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	<title>Hermann von Wedderkop - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-01-27T13:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wedderkop-hermann-von-50-jahre-ullstein-1877-1927-berlin-ullstein-1927-s112.jpg|mini|Hermann von Wedderkop, um 1919]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann von Wedderkop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Hans von Wedderkop&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Harro von Wedderkop&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1875]] in [[Eutin]]; † [[4. Oktober]] [[1956]] in [[Hamburg]]), auch bekannt unter seinem Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weddo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/DURCH-SCHNITT-KUNST/!1775916/ &amp;#039;&amp;#039;DURCH SCHNITT KUNST&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;taz. die tageszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 20. März 1990. S. 24–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;, war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und [[Herausgeber]] der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Querschnitt]]&amp;#039;&amp;#039; von 1924 bis 1931.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenkreis Ostholstein: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbuch Eutin Taufen 1876-1879.&amp;#039;&amp;#039; S. 554&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Behörde für Kultur und Medien]]: [https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-kultur-und-medien/332-5-standesaemter-generalregister-sterbefaelle-111622 Generalregister Sterbefälle Ot-Zy 1956 (Best. 332-5 Nr. 49109)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;FelixArchief: [https://felixarchief.antwerpen.be/detailpagina?invnr=481_170737 van Wedderkop Herman]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;80 Jahre Standesämter im Kreise Eutin. 1. Eintragung: Sohn Hermann von Wedderkop - Bisher 250 Registerbände&amp;#039;&amp;#039; In: Ostholsteiner Anzeiger vom 11. März 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Wedderkops Vater, [[Magnus von Wedderkop (Jurist, 1830)|Magnus von Wedderkop]] war ein [[Oberamtsrichter]] und [[Kammerherr]] im [[Großherzogtum Oldenburg]]. Seine Mutter war Elisabeth Post († 1895), eine Ur-Enkelin des Bremer Bürgermeisters [[Liborius Diederich Post]]. In Anlehnung an ihren Großvater [[Albert Hermann von Post]] führte er auch den von der [[Reichsschrifttumskammer]] eingetragenen Decknamen „Hermann Albert Post“. Ab dem vierten Lebensjahr spielte von Wedderkop Klavier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 19 Jahren absolvierte Hermann von Wedderkop seine Reifeprüfung auf dem [[Johann-Heinrich-Voß-Schule|Großherzoglichen Gymnasium in Eutin]]. Am 1. April 1895 trat er als [[Fahnenjunker#Streitkräfte des Deutschen Kaiserreichs|Avantageur]] in das [[Infanterie-Regiment Großherzog von Sachsen (5. Thüringisches) Nr. 94]] in Weimar ein. Er wurde dort zum Leutnant, musste dort aufgrund eines Herzleidens allerdings 1899 seinen Abschied nehmen. Es folgte ein Rechtsstudium an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], bei dem er unter anderem unter [[Franz von Liszt]] und [[Heinrich Dernburg]] studierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig-Maximilians-Universität München: [https://epub.ub.uni-muenchen.de/9646/1/pvz_lmu_1899_sose.pdf Amtliches Verzeichnis des Personals der Lehrer, Beamten und Studierenden an der königlich bayerischen Ludwig-Maximilians-Universität zu München. Sommer-Semester, 1899.