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	<title>Herrig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herrig&amp;diff=1078699&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Herrig&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Erftstadt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/48/4/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/43/33/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 548&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-08-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerErftstadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Erftstadt Verwaltungsgliederung Herrig hergehoben mit Beschriftung.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Herrig Domhof 05.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Domhof St.-Clemens-Straße 1 in Herrig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herrig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Erftstadt]] im [[Rhein-Erft-Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Der drittkleinste Stadtteil hat etwas mehr als 500 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerErftstadt&amp;quot; /&amp;gt; [[Ortsbürgermeister]] in der Ratsperiode 2020–2025 ist Michael Vieth.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsbuergermeister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Herrig liegt am westlichsten Rand des Stadtgebietes. Im Osten grenzt [[Lechenich]] an den Ort, im Süden [[Erp (Erftstadt)|Erp]], im Westen und Norden die [[Nörvenich]]er Ortsteile [[Pingsheim]] und [[Wissersheim]], die bis 1975 selbst Stadtteile von Erftstadt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und römische Zeit ===&lt;br /&gt;
Ein Kreisgraben (für Urnenbestattung) und Keramikfunde aus der [[La-Tène-Zeit]] (500 v. Chr.) weisen auf eine vorgeschichtliche Siedlung hin.&lt;br /&gt;
Mehrere römische Trümmerstellen und zwei Steinsarkophage in der [[Gemarkung|Feldgemarkung]] belegen [[Germania inferior|römische]] Siedlungsplätze.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Schreiber: Archäologische Funde und Denkmäler des Erftstädter Raumes. Erftstadt 1999. Seite 141–142&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im frühen [[Frühmittelalter|Mittelalter]] entstand um einen [[Fronhof]] mit Hofkapelle eine Ansiedlung, die 1155 in einer Handschrift des [[Abtei Deutz|Benediktinerklosters Deutz]] als „Harge“ und Ort der [[Kirchengemeinde|Pfarre]] Lechenich genannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Archiv der Stadt Köln|HAStK]] Bestand Abtei Deutz RH2, Abschrift des verschollenen Codex thiodorici&amp;lt;/ref&amp;gt; 1293 verfügte der [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Erzbischof von Köln]] [[Siegfried von Westerburg]] in Herrig über umfangreichen Besitz, zu dem der erzbischöfliche Hof und acht weitere Höfe gehörten. Die Inhaber der Höfe zahlten dem Erzbischof ihre festgesetzten Abgaben sowohl in Geld als auch in [[Naturalien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Archiv der Stadt Köln|HAStK]] Best. Auswärtiges 170b, veröffentlicht in: K. und H. Stommel, Quellen zur Geschichte der Stadt Erftstadt Band I Nr. 178&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die folgenden Jahrhunderte hinweg [[Stagnation|stagnierte]] die Entwicklung Herrigs. Der Ort, der bei der Belagerung Lechenichs 1642 durch Einquartierung sehr belastet war, wurde beim Abzug der Belagerer in Brand gesteckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walram/Sarburg: Die heldenhafte Verteidigung von Burg und Stadt Lechenich 1642. Köln 1643&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der steuerlichen Veranschlagung 1664 bestand der Ort aus neun Häusern, davon waren sieben in [[Bauernstand|bäuerlichem]] Besitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hauptstaatsarchiv Düsseldorf|HSTAD]] Bestand Kurköln II 1117, veröffentlicht in: Stommel, Quellen Band IV Nr. 2570&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bewohner, die zur Lechenicher Bürgerschaft gehörten, waren außer den Pächtern der beiden großen [[Gutshof|Höfe]] überwiegend Kleinbauern, die ihren eigenen Besitz von zwei bis drei Morgen Ackerland und ergänzend gepachtete Ländereien bearbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Archiv der Stadt Köln|HAStK]] Bestand Domstift Urkunde 3/1978, veröffentlicht in: Stommel, Quellen Band III Nr. 1559&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pacht und Grundpacht mussten von den Einwohnern Herrigs landesherrliche Steuern an den [[Erzbischof]] und [[Kurfürst]]en gezahlt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hauptstaatsarchiv Düsseldorf|HSTAD]] Bestand Kurköln II 1904 und Kurköln II 1117, veröffentlicht in: Stommel, Quellen Band III 2063 und Nr. 2570&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Belastung war der abzuführende große [[Zehnt]] an das Kölner Stift [[St. Aposteln]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hauptstaatsarchiv Düsseldorf|HSTAD]] Kurköln II A 3937, veröffentlicht in: Stommel, Quellen Band IV Nr. 2159&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adeliger und geistlicher Besitz ===&lt;br /&gt;
