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	<title>Herrischried - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herrischried&amp;diff=251131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Begeem50: Herrischried in der Literatur: Säckinger Episteln ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-10T23:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Herrischried in der Literatur: Säckinger Episteln ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Herrischried COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/39/59/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/00/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Herrischried in WT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Waldshut&lt;br /&gt;
|Höhe              = 884&lt;br /&gt;
|PLZ               = 79737&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07764&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08337049&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 28&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.herrischried.de/ www.herrischried.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christian Dröse&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herrischried&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Waldshut]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Herrischried liegt am Vorderen [[Hotzenwald]], einem Südausläufer des [[Schwarzwald]]s in der Nähe des [[Hochrhein]]s.&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Herrischried gehören die bis in die 1970er Jahre selbstständigen Gemeinden Großherrischwand, Hogschür, [[Hornberg (Herrischried)|Hornberg]], Niedergebisbach, Rütte und Wehrhalden. Zur ehemaligen Gemeinde Großherrischwand gehören das Dorf Großherrischwand und das Haus Jägerhaus (Jägersruhe). Zur Gemeinde Herrischried in den Grenzen vor der Gemeindereform in den 1970er Jahren gehören die Dörfer Herrischried und Lochmatt&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15414|Titel=Lochmatt+-+Wohnplatz|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Weiler Mühle, Säge und Stehle. Zu den ehemaligen Gemeinden Hogschür und Rütte gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur ehemaligen Gemeinde Hornberg gehören die Dörfer Hornberg und Obergebisbach und der Weiler Atdorf. Zur ehemaligen Gemeinde Niedergebisbach gehören das Dorf Niedergebisbach, das Gehöft Maierhöfe und die Häuser Im Murgtal. Zur ehemaligen Gemeinde Wehrhalden gehören die Dörfer Wehrhalden, Giersbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15406|Titel=Giersbach+-+Wohnplatz|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Kleinherrischwand,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15412|Titel=Kleinherrischwand+-+Wohnplatz|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Siedlung Lochhäuser und die Häuser Klaffenbach. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Großherrischwand liegt die in Großherrischwand aufgegangene Ortschaft Schellenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 959–961&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früher selbstständigen, eingemeindeten Gemeinden sind [[Ortschaft]]en im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] mit jeweils eigenem [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]] als dessen Vorsitzender eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an [[Todtmoos]] und [[Ibach (Schwarzwald)|Ibach]], im Osten an [[Görwihl]], im Süden an [[Rickenbach (Hotzenwald)|Rickenbach]], im Westen an die Stadt [[Wehr (Baden)|Wehr]] und im Nordwesten an den Ortsteil [[Gersbach (Schopfheim)|Gersbach]] der Stadt [[Schopfheim]] im [[Landkreis Lörrach]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrischried Ortseingang.jpg|mini|Herrischried Ortseingang]]&lt;br /&gt;
Bis 1376 waren die [[Wieladingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Wieladingen]] die Ortsherren, die sie als Meier des [[Damenstift Säckingen|Damenstifts Säckingen]] ausübten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15408|Titel=Herrischried+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Fronmühle (Herrischried)|Fronmühle Herrischried]] wurde 1341 (in [[Urbar (Verzeichnis)|Berainen]] auch früher) erwähnt. Sie war eine [[Bannmühle]] des [[Stift Säckingen|Stifts Säckingen]]. Zur Mühle gehörte einst ein [[Dinghof]], der Kellerhof (Ursprungsbau abgebrannt 1965) und ein [[Leibgedinge]]haus. 1963 erwarben die Eheleute Marie-Luise und Günter Adolf die Mühle und versuchten sie betriebsfähig zu erhalten. Heute ist sie in