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	<title>Heroldstatt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:46:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heroldstatt&amp;diff=153800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thiemoswetter: Neuer Unterpunkt - Klima. Kurze Beschreibung des Klimas und der Besonderheiten.</title>
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		<updated>2025-12-15T17:30:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Unterpunkt - Klima. Kurze Beschreibung des Klimas und der Besonderheiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Heroldstatt.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/26/47/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/40/18/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Heroldstatt in UL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Alb-Donau-Kreis&lt;br /&gt;
|Gemeindeverwaltungsverband= Laichinger Alb&lt;br /&gt;
|Höhe              = 770&lt;br /&gt;
|PLZ               = 72535&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07389&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08425139&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE HET&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Am Berg 1&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.heroldstatt.de/ www.heroldstatt.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Weber&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heroldstatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Alb-Donau-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Heroldstatt liegt auf der [[Blaubeurer Alb]], einem Teil der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], etwa 25 Kilometer westlich von [[Ulm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an die Stadt [[Laichingen]], im Südosten auf kurzer Strecke an die Stadt [[Blaubeuren]], im Süden an die Stadt [[Schelklingen]] (sämtlich Alb-Donau-Kreis) und im Westen an das gemeindefreie Gebiet [[Gutsbezirk Münsingen]] ([[Landkreis Reutlingen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den beiden Ortsteilen [[Ennabeuren]] und Sontheim sowie der Wohnsiedlung Breithülen. Die beiden gewachsenen Dorfkerne von Ennabeuren und Sontheim sind durch ein modernes Gemeindezentrum miteinander verbunden. Zwischen den Dörfern verläuft eine neue Umgehungsstraße. Dieser Abschnitt der L 230 ist ein Autobahnzubringer aus dem Raum [[Münsingen (Württemberg)|Münsingen]] zur [[Bundesautobahn 8|A 8]] und führte zuvor durch Ennabeuren und direkt an Sontheim vorbei. Jedoch wird noch Breithülen von der L 230 bis zu deren zukünftigen südlichen Verlegung von dieser durchfahren. Ennabeuren und Sontheim werden nun im Rahmen der Ortskernsanierung neu- und umgestaltet. In Breithülen wird zudem nach der Rekommunalisierung die vernachlässigte Infrastruktur (Frischwasser- und Abwasserleitungen), im Zuge eines Sanierungsgebietes erneuert.&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Heroldstatt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Landschaftsteile im Norden und Osten des Gemeindegebiets wurden als [[Heroldstatt (Landschaftsschutzgebiet)|Landschaftsschutzgebiet Heroldstatt]] ausgewiesen. Die Gemeinde hat überdies Anteile an den [[FFH-Gebiet]]en [[Tiefental und Schmiechtal]] und [[Münsinger Alb]] sowie am [[Vogelschutzgebiet]] [[Mittlere Schwäbische Alb]]. Der Gemeindeteil Breithülen gehört zur Entwicklungszone des [[Biosphärengebiet Schwäbische Alb|Biosphärengebiets Schwäbische Alb]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/65jtBBxNVSmrEYSgWLuhIq Daten- und Kartendienst.] LUBW&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ennabeuren ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ennabeuren}}&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Ennabeuren COA.svg|links|80px|Wappen]] Eine aufgrund des Ortsnamens vorgenommene Einschätzung Ennabeurens als Gründung der frühmittelalterlichen Ausbauzeit erhielt mit der Entdeckung eines auf Ende des 7. Jahrhunderts datierten [[Reliquiar]]s ihre Bestätigung. Urkundliche Erwähnung fanden 1092 ein Adeliger Egilolf von &amp;#039;&amp;#039;Oninburrin&amp;#039;&amp;#039;, einige Jahre später das Dorf selbst, das zu jener Zeit zum Machtbereich des Familienverbandes [[Gundelfingen (Adelsgeschlecht)|Gundelfingen]]-Justingen-Steußlingen gehörte. Die für die spätere Geschichte prägende Zweiteilung des Ortes geht vermutlich bereits auf eine im 11. Jahrhundert vorgenommene Erbteilung dieser Sippe zurück, wurde aber erst 1413 schriftlich überliefert, als Hans Truchsess von Bichishausen eine Ortshälfte kaufte, während sich die andere im Besitz der Herren von Grafeneck befand. Der erstgenannte Teil kam 1552 von der Nichte und Erbin des letzten Truchsessen von Bichishausen an [[Georg II. Graf von Helfenstein|Graf Georg von Helfenstein]], 1627 an das [[Fürstenhaus Fürstenberg|Haus Fürstenberg]]. Die zweite Hälfte wurde um 1490 erneut geteilt, als einer der drei gemeinsam herrschenden