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA4479&amp;quot;&amp;gt;Bundesarchiv [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/6444f332-651e-4439-a7b0-691bbdfdf501/ PERS 101/4479]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Recht studierte er auch Kunstgeschichte und Archäologie. Am 6. September 1912 wechselte er als Referendar in den Staatsdienst und war an den Landgerichten in [[Landgericht Altona|Altona]] und [[Landgericht Berlin II (Preußen)|Berlin]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA4474&amp;quot;&amp;gt;Bundesarchiv [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/604272d1-57bf-411a-91f2-892122a63cad/ PERS 101/4474]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später leitete er das [[Amtsgericht Mölln]] und wurde später [[Assessor|Regierungsassessor]] in [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 traf er in [[Paris]] auf den Kunsthändler [[Alfred Flechtheim]], der ihm erste künstlerische Impulse gab und ihn später für die [[Galerie (Kunst)|Galerie]]-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Querschnitt&amp;#039;&amp;#039; gewann. Von September 1909 bis Juli 1910 absolvierte er ein Volontariat bei der Pariser Privatbank Alfred Gans &amp;amp; Co.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA4474&amp;quot;/&amp;gt; In dieser Zeit wird er auch Mitglied im ersten Pariser Boxverein, dem Pelican Boxing Club.&amp;lt;ref&amp;gt;Le Figaro vom 25. März 1910, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 1. September 1911 wurde Wedderkop Stellvertreter des Vorsitzenden der Einkommensteuerveranlagungskommission in Köln und schied aus dem Justizdienst aus. 1912 schrieb Wedderkop einen kleinen Ausstellungsführer für die [[Sonderbund (Malerei)#Die Ausstellung 1912|Sonderbundausstellung]] in Köln. Zum 1. Juli 1913 wurde er zunächst kommissarisch und ab dem 1. August 1914 Vorsitzender der Kommission.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA4476&amp;quot;&amp;gt;Bundesarchiv [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/4d6e1952-cdad-4190-8295-46fca7289380/ PERS 101/4476]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Wedderkop [[Ordonnanzoffizier]] des Kreischefs von Brüssel Land und ab dem 2. September 1915 [[Zivilkommissar]] der deutschen Besatzungsverwaltung beim kaiserlichen Kreischef in [[Brüssel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Kolbe]] Museum: [https://sammlung.georg-kolbe-museum.de/index.php/de/korrespondenzen/brief-von-hermann-von-wedderkop-an-georg-kolbe/69423 Brief von Hermann von Wedderkop an Georg Kolbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brand Whitlock: &amp;#039;&amp;#039;Belgium Under the German Occupation: A Personal Narrative.&amp;#039;&amp;#039; W. Heinemann, 1919, Seite 253.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort lernte er auf dem [[La Hulpe#Domaine Solvay und Schloss von La Hulpe|Schloss La Hulpe]] des von ihm verehrten Schriftstellers [[Carl Sternheim]] dessen sich gerade trennende Gattin [[Thea Sternheim]] und [[Gottfried Benn]] kennen&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschlandfunk Kultur: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/vorzeigedichter-der-adenauer-republik.988.de.html?dram:article_id=153822 Vorzeigedichter der Adenauer-Republik]&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zu dieser Zeit als Lazarettarzt gerade mit [[Kokain]] „experimentierte“ und sich daher den Unmut des Verwaltungsbeamten Wedderkop zuzog. Benn sagte ihm später eine genauso desavouierende Affäre mit der 20 Jahre jüngeren und später dezidiert „anti-deutsch“ auftretenden Nachwuchsschauspielerin [[Yvonne George]] nach.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottfried Benn]], [[Thea Sternheim]], Mopsa Sternheim: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel und Aufzeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 376.&amp;lt;/ref&amp;gt; Angesichts des Mangels an Polizisten und der Zunahme von Nachtdiebstählen in den Gemeinden des Großraums Brüssel ordnete er als Zivilkommissar von Wedderkop per Rundschreiben und Plakat an, dass die Gemeinden ab dem 1. Mai 1918 alle männlichen Einwohner im Alter von 17 bis 55 Jahren zur Bewachung der Gemeinde einziehen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Vreugde: &amp;#039;&amp;#039;La révolution allemande à Bruxelles, 9 novembre – 18 novembre 1918.&amp;#039;&amp;#039; In: Cahiers Bruxellois – Brusselse Cahiers, 2018, Ausgabe 1, S. 220–221.