[Landwirtschaft|Land-]] und [[Forstwirtschaft]]. Die Wasserversorgung wurde früher durch die Konradsmühle gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Verkehrsmäßig ist die Gemeinde über die 6&amp;amp;nbsp;km nordöstlich gelegene Anschlussstelle [[Weselberg]] an die [[Bundesautobahn 62|Autobahn&amp;amp;nbsp;62]] ([[Pirmasens]]–[[Trier]]) angebunden, die großräumig auch die Verbindungen zur [[Bundesautobahn 6|A&amp;amp;nbsp;6]] im Norden und zur [[Bundesstraße 10|B&amp;amp;nbsp;10]] im Süden schafft. Die Kreisstraßen [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 18|18]] und [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 19|19]] führen durch den Ort. Die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 475|Landesstraße&amp;amp;nbsp;475]] führt durch den Westen des Gemeindegebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeiteinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Herschberg verfügt über eine große Freizeitanlage, die einen Minigolfplatz, Tennisplätze und einen Kinderspielplatz bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Klaus G. Juner (* 30. September 1928; † 27. Oktober 2016), Heimatautor und Genealoge, wurde am 1. November 2009 in Würdigung seines vielfältigen Engagements für die Gemeinde zum Ehrenbürger ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://s435559266.website-start.de/literatur/ |titel=Literatur |hrsg=Ortsgemeinde Herschberg |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181217202340/http://s435559266.website-start.de/literatur/ |abruf=2018-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/pm/zweibruecken/ehrenbuergerwuerde-fuer-klaus-juner_aid-50986741 |titel=Ehrenbürgerwürde für Klaus Juner |werk=Pfälzischer Merkur |datum=2009-10-27 |abruf=2020-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Mehlis]] (1850–1933), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Martin Horn (Leichtathlet)|Martin Horn]] (* 1969), Leichtathlet, Teilnehmer bei den Paralympischen Spielen 1996 und 2000, im Jahr 2000 Bronzemedaille in der 4 × 100-m-Staffel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die in Herschberg wirkten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Albert Bohl]], ehemaliger Ortsbürgermeister, Träger des Bundesverdienstkreuzes Relevanz? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Adam Ritzhaupt]] (1882–1976), evangelischer Theologe und Schriftsteller, war Pfarrer in Herschberg von 1909 bis 1916.&lt;br /&gt;
* [[Johann Schiller (Theologe)|Johann Schiller]] (1812–1886), evangelischer Pfarrer, Theologe und Schriftsteller, war in Herschberg Pfarrer.&lt;br /&gt;
* [[Lydia Westrich]], Politikerin (SPD), Mitglied des Bundestages, wohnt in Herschberg&lt;br /&gt;
* [[Christin Hussong]] (* 1994), Leichtathletin (Speerwurf), war Teilnehmerin der Olympischen Spiele 2016 und Europameisterin 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Klaus G. Juner&lt;br /&gt;
   |Titel=Herceberch. Auf der Suche nach der Geschichte eines Ortes&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Ein Streifzug durch die Vergangenheit der Sickingerhöhgemeinde Herschberg&lt;br /&gt;
   |Ort=Herschberg&lt;br /&gt;
   |Datum=1995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vgtw.de/gemeinden/herschberg/ Die Ortsgemeinde Herschberg auf den Seiten der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben]&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/herschberg_synagoge.htm Informationen zur jüdischen Geschichte und der Synagoge in Herschberg]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o34009017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Südwestpfalz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4663610-9|VIAF=234787127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sickinger Höhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1149]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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