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	<title>Herrmann Bachstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herrmann_Bachstein&amp;diff=119537&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-12-15T17:12:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Herrmann Bachstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1834]] in [[Apolda]]; † [[4. Februar]] [[1908]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Bauunternehmer]] und Eisenbahn[[unternehmer]]. Er war Initiator und Betreiber bzw. Teilhaber von über 60&amp;amp;nbsp;[[Straßenbahn]]- und [[Eisenbahn]]gesellschaften in Deutschland und im Ausland, insbesondere von [[Kleinbahn|Klein-]] und [[Nebenbahn]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Louis Herrmann Bachstein (1834–1908), Baumeister und Eisenbahnunternehmer.jpg|mini|Grabmal Bachstein]]&lt;br /&gt;
Bachstein wurde als Sohn eines Kupferschmiedemeisters in Apolda geboren, er erlernte ab 1850 das Handwerk des [[Zimmerer]]s. Nach Zwischenstationen an der [[Gewerbeakademie Chemnitz]] und der [[Baugewerkschule Holzminden]] studierte er ab 1856 an der [[Berliner Bauakademie]]. Seit 1859 als Baumeister tätig, arbeitete Hermann Bachstein ab 1864 für den Eisenbahnunternehmer [[Bethel Henry Strousberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1860er Jahre hatte Bachstein einige Bahnen bauen lassen, aber erst nach dem [[Insolvenz|Konkurs]] Strousbergs 1874 stieg er selber in großem Maßstab ins Bahnbaugeschäft ein. Bachstein gründete 1879 in Berlin die &amp;#039;&amp;#039;[[Verkehrsbetriebe Bachstein|Centralverwaltung für Secundairbahnen]] Herrmann Bachstein (CV)&amp;#039;&amp;#039;, die 1883 in Form einer [[Offene Handelsgesellschaft|Offenen Handelsgesellschaft (OHG)]] ins [[Handelsregister]] eingetragen wurde. Diese wurde 1933 in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] umgewandelt. Er gründete als [[Tochtergesellschaft]] unter anderem 1895/1897 die [[Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft]] (SEG) mit Sitz in [[Darmstadt]], auf die einige Bahnen der CV übergingen und deren [[Aufsichtsrat]]svorsitzender er wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 gründete Herrmann Bachstein gemeinsam mit dem britischen Investor Sir Henry Wathley Tyler die [[Kettenschifffahrt auf Havel und Spree|Berliner Krahn-Gesellschaft H. Bachstein &amp;amp; Co.]] mit Sitz in Berlin, Kronprinzenufer 8. Sie ließ fünf Dampfkräne am Schöneberger Ufer, am Nordhafen und am Humboldthafen errichten, die das Entladen der massenhaft benötigten Ziegelsteine aus den aus dem Havelland ankommenden Kähnen erleichtern und beschleunigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bahnbauten übernahm Bachstein auch andere Projekte in aller Welt, das letzte Vorhaben war der Bau des [[Karawankentunnel (Eisenbahn)|Karawankentunnels]] in Österreich. Nach dem Tod von Herrmann Bachstein im Jahre 1908 übernahm sein Sohn Herrmann Bachstein junior (1876–1944) die Geschäfte. 1923 wurden die in Thüringen gelegenen Bahnen der CV zur &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringische Eisenbahn-AG]] (Theag)&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Aus der CV entstand die heutige &amp;#039;&amp;#039;[[Verkehrsbetriebe Bachstein]] GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
1916 beteiligte sich Herrmann Bachstein an der Bayerische Flugzeug-Werke AG (BFW AG), die mit Unterstützung des Staates Bayern aus den unwirtschaftlich arbeitenden Gustav Otto Flugmaschinenwerken in München hervorging. Der Firmensitz lag am Oberwiesenfeld. Die Anlagen der Otto-Werke am Münchner Firmensitz wurden übernommen, der Eigentümer Gustav Otto (1883–1926) ausbezahlt. Der auf den 7. März 1916 datierte Handelsregistereintrag mit einem Grundkapital von einer Million RM nennt als Gesellschafter die Bank für Handel und Industrie, Berlin (36 %), die MAN AG (30 %) und die Firma Hermann Bachstein, Berlin (34 %). Die BFW AG hatte 1917 eine Belegschaft von 2.400 Personen und baute monatlich 200 Flugzeuge. Sie war Vorläufer der Bayerischen Motorenwerke (BMW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Emilie geb. Würthner (* 30. Januar 1840, † 6. März 1900). Ihre Tochter Elsa (1878–1968) heiratete 1905 [[Enno Walther Huth|Walther Huth]], der ab 1909 ein Pionier der deutschen Luftfahrtindustrie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrmann Bachstein war Bauherr einer von den Berliner Architekten [[Cremer &amp;amp; Wolffenstein]] entworfenen und 1890 erbauten Villa in Berlin-Grunewald, Bismarckallee 32.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Architektonische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Jahrgang 1893, Heft 4, Tafel 25 (Abbildung) ([https://archive.org/details/gri_33125006282434/page/n63/mode/2up?q=Bachstein online] bei &amp;#039;&amp;#039;archive.org&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Blätter für Architektur und Kunsthandwerk]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Jahrgang 1894, Heft 4, S. 23 (Text), Tafel 40 (Abbildung) ([https://archive.org/details/blatterfurarchit07unse/page/22/mode/2up?q=Bachstein online] bei &amp;#039;&amp;#039;archive.org&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrmann Bachstein starb 1908 im Alter von 73&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin und wurde auf dem [[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor#Friedhof I der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde|Friedhof&amp;amp;nbsp;I der Jerusalems- und Neuen Kirche]] vor dem [[Hallesches Tor|Halleschen Tor]] beigesetzt. Sein repräsentatives Grabmal mit antikisierender Grabwand aus rotbraunem [[Granit]] ist erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dirk Endisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Verkehrsbetriebe Bachstein&amp;#039;&amp;#039;. [[Selbstverlag]], Leonberg 2004, ISBN 3-936893-10-1.&lt;br /&gt;
* Winfried Dörner: &amp;#039;&amp;#039;Die Südharz-Eisenbahn. Eine Region und ihre Bahnlinie&amp;#039;&amp;#039;. Dörner-Medien-Verlag, Bad Salzdetfurth / Braunlage 2018, ISBN 978-3-944110-02-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.vb-bachstein.de/ Internetseite der Verkehrsbetriebe Bachstein GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117534773|VIAF=32776338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bachstein, Herrmann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauunternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schienenverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bachstein, Herrmann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bachstein, Louis Herrmann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bau- und Eisenbahn-Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Apolda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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