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	<title>Herrlisheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herrlisheim&amp;diff=1256597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Bevölkerungsentwicklung */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2026-03-01T18:02:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde Herrlisheim im Unterelsass. Zur gleichnamigen Gemeinde im Oberelsass siehe [[Herrlisheim-près-Colmar]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Herrlisheim&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Herrlisheim (Bas-Rhin).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Bischwiller|Bischwiller]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Pays Rhénan|Pays Rhénan]]&lt;br /&gt;
|insee=67194&lt;br /&gt;
|cp=67850&lt;br /&gt;
|longitude=07/54/27/O&lt;br /&gt;
|latitude=48/43/49/N&lt;br /&gt;
|alt mini=120&lt;br /&gt;
|alt maxi=131&lt;br /&gt;
|km²=14.38&lt;br /&gt;
|siteweb=https://www.herrlisheim.fr/&lt;br /&gt;
|image=Herrlisheim-St Arbogast-08-Turm-gje.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Turm der Kirche St. Arbogast&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herrlisheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Herlisheim}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67194}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67194}}) im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes findet sich in einer Schenkungsurkunde von 743 zu Gunsten des Klosters [[Wissembourg|Weißenburg]]. Das Dorf wird &amp;#039;&amp;#039;Hariolfesvilla&amp;#039;&amp;#039; („Hariolds Hof“) genannt. Die Landgrafen von [[Unterelsass]], die Grafen von [[Ötingen (Adelsgeschlecht)|Ötingen]], verwalten 1251 das Dorf. 1342 wurde Herlisheim an die [[Herrschaft Lichtenberg]] verkauft. Von den Lichtenbergern wurde es zwischenzeitlich verpfändet, aber 1401 wieder ausgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Gebietserwerb im 14. Jahrhundert mussten zu Beginn des 15. Jahrhunderts die zu umfangreich gewordenen Ämter [[Amt Ingweiler|Ingweiler]] und [[Amt Buchsweiler|Buchsweiler]] der Herrschaft Lichtenberg neu organisiert werden. Dabei wurde unter anderem das [[Amt Pfaffenhofen]] ausgegliedert und verselbständigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als auch dieses durch weiteren Gebietszuwachs erneut geteilt werden musste, entstand das [[Amt Offendorf]] noch vor 1440.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: Eyer, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Amt gehörte auch Herlisheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth, eine der beiden Erbtöchter [[Ludwig V. von Lichtenberg|Ludwigs&amp;amp;nbsp;V. von Lichtenberg]] (* 1417; † 1474), heiratete Graf [[Simon IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, [[Jakob von Lichtenberg]], eines Onkels von Elisabeth, erbte sie die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg, zu der auch das Amt Offendorf – und damit Herlisheim – gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Graf [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch]] (* 1510; † 1570) und sein schon 1540 verstorbener Bruder [[Simon V. Wecker]] hinterließen nur jeweils eine Tochter als Erbin. Die Tochter des Grafen Jakob, [[Ludovica Margaretha von Zweibrücken-Bitsch|Margarethe]] (* 1540; † 1569), war mit [[Philipp V. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp&amp;amp;nbsp;V. von Hanau-Lichtenberg]] (* 1541; † 1599) verheiratet. Zu dem sich aus dieser Konstellation ergebenden Erbe zählte auch die zweite, nicht bereits in der [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]] liegende Hälfte der ehemaligen Herrschaft Lichtenberg und darin auch das Amt Offendorf mit Herlisheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zu diesem Zeitpunkt regierende Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp&amp;amp;nbsp;IV.]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau-Lichtenberg]] (1514–1590) führte die [[Reformation]] in seiner Grafschaft und auch den durch die Erbschaft hinzu gewonnenen Gebieten konsequent durch, die nun [[Lutherische Kirche|lutherisch]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reunionspolitik]] Frankreichs unter König [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] kam das Amt Offendorf unter französische Oberhoheit. In diesem Prozess wurde in Herlisheim auch wieder eine [[römisch-katholisch]]e Pfarrei errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Knöpp, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] 1736, fiel Hanau-Lichtenberg – und damit auch das Amt Offendorf – an den Sohn seiner einzigen Tochter, [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg|Charlotte]], Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (IX.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]]. Mit dem durch die [[Französische Revolution]] begonnenen Umbruch wurde Herlisheim französisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! 1798&amp;lt;ref&amp;gt;Matt, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1910&lt;br /&gt;
! 1962&lt;br /&gt;
! 1968&lt;br /&gt;
! 1975&lt;br /&gt;
! 1982&lt;br /&gt;
! 1990&lt;br /&gt;
! 1999&lt;br /&gt;
! 2005&lt;br /&gt;
! 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.495 ||2.227&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/hagenau.htm |titel=Kreis Hagenau|titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230416194710if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/hagenau.htm |archiv-datum=2023-04-16 |abruf=2026-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||2461 ||3108 ||3780 ||3941 ||3877 ||4198 ||4438 ||4861&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jüdische Gemeinde ==&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand in Herrlisheim eine [[Kehillah|jüdische Gemeinde]]. Um 1780 lebten dort fünfzehn jüdische Familien. Die erste örtliche [[Synagoge]] wird um das Jahr 1805 vermutet. 1850 wurde sie neu erbaut. 1936 zählte die jüdische Gemeinde rund 80 Personen. 1940 wurden die als „jüdisch“ klassifizierten Menschen nach Südfrankreich [[Chronologie der Kollaboration der Vichy-Regierung beim Holocaust#Zwei Phasen der Verfolgung von Juden in Frankreich|deportiert]] und mindestens elf von ihnen ermordet. Im selben Jahr wurden die Synagoge und einige Nebengebäude durch ein Bombardement zerstört, in den Fünfzigerjahren aber wieder aufgebaut. Allerdings lebten nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nur noch wenige Juden in Herrlisheim und so wurde die Synagoge 1969 geschlossen; sie ist aber als historisches Gebäude erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ siehe auch: [[Jüdischer Friedhof (Herrlisheim)]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Eugen Fürstenberger]] (1880–1975), deutscher Kunstturner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3922923313}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* Alfred Matt: &amp;#039;&amp;#039;Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt&amp;#039;&amp;#039;. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980&amp;#039;&amp;#039; = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin&amp;#039;&amp;#039;. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;148–150.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4334834-8|LCCN=nr95024636|VIAF=139373602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrlisheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 743]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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