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	<title>Hermann von der Goltz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_von_der_Goltz&amp;diff=894014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PerfektesChaos: fix tk k</title>
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		<updated>2025-11-17T15:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Frhr. Herm. v. Goltz.jpg|thumb|Freiherr Hermann von der Goltz als Berliner Wingolfit, 1858]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Wilhelm von der Goltz.jpg|mini|Das Grab von Hermann von der Goltz auf dem [[Friedhöfe Friedenstraße / Landsberger Allee|Evangelischen Friedhof St. Petri-Luisenstadt]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Alexander Georg Maximilian Freiherr von der Goltz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1835]] in [[Düsseldorf]]; † [[25. Juli]] [[1906]] in [[Berlin]]) war ein evangelischer Theologe und Kirchenpolitiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Hermann von der Goltz entstammte dem Adelsgeschlecht [[Goltz (Adelsgeschlecht)|Goltz]]. Der Generalmajor [[Alexander Wilhelm von der Goltz]] war sein Großvater. Er war der zweite Sohn des preußischen [[Oberstleutnant]]s und theologisch-philosophischen Schriftstellers [[Alexander von der Goltz (Schriftsteller)|Alexander Ferdinand Philipp von der Goltz]] (1800–1870) und der Marie Goebel. Sein Bruder [[Alexander von der Goltz|Alexander]] (1832–1912) war Präsident des kaiserlichen Rates von Elsaß-Lothringen, sein Bruder [[Theodor von der Goltz|Theodor]] (1836–1905) war Agrarwissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Goltz studierte von 1853 bis 1858 in [[Erlangen]], [[Berlin]], [[Tübingen]] und [[Bonn]]. Er wurde nach bestandenem Examen 1859 Hauslehrer der Kinder des Obersten von Roeder am [[Genfersee]]. 1861 wurde er auf Veranlassung des damaligen Kultusministers [[Moritz August von Bethmann-Hollweg]] preußischer Gesandtschaftsprediger in Rom, wo Goltz sich tatkräftig für die Gründung einer [[Deutsche Schule Rom|deutschen evangelischen Schule]] einsetzte und diese in einem kleinen Rahmen im [[Palazzo Caffarelli]] verwirklichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Noack: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Deutsche Verlagsanstalt, 1927, S. 554; [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/noack1927abd1/0570?sid=13721124fdc4f0151c4a5d66b112cb3e ub.uni-heidelberg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1863 heiratete er Anna von Delius, Tochter des königlich-preußischen Regierungsvizepräsidenten von [[Koblenz]]. 1865 zum außerordentlichen Professor für biblische und systematische Theologie nach [[Basel]] berufen, rückte er 1870 zum ordentlichen Professor auf und übernahm 1872 das Rektorat der [[Universität Basel]]. 1873 wurde Goltz Professor in Bonn und siedelte schließlich 1876 als ordentlicher Honorarprofessor, ordentliches Mitglied des [[Evangelische Landeskirche der älteren Provinzen Preußens|altpreußischen]] [[Evangelischer Oberkirchenrat (Preußen)|Evangelischen Oberkirchenrats]] (EOK) und Propst zu [[Petrikirche (Berlin-Cölln)|St. Petri]] nach Berlin über. Sein Amts- und Wohnsitz war das [[Galgenhaus|Palais Happe]] in der Brüderstraße 10 in [[Berlin-Mitte]]. Ab 1883 war er ordentlicher Professor der Dogmatik an der theologischen Fakultät der [[Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]], ab 1892 Geistlicher Vizepräsident des EOK. Theologisch war er geprägt von [[Johann von Hofmann|Johann Christian Konrad von Hofmann]], [[Johann Tobias Beck]] und [[Adolf Wuttke]]. Er vertrat einen milden [[Pietismus]] und war ein treuer Anhänger der [[Evangelische Kirche der altpreußischen Union|Preußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 gründete er in Berlin die „Theologische Gesellschaft“ zur Förderung des Gedankenaustausches zwischen den Theologen der Universität und den Pfarrern im Gemeindedienst, die er bis an sein Lebensende leitete. Darüber hinaus engagierte er sich jahrzehntelang als Mitglied der Berliner [[Mittwochsgesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der St.