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 3. Mai 1917 wurde Wedderkop Kölner [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]]. Ab dem 1. Oktober 1919 war er Leiter des Staatssteueramts in [[Jülich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA4476&amp;quot; /&amp;gt; Auf eigenen Wunsch wurde er zum 1. Juli 1921 in den Ruhestand versetzt und widmete sich fortan literarischen Tätigkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA4474&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA4476&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg als Schriftsteller und Herausgeber des Querschnitts ===&lt;br /&gt;
Von 1914 bis 1920 schreibt Wedderkop für die Kunstzeitschrift [[Kunst und Künstler]] sowie von 1920 bis 1922 für [[Der Cicerone]] und [[Guido Bagier]]s &amp;#039;&amp;#039;Feuer. Monatsschrift für Kunst und künstlerische Kultur&amp;#039;&amp;#039; und von 1921 bis 1922 für [[Die Weltbühne]]. Er gab 1922 das Buch „Deutsche Graphik des Westens“ heraus, in dem er selbst Texte zu [[Otto von Wätjen]] und [[Rudolf Großmann (Maler)|Rudolf Großmann]] verfasste. Zudem war er für die von [[Efraim Frisch]] gegründete und herausgegebene Kulturzeitschrift [[Der neue Merkur]] tätig. Anfang der 20er Jahre war Wedderkop im beratenden Ausschuss der Künstlervereinigung [[Das Junge Rheinland]]. In der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Junge Kunst&amp;#039;&amp;#039; im Verlag [[Klinkhardt &amp;amp; Biermann]] Leipzig veröffentlichte er 1920 seinen ersten Band über [[Paul Klee]], der gleichzeitig die erste Monografie über Klee war. 1921 folgte ein zweiter Band über [[Marie Laurencin]]. Im selben Jahr war er Mitarbeiter des &amp;#039;&amp;#039;Querschnitt&amp;#039;&amp;#039;, der sich aus den von Flechtheim herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Galerienachrichten&amp;#039;&amp;#039; entwickelte. Als Herausgeber gelang es Wedderkop, den &amp;#039;&amp;#039;Querschnitt&amp;#039;&amp;#039; zum führenden deutschen [[Zeitgeist]]-Magazin der 1920er Jahre zu machen: offen für die künstlerische [[Avantgarde]], wie [[Pablo Picasso]], [[Marc Chagall]] oder [[Fernand Léger]], ebenso wie für die [[Heros|Heroen]] des Boxsports, ironisch elitär und mit künstlerischen Fotos männlicher und weiblicher [[Akt (Kunst)|Aktmodelle]] garniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Paris lernte Wedderkop den jungen US-amerikanischen Pianisten und Komponisten [[George Antheil]] in der Buchhandlung [[Shakespeare and Company#Das originale Shakespeare &amp;amp; Company|Shakespeare &amp;amp; Company]] von [[Sylvia Beach]] kennen. In der irrigen Annahme, Antheil sei ein Literat, bat Wedderkop ihn in seiner Rolle als Querschnitt-Herausgeber der Zeitschrift, sein Pariser Vertreter zu werden. Mit Hilfe von [[Ford Madox Ford]] und [[Ezra Pound]] erwarb Antheil fünf Gedichte aus [[James Joyce#Kammermusik|James Joyce’ Kammermusik]] (ursprünglich 1907 erschienen) und einen Essay von Pound.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeffrey Meyers: &amp;#039;&amp;#039;Hemingway &amp;amp; Alfred Flechtheim.&amp;#039;&amp;#039; In: [[The New Criterion]], New York, Vol. 34, N° 10, Juni 2016, S. 86–90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [[Ernest Hemingway]], war Wedderkop wie der US-amerikanische Schriftsteller [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|Antisemit]]. So erzählte Hemingway seinem Freund William B. „Bill“ Smith, dass Wedderkop „Kikes mehr hasse, als sie selbst“.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Reynolds: &amp;#039;&amp;#039;Hemingway: The Paris Years&amp;#039;&amp;#039;. W. W. Norton &amp;amp; Company, 1999, S. 240. ISBN 978-0-393-34526-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort „Kike“ ist eine besonders abwertende und beleidigende Bezeichnung für eine jüdische Person.