Privatbesitz. Die Niedergerichtsbarkeit fiel dann wieder an das Damenstift, bis sie 1783 an [[Vorderösterreich]] kam, das bereits die hohe Gerichtsbarkeit und die Landeshoheit hatte. Innerhalb von Vorderösterreich gehörte Herrischried zur Einung [[Görwihl]] in der [[Grafschaft Hauenstein]], die wiederum zum [[Oberamt Breisgau]] gehörte. Erst im April 1806 kam Herrischried tatsächlich mit dem vorderösterreichischen Breisgau an das damalige [[Kurfürstentum Baden]] und wurde dem [[Landkreis Säckingen|Bezirksamt Säckingen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform#Baden-Württemberg|Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg]] wurden am 1. Januar 1973 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Hogschür,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15409|Titel=Hogschür+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Niedergebisbach,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15417|Titel=Niedergebisbach+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rütte&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15419|Titel=Rütte+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Wehrhalden&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15422|Titel=Wehrhalden+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eingemeindet. Die Eingemeindung von Großherrischwand&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15407|Titel=Großherrischwand+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Hornberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=15410|Titel=Hornberg+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte am 1. Juli 1974.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=503 und 523}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Einwohnerentwicklung ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der historischen Zugehörigkeit zum katholischen [[Vorderösterreich]] ist der überwiegende Anteil der Bevölkerung noch immer katholisch und wird von der &amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeinde Hotzenwald St. Wendelinus&amp;#039;&amp;#039; betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wendelinus-hw.de/se-goerwihl/index.php Homepage der Kirchengemeinde Hotzenwald St. Wendelinus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der katholischen Kirche [[St. Zeno (Herrischried)|St. Zeno]] in Herrischried hat die Kirchengemeinde auf dem Gebiet von Herrischried Kapellen in Giersbach, Hogschür, Niedergebisbach, Großherrischwand und die Ödlandkapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen Evangelischen werden durch die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirchengemeinde Murg-Rickenbach-Herrischried&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ekimurg.de/ Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Murg-Rickenbach-Herrischried]&amp;lt;/ref&amp;gt; betreut, die in Herrischried eine Kirche unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Herrischried 1000704.jpg|Katholische Kirche St. Zeno&lt;br /&gt;
Datei:Herrischried 1000735.jpg|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Herrischried Giersbach Giersbach 3 Kapelle Südansicht.jpg|Kapelle Giersbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;[[Zen]] Buddhistische Zentrum Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039; (Dharma Sangha) in Herrischried besteht seit 1996. In diesem Jahr erwarb der europäische Zweig der &amp;#039;&amp;#039;Dharma Sangha&amp;#039;&amp;#039; den Johanneshof als eigenes Praxiszentrum am Rand von Herrischried. Das [[Buddhismus|&amp;#039;&amp;#039;buddhistische&amp;#039;&amp;#039;]] &amp;#039;&amp;#039;Zentrum&amp;#039;&amp;#039; ist ein Praxiszentrum. Es umfasst eine klösterliche und alltagstaugliche Zen-Praxis, Retreats ([[Sesshin]]), Seminare, Meditationswochen sowie die Möglichkeit der Teilnahme am klösterlichen Alltag. Das Zentrum umfasst eine Meditationshalle ([[Zendō|Zendo)]] und zeichnet sich durch eine architektonische und atmosphärische Gestaltung aus, die auf [[Achtsamkeit (Geistesgegenwart)|Achtsamkeit]], Meditation  ([[Zazen]], [[Kinhin]]) und die Verbindung von Tradition und Moderne fokussiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dharma-sangha.de/uber-uns/dharma-sangha |titel=Dharma Sangha |werk=dharma-sangha.de |sprache=de |abruf=2025-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrischried-Hogschür Kirchholzstrasse.jpg|mini|Herrischried-Hogschür, Kirchholzstraße]]&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Herrischried gehört der &amp;#039;&amp;#039;Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt [[Bad Säckingen]] mit den Gemeinden Herrischried, Murg und Rickenbach&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl vom 9. Juni 2024]] ergab sich die folgende Sitzverteilung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08337049/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1993&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-7927_id_13061 |titel=Gemeinderatswahl Herrischried 2024 09.06.2024 |werk=komm.one |datum=2024-06-10 |abruf=2025-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung lag bei 60,2&amp;amp;nbsp;%. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei / Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2024&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2019&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Anteil || Sitze|| Anteil||Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]|| 43,7 % || 5 || 37,7 %||5&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]|| 37,6 % || 5 || 36,4 %||4&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || 18,7 % || 2 || 26,0 %||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot; |Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |60,2&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |59,4&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
2004 setzte sich Christof Berger bei der Bürgermeisterwahl gegen sieben Konkurrenten durch. Im April 2012 wurde er mit 90,8 Prozent der Stimmen wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 trat Christof Berger nicht erneut zur Wiederwahl an. Christian Dröse wurde im zweiten Wahlgang zum Bürgermeister gewählt und am 1. September 2020 im Gemeinderat verpflichtet.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnisse&lt;br /&gt;
!Bewerber&lt;br /&gt;
!Stimmanteil&lt;br /&gt;
1. Wahlgang&lt;br /&gt;
!Stimmanteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wahlgang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Krüger, Manfred&lt;br /&gt;
|35,36 % (431)&lt;br /&gt;
|48,00 % (540)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dröse, Christian&lt;br /&gt;
|44,55 % (543)&lt;br /&gt;
|51,02 % (574)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mickel, Annekatrin&lt;br /&gt;
|19,77 % (241)&lt;br /&gt;
|nicht mehr angetreten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sonstige&lt;br /&gt;
|0,32 % (4)&lt;br /&gt;
|0,98 % (11)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Wahlbeteiligung lag bei 59,13 % bzw. 54,64 % im zweiten Wahlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der Alt-Gemeinde Herrischried wurde 1905 vom [[Generallandesarchiv Karlsruhe]] gestaltet, wobei das ehemalige Siegelbild der Gemeinde in einen Schild gesetzt wurde. Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: „In Silber auf grünem Schildfuß eine grüne Tanne, an der sich beiderseits ein roter Hirsch aufrichtet.“ Die Tanne weist auf die frühere Zugehörigkeit zur Grafschaft Hauenstein hin, die Hirsche symbolisieren den ehemaligen Wildreichtum der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3877990185}} S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wappen der Alt-Gemeinde Herrischried wurde auch das Wappen der neuen Gesamtgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der früher selbstständigen Gemeinden und heutigen Ortsteilen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot; widths=&amp;quot;70&amp;quot; heights=&amp;quot;90&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen Grossherrischwand.png|Großherrisch-&amp;lt;br /&amp;gt;wand&lt;br /&gt;
Wappen Hogschuer.png|Hogschür&lt;br /&gt;
Wappen Herrischried-Hornberg.png|[[Hornberg (Herrischried)|Hornberg]]&lt;br /&gt;
Wappen Ruette.png|Rütte&lt;br /&gt;
Wappen Wehrhalden.png|Wehrhalden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Herrischried unterhält seit 1978 partnerschaftliche Beziehungen zu der [[Frankreich|französischen]] Gemeinde [[Le Castellet (Var)|Le Castellet]] in der [[Provence]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Theater und Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrischried-Grossherrischwand Freilichtmuseum Klausenhof 2.jpg|mini|Der Klausenhof 2017]]&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Großherrischwand befindet sich das [[Freilichtmuseum Klausenhof]] auf dessen Gelände seit 1983 im Sommer auch [[Alemannische Dialekte|alemannische]] Mundartstücke aufgeführt werden. Der Klausenhof stammt aus dem Jahr 1424, ist eines der ältesten Schwarzwaldhäuser und eines der letzten erhaltenen [[Hotzenhaus|Hotzenhäuser]]. Neben dem Schwarzwaldhaus befinden sich auf dem Gelände auch eine [[Klopfsäge]], eine [[Schmiede]], ein [[Backhaus]], ein Bauerngarten und eine Scheune (kulturelles Freizeitzentrum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrischried in der Literatur ===&lt;br /&gt;
