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	<title>Hermelin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Haplochromis am 18. Februar 2026 um 14:03 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-18T14:03:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Hermelin&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mustela erminea&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Mustela&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Mustelinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Marder&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Mustelidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Marderverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Musteloidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Mustela.erminea.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Hermelin im Sommerfell&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermelin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großes Wiesel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzschwanzwiesel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Raubtiere|Raubtierart]] aus der Familie der [[Marder]] (Mustelidae). Es ist vor allem wegen seines im Winter weißen [[Hermelinfell|Fells]] bekannt und spielte zeitweilig in der [[Pelzindustrie]] eine bedeutende Rolle. Das Hermelin wird innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Mustela]]&amp;#039;&amp;#039; in die Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Mustela&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet und ist damit unter anderem mit dem [[Mauswiesel]] eng verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lionel favre - Hermine blanche II.webm|mini|thumbtime=1:56|links|Video: Hermelin im weißen Winterfell als Tarnfarbe im Schnee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mustela erminea 03 MWNH 382e.jpg|mini|Schädel eines Hermelins aus der Sammlung des [[Museum Wiesbaden|Museums Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermeline haben den für viele Marder typischen langgestreckten, schlanken Körper mit eher kurzen Beinen und kurzem Schwanz. Im Sommerfell zeigen sie die für viele [[Wiesel]] typische Färbung mit brauner Oberseite und weißer Unterseite. Im Winterfell ist es gänzlich weiß, mit Ausnahme einer schwarzen Schwanzspitze, die es eindeutig vom [[Mauswiesel]] unterscheidbar macht. Dieser [[Fellwechsel]] findet allerdings nicht in allen Teilen des Verbreitungsgebiets statt. In den wärmeren Bereichen sind Hermeline ganzjährig braun-weiß, im hohen Norden verlieren sie dagegen nie das weiße Winterfell. Die Tiere erreichen eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 17 bis 33&amp;amp;nbsp;Zentimetern, der Schwanz wird vier bis zwölf Zentimeter lang und ihr Gewicht beträgt 40 bis 360&amp;amp;nbsp;Gramm. Männchen sind etwas größer und schwerer als Weibchen.&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mauswiesel]] ist das Hermelin das zweitkleinste heimische [[Raubtiere|Raubtier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stoat area.png|mini|links|Verbreitungsgebiete Hermelin und [[Amerikanisches Hermelin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hermelin ist in den [[Gemäßigte Zone|gemäßigten]] und [[Subpolare Zone|subarktischen Zonen]] der [[Nordhalbkugel]] verbreitet. Es bewohnt [[Europa]] von den [[Pyrenäen]], [[Alpen]] und [[Karpaten]] nordwärts, Nord- und Zentralasien (einschließlich [[Japan]]), Teile [[Grönland]]s, [[Alaska]] und den [[Kanadisch-arktischer Archipel|Kanadisch-arktischen Archipel]] mit Ausnahme der [[Baffininsel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Colella&amp;quot; /&amp;gt; Eingeschleppt wurde das Hermelin in [[Neuseeland]]. In [[Australien]] wird vor dem Risiko einer Einschleppung und Etablierung, die jedoch bisher noch nicht erfolgt ist, gewarnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pestsmart.org.au/wp-content/uploads/2010/10/Mustela_erminea_VPCendorsed_270410.pdf |titel=Risk Assessement for Australia – Stoat (Mustela erminea) (Linnaeus, 1758). Department of Agriculture and Food, Juli 2008 |format=PDF |offline=1 |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Art zählt zu den [[100 of the World’s Worst Invasive Alien Species|100 gefährlichsten Neobiota]] weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermeline bewohnen eine Reihe von Landschaftstypen, wobei wassernahe Lebensräume anscheinend bevorzugt werden. Eine Biotopbindung ist nicht erkennbar, stattdessen besteht eine enge Bindung an das Vorkommen von Scher-, Erd- und Feldmäusen. Typisch sind strukturreiche Landschaften z.