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oxford English Dictionary]]: [https://www.oed.com/dictionary/kike_n kike, NOUN &amp;amp; ADJECTIVE]&amp;lt;/ref&amp;gt; Flechtheim war Jude. Auch in den Tagebüchern Thea Sternheims finden sich antisemitische Stereotype Wedderkops, der Flechtheim kapitalistische Korruption und moralische Verkommenheit vorwarf. Dabei wurde eine direkte Parallele zur [[Dreyfus-Affäre]] gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Bambi, Axel Drecoll (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Alfred Flechtheim: Raubkunst und Restitution. Band 110 von Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Berlin / Boston, Walter de Gruyter GmbH &amp;amp; Co KG, 2015, S. 88, ISBN 978-3-11-040497-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Wedderkop war einer der Autoren in Rudolf Großmanns 1926 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Köpfe der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Er schrieb auch für &amp;#039;&amp;#039;[[Piper Verlag#Piperbote|Der Piperbote für Kunst und Literatur]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lehnte die „alte Literatur“ um [[Gerhart Hauptmann]] und [[Thomas Mann]] ab und vertrat die Forderung nach einem wirklichkeitsnahen [[Gesellschaftsroman]]&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Hermann von Wedderkop: &amp;#039;&amp;#039;Wandlungen des Geschmacks.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Querschnitt, Bd. 6 (1926), S. 497ff und &amp;#039;&amp;#039;Inhalt und Technik des neuen Romans.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Querschnitt, Bd. 7 (1927), S. 426ff&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er hat selbst 1927 mit &amp;#039;&amp;#039;Adieu Berlin&amp;#039;&amp;#039; beim [[S. Fischer Verlag]] einen entsprechenden, [[Autobiografie|autobiographisch]] gefärbten [[Sportroman]] vorgelegt. Dem als kränkelnd und krankmachenden Großstadtdschungel von Berlin stellt er die frische Natur des Nordseebades [[Kampen (Sylt)|Kampen]] und den neuen Frauentyp des „Sport-Girls“ entgegen&amp;lt;ref&amp;gt;Nanda Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Traumhelden, Sportgirls und Geschlechterspiele. Sport als Literatur. Zur Theorie und Praxis einer Inszenierung.&amp;#039;&amp;#039; F&amp;amp;B Verlag, Eching 1999, S. 92ff&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gegen die zur gleichen Zeit erscheinenden Sportromane von bereits etablierten Autoren wie [[Hugo von Waldeyer-Hartz]] (Sportmädel, 1926) oder [[Erich Maria Remarque]] (Station am Horizont, 1927) fand er wenig Beachtung. Den Einband gestalteten [[Renée Sintenis]] und [[Emil Rudolf Weiß]] nachdem er ursprünglich [[George Grosz]] dafür gewinnen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Archiv der Akademie der Künste]]: [https://archiv.adk.de/objekt/2238758 George-Grosz-Archiv, Signatur: Grosz 497, Der Querschnitt, Hermann von Wedderkop an George Grosz.-]&amp;lt;/ref&amp;gt; Erfolgreicher waren Wedderkops alternative Reisebücher, die im [[Piper Verlag]] in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Was nicht im „Baedeker“ steht]]&amp;#039;&amp;#039; erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit übte Wedderkop nach Studium bei [[Artur Schnabel]] und [[Wilhelm Backhaus]] mehrere Jahre lang eine Konzerttätigkeit als Pianist aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Kämpfer für den Geist. Hermann von Wedderkop 80 Jahre alt&amp;#039;&amp;#039; In: Ostholsteiner Anzeiger vom 28. November 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte der 1920er spielte er auch im Rahmen halböffentlicher Salongeselligkeit mit [[Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild]] Theater.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna-Carolin Augustin: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Kunstmatronage Sammlerinnen und Förderinnen bildender Kunst um 1900.&amp;#039;&amp;#039; [[Wallstein Verlag]], Göttingen 2018, ISBN 978-3-8353-3180-8, S. 354&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende beim Querschnitt und NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass Wedderkop 1929 vom [[Ullstein Verlag]] ein [[Chefredakteur]] an die Seite gestellt und er im Mai 1931 von seinem Herausgeber-Posten des &amp;#039;&amp;#039;Querschnitt&amp;#039;&amp;#039; entfernt wurde, soll nach [[Wilmont Haacke]] etwas mit Wedderkops publizistischer Begeisterung für [[Benito Mussolini]] zu tun gehabt haben. Wedderkop besuchte Mussolini am 5. Mai und 10. Oktober 1930 sowie am 28. Mai 1935.