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	<title>Herrlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herrlingen&amp;diff=220070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MGR: /* Persönlichkeiten */ Aktualisiert</title>
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		<updated>2025-11-04T20:37:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Herrlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Blaustein&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Herrlingen COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Herrlingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48.4211&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 09.8967&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 518 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 500&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 620&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 4.86&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blaustein.de/de/stadt-portrait/statistik Statistische Daten der Stadt Blaustein] Fläche des Stadtgebietes nach Ortsteilen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2907&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blaustein.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Statistik_2022.pdf |titel=Blausteiner Statistik 2022 |hrsg=Stadt Blaustein |seiten=12 |format=PDF; 648 KB |abruf=2024-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 89134&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07304&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herrlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Blaustein]] in [[Baden-Württemberg]] nahe [[Ulm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Herrlingen liegt an der Mündung der [[Lauter (Blau)|Lauter]] in die [[Blau (Donau)|Blau]], rund acht Kilometer westlich von [[Ulm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrlingen - Schloss Oberherrlingen.jpg|mini|Schloss Oberherrlingen (2007)]]&lt;br /&gt;
Das heutige Herrlingen geht auf den Bau der Burg Horningen (später: [[Schloss Oberherrlingen]]) im 11. oder 12. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1588 wurde durch die [[Herren von Bernhausen]], die im Blautal mehrere Besitztümer hatten, die Burg Oberherrlingen zu einem Renaissanceschloss umgebaut. Es wurde daraufhin zu deren ständigen [[Regierungssitz|Residenz]]. Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;siehe auch [[Burg Hohlenstein]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Mediatisierung]] fiel Herrlingen 1806 an das [[Königreich Bayern]] und gemäß dem [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg]] 1810 an das [[Königreich Württemberg]]. Herrlingen wurde dem [[Oberamt Blaubeuren]] unterstellt. Mit der Eröffnung des ersten Abschnitts der [[Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen]] erhielt Herrlingen 1868 Anschluss an das Schienennetz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Eisenbahn]]. 1938 kam der Ort zum Landkreis Ulm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrlingen war bis Ende 1974 eine eigenständige Gemeinde, im Zuge der Gemeindereform wurde Herrlingen mit [[Weidach (Blaustein)|Weidach]] am 1. Januar 1975 nach erbittertem Widerstand und verlorener Normenkontrollklage in die erst 1968 gegründete Gemeinde [[Blaustein]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=543}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur [[Wohnsitz (Deutschland)#Haupt- und Zweitwohnsitz|Hauptwohnsitze]]).&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen bis 1970 sind inkl. des damals zu Herrlingen gehörenden Ortes Weidach.&lt;br /&gt;
{{Einwohnerdiagramm&lt;br /&gt;
| Breite = 300&lt;br /&gt;
| Höhe = 150&lt;br /&gt;
| Ausrichtung = links&lt;br /&gt;
| JahrMinimum = 1830&lt;br /&gt;
| JahrMaximum = 2022&lt;br /&gt;
| ZahlMinimum = 200&lt;br /&gt;
| ZahlMaximum = 3000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Im goldenen Feld zwei pfahlweise mit den Schallöffnungen nach oben und voneinander abgekehrte schwarze Jagdhörner mit schwarzen Bändern.&lt;br /&gt;
|Quelle       = {{Internetquelle |url=https://www.blaustein.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Historische_Abhandlungen_-_Blausteiner_Wappen.pdf |titel=Blausteiner Wappen. |zugriff=2022-05-21}}&lt;br /&gt;