&amp;amp;nbsp;B. mit Wiesen, Hecken und Feldgehölzen oder Siedlungsgärten. Geschlossene Wälder werden hingegen gemieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;Rainer Allgöwer: &amp;#039;&amp;#039;Hermelin (Großes Wiesel) Mustela erminea Linnaeus, 1758&amp;#039;&amp;#039;. In: Monika Braun (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Säugetiere Baden-Württembergs, Bd. 2&amp;#039;&amp;#039;. Ulmer Verlag, Stuttgart 2005, S.&amp;amp;nbsp;451–458. ISBN 3-8001-4246-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermeline sind in Höhen bis zu 3400&amp;amp;nbsp;Meter anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StoatDen3 (cropped).jpg|mini|Nest in einer Baumhöhle]]&lt;br /&gt;
Hermeline sind hauptsächlich am Tag und in der Dämmerung aktiv, im Winter vor allem dämmerungs- oder nachtaktiv. Längere Ruhephasen (3–5&amp;amp;nbsp;Stunden) wechseln oft mit knapp einstündigen Aktivitätsphasen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bw&amp;quot; /&amp;gt; Als Deckung und Unterschlupf bevorzugen sie Felsspalten, hohle Baumstämme, Holz- und Steinhaufen oder verlassene Baue anderer Tiere. Oft haben sie mehrere Nester in ihrem Revier, die sie mit trockener Vegetation, mit Haaren oder Federn auskleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Paarungs- und Aufzuchtszeit leben sie einzelgängerisch in großen Aktionsräumen (max. 200 Hektar), die im Winter deutlich kleiner sind (min. 2&amp;amp;nbsp;ha). Im Sommer durchstreifen Männchen täglich Areale von oft etwa 20&amp;amp;nbsp;ha, die Weibchen nutzen dann etwa 8&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
Die Reviergrenzen markieren beide Geschlechter mit [[Analdrüse]]nsekret. Gleichgeschlechtliche Eindringlinge ziehen sich bei Begegnungen meist zurück,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bw&amp;quot; /&amp;gt; ansonsten werden sie vehement vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung und Jagd ==&lt;br /&gt;
Hauptsächlich erjagen Hermeline [[Kleinsäuger]] wie [[Mäuse]], [[Ratten]], [[Kaninchen]], [[Spitzmäuse]] und [[Maulwürfe]]. Insbesondere bei einem Mangel an Kleinsäugern verzehren sie auch kleinere [[Vögel]] sowie selten [[Reptilien]], [[Fische]] und [[Insekten]]. Ganzjährig als Beute bedeutsam sind i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. [[Wühlmäuse]] der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Arvicola&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Microtus&amp;#039;&amp;#039; wie [[Schermäuse]] und [[Feldmäuse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hermelin jagt bevorzugt am Tag und während der Dämmerung, es orientiert sich dabei vor allem über Geruch und Gehör, oft macht es dabei „Männchen“. Ist die Beute erkannt, schleicht es sich an, um sie schnell und überraschend mit einem Biss in den Nacken zu töten und sie anschließend in den Bau zu tragen. Es wird berichtet, dass Hermeline Kaninchen durch allerlei Schauspielerei derart verwirren, dass diese nicht fliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tierwelt.ch/news/wildtiere/das-hermelin-ist-ein-hypnosekuenstler |titel=Das Hermelin ist ein Hypnosekünstler {{!}} Tierwelt |sprache=de |abruf=2021-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früher verbreitete Annahme, dass Hermeline ihren Beutetieren das Blut aussaugen, ist falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung und Lebenserwartung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mustela.erminea.young.jpg|mini|links|Jungtier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paarung findet im Spätfrühling oder Sommer statt. Danach kommt es allerdings zur [[Keimruhe]], die befruchteten Eizellen [[Nidation|nisten]] sich erst im März des folgenden Jahres ein. Die tatsächliche Tragzeit beträgt nur rund