Von den Ende des 13. Jahrhunderts genannten Höfen waren im 15. Jahrhundert noch zwei Höfe erhalten, die auch in den folgenden Jahrhunderten weiter bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hof des Domkapitels ====&lt;br /&gt;
Der Hof des [[Erzstift]]es, der im Jahre 1597 von [[Koadjutor]] [[Ferdinand von Bayern (1577–1650)|Ferdinand]], dem späteren Kölner Erzbischof und Kurfürsten, verpachtet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hauptstaatsarchiv Düsseldorf|HSTAD]] Bestand Kurköln II 1947, veröffentlicht in: Stommel, Quellen Band IV Nr. 2140&amp;lt;/ref&amp;gt; gelangte durch einen Gütertausch im Jahre 1605 in den Besitz des [[Domkapitel]]s. Der „Domhof“ mit ungefähr 200 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Ackerland behielt nach dem Tausch seine früheren [[Privileg]]ien wie das Recht, 12 Wagen Holz aus der [[Ville (Rheinland)|Ville]] zu erhalten und zwei Wagen Heu aus den kurfürstlichem Benden (Wiesen) sowie die Befreiung von Einquartierung und gewöhnlichen Lasten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hauptstaatsarchiv Düsseldorf|HSTAD]] Kurköln IV 675 und Kurköln XIII 664a, veröffentlicht in: Stommel, Quellen Band V Nr. 2656&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hof des Klosters St. Pantaleon ====&lt;br /&gt;
Neben dem erzbischöflichen Hof gab es einen weiteren Hof in Herrig, mit dem die [[Adel]]sfamilie Wolff von Rheindorf [[Lehnswesen|belehnt]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hauptstaatsarchiv Düsseldorf|HSTAD]] Kurköln II 1257, veröffentlicht in: Stommel, Quellen Band II Nr. 1094&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1463 mit Zustimmung des Erzbischofs als Lehnsherr an [[Abt]] und Konvent des [[Benediktiner]]klosters [[St. Pantaleon (Köln)|St. Pantaleon]] in Köln verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Archiv der Stadt Köln|HAStK]] Bestand St. Pantaleon Urkunde 3/339, veröffentlicht in: Stommel, Quellen Band II Nr. 1175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Landbesitz der Schlosskapelle ====&lt;br /&gt;
Auch Ländereien der Kapelle des [[Landesburg Lechenich|Lechenicher Schlosses]] lagen in Herrig. Seit 1556 erhielten die [[Franziskaner-Observanten]] aus [[Brühl (Rheinland)|Brühl]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Wünsisch, 500 Jahre Franziskanerkloster in Brühl. Brühl 1991&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Gottesdienst in der Schlosskapelle die Einkünfte aus den von der [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellnerei]] des Schlossherren verpachteten 53 Morgen Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv St. Kilian Lechenich Teil I Akte 5 Band 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1620 erhielten die Franziskaner statt der bisherigen Naturalien von der Kellnerei jährlich ungefähr 200 [[Gulden]] oder 65 [[Reichstaler]] ausgezahlt. Diese Zahlung ging an die [[Franziskaner in Lechenich]] über, die gleichzeitig die Verrichtung des Gottesdienstes übernahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hauptstaatsarchiv Düsseldorf|HSTAD]] Kurköln IV 3482 (Kellnereirechnungen) und Kurköln IV 1822, veröffentlicht in: Stommel, Quellen Band IV Nr. 2364 und Nr. 2659&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertreter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Die wenigen Einwohner von [[Mellerhöfe|Meller]] wurden bis zum Ende des 18. Jahrhunderts mit Herrig zusammen steuerlich veranschlagt und gemeinsam vom Herriger Ortsvorsteher in den Versammlungen des Lechenicher Stadtrates vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Schloss Gracht Akte 53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1802 wurde der geistliche Besitz infolge der [[Säkularisation]] verstaatlicht und in den folgenden Jahren nach und nach verkauft. Den Hof des Domkapitels, den Domhof, ersteigerte 1812 der ehemalige Pächter Päffgen, der Hof von St. Pantaleon wurde bereits 1810 unter dem Namen Schöddershof an den früheren Pächter Rolshoven verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Schieder (Hrsg.), Säkularisation und Mediatisierung in den vier rheinischen Departements, Kanton Lechenich Seite 477–478&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1801 hatte Herrig 17 Häuser mit insgesamt 112 Einwohnern, davon waren 29 Kinder unter 12 Jahren. Von den Haushaltsvorständen waren zwei Pächter großer Güter, fünf weitere bezeichneten sich als [[Landwirtschaft|Landwirte]], sieben als [[Tagelöhner]], einer war [[Hufschmied]], einer [[Kärrner|Fuhrmann]] und einer Leine[[weber]].