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Schieder]]: &amp;#039;&amp;#039;Mythos Mussolini: Deutsche in Audienz beim Duce.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Verlag, München 2013, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem ersten Besuch widmete er Mussolini im Querschnitt das Porträt &amp;#039;&amp;#039;Mussolini wie ich ihn sehe&amp;#039;&amp;#039;, in dem er den Faschismus als einzig italienische Angelegenheit und streng national betrachtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann von Wedderkop: &amp;#039;&amp;#039;Mussolini wie ich ihn sehe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Querschnitt&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, 1930, H. 6, Juni, S. 356&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Rom&amp;#039;&amp;#039; widmete er Mussolini einen Abschnitt. Zum 1. Mai 1933 trat Wedderkop der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.592.748). Er verbrachte die meiste Zeit des Nationalsozialismus in Italien, u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Rapallo]].&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Akademie der Künste: [https://archiv.adk.de/objekt/1890955 Ernst-Legal-Archiv, Signatur: Legal-Ernst 2704, H. v. Wedderkop]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte häufig den [[Monte Verità]] in [[Ascona]], wo er sich auch mit [[Werner von der Schulenburg (Autor)|Werner von der Schulenburg]] traf. Beide sahen im Faschismus Mussolinis eine positive Alternative zum Nationalsozialismus.&amp;lt;ref&amp;gt;Jobst C. Knigge: &amp;#039;&amp;#039;Werner Graf von der Schulenburg – Kulturvermittler zwischen Italien und Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Humboldt-Universität Berlin 2016 ([https://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=42500 Digitalisat, PDF, 1,4 MB])&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspiele 1936]] schrieb er das Buch „Das unbekannte Berlin“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nationalsozialistische Monatshefte]], Deutschland, [[Franz-Eher-Verlag]], 1938, S. 92–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in der Nachfolge der Münchner Ausstellung [[Entartete Kunst (Ausstellung)|„Entartete Kunst“]] die [[Reichsschrifttumskammer]] seine positiven Darstellungen zeitgenössischer Kunst (u.&amp;amp;nbsp;a. „Deutsche Graphik des Westens“ 1938) auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt hatte und auch sein Buch zu Paul Klee im [[Schlesisches Museum der Bildenden Künste|Schlesischen Museum der Bildenden Künste]] in [[Breslau]] beschlagnahmt und zerstört wurde, wich Wedderkop auf zunächst anonym erscheinende Übersetzungen von Sachbuch-Bestseller zum „self management“ der [[Motivationstrainer]] [[Dale Carnegie]] und [[Walter B. Pitkin]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank „entartete Kunst“ der Freien Universität Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch „Das Buch von Paris“ wurde 10 Jahre nach Erscheinen auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Informationen des Geheimen Staatspolizeiamtes – Nr. 6.&amp;#039;&amp;#039; Stimmungs- und Lageberichte. Berlin, Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2022. [https://www.degruyter.com/database/STLA/entry/rk412/html Informationen des Geheimen Staatspolizeiamtes – Nr. 6]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der von [[Joseph Goebbels]] unterschriebenen Begründung vom 7. Juni 1939 wurden verschiedene judenfreundliche Stellen sowie eine positive Beschreibung der „Lokale der Homosexuellen und Lesbierinnen“ angeführt, die einen Reiseführer für die deutsche Generation vollkommen ungeeignet mache. Wedderkop wurde von der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]] überwacht. Am 15. Februar 1939 