einen Monat, im April oder Mai kommen 3 bis 18 (meistens 6 bis 9) Jungtiere zur Welt. Sie wiegen etwa zwei bis drei Gramm, sind blind und hilflos; versorgt werden sie allein von ihrer Mutter, die sie auch verteidigt. Sechs Wochen lang werden sie gesäugt und sehen nach dieser Zeitspanne schon den Alttieren ähnlich. Weibchen (Fähen) können sich noch in ihrem ersten Lebensjahr fortpflanzen; Männchen (Rüden) erreichen die Geschlechtsreife hingegen erst nach einem Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist die Säuglingsträchtigkeit – Fähen können bereits im Säuglingsalter begattet werden. Oft erfolgt dies durch den biologischen Vater. Das Verhalten beziehungsweise die Fähigkeit stellen sicher, dass auch in bestandsarmen Jahren alle Fähen begattet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Kleinekuhle |url=http://biologisches-institut-oldenburg.de/wp-content/uploads/2011/08/hermelin.pdf |titel=Unsere heimischen Raubsäuger |format=PDF |abruf=2021-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hermelins beträgt zwischen ein und zwei Jahren. Das liegt an den vielen Fressfeinden, wozu unter anderem Greifvögel, [[Eulen]], [[Rotfuchs|Füchse]] und [[Dachs]]e gehören. Ohne sie können Hermeline ein Alter von über sieben Jahren erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Hermeline leiden an den parasitischen [[Fadenwürmer]]n (&amp;#039;&amp;#039;Skrjabingylus nasicola&amp;#039;&amp;#039;), die von Spitzmäusen übertragen werden und im Nasenraum leben; dringen solche von dort bis ins Gehirn vor, so verursacht dies den Tod ihres Wirtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Das Hermelin erhielt seinen wissenschaftlichen Namen schon im Jahr 1758 durch den schwedischen Naturforscher [[Carl von Linné]], den Begründer der bis heute verwendeten [[Nomenklatur (Biologie)|biologischen Nomenklatur]]. Es ist die [[Typusart]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Mustela]]&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund des großen Verbreitungsgebietes wurden zahlreiche Unterarten beschrieben, von denen 34 heute noch anerkannt werden. 14 dieser Unterarten sind Inselendemiten. Die Unterarten bildeten sich wahrscheinlich durch [[Allopatrische Artbildung|Isolierung einzelner Populationen]] während der [[Letzte Kaltzeit|Letzten Kaltzeiten]]. Ein Team amerikanischer Wissenschaftler spaltete das Hermelin im Februar 2021 in drei Arten auf. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea&amp;#039;&amp;#039; soll nur noch für die Hermeline Europas, Asiens und der [[Arktis]] gelten, während die im größten Teil Nordamerikas vorkommenden Hermeline die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Mustela richardsonii]]&amp;#039;&amp;#039; erhalten. Eine dritte Hermelinart (&amp;#039;&amp;#039;[[Mustela haidarum]]&amp;#039;&amp;#039;) kommt auf einigen Inseln der nordamerikanischen Pazifikküste vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Colella&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stoat - Jispa, Himachal Pradesh (13197500643).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea ferghanae&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2015-09-18 Ermine.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea kadiacensis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ermine- Bacon Fiend (14083889879).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii invicta&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haida Ermine (Mustela haidarum).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mustela haidarum&amp;#039;&amp;#039; im Winterfell]]&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Unterarten aller drei Hermelinarten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Colella&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea erminea&amp;#039;&amp;#039;, [[Halbinsel Kola]], [[Skandinavien]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea aestiva&amp;#039;&amp;#039;, mittleres und östliches Europa, incl. europ. Russland und das nordwestliche Kasachstan&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea arctica&amp;#039;&amp;#039;, [[Alaska]], [[Kanadisch-arktischer Archipel]] (ohne [[Baffin Island]]) und das