[[Johann Peter Hebel]] widmete in seinem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Der Schwarzwälder im Breisgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wikisource|Der Schwarzwälder im Breisgau}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Herrischried eine eigene Strophe:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Minen Auge gfallt&lt;br /&gt;
Herischried im Wald.&lt;br /&gt;
Woni gang, se denki dra,&lt;br /&gt;
’s chunnt mer nüt uf d’Gegnig a&lt;br /&gt;
z’Herischried im Wald.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Victor von Scheffel]] preist in der vierten seiner [[Säckinger Episteln]] vom Februar 1850 die Gastfreundschaft des Herrischrieder Pfarrers, der dem im Schnee verirrten Säckinger Justizbeamten Scheffel sein Haus öffnet: „Da verschwanden die Gegensätze zwischen Kirche und Staat, da ersetzte des Pfarrers Schlafrock den durchnässten Mantel des Amtsverwalters, und des Pfarrers Pantoffeln traten an die Stelle der ketzerischen Stiefel des Rechtspraktikanten, und der große Steinkrug mit Bier, den der Pfarrer aus seinem Keller holte und der den Gästen und dem Gastwirt gleich trefflich mundete, war ein Symbol dafür, dass es Punkte im Absoluten gibt, in welchen sich die feindlichen Kategorien von Staat und Kirche auflösen und ihr Versöhnungsfest feiern.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scheffel in Säckingen – Briefe an sein Elternhaus 1850–1851, hrsg. von Wilhelm Zentner. Konstanz 1967, S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gugelturm.JPG|mini|Der Gugelturm]]&lt;br /&gt;
;Gugelturm&lt;br /&gt;
Auf dem nordöstlich des Kerndorfes liegenden Gugel auf der Gemarkung des Ortsteils Wehrhalden steht auf 996 Meter Höhe der Gugelturm der 30 Meter in die Höhe ragt und auf 16 Metern eine Aussichtsplattform hat. Der erste – wesentlich kleinere – Gugelturm wurde 1930 eingeweiht und 1971 von britischen Pioniertruppen gesprengt um einem Neubau Platz zu machen. Der Schwarzwaldverein ließ 1971–1974 den neuen Turm errichten. Der Herrenschrieder Schwarzwaldverein betreibt zeitweise am Gugelturm auch eine Hütte mit Bewirtung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/am-gugelturm-auf-dem-hotzenwald-werden-zwei-jubilaeen-gefeiert--179842195.html am: &amp;#039;&amp;#039;Am Gugelturm auf dem Hotzenwald werden zwei Jubiläen gefeiert.&amp;#039;&amp;#039; In: Badische Zeitung vom 26. November 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Turm erhielt den Übernamen &amp;#039;&amp;#039;„Neuer Hotz“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/wie-der-wald-auf-die-gugel-kam-und-die-gugel-zu-ihrem-turm--169889652.html Paul Eisenbeis: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Wald auf die Gugel kam und die Gugel zu ihrem Turm.&amp;#039;&amp;#039; In: Badische Zeitung vom 15. Juli 2004]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ödlandkapelle&lt;br /&gt;
Westlich des Kerndorfes und nahe beim Hornbergbecken steht auf 1026 Metern Höhe die Ödlandkapelle. Der Vorläufer dieser Wallfahrtskapelle wurde 1780 von den Bergalinger Bauern zum Dank für die Verschonung von der Rinderpest erbaut. Nachdem sie 1894 abgebrannt war, wurde 1897 der Grundstein für die neue Kapelle gelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/patronatsfeier-vor-der-oedlandkapelle--90784101.html Christiane Sahli: &amp;#039;&amp;#039;Patronatsfeier vor der Ödlandkapelle.&amp;#039;&amp;#039; In: Badische Zeitung vom 16. September 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der katholischen Pfarrkirche St. Zeno zur Ödlandkapelle führt der &amp;#039;&amp;#039;Schicksalsweg der Banater Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. Auf mehreren Gedenksteinen wird das Schicksal der [[Banater Schwaben]] aufgezeichnet, die im 18. Jahrhundert Teile Rumäniens besiedelten und teilweise auch aus dem Hotzenwald kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/erinnerung-an-die-eigene-geschichte--44694165.html Wolfgang Adam: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an die eigene Geschichte. Der Banater Schicksalsweg von der Pfarrkirche St. Zeno auf das Ödland wird dieses Jahr zehn Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: Badische Zeitung vom 29. April 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;katholischen Pfarrkirche St. Zeno&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Zeno (Herrischried)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hornbergbecken&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornbergbecken leer.jpg|mini|links|Leeres Hornbergbecken im Mai 2008]]&lt;br /&gt;
