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	<title>Hermunduren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:40:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermunduren&amp;diff=75912&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Armin P.: Änderung 260508509 von WinfriedSchneider rückgängig gemacht; keine Verbesserung</title>
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		<updated>2025-10-12T04:25:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/260508509&quot; title=&quot;Spezial:Diff/260508509&quot;&gt;260508509&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/WinfriedSchneider&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/WinfriedSchneider&quot;&gt;WinfriedSchneider&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Europa Germanen 50 n Chr.svg|mini|Karte der germanischen Stämme um 50 n. Chr. mit Angabe des Siedlungsgebietes der &amp;#039;&amp;#039;Hermunduren&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermunduren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein [[Germanische Stämme|germanischer Volksstamm]], der zur Gruppe der [[Elbgermanen]] ([[Herminonen]]) zählt und am Oberlauf der [[Elbe]] siedelte. Die Römer rechneten sie zur großen Stammesgruppe der [[Sueben]] und bezeichneten sie als treu ergebene Freunde der [[Römisches Reich|Römer]]. In Nachbarschaft zu den Hermunduren siedelten nach [[Tacitus]] die [[Narister]], [[Markomannen]] und [[Quaden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Kaiserzeit ==&lt;br /&gt;
Vermutlich im Jahr 3 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurden Teile der Hermunduren durch den römischen Oberbefehlshaber [[Lucius Domitius Ahenobarbus (Konsul 16 v.&amp;amp;nbsp;Chr.)|Lucius Domitius Ahenobarbus]] in das von den Markomannen verlassene Gebiet am [[Main]] umgesiedelt. Sie gerieten unter die Oberhoheit des markomannischen Königs [[Marbod]]. Im Jahr 5 n.&amp;amp;nbsp;Chr. standen sie im Zuge des &amp;#039;&amp;#039;[[immensum bellum]]&amp;#039;&amp;#039; einem römischen Heer unter Tiberius an der Elbe gegenüber, ohne dass es jedoch zu Kämpfen kam. Nach dem Krieg mit [[Arminius]] (17 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) wurde Marbod vom [[Goten]] [[Katualda]] gestürzt und ging daraufhin ins römische Exil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 51 n.&amp;amp;nbsp;Chr. sind Kämpfe an der [[Donau]] belegt, in denen die Hermunduren unter ihrem Fürsten [[Vibilius]] den Usurpator Katualda stürzten. Im Jahre 58 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wird von einem hermundurischen Sieg über die [[Chatten]] in der legendären [[Salzschlacht]] berichtet, in der es wahrscheinlich um die [[Solequelle|Salzquellen]] an der [[Werra]] oder der Saale ging. Zuletzt erhält man 166 n.&amp;amp;nbsp;Chr. bis 180 n.&amp;amp;nbsp;Chr. Kenntnis von der Teilnahme der Hermunduren an den [[Markomannenkriege]]n auf Seiten der aufständischen Markomannen und Quaden gegen [[Marcus Aurelius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DHM - Hermundurenfibeln.jpg|mini|Hermundurenfibeln (1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.) aus [[Fichtenberg (Mühlberg/Elbe)|Fichtenberg]]/Elbe]]&lt;br /&gt;
In [[Thüringen]] wurden [[Archäologie|archäologische]] Funde elbgermanischer Provenienz, wie die von [[Fibel (Kunstgeschichte)|Fibeln]], eisernen Waffen, Terrinen, Schalenurnen und rädchenverzierten Keramikteilen bislang zumeist als hermundurisch gedeutet. Man nahm an, dass die Hermunduren von der Elbe her allmählich nach Süden und Südwesten einwanderten und die dort siedelnden [[Kelten]] über den [[Thüringer Wald]] abdrängten, sofern sie sich nicht mit ihnen vermischten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Großromstedt]] in [[Thüringen]] wurde ein großes germanisches [[Gräberfeld von Großromstedt|Brandgräberfeld]] der späten vorrömischen [[Eisenzeit]] (2.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr.) und der frühen [[Römische Kaiserzeit|Römischen Kaiserzeit]] entdeckt und in den Jahren von 1907 bis 1913 ausgegraben. Es ist für die [[Großromstedter Kultur]], die in der älteren Forschung mit den Hermunduren verbunden wurde, namensgebend geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Eichhorn (Prähistoriker)|Gustav Eichhorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Urnenfriedhof auf der Schanze bei Großromstedt&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Mannus-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;41). Kabitzsch, Leipzig 1927, {{ISSN|0720-7158}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hermunduren und Thüringer ==&lt;br /&gt;
Etwa 300 Jahre bestehen keine Nachrichten über das Gebiet, so dass mit einiger Berechtigung angenommen werden muss, dass die Hermunduren abwanderten. Im 4./5. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. wanderten [[Angeln (Volk)|Angeln]] und [[Warnen]] von Norden her in das ehemalige Siedlungsgebiet der Hermunduren ein. Auch aus anderen Gegenden kamen neue Stämme in dieses Gebiet, die später den Stammesverband der [[Thüringer]] bildeten. Noch um 800 wurde das von den [[Franken (Volk)|fränkischen]] Besatzern aufgezeichnete Gesetzeswerk der Thüringer als [[Lex Angliorum et Werinorum hoc est Thuringorum]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lange Zeit angenommene Kontinuität zwischen den Hermunduren und den späteren Thüringern wird in der neueren Forschung angezweifelt. Die Hermunduren seien in den Quellen nur rechts der Elbe und im Donauraum fassbar, jedoch nicht im Raum des heutigen Freistaates Thüringen und nicht in den Kerngebieten des völkerwanderungszeitlichen Königreiches. Demnach befände sich der Stamm der Hermunduren allenfalls an der äußersten Peripherie der Räume, die später als „thüringisch“ bezeichnet werden. Stammeszugehörigkeiten oder -abhängigkeiten der Träger elbgermanischen Materials in Mitteldeutschland links der Elbe, vor allem im thüringischen Raum vor der Etablierung des Reiches der Thüringer, seien daher als nicht überliefert anzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Castritius, Dieter Geuenich, Matthias Werner, Thorsten Fischer |Titel=Die Frühzeit der Thüringer: Archäologie, Sprache, Geschichte |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2009 |ISBN=9783110214543 |Online=https://books.google.de/books?id=7gxdtGwMgVwC&amp;amp;pg=166 |Abruf=2019-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGA|7|517|518|Ermunduri|[[Günter Neumann (Philologe)|Günter Neumann]]}} ([https://books.google.de/books?id=3QmORVr1IfMC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA517#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online])&lt;br /&gt;
* {{RE|VIII,1|906|908|Hermunduri|[[Ferdinand Haug]]|RE:Hermunduri}}&lt;br /&gt;
* [[Matthias Springer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Thüringern und (H)Ermunduren besteht keinerlei Zusammenhang.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Castritius]], [[Dieter Geuenich]], [[Matthias Werner (Historiker)|Matthias Werner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frühzeit der Thüringer. Archäologie, Sprache, Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der germanischen Altertumskunde. Ergänzungsbände.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 63). de Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-3-11-021454-3, S. 135 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://st.museum-digital.de/objects?style=grid&amp;amp;s=persinst%3A69291&amp;amp;&amp;amp;style=grid&amp;amp;startwert=0 Museumsobjekte zum Stichwort Hermunduren aus den Museen in Sachsen-Anhalt bei Museum digital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4095099-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hermunduren| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanischer Stamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbgermanen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westgermanen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Armin P.</name></author>
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