Vettern von Grafeneck seinen Teil – mithin ein Sechstel des gesamten Dorfes – an seine beiden Stiefsöhne, Gebrüder [[Baldeck (Adelsgeschlecht)|von Baldeck]], verpfändete, die 1510 ihren Besitz [[Haus Württemberg|Württemberg]] zu Lehen auftrugen. Nachdem 1565 der letzte männliche Baldecker und bis 1594 auch zwei seiner Schwestern gestorben waren, zog [[Württemberg]] das Lehen ein. Bis 1628 gelang dem Herzogtum in mehreren Etappen auch der Erwerb des übrigen ehemals grafeneckischen Besitzes, so dass nun Württemberg und Fürstenberg je zur Hälfte die Ortsherrschaft ausübten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Württemberg bereits 1594 für seine (und die grafeneckischen) Untertanen den Übertritt zum [[Reformation|evangelischen Glauben]] angeordnet hatte, teilte es 1603 – unter vergeblichem Protest des [[Kloster Urspring|Klosters Urspring]] als Inhaber des Kirchensatzes – die [[Pfarrpfründe]] auf und setzte am Ort einen zweiten, lutherischen Pfarrer ein. Da der geplante Neubau einer evangelischen Kirche unterblieb, diente der vorhandene Kirchenbau seither (bis 1936) beiden Konfessionen. Als 1806 auch die fürstenbergische Ortshälfte an das [[Königreich Württemberg]] fiel, zählte das Dorf rund 300 evangelische und 200 katholische Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ennabeuren verlor 1895 und 1938 insgesamt 940&amp;amp;nbsp;ha – rund die Hälfte der [[Gemarkung]] – an den Truppenübungsplatz Münsingen. 1942 wurde diese Fläche formell dem [[Gutsbezirk Münsingen]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sontheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Sontheim.png|links|80px|Wappen]] Sontheim entstand vermutlich im 6. oder 7. Jahrhundert als Ausbausiedlung von [[Laichingen]], mit dem es zu allen Zeiten eng verbunden blieb. Im 11. Jahrhundert lag die Hoheit bei der Familie der (späteren) [[Pfalzgrafschaft Tübingen|Pfalzgrafen von Tübingen]], deren Hauskloster [[Kloster Blaubeuren|Blaubeuren]] durch Schenkung zum praktisch alleinigen Grundbesitzer in Sontheim avancierte. Wie auch die Vogtei über Blaubeuren fiel der Ort 1282 an die Helfensteiner, wurde dann aber in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts aus diesem Besitzkomplex gelöst und (zusammen mit Laichingen und Feldstetten) an Württemberg übertragen. Im Zuge der Reformation erhielt das Dorf 1537 eine eigene Pfarrei. Um 1800 zählte es rund 420 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Ennabeuren war Teil des württembergischen Amtes Münsingen und Sontheim des Unteramtes Laichingen im Amt Urach. Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] wurden beide Orte dem [[Oberamt Münsingen]] zugeordnet. Durch die Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangten die Gemeinden 1938 zum [[Landkreis Münsingen]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel das Gebiet in die [[Französische Besatzungszone]] und kam somit zum Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging. Durch die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform von 1973]] kamen Ennabeuren und Sontheim vom Landkreis Münsingen zum Alb-Donau-Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heroldstatt ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gemeindereform]] schlossen sich die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden am 1. Oktober 1973 zur neuen Gemeinde Heroldstatt zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=542}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Namensgeber fungierte ein westlich von Ennabeuren abgegangener, vom 12. bis 15. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Herolstatt&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Herolfstetten&amp;#039;&amp;#039; erwähnter Weiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa in der Mitte zwischen den rund zwei Kilometer voneinander entfernten Dorfkernen entstand in der Folge ein neues Gemeindezentrum mit der Berghalle (Mehrzweckhalle, 1984, erweitert 2000) und dem Rathaus (1987).&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortshinweistafel Breithülen, Gemeinde Heroldstatt, Alb-Donau-Kreis, 2011.jpg|300px|mini|Neues Ortshinweisschild von Breithülen ab dem 1. Januar 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Breithülen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Breithülen}}&lt;br /&gt;