anschließende kanadische Festland&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea ferghanae&amp;#039;&amp;#039;, [[Tien Shan]] und [[Pamir (Gebirge)|Pamir]], [[Afghanistan]], Nord-[[Indien]], westliches [[Tibet]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea hibernica&amp;#039;&amp;#039;, [[Irland]] und die [[Isle of Man]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea kadiacensis&amp;#039;&amp;#039;, [[Kodiak Island]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea kaneii&amp;#039;&amp;#039;, östliches Sibirien ohne [[Amur]]region&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea karaginensis&amp;#039;&amp;#039;, [[Karaginski]]-Insel&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea lymani&amp;#039;&amp;#039;, die Gebirge des südlichen Ostsibirien (östlich des [[Baikalsee]]) und angrenzende Gebiete in der Mongolei&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea minima&amp;#039;&amp;#039;, [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea mongolica&amp;#039;&amp;#039;, [[Gobi-Altai-Aimag]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea nippon&amp;#039;&amp;#039;, [[Japan]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea polaris&amp;#039;&amp;#039;, [[Grönland]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea ricinae&amp;#039;&amp;#039;, [[Hebriden]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea salva&amp;#039;&amp;#039;, [[Admiralty Island]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea stabilis&amp;#039;&amp;#039;, [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]], eingeführt nach Neuseeland&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea teberdina&amp;#039;&amp;#039;, nördlicher (russischer) Kaukasus&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea tobolica&amp;#039;&amp;#039;, westliches Sibirien und [[Kasachstan]], östlich bis zum [[Jenissei]] und dem [[Altai]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii alascensis&amp;#039;&amp;#039;, südliches [[Alaska]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii anguinae&amp;#039;&amp;#039;, [[Vancouver Island]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii bangsi&amp;#039;&amp;#039;, Kanada westlich der [[Große Seen|Großen Seen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii cigognanii&amp;#039;&amp;#039;, Kanada nördlich und östlich der Großen Seen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii fallenda&amp;#039;&amp;#039;, [[British Columbia]] und der Norden von [[Washington (Bundesstaat)|Washington]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii gulosa&amp;#039;&amp;#039;, Osten von Washington&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii initis&amp;#039;&amp;#039;, [[Baranof Island]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii invicta&amp;#039;&amp;#039;, [[Alberta]], [[Idaho]] u. [[Montana]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii muricus&amp;#039;&amp;#039;, [[Nevada]], [[Utah]], [[Colorado]], [[New Mexico]], [[South Dakota]], [[Wyoming]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii olympica&amp;#039;&amp;#039;, [[Olympic-Halbinsel]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii richardsonii&amp;#039;&amp;#039;, [[Neufundland]], [[Labrador-Halbinsel]] und das nördliche Kanada&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii semplei&amp;#039;&amp;#039;, [[Baffin Island]], [[Southampton Island]], [[Melville-Halbinsel]] und das anschließende kanadische Festland&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela richardsonii streatori&amp;#039;&amp;#039;, Nordosten Kaliforniens, [[Oregon]] und das küstennahe Washington&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela haidarum haidarum&amp;#039;&amp;#039;, [[Haida Gwaii]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela haidarum celenda&amp;#039;&amp;#039;, [[Prince-of-Wales-Insel (Alaska)|Prince-of-Wales-Insel]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mustela haidarum seclusa&amp;#039;&amp;#039;, [[Suemez Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hermeline und Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leonardo da Vinci - Lady with an Ermine.jpg|mini|hochkant|[[Leonardo