wurde er von einem Beamten der Gestapo aufgesucht und wurde nach den Zeitungen befragt, für die er schreibe. Von Wedderkop vermutete, dass sein Text „Einige Gedanken über Humor“ in der [[Kölnische Zeitung|Kölnischen Zeitung]] der Anlass dafür gewesen sein könnte und hier ein Zusammenhang zum Auftritt von [[Die drei Rulands]] im Januar 1939 als „Die drei Stadtbauarchitekten“ im [[Kabarett der Komiker]] auftraten und anschließend von Goebbels aus der [[Reichskulturkammer]] ausgeschlossen wurden, was de facto einem lebenslangen [[Berufsverbot (Deutschland)|Berufsverbot]] entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Thorau/Sören Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Hier hört der Spaß auf. Die „Germania“-Planungen im Kabarett&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Mythos Germania&amp;#039;&amp;#039;, Edition [[Berliner Unterwelten]] im Ch. Links Verlag, 2017, S.&amp;amp;nbsp;98–103, ISBN 978-3-86153-895-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Zeitungsportal]]: [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/DT3VE5EXSQCF7KWYVTTSJ2LHGMWRVCFE?issuepage=8 Kölnische Zeitung vom Mittwoch, 08. Februar 1939]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wedderkop erklärte daraufhin, er habe diesen Text bereits vor deren Auftritt geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ihm [[Ben Witter]] in den 1940er Jahren sagte, dass der Querschnitt jetzt von den Jüngeren gesammelt würde, was gar nicht ungefährlich sei, entgegnete ihm Wedderkop, der auf dem Weg nach [[Genua]] war, „und ich möchte nach Berlin, aber das ist noch gefährlicher“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ben Witter: &amp;#039;&amp;#039;War das ein Spaß (1932) mit Sport und Spiel.&amp;#039;&amp;#039; Die Zeit, Nr. 31 vom 23. Juli 1976, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende übertrug er die literarischen Reiseerinnerungen des italienischen Kunstkritikers [[Emilio Cecchi]]. Seinen 80. Geburtstag feierte er 1955 wieder in Deutschland, in [[Hamburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Amadeus Peters: &amp;#039;&amp;#039;Der Querschnitt im Querschnitt – Zum 80. Geburtstag von Hermann von Wedderkop.&amp;#039;&amp;#039; Gesprochen von [[Hannes Tannert]], [[Südwestfunk]], Sendung vom 29. November 1955 um 15.30 Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Literatur ==&lt;br /&gt;
In Ernest Hemingways [[postum]] erschienenen [[Memoiren]] „[[Paris – Ein Fest fürs Leben]]“ wird Wedderkop als Abnehmer seiner Werke erwähnt und als &amp;#039;&amp;#039;awfully nice&amp;#039;&amp;#039; (zu deutsch: schrecklich nett) beschrieben. Auch im Nachlass von [[Sylvia Beach]] findet sich eine Postkarte auf der Wedderkop gemeinsam mit [[Hans Effenberger (Musiker)|Hans Effenberger]], [[George Antheil]], dessen Frau Elizabeth Boski Markus abgebildet ist. Auf der Rückseite wurde handschriftlich die Namen der Portraitierten festgehalten. Anstelle von Wedderkops Namen allerdings &amp;#039;&amp;#039;Mr. Awfully-Nice&amp;#039;&amp;#039; geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Princeton University Library: [https://findingaids.princeton.edu/catalog/C0108_c000002557 Photographic Postcard: Böske Antheil, Jean Slivinsky, And Others at a Fair in Paris, 1925]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Suche nach Heimat: Mascha Kalékos leuchtende Jahre&amp;#039;&amp;#039; von Indra Maria Janos (Felicity Whitmore) wird eine Unterhaltung zwischen [[Mascha Kaléko]] und Hermann von Wedderkop, bei der auch [[Anton Kuh]] anwesend ist, beschrieben. Zudem ist Wedderkop eine Figur im Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Geblendete&amp;#039;&amp;#039; des belgischen Schriftstellers Pierre Mertens über Gottfried Benn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wedderkop […], der als Herausgeber des Querschnitts sehr bekannt wurde, aber nie als etwas anderes. Wedderkop war weder Berliner noch Schriftsteller, sondern Regierungsassessor in Köln; zwar veröffentlichte er später Reisehandbücher und ein, zwei Romane, aber, er blieb ein literarischer Amateur. Er könnte eine Figur von [[Carl Sternheim]] sein: schnoddrig mit leichter Selbst[[persiflage]]; [[Zynismus|zynisch]] mit einem Anflug von [[Gemüt]]; blasiert mit seigneuralen [[Allüren]], weniger aus Geltungsbedürfnis, als um den Bürger vor den Kopf zu stoßen.