&amp;lt;ref&amp;gt;K. Stommel, die französischen Einwohnerlisten aus Erftstadt 1798–1801 Seite 256–261&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Schaffung der [[Kanton (Frankreich)|Kantone]] und [[Mairie]]n durch die französische Verwaltung 1798/1800 gehörte Herrig mit Meller zum [[Kanton Lechenich]] und zur Mairie Lechenich. Die Ortschaften gehörten nach 1815 zur [[Bürgermeisterei Lechenich]] (seit 1927 als Amt bezeichnet) bis zur [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|kommunalen Verwaltungsreform]] und der Bildung der Stadt Erftstadt im Jahr 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner Herrigs betrieben weiterhin überwiegend Landwirtschaft. Neben den beiden großen Höfen gab es mehrere mittlere Betriebe. Mit der Intensivierung des [[Braunkohle]]abbaus am Ende des 19. Jahrhunderts verdienten ehemalige Tagelöhner ihren Lebensunterhalt in den [[Tagebau|Gruben]] oder [[Brikettfabrik]]en der [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlebetriebe]] in der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau der Straße Lechenich&amp;amp;nbsp;– [[Düren]] über Herrig im Jahre 1856 brachte dem Ort eine wichtige Verbesserung der regionalen Verkehrsanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1828 hatte Herrig eine eigene Schule, die 1861/62 und 1954 durch Anbauten erweitert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Erftstadt Lechenich 2013 (neue Signatur A 03 1095), F. Bartsch und H. Stommel, Lechenich von der Römerzeit bis heute Seite 46&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Schulreform im Jahre 1968 wurde die Herriger Schule aufgelöst und die Schüler den Lechenicher Schulen zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche St. Clemens ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt-Clemens-Herrig.jpg|mini|hochkant|Sankt Clemens]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Clemens (Herrig)|titel1=St. Clemens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre 1463 hatte die Kirchengemeinde Herrig ein [[Kirchengebäude|Gotteshaus]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Archiv der Stadt Köln|HAStK]], Bestand St. Pantaleon, Urkunde Nr. 3/399, veröffentlicht in Stommel Quellen II Nr. 1175&amp;lt;/ref&amp;gt; das dem [[Clemens von Rom|heiligen Clemens]] geweiht war. Von 1892 bis 1893 wurde von dem Kölner [[Baumeister|Regierungsbaumeister]] [[Heinrich Krings]] eine neue Kirche errichtet, die das Patrozinium der alten Kirche beibehielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv St. Kilian Lechenich, Teil I, Abteilung 1, Band 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mehrfach stark beschädigt. Auf Grund dieser Kriegsschäden erbaute man 1952 die heutige Kirche [[St. Clemens (Herrig)|St. Clemens]] und ließ diese 1996/1997 grundlegend restaurieren.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Gaspers, Herrig, ein Gotteshaus stellt sich vor. In: „informiert“. St. Kilian Pfarrbrief Nr. 3 2003, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1828=167&lt;br /&gt;
|1843=240&lt;br /&gt;
|1871=247&lt;br /&gt;
|1885=305&lt;br /&gt;
|1895=305&lt;br /&gt;
|1900=306&lt;br /&gt;
|1905=352&lt;br /&gt;
|1910=364&lt;br /&gt;
|1919=368&lt;br /&gt;
|1925=395&lt;br /&gt;
|1933=346&lt;br /&gt;
|1946=398&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ortsvorsteher von Herrig ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! von                || bis                 !! Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1883               || 1920                || Ludwig (Louis) Pilgram&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920               || 1924                || Leonhard Pilgram&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1924               || (1930)              || Peter Grouven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (1936)             ||                     || Peter Krebs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945               || 1965                || Johann Baptist Ohrem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965               || 1969                || Ernst Wilhelm Contzen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiges Ortsbild ==&lt;br /&gt;