|Begründung   = Das Wappen ist dasjenige der Herren von Herrlingen-Hörningen und hält sich an die ältesten Siegel dieses Geschlechts, die aus dem Jahre 1303 stammen. Es wurde der Gemeinde 1954 verliehen und verlor durch die Bildung der Gemeinde Blaustein (im Zuge der [[Gebietsreform|Gemeindereform]]) seine rechtliche Bedeutung. Eines der beiden Jagdhörner wurde jedoch als [[Hifthorn]] für das 1978 neu geschaffene Blausteiner Wappen verwendet.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Mit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theaterei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von Edith Ehrhardt besitzt Herrlingen eine erfolgreiche und bekannte Schauspielbühne mit 120 Plätzen. Seit 2010 gibt es in Ehrenstein während der Sommermonate die „Zelt-Theaterei“ zwischen „Bad Blau“ und dem Lixstadion. 2016 richtete das Theater das 12. Festival Baden-Württembergischer Privattheater aus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrlingen Villa Lindenhof.jpg|mini|links|Villa Lindenhof (erbaut 1905)]]Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Villa Lindenhof (Herrlingen)|Lindenhof]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde als Landsitz für die Ulmer Industriellenfamilie [[Wieland-Werke|Wieland]] 1905 vom Münchner Architekten [[Richard Riemerschmid]] im Jugendstil erbaut. Das Herzstück bildet die Villa Lindenhof. Inzwischen stehen im Lindenhof zusätzlich die Herrlinger Grund- und Hauptschule (Lindenhofschule) und die Sporthalle. Heute werden die Villa und das Sommerhaus von mehreren Vereinen als Vereinsheim genutzt. In der Villa ist zusätzlich das [[Rommel-Museum|Museum Lebenslinien]] untergebracht, das bis 2018 ausschließlich dem Leben [[Erwin Rommel]]s gewidmet war, inzwischen aber auch das Andenken an andere Persönlichkeiten mit Bezug zu Herrlingen (darunter mehrere Personen jüdischen Glaubens) wachhalten soll. Daneben erfüllt die Villa auch die Funktion eines Kulturzentrums.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
 ||&lt;br /&gt;
 || [[Datei:Herrlingen - Landschulheim (2007).jpg|mini|ohne|hochkant|Landschulheim Herrlingen (Bild: 2007)]]&lt;br /&gt;
 || Seit 1. Mai 1926 bestand das von [[Anna Essinger]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Landschulheim]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. 1933 wurde es geschlossen, nach [[Otterden]] in England (in der Grafschaft [[Kent]]) verlegt und als „New Herrlingen“ (später [[Bunce Court School]]) weitergeführt. Danach war in den Gebäuden ein [[Jüdisches Landschulheim Herrlingen|jüdisches Landerziehungsheim]] unter Leitung von Hugo Rosenthal untergebracht. Es war in diesen Jahren ein Zentrum jüdischen Lebens in Süddeutschland, zeitweise von über 100 Schülern besucht. Eine Lehrerin dort war Jennie Heymann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Walk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. Saur, München 1988, ISBN 3-598-10477-4, S. 151 und S. 316 (Hugo Rosenthal).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mai 1939 bis Juni 1942 dienten die Gebäude &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wippinger Steige 13 und 28&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als (Zwangs-)Altersheim, in das insgesamt 151 jüdische Bewohner verschiedener württembergischer Orte eingewiesen wurden. Über weitere Zwischenstationen wurden sie von der Gestapo – Stapoleitstelle Stuttgart – nach Theresienstadt deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier (Hrsg.): Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern. Stuttgart Schmetterling-Verlag 2013, ISBN 3-89657-145-1, S. 289ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Am 8. und 9. November 1947 fand im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Waldfrieden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Herrlingen das zweite Treffen der [[Gruppe 47]] statt, an welchem etwa zwanzig Schriftsteller teilnahmen, darunter [[Alfred Andersch]] und [[Walter Kolbenhoff]]. Eingeladen worden war die Gruppe von dem Ehepaar [[Hanns|Hanns Arens]] und Odette Arens.