1975 wurde auf der Gemarkung des Ortsteils Hornberg von der [[Schluchseewerk|Schluchseewerk AG]] das [[Hornbergbecken]] in Betrieb genommen, das Teil des [[Pumpspeicherkraftwerk]]s Wehr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
Teile der Gemarkung der Ortsteile Grossherrischried und Hogschür gehören seit 1986 zum [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Oberes Murgtal&amp;#039;&amp;#039;. Es handelt sich um eine „Typische Kulturlandschaft des Hotzenwaldes mit hervorragender Erholungseignung.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/steckbrief.aspx?id=3379003000009 Steckbrief des Schutzgebietes]&amp;lt;/ref&amp;gt; Teile von Rütte und Giersbach gehören auch zum [[FFH-Gebiet]] [[Murg zum Hochrhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Eissporthalle: Diese hat zwischen Oktober und April geöffnet und bietet auch die Möglichkeit für Eishockeyvereine, ihrem Sport nachzukommen. Im Gebäude des Eissportzentrums findet sich auch ein Hallenbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer zwei kurzen [[Skifahren|Skipisten]] besteht eine [[Eislauf|Eishalle]]. In der Umgebung werden im Winter zahlreiche [[Langlaufloipe]]n präpariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer bieten sich [[Radfahren]] und [[Wandern]] an. Die [[Radwanderweg|Rad-]] und [[Wanderweg]]e sind gut ausgeschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem gibt es den FC Herrischried mit 306 Mitgliedern und den EHC Herrischried&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ehc-herrischried.com/ Homepage des EHC Herrischried]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit 120 Mitgliedern. Der EHC spielt in der Zentralschweizer Hockey Liga.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zshl.ch/ Homepage der Zentralschweizer Hockey Liga]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Unternehmen ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsschule Hotzenwald&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinschaftsschule-hotzenwald.de/ Gemeinschaftsschule Hotzenwald]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Verkehr ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Funk (Apotheker)|Albert Funk]] (1887–1979), Apotheker, Prähistoriker und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Eugen Ehmann (Maler)|Eugen Ehmann]] (1887–1963), Maler, Grafiker und Architekt&lt;br /&gt;
* [[Hugo Kükelhaus]] (1900–1984), Tischler, Künstler und Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Eduard Müller (Richter)|Eduard Müller]] (1854–1908), Jurist und Richter&lt;br /&gt;
* [[Sabine Spitz]] (* 1971), Radsportlerin und Olympiasiegerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gemeinde Herrischried (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Herrischried. Gemeindechronik anläßlich der 700-Jahrfeier&amp;#039;&amp;#039;, München, Schnell &amp;amp; Steiner, 1982, ISBN 3-7954-0905-5&lt;br /&gt;
* Christof Berger (Autor), Gemeinde Herrischried (Herausgeber): Herrischried. Band II, Regensburg, Schnell &amp;amp; Steiner, 2007, ISBN 3-7954-1935-2&lt;br /&gt;
* [[Eugen Philippovich von Philippsberg|Eugen von Philippovich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die staatlich unterstützte Auswanderung im Großherzogtum Baden&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Soziale Gesetzgebung und Statistik – Vierteljahresschrift zur Erforschung der gesellschaftlichen Zustände der Länder&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1892, Fünfter Band, Seite 27–69, insbesondere Seite 40–41 [https://archive.org/details/bub_gb_ifEeAQAAIAAJ/page/n37/mode/1up Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.herrischried.de/ Internetpräsenz der Gemeinde Herrischried]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=15404|Titel=Herrischried|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Waldshut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4193954-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrischried| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldshut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotzenwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Begeem50</name></author>
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