Herrig blieb ein relativ kleines Dorf und hat mit den außerhalb des Ortskerns errichteten neuen Wohnhäusern etwa 500 Einwohner. Das repräsentative Wohnhaus des Conzenhofes, des ehemaligen Pantaleonshofes, liegt von einer Mauer geschützt etwas abseits der Straße in einer großen Gartenanlage. Das Ortsbild prägen jedoch der Domhof und die Kirche sowie einige große in [[Backstein]] errichtete Gebäude. In dem ehemaligen Schulgebäude ist ein städtischer [[Kindergarten]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft spielt nur noch eine geringe Rolle. Lediglich zwei in Herrig ansässige Bauern sind verblieben. Die Besitzer des Domhofes bewirtschaften den Betrieb von ihrem auswärts gelegenen Wohnsitz aus. Die übrigen Einwohner sind Pendler zwischen ihrem Wohnort und ihrem zumeist in Köln gelegenen Arbeitsplatz. Die durch Herrig führende Straße ist stark frequentiert. Über sie fahren auch die Buslinien von [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|VRS]] und [[Aachener Verkehrsverbund|AVV]], die Herrig mit Lechenich, [[Nörvenich]], Brühl-Mitte und dem überörtlichen Verkehrsnetz verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Betreiber&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|212|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|232|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|974|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|990|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten vor Ort sind die Bewohner stark nach den Geschäften des nahe gelegenen Lechenichs ausgerichtet. Das örtliche kulturelle Leben ist aufgrund der geringen Einwohnerzahl bescheiden. Es wird vornehmlich durch die Schützenbruderschaft gefördert, die mehrere Veranstaltungen im Jahr durchführt, einige in Verbindung mit dem sehr aktiven städtischen Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Herrig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 stellte der örtlichen Fußballverein SV Herrig den Spielbetrieb ein, in der Folge wurde der Platz unter anderem noch zu Trainingszwecken von Jugendmannschaften anderer Vereine genutzt&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Komuth: &amp;#039;&amp;#039;Stadt übernimmt Sportheim&amp;#039;&amp;#039;, Kölner Stadtanzeiger, 30. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-06 |url=https://www.sport-rhein-erft.de/american-football/2016-11-24/bravehearts-laufen-in-herrig-auf/ |text=&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bravehearts&amp;quot; laufen in Herrig auf&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2025-06-24 16:47:47 InternetArchiveBot}}. In: sport-rhein-erft.de. 24. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 2022 wurde der Platz von der [[American Football|American-Football]]-Abteilung des Erfa 09 [[Gymnich]] (&amp;#039;&amp;#039;Erfa Bravehearts&amp;#039;&amp;#039;) für Training und Spielbetrieb genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Cornelius Bormann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf Herrig.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch der Stadt Erftstadt. Erftstadt 2000.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Funde und Denkmäler des Erftstädter Raumes.&amp;#039;&amp;#039; Erftstadt 1999.&lt;br /&gt;
* Karl und Hanna Stommel: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte der Stadt Erftstadt.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1–5. Erftstadt 1990–1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.erftstadt.de/web/infos-zu-erftstadt/stadtteile/herrig Herrig auf www.erftstadt.de] (abgerufen am 10. April 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerErftstadt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.erftstadt.de/stadtinfos/bevoelkerungszahlen.php&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohner:innen in Erftstadt (01.08.2024)&lt;br /&gt;
 |werk=erftstadt.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Erftstadt&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-08-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einw&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horst Matzerath (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg zur Erftstadt - Politik und Verwaltung im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, mit Beiträgen von Frank Bartsch, Horst Matzerath, Ralf Othengrafen. Schriften des Geschichtsvereins Erftstadt, Band 2. ISBN 978-3-921300-50-3, erschienen 2015. Seite 158&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horst Matzerath (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg zur Erftstadt - Politik und Verwaltung im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, mit Beiträgen von Frank Bartsch, Horst Matzerath, Ralf Othengrafen. Schriften des Geschichtsvereins Erftstadt, Band 2. ISBN 978-3-921300-50-3, erschienen 2015. Seite 177&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsbuergermeister&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.erftstadt.de/web/rathaus-in-erftstadt/rat-und-ausschuesse/ortsbuergermeister&lt;br /&gt;
 |titel=Ortsbürgermeister in der Ratsperiode 2020-2025&lt;br /&gt;
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