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/alb-donau/gruppe-47-in-herrlingen_-allein_-abseits-des-gaengigen-24076159.html Thomas Vogel: Gruppe 47 in Herrlingen: Allein, abseits des Gängigen] swp, 14. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.haus-unterm-regenbogen.de/p_05_gruppe47.html Literaturgeschichte in Herrlingen, Die Gruppe 47 und das „Haus Waldfrieden“] Informationen zu einem Seminar von 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreaskirche Herrlingen.jpg|mini|hochkant|Turm der [[St. Andreas (Herrlingen)|katholischen Andreaskirche in Herrlingen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreaskirche Herrlingen, Turminschrift.jpg|mini|links|Der König von Württemberg finanzierte den Kirchenneubau]]Die dem Apostel Andreas gewidmete Kirche in Herrlingen wurde erstmals 1275 genannt. Wegen Einsturzgefahr wurde sie jedoch in den Jahren 1813/14 abgetragen. Von dieser ehemaligen Kirche gibt es lediglich noch eine vage Zeichnung. Die heutige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[St. Andreas (Herrlingen)|katholische St.-Andreas-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1815 geplant und ist wesentlich größer als ihre Vorgängerin und steht etwas weiter von der [[Lauter (Blau)|Lauter]] entfernt als diese. Am 14. Oktober 1818 wurde die neue Kirche von Bischof [[Johann Baptist von Keller]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;evangelische Auferstehungskirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1965 vom Stuttgarter Architekten [[Paul Heim (Architekt, 1905)|Paul Heim jun.]] (Bauleitung Architekt Folker Mayer, Ulm) auf achteckigem Grundriss in Beton-Skelettbauweise, Ausmauerung mit behauenen Gauinger Süßwasserkalksteinen und mit Holz-Zeltdach errichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Scheerer: &amp;#039;&amp;#039;Auferstehungskirche Herrlingen – Festschrift zum 40. Jubiläum.&amp;#039;&amp;#039; Hg.: Ev. Kirchengemeinde Herrlingen, Selbstverlag, Blaustein-Herrlingen 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde damals mit künstlerisch und theologisch sehr ausgereiften Arbeiten des Blaubeurener Bildhauers Otto Müller (1905 Stuttgart bis 1967 Blaubeuren) ausgestattet: außen am Eingang fünfzehn Beton-Tiefrelief-Platten mit Szenen aus dem Leben Jesu (je 3 von oben nach unten: Geburt, Anbetung, Flucht; Taufe, Versuchung, Bergpredigt; Heimkehr des Sohnes, Heilung des Gelähmten, Auferweckung des Lazarus; Fußwaschung, Abendmahl, Gethsemane; Kreuztragung, Tod, Kreuzabnahme) und innen drei Betonglas-Chorfenster mit dem Gesamtthema Auferstehung (links: [[Simson]], der in [[Apokryphen|apokrypher]], nichtbiblischer Literatur das verschlossene Stadttor von [[Gaza (Stadt)|Gaza]] aufbricht, deutet voraus auf Christus, der aufersteht und [[Abstieg Christi in die Unterwelt|das Tor der Hölle zerbricht]]; Mitte: Christi Auferstehung; rechts: [[Nikodemus]] mit der [[Eherne Schlange|ehernen Schlange]] nach {{B|Joh|3|14|LUT}}f: der Gläubige erfährt Heilung und ewiges Leben, wenn er auf den Gekreuzigten und Auferstandenen blickt wie die Israeliten auf die Schlange nach {{B|Num|21|6–9|LUT}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrlingen - Steinbruch an der B28.jpg|mini|links|Ehemaliger Steinbruch und B28 am Ortsrand von Herrlingen]]&lt;br /&gt;
Herrlingen ist geprägt durch den Abbau von [[Kalkstein]]. Ein großer Steinbruch (Betrieb der [[Märker-Gruppe]]) nebst den erforderlichen Hochöfen zum Brennen von [[Baukalk]] befindet sich am östlichen Ortsrand. Die Anlagen an der B28 wurden zwischenzeitlich vollständig zurückgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hermann-Holbein-Fahrzeugbau]] baute in Herrlingen von 1946 bis 1950 unter der Marke HH Rennfahrzeuge der [[Formel 2]] mit [[BMW]]-Motoren und nahm an verschiedenen Rennen teil. Es wurden auch fast 300 Kleinwagen [[Champion (deutsche Automarke)|Champion]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zf.com/corporate/de/press/press_releases/locations_press/locations_detail_8968403.jsp ZF auf der Messe „Klassikwelt“ in Friedrichshafen] Pressemitteilung der Firma [[ZF (Unternehmen)|ZF]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Railway station Herrlingen (Blaustein) 2019.jpg|mini|Bahnhof Herrlingen 2019]]&lt;br /&gt;