Auf Grund der Rekommunalisierung des gemeindefreien Gutsbezirks Münsingen (Landkreis Reutlingen) wurde zum 1. Januar 2011 die 77,5 Hektar große und 64 Einwohner zählende Wohnsiedlung Breithülen nach Heroldstatt umgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ennabeuren !! Sontheim !! Heroldstatt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1806 || 500 || 420 || 920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1825 || 562 || 441 || 1003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1900 ¹ || 828 || 598 || 1426&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1950 ¹ || 831 || 725 || 1556&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1970 ¹ || 895 || 949 || 1844&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1987 ¹ ||  ||  || 1831&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1990 ||  ||  || 2028&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1995 ||  ||  || 2286&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2000 ||  ||  || 2418&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2005 ||  ||  || 2608&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2010 ||  ||  || 2672&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2015 ||  ||  || 2790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2020 ||  ||  || 2831&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
¹ Volkszählungsergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heroldstatt liegt auf der [[Hochebene|Hochfläche]] der Schwäbischen Alb und weist ein typisches [[Gebirgsklima|Mittelgebirgsklima]] auf. Durch die Höhenlage ist das Klima vergleichsweise kühl und niederschlagsreich. Die Winter sind häufiger kalt und schneereich, während die Sommer meist mäßig warm ausfallen. Zudem sind viele Bereiche windexponiert und anfällig für [[Schneeverwehung|Schneewehen]], weshalb im Herbst [[Schneezaun|Schneezäune]] und [[Schneezeichen]] gesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wetter24.de/vorhersage/klima/deutschland/heroldstatt/18225404/ |titel=Klima Heroldstatt - Jahresüberblick |sprache=de |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hansjörg Steidle |url=https://www.schwaebische.de/regional/ulm-alb-donau/heroldstatt/die-ersten-schneezaeune-stehen-schon-743200 |titel=Die ersten Schneezäune stehen schon |datum=2014-11-06 |sprache=de |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Heroldstatt ist Sitz des &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeverwaltungsverbandes Laichinger Alb&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] in Heroldstatt führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,6 %. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#E3E3E3; border-spacing:1px; text-align:center; white-space:nowrap;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei / Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2024&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2019&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Anteil !! Sitze !! Anteil&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]]|| 25,4 % || 3 || 39,0 %&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Unabhängige Wählervereinigung || 34,2 % || 3 || 43,7 %&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |Unser Heroldstatt&lt;br /&gt;
|22,5 %&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Gemeinsam Heroldstatt|| -- || -- || 17,2 %&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |Land und Wirtschaft&lt;br /&gt;
|18,0 %&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |71,6 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |66,7 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister war seit 1981 Karl Ogger, er wurde 1989, 1997 und 2005 mit jeweils ca. 99 Prozent der Stimmen wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. November 2013 wurde Ulrich Oberdorfer mit 66,9 % der Stimmen gewählt. Oberdorfer schied aus Krankheitsgründen am 1. Juli 2018 aus dem Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Heroldstatts kranker Bürgermeister ab sofort im Ruhestand |Sammelwerk=Schwäbische |Datum= |Online=https://www.schwaebische.de/landkreis/alb-donau-kreis/heroldstatt_artikel,-heroldstatts-kranker-b%C3%BCrgermeister-ab-sofort-im-ruhestand-_arid,10895921.html |Abruf=2018-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 2018 wurde der 41-jährige Diplomverwaltungswirt Michael Weber aus Burladingen mit 96,82 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swp.de/suedwesten/staedte/muensingen/weber-nimmt-auf-chefsessel-platz-28048822.html |titel=Heroldstatt: Weber nimmt auf Chefsessel Platz |werk=Südwest Presse Online |datum=2018-09-30 |abruf=2018-12-01 |archiv-datum=2018-10-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181030170506/https://www.swp.de/suedwesten/staedte/muensingen/weber-nimmt-auf-chefsessel-platz-28048822.html |offline=ja |archiv-bot=2025-06-24 14:42:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter- und Paulskirche Sontheim.jpg|mini|Peter- und Paulskirche Sontheim]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: &amp;#039;&amp;#039;In Blau ein silberner Dornenschrägbalken, beiderseits begleitet von je zwei sechsstrahligen goldenen Sternen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Wappenfiguren der Herren von Steußlingen und des [[Kloster Zwiefalten|Klosters Zwiefalten]] bezieht sich auf eine um 1120 erfolgte Schenkung Ottos von Steußlingen an das Kloster, die unter anderem den Weiler Herolstatt und weiteren Besitz in und um Ennabeuren umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen und die Flaggenfarben Gelb-Blau wurden am 8. November 1974 verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cosmas- und Damiankirche Ennabeuren.jpg|mini|hochkant|Cosmas- und Damiankirche Ennabeuren]]&lt;br /&gt;