|Ernst Stein, [[Die Zeit]]. 2. August 1968.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wedderkop, bis heute ein großer Unbekannter, war sicherlich der beste deutsche Blattmacher vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] – anders als [[Samuel Fischer (Verleger)|Samuel Fischers]] [[Die neue Rundschau|Neue Rundschau]] oder [[Kurt Tucholsky|Tucholsky]]/[[Siegfried Jacobsohn|Jacobsohns]] [[Die Weltbühne|Weltbühne]], die ihren Ruf den Autoren allein verdankten und ansonsten die Bleiwüste als Gestaltungsprinzip feierten, machte Hermann von Wedderkop Flechtheims Zeitschrift Querschnitt zum auch optischen Zentralorgan der [[Avantgarde]]: Was für eine Zeitschrift! Dem Jahr 1927 wie aus dem Gesicht geschnitten, geschichtsvergessen, assoziationslüstern, nervös, immer dabei, [[Heros|Heroen]] zu zertrümmern, Hierarchien aufzuweichen und hellwach die wildesten visuellen Verbindungen zu knüpfen. Die Kunst war hier eine Spielart des Lebens – ihre Bilder tauchten neben denen von Boxern auf, von Menschen am Strand und antiken Fresken.|[[Florian Illies]], [[Die Zeit]]. 15. November 2017.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Kein Wunder, dass die wichtigste Zeitschrift jener Zeit zwischen den Kriegen Der Querschnitt hieß, das Magazin für die aktuellen Ewigkeitswerte, geboren aus dem Journal des Galeristen Alfred Flechtheim, aber schnell verwandelt in eine journalistische Feier der Synchronizität von [[Boxen]], Mussolini, [[Emanzipation#Frauenemanzipation|weiblicher Emanzipation]], [[Jazz in den Vereinigten Staaten|amerikanischem Jazz]] und französischer Theorie. Hermann von Wedderkop war der einzigartige Dompteur dieses Wahnsinns, der größte Blattmacher des deutschen Journalismus der ersten Jahrhunderthälfte und natürlich komplett vergessen.|Florian Illies, Die Zeit. 23. Januar 2020. S. 49-50.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wedderkops „Adieu Berlin“ ist der nonchalante [[Räsoneur|Räsonneurroman]]. Der Roman des Weltmanns, der zugleich von seinen doppelten [[Doppelgänger]]n abrückt.|[[Paul Wiegler]], Die neue Rundschau. Jahrgang 1927, Heft 12, S. 651.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kölner Museumsfrage.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Cicerone (Verlag Klinkhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig), Bd. 12 (1920), S. 253–254.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Bestrebungen und Gleichgültigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: Kunst und Künstler, Bd. 18 (1920), S. 81–84.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Paul Klee]].&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Marie Laurencin]].&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig 1921 (Porträt der französischen Lyrikerin und Malerin).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dadaismus]].&amp;#039;&amp;#039; In: Der Cicerone (Verlag Klinkhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig), Bd. 13 (1921), S. 422–430&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Expressionismus]] und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Feuer (Monatsschrift für Kunst und künstlerische Kultur, Leipzig), Bd. 3 (1921/1922), S. 141–144.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Paul Cézanne]].&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Graphik des Westens.&amp;#039;&amp;#039; Feuerverlag, Weimar 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adieu Berlin. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Köln, Düsseldorf, Bonn.&amp;#039;&amp;#039; [[Was nicht im „Baedeker“ steht]], Bd. V, Piper, München 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Paris.&amp;#039;&amp;#039; Was nicht im „Baedeker“ steht, Bd. VII, Piper, München 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von London.