da Vinci]], [[Dame mit dem Hermelin]] (1489/90)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VersammlungdesSt.Michael-OrdensFouquet1470.jpg|mini|hochkant|[[Ludwig XI.]] im Kreis der Ritter des [[Ordre de Saint-Michel|Michaelsordens]]; Titelminiatur des für den König bestimmten Exemplars der Ordensstatuten von [[Jean Fouquet]] (1470), König und Ordensritter sind uniform mit Hermelinmänteln bekleidet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:King Willem-Alexander and Queen Maxima on the inauguration 2013.jpg|mini|hochkant|König [[Willem-Alexander]] der Niederlande im [[Königsmantel Wilhelms I. der Niederlande#Der Mantel von Willem-Alexander|hermelingefütterten Krönungsmantel]] im Jahr 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutztier ===&lt;br /&gt;
Hermeline ernähren sich vorwiegend von kleinen [[Nagetiere]]n; sie waren vor der großflächigen Ausbreitung der [[Hauskatze]] auf vielen Bauernhöfen als Mäusefänger beliebt. Nicht erst seit heute hält man sie auch als [[Heimtier]]e. Hermeline werden nur selten für Pelzzwecke gezüchtet, meist werden sie (u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Osteuropa]], aber auch in Deutschland) gejagt. Für die Fellnutzung: siehe [[Hermelinfell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbolik ===&lt;br /&gt;
Eine Legende, nach der ein Hermelin lieber sterben wollte als sein weißes Winterfell im Schlamm schmutzig zu machen, bildet den Hintergrund für den Wahlspruch &amp;#039;&amp;#039;„malo mori quam foedari“&amp;#039;&amp;#039; („lieber sterben als besudelt werden“) des [[Hermelinorden (Neapel)|neapolitanischen Hermelinordens]]. Wo und wann die Legende ihren Ursprung hat, ist unbekannt, doch galt das weiße Hermelinfell in weiten Teilen des mittelalterlichen Europa als Symbol für – moralische – Reinheit ([[Keuschheit]]) und Unschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weiße [[Winterfell]] des Hermelins wurde – auch und gerade wegen der ihm innewohnenden Symbolik – als besonders wertvoll erachtet. Ein Hermelinmantel war zeitweilig das Vorrecht adliger Familien. Das Hermelin ist bis heute als heraldische [[Tingierung|Tinktur]] oder in natürlicher Darstellung ein Bestandteil von [[Hermelin (Heraldik)|Wappen]] ehemals hochadliger Residenzen und Gebiete. Kaiser, Könige, Fürsten und der Papst trugen mit weißen Winterfellen besetzte oder gefütterte Kleidung, auf die als besonderes Kennzeichen die schwarzen Schwänze oder Schwanzspitzen aufgenäht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nur hohe weltliche und kirchliche Würdenträger einen kostbaren Hermelinmantel tragen durften, wurde ein solcher Mantel bereits im ausgehenden Mittelalter, vor allem in der Zeit des [[Absolutismus]] ([[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]]), zu einem [[Insigne|Herrschaftszeichen]] der Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:The Hunt of the Unicorn Tapestry 1.jpg|mini|links|Wandteppich des [[Meister der Einhornjagd|„Meisters der New Yorker Einhornjagd“]], im Vordergrund ein Hermelin]]&lt;br /&gt;
Das Wiesel, insbesondere das Hermelin, galt seit der Antike&amp;lt;ref&amp;gt;So bei [[Plinius der Ältere|Plinius]], bestätigt bei [[Leonardo da Vinci]] und in dem Emblembuch &amp;#039;&amp;#039;Symbolorum et emblematum ex animalibus quadrupedibus desumtorum centuria altera collecta&amp;#039;&amp;#039; (Nürnberg 1595) von [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]].&amp;lt;/ref&amp;gt; als Tier, das nach dem Genuss von [[Weinraute]], ein Gegengift auch in der christologischen Symbolik, besondere Kräfte gegen Schlangen (und [[Basilisk (Mythologie)|Basilisken]]) und deren Gift erhält.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Becela-Deller: &amp;#039;&amp;#039;Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1998 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 65). ISBN 3-8260-1667-X, S. 199, 208 f. und 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ritterorden ===&lt;br /&gt;
In der Ordenskunde sind zwei weltliche [[Ritterorden]] nach dem Tier benannt worden:&lt;br /&gt;