* Cosmas- und Damiankirche Ennabeuren&lt;br /&gt;
* Peter- und Paulskirche Sontheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der am 11. Dezember 2022 eröffneten [[Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm]] ging auch der [[Bahnhof Merklingen – Schwäbische Alb]] in Betrieb, an dessen Kosten sich Heroldstatt finanziell beteiligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere Landes-[[Radfernweg]] [[Alb-Neckar-Radweg]] wurde durch den [[Württemberger Tälerradweg]] abgelöst. Er führt von [[Crailsheim]] über [[Aalen]] und [[Heidenheim]] nach Ulm und von dort über [[Blaubeuren]] nach Sontheim und Ennabeuren und weiter über [[Laichingen]] und [[Göppingen]] nach [[Schwäbisch Gmünd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussichtsturm ===&lt;br /&gt;
Der 30&amp;amp;nbsp;m hohe &amp;#039;&amp;#039;Heroldstatt-Turm&amp;#039;&amp;#039; steht etwa 2&amp;amp;nbsp;km nordwestlich des Ortsteils Ennabeuren im Randbereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen und wurde 1981 errichtet. Der Turm des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]] ist frei zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tuerme-wanderheime.albverein.net/aussichtstuerme/turm-heroldstatt-bei-ennabeuren-gemeinde-heroldstatt-alb-donau-kreis/ Heroldstatt-Turm.] Schwäbischer Albverein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windkraft-Versuchsfeld ===&lt;br /&gt;
Nordöstlich des Ortes {{Coordinate|NS=48/26/50/N|EW=9/38/18/E|type=landmark|region=DE-BW|text=ICON2|name=bei 48° 26′ 50″ N, 9° 38′ 17″ O}} befindet sich ein Versuchsfeld für [[Windkraftanlage]]n. Zu diesem gehört neben einer 1989 errichteten [[Liste der Windkraftanlagen von Enercon|Enercon E-17]] mit 28&amp;amp;nbsp;m Nabenhöhe, 17&amp;amp;nbsp;m Rotordurchmesser und 80 kW-Leistung auch ein 1990&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel1&amp;quot; /&amp;gt; errichteter 25 m hoher [[Darrieus-Rotor]] mit 15&amp;amp;nbsp;m Durchmesser, der eine Leistung von 55&amp;amp;nbsp;kW hat und bei der Bevölkerung den Spitznamen „Schneebesen“ trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://heiner-doerner-windenergie.de/bawuewi3.html Windanlagen Heroldstatt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die E-17 wurde nach einem 2012 erlittenen Schaden Anfang 2013 demontiert, da sich eine Reparatur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht rechnete. Ein Ersatz durch eine moderne Anlage war nicht möglich, da der Standort für heutige Großanlagen zu nahe an der Bebauung liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/rund-um-laichingen_artikel,-EnBW-bricht-historisches-Windrad-bei-Heroldstatt-ab-_arid,5364823.html &amp;#039;&amp;#039;EnBW bricht historisches Windrad bei Heroldstatt ab&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Dezember 2012; abgerufen am 17. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Versuchsbetrieb des Darrieus-Rotors wurde nach 10 Jahren eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintere Kohlhaldehöhle.jpg|mini|hochkant|Hintere Kohlhaldehöhle]]&lt;br /&gt;
* [[Sontheimer Höhle]], eine der ältesten [[Schauhöhle]]n Deutschlands&lt;br /&gt;
* [[Hintere Kohlhaldehöhle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Alb-Donau-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.). Sigmaringen 1992, ISBN 3-7995-1351-5, S. 307–328&lt;br /&gt;
* Karl Schnizer: &amp;#039;&amp;#039;Reformationsgeschichte von Enabeuren O. A. Münsingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für württembergische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. N. F., 11. Jg. 1907, S. 62–68 ([http://www.digizeitschriften.de/dms/resolveppn/?PID=PPN720885019_2_0011%7CLOG_0012 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Münsingen |Titel=Ennabeuren |Seite=142–148 |Wikisource=Bremelau#B17}}&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Münsingen |Titel=Sontheim |Seite=205–207 |Wikisource=Kohlstetten#B40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heroldstatt.de/ Internetpräsenz der Gemeinde Heroldstatt]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=K4SBBVUufoU Imagefilm] der Gemeinde Heroldstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:Datei:Darrieus-Rotor Heroldstatt-02-Infotafel.jpg|Foto]] der Informationstafel neben der Anlage, auf [[Wikimedia Commons]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:Datei:Darrieus-Rotor Heroldstatt-03-Infotafel.jpg|Foto]] der Informationstafel neben der Anlage, auf [[Wikimedia Commons]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Alb-Donau-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4509812-8|VIAF=248718370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heroldstatt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thiemoswetter</name></author>
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