-Petri-Kirchengemeinde organisierte Goltz gemeinsam mit seiner Ehefrau in vorbildlicher Weise die Gemeindepflege, die schließlich in dem 1892 errichteten [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindehaus]] in der Neuen Grünstraße 19, dem ersten in Berlin, untergebracht wurde. 1888 wurde er von Kaiserin [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Auguste Viktoria]] in den Engeren Ausschuss des neu gegründeten [[Evangelisch-Kirchlicher Hilfsverein|Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins]] berufen und übernahm 1889 die Leitung des Berliner Zweigvereins. Der westfälische Generalsuperintendent [[Wilhelm Zoellner]] bezeichnete ihn als „die lebendige Seele des gesamten Vereins“. Unter der tatkräftigen Leitung des Ehepaares von der Goltz wurden in [[Berlin]] seit 1890 vierzehn Krankenpflegestationen für die häusliche Krankenpflege ins Leben gerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz von der Heydt: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre Evangelischer Frauenverein Koblenz&amp;#039;&amp;#039;. Stiftsdruckerei St. Martin, Koblenz 1934, S. 45; [https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/768819?query=frauenhilfe%20goltz dilibri.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Goltz hatte für seine Gemeinde die ersten ehrenamtlich arbeitenden Frauen für die Unterstützung von [[Diakonisse]]n gewonnen. So erscheint der Name „Frauenhülfe“ zum ersten Mal 1890 als Beschreibung der häuslichen Krankenpflege, die Frauen in der St.-Petri-Gemeinde zu Berlin übernommen hatten. Daraufhin gründete und organisierte Goltz 1892 im Rahmen des Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins die [[Evangelische Frauenhilfe in Deutschland|Frauenhilfe]] zur praktischen Unterstützung der Krankenpflegestationen in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Brinkmeier: &amp;#039;&amp;#039;Weibliche Jugendpflege zwischen Geselligkeit und Sittlichkeit. Zur Geschichte des Verbandes der evangelischen Jungfrauenvereine Deutschlands (1890–1918)&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, 2003, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Protektorat von Kaiserin Auguste Viktoria und Goltz’ maßgeblicher Mitwirkung wurde die Evangelische Frauenhilfe schließlich auf das ganze Reich ausgeweitet.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Albert von Levetzow]]s übernahm er 1903 den Gesamtvorsitz des Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins und hatte diesen bis zu seinem Tod inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goltz war neben seiner umfassenden sozialen Tätigkeit vor allem kirchenpolitisch aktiv. Er gehörte zu den Gründern und Führern der [[Evangelische Vereinigung|Evangelischen Vereinigung]], einer einflussreichen Kirchenpartei in Preußen.&lt;br /&gt;
Von 1892 bis zu seinem Tode war Goltz Geistlicher Vizepräsident des Evangelischen Oberkirchenrates und somit der ranghöchste Geistliche der preußischen Landeskirche. Mit seinem Freund [[Paul Kleinert]] entwarf er die Revision der Preußischen [[Agende]], die in wesentlichen Zügen von der Generalsynode 1894 angenommen und 1895 eingeführt wurde. Er befasste sich eingehend mit der Organisation der kirchlichen Versorgung der deutsch-evangelischen Gemeinden im Ausland. 1898 nahm er an der [[Palästinareise Kaiser Wilhelms II.]] teil und beteiligte sich als oberster geistlicher Vertreter des Kirchenregiments an der Einweihung der [[Erlöserkirche (Jerusalem)|Erlöserkirche]] in [[Jerusalem]]. Er wirkte aktiv für die Vereinigung der Deutschen Landeskirchen, die 1903 durch die Gründung des [[Deutscher Evangelischer Kirchenausschuss|Deutschen Evangelischen Kirchenausschusses]], eines Vorläufers der [[Evangelische Kirche in Deutschland|EKD]], zustande kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goltz hat ein [[Ehrengrab]] auf dem [[Friedhöfe Friedenstraße / Landsberger Allee#St. Petri-Luisenstadt-Kirchhof|St. Petri-Friedhof zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er heiratete am 26. August 1863 in Koblenz Anna Helene Bernhardine Elise Friederike von Delius (1837–1909), eine Tochter des Regierungsvizepräsidenten in Koblenz [[Eduard Delius (Verwaltungsjurist)|Eduard Delius]] (1809–1861) und Enkelin des Regierungspräsidenten von Köln [[Daniel Heinrich Delius]]. Das Paar hatte drei Söhne und zwei Töchter:&lt;br /&gt;
