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	<title>Hermann von Staabs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:54:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Anatol Svahilec: bild von wikidata</title>
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		<updated>2024-10-24T12:40:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild von wikidata&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann von Staabs (c. 1916).png|mini|Hermann von Staabs (ca. 1916)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1917 - Generalul german Herman von Staabs.jpg|miniatur|Hermann von Staabs am 10.&amp;amp;nbsp;Jahrestag der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Friedrich Staabs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1913 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Staabs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1859]] in [[Aachen]]; † [[7. September]] [[1940]] in [[Kassel]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sowie [[Kommandierender General]] des [[XXXIX. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XXXIX. Reserve-Korps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] wurde Staabs am 14. April 1877 aus dem [[Kadettenkorps]] kommend dem [[3. Oberschlesisches Infanterie-Regiment Nr. 62|Infanterie-Regiment Nr. 62]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] überwiesen. Vom 1. Oktober 1879 bis 31. Januar 1884 diente er dort als [[Bataillon]]s[[adjutant]] und wurde anschließend in das [[Infanterie-Regiment „Hiller von Gärtringen“ (4. Posensches) Nr. 59|Infanterie-Regiment Nr. 59]] versetzt. Ab 1. Oktober 1885 absolvierte Staabs für drei Jahre die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meiste Zeit seiner militärischen Karriere verbrachte er im Generalstab. Hier stieg er bis zum Leiter der Eisenbahnabteilung auf. Nach dem Ersten Weltkrieg verfasste er ein Buch, in dem er der Auffassung von Moltke widersprach, dass es nicht möglich gewesen wäre, den Schwerpunkt des deutschen Aufmarsches schnell an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] zu verlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 1913 wurde Staabs anlässlich des 25-jährigen Regierungsjubiläums von [[Deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] in den erblichen preußischen [[Adel]]sstand [[Nobilitierung|erhoben]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 81 vom 19. Juni 1913, S. 1864.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Staabs Kommandeur der [[37. Division (Deutsches Kaiserreich)|37. Division]]. Im August 1914 war seine Division Teil der in [[Ostpreußen]] stehenden [[8. Armee (Deutsches Kaiserreich)|8. Armee]] an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Seine Truppen kämpften im Rahmen des [[XX. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XX. Armee-Korps]] unter [[Friedrich von Scholtz]] in der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]] und in der [[Schlacht an den Masurischen Seen]]. In der Zeit vom 15. Juni 1915 bis zum 6. Juli 1916 war Staabs Kommandeur der [[3. Division (Deutsches Kaiserreich)|3. Division]]. Seine Truppen kämpften im Juli 1915 in der Durchbruchsschlacht bei [[Przasnysz]] und verfolgten dann zum unteren [[Narew]]. Im September drangen sie nach [[Wolkowysk]] vor und gingen ab 20. Oktober zwischen [[Naratsch|Narotsch]]- und Dryswjatysee zum jahrelangen [[Stellungskrieg]] über. Für sein Wirken hatte er im August 1915 die Schwerter zum [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] II. Klasse und der königlichen Krone erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 161 vom 7. September 1915, S. 3813&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 1916 wurde er als Nachfolger von [[Otto von Lauenstein]] Kommandeur des XXXIX.&amp;amp;nbsp;Reserve-Korps. Das Korps wurde nach der Kriegserklärung Rumäniens im August 1916 an den [[Rumänischer Kriegsschauplatz (Erster Weltkrieg)|Rumänischen Kriegsschauplatz]] verlegt. Als Teil der [[9. Armee (Deutsches Kaiserreich)|9. Armee]] unter dem Kommando von [[Erich von Falkenhayn]] zeichneten sich seine Truppen Anfang Oktober besonders in der [[Schlacht bei Kronstadt]] aus. Zusammen mit dem [[I. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|I. Reserve-Korps]] hielt er bis Ende November gegenüber den Rumänen am Kamm des [[Fogarascher Gebirge]] stand. Für die Teilnahme an der Besetzung von [[Ploesti]] und die Einnahme von [[Bukarest]] am 6. Dezember 1916 wurde er am 11. Dezember 1916 mit dem Orden [[Pour le Mérite]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Dezember 1917 wurde Staabs zum General der Infanterie ernannt. Das Korps war im Rahmen der [[2. Armee (Deutsches Kaiserreich)|2. Armee]] an der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Deutschen Frühjahrsoffensive 1918]] beteiligt. Vom 17. März bis 22. Mai 1918 war Staabs gleichzeitig Kommandeur seines XXXIX. Reserve-Korps und Führer des [[XIII. (Königlich Württembergisches) Armee-Korps]]. Er erhielt für die Leistungen seiner Truppen am 15. Mai 1918 auch das Eichenlaub zum Pour le Mérite verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Vater von [[Gerdhild von Staabs]] (1900–1970), der Begründerin des [[Scenotest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufmarsch nach zwei Fronten. Auf Grund der Operationspläne von 1870–1914.&amp;#039;&amp;#039; [https://books.google.de/books?id=CENAGwAACAAJ&amp;amp;dq=staabs&amp;amp;cd=3&amp;amp;hl=de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Friedrich Hübner: &amp;#039;&amp;#039;Offizier-Stammliste des 2. Oberrheinischen Infanterie-Regiments Nr. 99.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1906, S. 77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=14333672X|VIAF=163173577}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Staabs, Hermann von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Staabs, Hermann von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Staabs, Hermann Friedrich von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anatol Svahilec</name></author>
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