&amp;#039;&amp;#039; Was nicht im „Baedeker“ steht, Bd. X, Piper, München 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein von den Alpen bis zum Meere.&amp;#039;&amp;#039; 67 Bilder, eingeleitet von Hermann von Wedderkop, erläutert von [[Emil Schaeffer]]. [[Schaubücher]] Bd. 40, Orell Füssli, Zürich 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Rom.&amp;#039;&amp;#039; Was nicht im „Baedeker“ steht, Bd. XIII, Piper, München 1930 (2. überarb. Aufl. 1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Oberitalien.&amp;#039;&amp;#039; Was nicht im „Baedeker“ steht, Bd. XI, Piper, München 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das unbekannte Berlin. Ein Führer durch Straßen, Zeit und Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Weicher Verlag, Leipzig/Berlin, 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die falsche Note. Ein Musikroman.&amp;#039;&amp;#039; Scientia, Zürich 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sizilien. Schicksal einer Insel.&amp;#039;&amp;#039; Scientia, Zürich 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie man Freunde gewinnt.&amp;#039;&amp;#039; Rascher, Zürich-Leipzig 1938. Übers. v. „How to win friends and influence people“ von [[Dale Carnegie]], New York 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mache dein Glück vor Vierzig!&amp;#039;&amp;#039; Scientia, Zürich 1940. Übers. v. „Making good before forty“ von [[Walter B. Pitkin]], New York 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Rede. Ihre Geheimnisse und ihre Methoden.&amp;#039;&amp;#039; Scientia, Zürich 1940. Übers. v. „Public speaking and influencing men in business“ von Dale Carnegie, New York 1937 (3. überarb. Aufl.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arkadien. Erlebtes Griechenland.&amp;#039;&amp;#039; Broschek, Hamburg 1949. Übers. v. &amp;#039;Et in Arcadia ego&amp;#039; von [[Emilio Cecchi]], Mailand 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilmont Haacke, Alexander von Baeyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Facsimile Querschnitt durch den Querschnitt&amp;#039;&amp;#039; Scherz, München usw. 1968, {{DNB|456595031}}.&lt;br /&gt;
* Bettina Deininger, Ulrike Felger: &amp;#039;&amp;#039;‘Der Stoff legt auf der Straße‘. Der Querschnitt.&amp;#039;&amp;#039; In: Patrick Rössler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Moderne Illustrierte, illustrierte Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschriftenkonzepte im 20. Jahrhundert. Katalog zur Ausstellung in der Württembergischen Landesbibliothek vom 17. Juni bis 1. August 1998, S. 27–38.&lt;br /&gt;
* Julia Bertschik: &amp;#039;&amp;#039;Janusköpfige Moderne. Der Querschnitt zwischen künstlerischer Avantgarde, Neuer Sachlichkeit und ›Habsburgischem Mythos‹.&amp;#039;&amp;#039; In: Primus-Heinz Kucher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verdrängte Moderne – vergessene Avantgarde. Diskurskonstellationen zwischen Literatur, Theater, Kunst und Musik in Österreich 1918–1938&amp;#039;&amp;#039;, V&amp;amp;R press, Göttingen, 2016, S. 171–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117178446}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Stock: [https://hemingwayswelt.de/ein-deutscher-chefredakteur-entdeckt-den-unbekannten-ernest-hemingway// &amp;#039;&amp;#039;Ein deutscher Chefredakteur entdeckt den unbekannten Ernest Hemingway&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117178446|VIAF=39829929|LCCN=n87899403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wedderkop, Hermann von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiseliteratur]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wedderkop, Hermann von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wedderkop, Hermann Julius Friedrich von (vollständiger Name); Wedderkop, Hans von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eutin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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