* Marie Charlotte Anna Bertha (* 15. Januar 1868; † 10. Juni 1906)&lt;br /&gt;
* [[Eduard von der Goltz|Eduard Alexander]] (* 31. Juli 1870; † 7. Februar 1939), seit 1912 Professor der Theologie in Greifswald ⚭ 1898 Marie Bechmann&lt;br /&gt;
* Alexander Karl Ernst (* 23. August 1872; † 19. Oktober 1951), Oberregierungsrat ⚭ 1912 Elsbeth Möller&lt;br /&gt;
* Otto Alexander Adolf Hermann (* 8. Juni 1875; † 7. Januar 1903)&lt;br /&gt;
* Anna Charlotte Luise Wilhelmine (* 30. Mai 1878; † 25. Dezember 1960) ⚭ 1908 Arthur Muthmann (* 24. April 1875; † 8. Januar 1957)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die reformierte Kirche Genfs im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Genf 1861, auch französisch&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottes Offenbarung durch die heilige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Basel 1868&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die sittliche Wertschätzung politischer Charaktere&amp;#039;&amp;#039;. Gotha 1872&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die christlichen Grundwahrheiten&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Gotha 1873.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grenzen der Lehrfreiheit&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1873&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anna von der Goltz: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungsblätter von Freunden gezeichnet&amp;#039;&amp;#039;. Stiftungsverlag, Potsdam 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisworte für D. Hermann Freiherr von der Goltz&amp;#039;&amp;#039;. Stiftungsverlag, Potsdam 1906&lt;br /&gt;
* [[Paul Gennrich]], [[Eduard Freiherr von der Goltz]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann von der Goltz, ein Lebensbild als Beitrag zur Geschichte der deutschen evangelischen Kirche im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1935&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629155657/http://www.bautz.de/bbkl/g/goltz_h.shtml |band=2|spalten=265-266|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Goltz, Hermann Freiherr von der}}&lt;br /&gt;
* {{NDB |Autor=[[Hans Hohlwein]] |Lemma=Goltz, Alexander Georg Maximilian Hermann Freiherr von der |Band=6 |Seite=629 |GND=116764902}}&lt;br /&gt;
* Petra Brinkmeier: &amp;#039;&amp;#039;Weibliche Jugendpflege zwischen Geselligkeit und Sittlichkeit. Zur Geschichte des Verbandes der evangelischen Jungfrauenvereine Deutschlands (1890–1918)&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, 2003, S. 110, 130–131&lt;br /&gt;
* Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 1888, Acht und dreißigster Jahrgang, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8861691 S.&amp;amp;nbsp;268]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog&amp;#039;&amp;#039;, XI. Band, 1906 [http://archive.org/stream/biographischesj03bettgoog#page/n39/mode/1up/search/goltz ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116764902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116764902|LCCN=no/97/41284|VIAF=49985137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goltz, Hermann von der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Diakonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Altpreußische Union)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Falkensteinerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Goltz)|Hermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Goltz|Hermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goltz, Hermann von der&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goltz, Hermann Alexander Georg Maximilian Freiherr von der (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juli 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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