* der vom bretonischen Herzog [[Johann V. (Bretagne)|Johann V.]] im Jahr 1381 gegründete [[Hermelinorden (Frankreich)|Hermelinorden]], der im 16. Jahrhundert – im Zusammenhang mit der Eingliederung der Bretagne in die französische Krone – unter die Hoheit des französischen Königs kam und in der Bedeutungslosigkeit versank.&lt;br /&gt;
* der im Jahr 1464 von König [[Ferdinand I. (Neapel)|Ferdinand I.]] gestiftete [[Hermelinorden (Neapel)|neapolitanische Hermelinorden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pohjois-Pohjanmaan vaakuna.svg|mini|hochkant|Wappen der finnischen Region [[Nordösterbotten]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hermelin (Heraldik)}}&lt;br /&gt;
Als [[Tingierung|Tinktur]] ist das Hermelin auch in die Wappen gekommen – zuerst wohl im Jahre 1213 im Wappen des zur damaligen Zeit noch unabhängigen [[Herzogtum Bretagne|Herzogtums Bretagne]], wo es (in veränderter Form und als Symbol der Eigenständigkeit) bis heute überlebt hat; auch die bretonischen Departements-Wappen zeigen Hermelintinkturen. Das Wappen der Region [[Limousin]] schmückt sich – vor dem Hintergrund dynastischer Beziehungen zur Bretagne ([[Guy de Penthièvre]]) – ebenfalls mit dem heraldischen Hermelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wappenmantel|Wappenmäntel]] und Hüte sind als wichtige heraldische Wappenelemente mit realistischen oder mit stilisierten Fellen des Tieres geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Die Hermelin-Geschwister Tina und Milo (von Cor&amp;#039;&amp;#039;tina&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mil&amp;#039;&amp;#039;an&amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039;) fungieren als Maskottchen der [[Olympische Winterspiele 2026|Olympischen Winterspiele 2026]] in [[Mailand]] und [[Cortina d’Ampezzo]]. Tina mit ihrem weißen Winterfell repräsentiert dabei die Olympischen Winterspiele und der nur mit einer Pfote versehene Milo, die Winter-Paralympics. Ihr Name spielt auf die beiden Gastgeberorte Cortina und Mailand (italienisch &amp;#039;&amp;#039;Milano&amp;#039;&amp;#039;) an. Mit ihrer Lebhaftigkeit und Schnelligkeit verkörpern sie nach Angaben des Organisationskomitees das italienische Lebensgefühl. Zugleich überraschen sie durch ihre Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit in einen so anspruchsvollen Lebensraum wie den Bergen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.olympics.com/it/milano-cortina-2026/notizie/la-storia-di-tina-e-milo-le-mascotte-dei-giochi |titel=La storia di Tina e Milo, le Mascotte dei Giochi |werk=olympics.com |sprache=it |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|0-8018-5789-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mustela erminea|Hermelin (&amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea&amp;#039;&amp;#039;)|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ermine (clothing)|Kleidung aus Hermelinfell|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Hermelin}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN |Year=2008 |ID=29674 |ScientificName=Mustela erminea |YearAssessed=2008 |Assessor=F. Reid, K. Helgen |Download=1. Januar 2009}}&lt;br /&gt;
* [[commons:Category:Ermine (clothing)|Kategorie „Hermelinkleidung“ auf Wikipedia Commons]]&lt;br /&gt;
* [https://nrw.nabu.de/themen/jagd/beutegreifer/04939.html Hermelin - Jagd etc. NABU Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00100-Hermelin/MZ00100-Hermelin.html Hermelin Naturlexikon] (weitere Informationen und Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Colella&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jocelyn P. Colella, Lindsey M. Frederick, Sandra L. Talbot, Joseph A. Cook: &amp;#039;&amp;#039;Extrinsically reinforced hybrid speciation within Holarctic ermine (Mustela spp.) produces an insular endemic.&amp;#039;&amp;#039; Diversity and Distributions, 27 (4): 747–762. Februar 2021, [[doi:10.1111/ddi.13234]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tier des Jahres in der Schweiz}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4356525-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haarwild]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raubwild]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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