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	<title>Hermann von Soden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:51:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_von_Soden&amp;diff=286249&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Renamed user fea244025d6183974ce274cf5efe7957: /* Leben */ Tippfehler</title>
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		<updated>2025-06-16T16:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann von Soden.jpg|mini|hochkant|Hermann von Soden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Karl Hermann Freiherr von Soden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. August]] [[1852]] in [[Cincinnati]], [[Ohio]]; † [[15. Januar]] [[1914]] in [[Berlin]]) war ein deutscher evangelischer [[Theologe]]. Seine [[Katalogisierung biblischer Handschriften|Katalogisierung der neutestamentlichen Handschriften]] war einflussreich für die Erforschung der [[Textgeschichte des Neuen Testaments]]; außerdem war er der Herausgeber einer bedeutenden textkritischen Ausgabe des griechischen Neuen Testaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann von Soden entstammte dem Adelsgeschlecht [[Soden (Adelsgeschlecht)|von Soden]]. Er war der zweitälteste Sohn des aus Stuttgart stammenden Juristen Theodor Freiherr von Soden (1825–1913), der Anfang der 1850er Jahre in Cincinnati als Lehrer tätig gewesen und 1856 mit seiner Familie nach [[Esslingen am Neckar]] zurückgekehrt war. Seine Mutter war die Lehrerin Clementine Camerer (1826–1893).&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|24|523|524|Soden, Hans von|Alf Christophersen|118748645}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 1858 in Esslingen geborene Schriftstellerin und Frauenrechtlerin [[Eugenie von Soden]] war seine jüngere Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]], wo er Mitglied der [[Verbindung Normannia Tübingen|Verbindung Normannia]] wurde. 1881/82 war er Pfarrer in [[Striesen]], 1882 bis 1886 [[Archidiakonus]] an &amp;#039;&amp;#039;St. Jacobi&amp;#039;&amp;#039; in [[Chemnitz]]. Ab 1887 wirkte er als erster Pastor an der [[Jerusalemkirche (Berlin)|Jerusalemkirche]] in [[Berlin]]. Zwei Jahre später lehrte von Soden als Privatdozent für das [[Neues Testament|Neue Testament]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]]. Im September 1893 wurde er dort zum außerordentlichen Professor und 1913 zum ordentlichen Professor ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerst großzügige finanzielle Unterstützung erhielt er in den folgenden Jahren durch [[Elise König]], die unter seinem Einfluss vom Judentum zum Christentum übergetreten war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-JSftAAAAMAAJ-&amp;quot;&amp;gt;Ernst Weidner: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=JSftAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Elise+k%C3%B6nig%22+hermann+von+soden&amp;amp;dq=%22Elise+k%C3%B6nig%22+hermann+von+soden&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjL4LTykfLQAhVBahoKHQlgBGUQ6AEIGjAA Archiv für Orientforschung].&amp;#039;&amp;#039;Bd. 44, Teil 1, 1998, S. 588 ({{Google Buch|BuchID=JSftAAAAMAAJ}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese Förderung war es von Soden zusammen mit [[Hans Lietzmann (Theologe)|Hans Lietzmann]] möglich, viele Mitarbeiter in Bibliotheken zu schicken und durch deren Vorarbeiten das Neue Testament mit seiner Entwicklungsgeschichte in vielen Lesarten umfassend darzustellen. Die Ergebnisse mündeten in der umfangreichen Publikation &amp;#039;&amp;#039;Die Schriften des Neuen Testaments in ihrer ältesten erreichbaren Textgestalt hergestellt auf Grund ihrer Textgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Seine Ausgabe des griechischen Neuen Testaments „hat auf die Handausgaben des 20. Jahrhunderts die stärksten Auswirkungen gehabt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Aland]], [[Barbara Aland]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1982, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings war das von ihm eingeführte [[Sigel]]system sehr kompliziert in der Handhabung.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Aland, Barbara Aland: &amp;#039;&amp;#039;Der Text des Neuen Testaments.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1982, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner wissenschaftlichen Aufgabe widmete von Soden sich ehrenamtlich der [[Sozialarbeit]]: Er war Vorsitzender des Berliner &amp;#039;&amp;#039;Vereins zum Schutz der Kinder vor Ausnutzung und Mißhandlung&amp;#039;&amp;#039;, eines regionalen Vorläufers des [[Deutscher Kinderschutzbund|Deutschen Kinderschutzbundes]] (DKSB) sowie des Deutschen Jung-Helfer-Bundes.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ida von Klockow]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Jung-Helfer-Bund e. V.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Jugendpflegeverbände: ihre Ziele, Geschichte und Organisation; ein Handbuch im Auftrage der Zentralstelle für Volkswohlfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Heymann, 1918, S. 348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Zossener Strasse, Friedhof II Jerusalems- und Neue Kirche, Grab Hermann von Soden.jpg|mini|hochkant|Das Grab von Hermann von Soden]]&lt;br /&gt;
Als Kirchentheoretiker entwickelte von Soden die Ideen von [[Emil Sulze]] weiter, forderte aber ebenso eine Reform der [[Parochie|parochialen]] Strukturen gerade von großstädtischen Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 62 Jahren starb Hermann von Soden am 15. Januar 1914 in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem [[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor#Friedhof II der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde|Friedhof&amp;amp;nbsp;II der Jerusalems- und Neuen Kirche]] in [[Berlin-Kreuzberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten.&amp;#039;&amp;#039; Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ruht dort neben seiner Gattin Gabriele, geb. von Schaedtler (1852–1925).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Hans von Soden]] war ein bedeutender [[Kirchenhistoriker]], und der [[Altorientalistik|Altorientalist]] [[Wolfram von Soden]] war sein Enkel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schriften des Neuen Testaments in ihrer ältesten erreichbaren Textgestalt hergestellt auf Grund ihrer Textgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Berlin 1902–1913.&lt;br /&gt;
* [https://openlibrary.org/works/OL12438539W/Pal%C3%A4stina_und_seine_Geschichte_sechs_volkst%C3%BCmliche_Vortr%C3%A4ge_.. &amp;#039;&amp;#039;Palästina und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;], sechs volkstümliche Vorträge, Leipzig 1899. 3., verbesserte Aufl. 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Briefe an die Kolosser, Epheser, Philemon; die Pastoralbriefe&amp;#039;&amp;#039;, 2. verbesserte und vermehrte Aufl. bearbeitet von H. von Soden. Freiburg i. Br. 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wichtigsten Fragen im Leben Jesu&amp;#039;&amp;#039;, Ferienkurs-Vorträge Berlin 1904, 2. verb. Aufl., Berlin 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hebräerbrief, Briefe des Petrus, Jakobus, Judas&amp;#039;&amp;#039;, 3. verbesserte und vermehrte Aufl., Freiburg i. Br. 1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hat Jesus gelebt? aus den geschichtlichen Urkunden beantwortet von Hermann von Soden&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urchristliche Literaturgeschichte, die Schriften des Neuen Testaments&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070609085725/http://www.bautz.de/bbkl/s/soden_he.shtml |band=10|spalten=722-727|autor=[[Klaus-Gunther Wesseling]]|artikel=Soden, Hermann Freiherr von}}&lt;br /&gt;
* Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 1893, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/9180050 S.&amp;amp;nbsp;880f]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117442623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117442623|LCCN=n89600609|VIAF=59861709}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Soden, Hermann von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neutestamentler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Soden)|Hermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Soden|Hermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Soden, Hermann von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Soden, Hans Karl Hermann von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. August 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cincinnati]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Renamed user fea244025d6183974ce274cf5efe7957</name></author>
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