Herrlingen liegt direkt an der [[Bundesstraße 28]] zwischen [[Ulm]] und [[Blaubeuren]] sowie an der [[Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen]]. Es halten im Halbstundentakt (wochenends stündlich) Züge der [[Regio-S-Bahn Donau-Iller]]. Mehrere Buslinien der [[DING]] (Donau-Iller-Nahverkehrsverbund) verbinden Herrlingen mit weiteren Stadtteilen der Stadt Blaustein sowie Ulm, Laichingen und anderen Orten in der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Herrlingen gibt es eine [[Grundschule]] (Lindenhofschule), die seit 2008 Ganztagsschule ist, und zwei Kindergärten. Weiterführende Schulen gibt es in Blaustein (Realschule) und Ulm bzw. Blaubeuren (Gymnasien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabplatte des Marquard Anton von Bernhausen im Mortuarium des Eichstätter Domes.jpg|mini|Grabplatte des Marquard Anton von Bernhausen im Mortuarium des [[Eichstätter Dom]]es]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomb of Erwin Rommel in Herrlingen (2019).jpg|mini|Grabstätte von [[Erwin Rommel]] in Herrlingen (2019)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/B|Marquard Anton von Bernhausen]], Herr in Eppishausen, Klingenstein und Herrlingen, Kanoniker in den Fürstbistümern Eichstätt und Augsburg, † 1699 in Eichstätt&lt;br /&gt;
* [[Anna Essinger]] leitete in Herrlingen ihr [[Landschulheim]] bis Herbst 1933. Die von Hugo Rosenthal bis Frühjahr 1939 als jüdisches Landschulheim fortgeführte reformpädagogische Einrichtung wurde von einem Zeitzeugen als Paradies in der Hölle beschrieben. Das Haupthaus des Landschulheims steht in der Erwin-Rommel-Steige 1.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Rommel]], im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unter anderem Oberbefehlshaber des deutschen [[Afrikakorps]] sowie der für die Verteidigung des „[[Westwall]]s“ zuständigen [[Heeresgruppe B]], wohnte von Ende Oktober 1943 an mit seiner Familie in der Wippinger Steige 13 (heute: Erwin-Rommel-Steige). Das Haus gehörte ursprünglich zum Komplex des jüdischen Landschulheims bzw. Zwangs-Altersheims. Rommel wurde nach einer schweren Verwundung am 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 1944 während eines Genesungsurlaubs von Generalleutnant [[Ernst Maisel]] und [[Wilhelm Burgdorf]], dem Chefadjutanten [[Adolf Hitler|Hitlers]], zu Hause abgeholt und auf der Fahrt im Auto zwischen Herrlingen und Wippingen zum [[Suizid]] durch Einnahme von [[Kaliumcyanid|Zyankali]] gezwungen. Der vormalige „Lieblingsgeneral des Führers“ war bei Hitler in Ungnade gefallen, weil er kritische Lagevorträge zur Situation an der Westfront gehalten hatte. Er wurde zudem verdächtigt, am [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944]] beteiligt gewesen zu sein. An der Stelle, an der Rommel starb, befindet sich heute ein Gedenkstein. Rommel ist auf dem Herrlinger Friedhof begraben. In der Herrlinger Lindenhofvilla wurde 1989 das [[Rommel-Museum]] eingerichtet;  es löste eine eher vorläufige Gedenkstätte in zwei Räumen des Herrlinger Rathauses ab.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Rommel]] (1928–2013), Sohn von Erwin Rommel, später Oberbürgermeister der Landeshauptstadt [[Stuttgart]] von 1974 bis 1996, lebte bis etwa 1945 in seinem Elternhaus.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Schneider (Geograph)|Christoph Schneider]] (* 1965), Klimaforscher und Professor für Klimageografie, ehemals Vizepräsident der Berliner Humboldt-Universität und seit 1. Oktober 2025 Rektor der Universität Hohenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Blaubeuren |Titel=Herrlingen mit Ober-Herrlingen und Weidach |Wikisource=B 14 |Seite=160–166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/17017/Herrlingen+-+Altgemeinde%7ETeilort Herrlingen] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Blaustein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4132169-8|VIAF=243037031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Blaustein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Alb-Donau-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1108]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MGR</name></author>
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