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	<title>Hermann von Randow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-02-05T08:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann vR.jpg|mini|Hermann von Randow]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Georg Friedrich Karl von Randow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1847]] auf [[Pszeniczna|Schloss Nauke]] in [[Schlesien]]; † [[6. August]] [[1911]] in [[Bad Nauheim]]) war ein preußischer [[Generalleutnant]] und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Hermann war der Sohn des preußischen [[Major]]s Eugen [[Randow (Adelsgeschlecht)|von Randow]] (1815–1885) und dessen Ehefrau Anna, geborene Gräfin von [[Kospoth]] (1819–1868).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur an der [[Ritterakademie (Liegnitz)|Liegnitzer Ritterakademie]] trat Randow am 1. Oktober 1864 als [[Fahnenjunker]] in das [[Rheinisches Jäger-Bataillon Nr. 8|Rheinische Jäger-Bataillon Nr. 8]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein und nahm 1866 im [[Deutscher Krieg|Krieg gegen Österreich]] an den Kämpfen bei [[Gefecht bei Hühnerwasser|Hühnerwasser]], [[Schlacht bei Münchengrätz|Münchengrätz]] und [[Schlacht von Königgrätz|Königgrätz]] teil. Am 20. Juli 1866, dem Abend der Schlacht von Königgrätz, wurde er im Felde zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. Auch 1870 im [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg gegen Frankreich]] war Randow wieder dabei und wurde bei [[Schlacht bei Gravelotte|Gravelotte]] beim Todessturm seines Bataillons durch die Mance-Schlucht auf St. Hubert von drei Kugeln getroffen und schwer verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgezeichnet mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse absolvierte er ab Oktober 1871 für drei Jahre die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] und avancierte im Juni 1873 zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]]. Von 1875 bis 1877 war Randow zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] kommandiert. Während dieser Zeit wird er am 11. Januar 1876 in das [[Jäger-Bataillon „von Neumann“ (1. Schlesisches) Nr. 5|1. Schlesische Jäger-Bataillon Nr. 5]] in [[Görlitz]] versetzt, am 10. August 1877 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert und unter Stellung [[à la suite]] seines Bataillons als Lehrer an die [[Kriegsschule]] in [[Nysa|Neisse]] versetzt. Mit der Ernennung zum [[Kompaniechef]] im [[3. Niederschlesisches Infanterie-Regiment Nr. 50|3. Niederschlesischen Infanterie-Regiment Nr. 50]] kehrte Randow am 16. September 1881 in den Truppendienst zurück. Als überzähliger [[Major]] wurde er am 22. März 1889 in das [[5. Badisches Infanterie-Regiment Nr. 113|5. Badische Infanterie-Regiment Nr. 113]] in [[Freiburg im Breisgau]] versetzt. Ein Jahr später wurde er Bataillonskommandeur im [[Infanterie-Regiment „Graf Werder“ (4. Rheinisches) Nr. 30]] in [[Saarlouis]]. Im Alter von 44 Jahren wurde er 1891 zum Direktor der Kriegsschule in [[Bad Hersfeld|Hersfeld]] ernannt und stieg 1894 zum [[Oberstleutnant]] auf. 1897 schied er aus der Kriegsschule aus und übernahm unter Beförderung zum [[Oberst]] das Kommando über das [[5. Westfälische Infanterie-Regiment Nr. 53]] in [[Köln]]. Nachdem er den [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronen-Orden]] II. Klasse erhalten hatte, erfolgte am 16. Juni 1900 unter Beförderung zum [[Generalmajor]] die Versetzung als Kommandeur der [[24. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|24. Infanterie-Brigade]] nach [[Nysa|Neiße]]. Anlässlich des Ordensfestes erhielt er im Januar 1902 den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] II. Klasse mit Eichenlaub.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7 vom 22. Januar 1902, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als Generalleutnant wurde Randow am 22. März 1903 mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Verabschiedung lebt er in Wiesbaden, verstarb in Bad Nauheim und wurde in [[Legnica|Liegnitz]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Neben und vor allem nach seiner Offizierslaufbahn beschäftigte sich Hermann von Randow mit der Schriftstellerei und veröffentlichte unter anderem die historischen Romane &amp;#039;&amp;#039;Saalburg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Landflucht&amp;#039;&amp;#039;. In dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Saalburg&amp;#039;&amp;#039; behandelt er jene Epoche, in der der [[Römisches Reich|römische Grenzwall]] ([[Limes (Grenzwall)|Limes]]) in [[Germania magna|Germanien]] und mit ihm die [[Kastell Saalburg|Saalburg]] dem Ansturm der [[Germanen]] erlag. Hermann hat für diesen Roman umfangreiche historische und archäologische Studien betrieben. Er stand damals, als das [[Kastell Saalburg]] auf Anregung Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms II.]] in seiner ursprünglichen Gestalt wiederhergestellt wurde, mit dem Restaurator, dem [[Bad Homburg vor der Höhe|Bad Homburger]] Baurat [[Louis Jacobi]], in Verbindung und hatte an der militärischen Forschung über Anlage und Verwendung dieses Grenzkastells maßgeblichen Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann von Randow war langjähriges Vorstandsmitglied der [[Deutsche Kolonialgesellschaft|Deutschen Kolonialgesellschaft]] und [[Aufsichtsrat]]smitglied der [[Sachsenwerk|Sachsenwerk-Licht und Kraft-AG]]. Er war auch Mitglied des Zentralhilfsvereins der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adels-Genossenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Randow heiratete am 13. April 1878 in [[Gießen]] Rosa Müller (* 1861). Aus der Ehe ging der spätere deutsche Oberst und Freikorpsführer [[Alfred von Randow|Alfred]] (1879–1958) sowie die Kinder Gero (1885–1952) und Helma (* 1892) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Olof v. Randow: &amp;#039;&amp;#039;Die Randows. Eine Familiengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Familienarchiv.&amp;#039;&amp;#039; 135/136; Degener &amp;amp; Co., Neustadt/Aisch 2001, ISBN 3-7686-5182-7, S. 530 ff. &lt;br /&gt;
* Paul Haehling von Lanzenauer: &amp;#039;&amp;#039;Offizier-Stammliste des 5. Badischen Infanterie-Regiments Nr. 113 und seines Stamm-Bataillons des Großherzoglich Badischen 3. Füsilier-Bataillons.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1904, S. 206.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. 1900.&amp;#039;&amp;#039; Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1899, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8280274 S. 723.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1050551958|VIAF=308208739}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Randow, Hermann von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Randow|Hermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Randow, Hermann von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Randow, Hermann Georg Friedrich Karl von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pszeniczna|Schloss Nauke]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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