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	<title>Herrschaft Gedern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T00:21:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herrschaft_Gedern&amp;diff=558092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Stolberg */ -</title>
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		<updated>2026-01-11T19:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stolberg: &lt;/span&gt; -&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Gedern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein aus dem [[Mittelalter]] überkommener [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaftsbereich]], der am Anfang des 19. Jahrhunderts im [[Großherzogtum Hessen]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die von den [[Büdingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Büdingen]] abstammenden Herren von Ortenberg bauten in [[Gedern]] eine Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1247 erbten Eberhard I. [[Breuberg (Adelsgeschlecht)|Reiz von Breuberg]] und [[Albrecht I. (Trimberg)|Albrecht I.]] von [[Stammliste von Trimberg|Trimberg]] Gedern nach dem Tod des [[Wetterau]]er [[Landvogt]]s Gerlach II. von [[Grafschaft Büdingen|Büdingen]]. Sie waren seine Schwiegersöhne. Auf Eberhard I. von Breuberg folgten sein Sohn [[Gerlach von Breuberg|Gerlach]] und dessen Sohn [[Eberhard III. von Breuberg|Eberhard III.]], beide Landvögte in der Wetterau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard III. starb 1323 ohne Sohn, und die Herrschaft Gedern kam in der Folge an [[Konrad V. von Trimberg]] und [[Gottfried V. (Eppstein)|Gottfried V. von Eppstein]]. Als die Trimberger 1376/84 im Mannesstamm ausstarben, fiel Gedern ganz an Eppstein. Anlässlich der Eppsteiner Erbteilung von 1433 kam Gedern an die Linie Eppstein-Königstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard IV. (Eppstein-Königstein)|Eberhard IV. von Eppstein-Königstein]] blieb ohne männliche Nachkommen und Erben. Eberhards Schwester [[Anna von Eppstein-Königstein|Anna]] heiratete den Grafen [[Botho zu Stolberg|Botho III. von Stolberg]] (1467–1538). Ihr Sohn [[Ludwig zu Stolberg]] wuchs ab 1514 bei Eberhard und seiner Frau Katharina von Weinsberg auf und wurde Eberhards Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stolberg ===&lt;br /&gt;
Mit dem Tod von Eberhard 1535 fiel die Herrschaft Gedern und die Eberhard gehörige [[Grafschaft Königstein]] an die Stolberger Grafen. Ludwig übernahm die neuen Besitztümer und bildete daraus die kurzlebige Grafschaft Stolberg-Königstein. Nach dem Erlöschen im Mannesstamm fiel Gedern an [[Stolberg-Wernigerode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolberg-Gedern gehört zu den Gebieten, in denen das [[Solmser Landrecht]] [[Gewohnheitsrecht|gewohnheitsrechtlich]] aber nur teilweise [[Rezeption (Recht)|rezipiert]] wurde. Das galt insbesondere für die Bereiche [[Vormundschaft]]srecht, [[Erbleihe]] und [[eheliches Güterrecht]]. Im Übrigen galt das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]].&amp;lt;ref&amp;gt; Schmidt, S. 108, sowie beiliegende Karte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Erst das [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]], das einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] galt, setzte zum 1. Januar 1900 das alte [[Partikularrecht]] außer Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1677 entstand durch Erbteilung des Hauses Stolberg-Wernigerode das Haus Stolberg-Gedern. Als die Fürsten zu Stolberg-Gedern 1804 im Mannesstamm ausstarben, erbte die Hauptlinie Stolberg-Wernigerode die Herrschaft Gedern. Sie wurde in dem Herrschaftsverband der Familie auch als &amp;#039;&amp;#039;Amt Gedern&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Das [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] war für [[Verwaltung]] und [[Rechtsprechung]] in dem Gebiet zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Beitritt zum [[Rheinbund]] erlangte das [[Großherzogtum Hessen]] hier die staatliche Souveränität&amp;lt;ref&amp;gt; Art. 24 [https://de.wikisource.org/wiki/Rheinbundakte Rheinbundakte]. &amp;lt;/ref&amp;gt;, erhebliche Teile der Hoheitsrechte übten die Grafen von Stolberg-Wernigerode als [[Patrimonialgericht]]sherren aber auch weiterhin aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Verwaltungsreform von 1821 wurden im Großherzogtum auf der Ebene der Ämter [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung|Rechtsprechung und Verwaltung getrennt]] und die Aufgaben der überkommenen [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] in Landratsbezirken (zuständig für die Verwaltung) und Landgerichtsbezirken (zuständig für die Rechtsprechung) neu organisiert. Das Amt Gedern wurde dabei hinsichtlich der Verwaltung dem [[Landratsbezirk Nidda]], „vorbehaltlich der [[Standesherr (Deutscher Bund)|standesherrlichen]] Polizeirechtsame“, und hinsichtlich der Rechtsprechung dem [[Landgericht Ortenberg]] zugeteilt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; wobei die Rechte der Grafen von Stolberg-Wernigerode auch in gerichtlichen Angelegenheiten gewahrt blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
Zur &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Gedern&amp;#039;&amp;#039; gehörten&amp;lt;ref&amp;gt; Schmidt, S. 25, Anm. 81. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [[Gedern]]&lt;br /&gt;
* [[Glauberg (Glauburg)|Glauberg]]&lt;br /&gt;
* Louisenlust (Hof)&lt;br /&gt;
* Neuhof (Hof)&lt;br /&gt;
* [[Ranstadt]]&lt;br /&gt;
* Schönhausen (Hof)&lt;br /&gt;
* [[Usenborn]]&lt;br /&gt;
* [[Volkartshain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Herrschaft Gedern erstreckte sich über Bereiche, die heute in den [[Gemarkung]]en der Gemeinden Gedern, [[Glauburg]], [[Ortenberg (Hessen)|Ortenberg]], [[Ranstadt]] und [[Grebenhain]] liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Giessen 1893.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hoeckmann.de/deutschland/regionen/gedern.htm Herrschaft Gedern Karte Hessen 1789]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = bsb10510149&lt;br /&gt;
| hrsg     = Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz.&lt;br /&gt;
| jahr     = 1821&lt;br /&gt;
| nr-text  = 33&lt;br /&gt;
| datum    = 1821-07-14&lt;br /&gt;
| titel    = Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend&lt;br /&gt;
| seite    = 403&lt;br /&gt;
| seiten   = 403 ff. (411 f.)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaft (Territorium)|Gedern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Hessen)|Gedern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Wetteraukreis)|Gedern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Wetterau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Oberhessen, Provinz Hessen-Darmstadt)|Gedern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Stolberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glauburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortenberg (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ranstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grebenhain]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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