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	<title>Hermann von Prag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wietek: erg.</title>
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		<updated>2026-01-23T08:21:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt vom Bischof von Ermland. Zum gleichnamigen Bischof von Prag siehe [[Hermann (Prag)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann von Prag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Hermannus de Praga}}; * um 1280 in [[Prag]], [[Königreich Böhmen]]; † [[31. Dezember]] [[1349]] in [[Orneta|Wormditt]], [[Ermland]]) war in den Jahren 1337 bis 1349 [[Bischof]] von [[Erzbistum Ermland|Ermland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann von Prag entstammte vermutlich einer aus [[Mělník|Melnik]] nach Prag eingewanderten bürgerlichen Familie. Im Jahre 1300 erwarb er an der [[Universität Bologna]] das Baccalaureat und später den akademischen Grad eines Doctor decretorum. Es ist nicht bekannt, wann er [[Domkustos]] am Prager [[Veitsdom]] wurde. 1327 war er am Hof in [[Avignonesisches Papsttum|Avignon]] [[Päpstliche Ehrentitel|Päpstlicher Kaplan]] und Auditor der [[Römische Rota|Rota]]. Zudem war er [[Kanoniker]] des Kollegiatstiftes [[Basilika St. Peter und Paul (Prag)|St. Peter und Paul]] am [[Vyšehrad]] sowie Domherr am [[Regensburger Dom]]. Papst [[Benedikt XII.]] berief ihn im Dezember 1337 gegen den Widerstand des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] und des [[Domkapitel]]s, das 1334 [[Martin Zindal]] gewählt hatte, zum Bischof von Ermland. Die Bischofsweihe erteilte ihm Anfang 1338 der Papst selbst. Da ihm das Domkapitel den Zutritt nach Ermland verweigerte, ist seine Anwesenheit im Bistum Ermland erst Anfang August 1340 belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann von Prag erwarb sich große Verdienste um die Besiedlung seines Bistumsgebietes. Er gründete etwa 75 neue Ortschaften und einigte sich 1340 mit dem [[Fürstbistum Samland|samländischen]] Bischof [[Johann Clare]] und 1341 mit dem Deutschen Orden über die Grenzen seines [[Hochstift]]s. Ebenfalls für 1341 ist in [[Lidzbark Warmiński|Heilsberg]] erstmals ein ermländischer [[Archidiakon]] belegt. 1346 gelang ihm eine Einigung mit dem Domkapitel über die Aufteilung des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1341 gründete er nach böhmischem Vorbild in [[Pierzchały (Płoskinia)|Pettelkau]] bei [[Braniewo|Braunsberg]] das [[Säkularkanoniker]]stift [[Basilika zum heiligsten Erlöser und allen Heiligen|St. Salvator und aller Heiligen]], das 1343 nach [[Głotowo|Glottau]] und 1347 nach [[Dobre Miasto|Guttstadt]] verlegt wurde. 1343 veranstaltete er in [[Frombork|Frauenburg]] die erste Diözesansynode. 1347 ließen sich in [[Reszel|Rößel]] [[Augustinerorden|Augustiner-Eremiten]] der bayerischen Ordensprovinz nieder, 1349 folgten die [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] in [[Barczewo|Wartenburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann von Prag verfasste mehrere theologische und [[Kanonistik|kanonistische]] Schriften. Er förderte das Bildungs- und Schulwesen und gründete die Neustadt von Braunsberg. Wegen seines hohen Alters ernannte er 1343 seinen [[Domkustos]] Johann Stryprock (später Bischof [[Johann II. Stryprock]]) zum [[Verweser]], der sich vor allem um die weltliche Verwaltung kümmerte. 1348 weihte Hermann den neuen [[Chor (Architektur)|Chor]] des [[Frauenburger Dom]]es, wo er am 3. Januar 1350 beigesetzt wurde. Sein Todestag ist der 31. Dezember 1349.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jan Kopiec]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann von Prag (Hermannus de Praga) (um 1280–1349).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erwin Gatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1198–1448.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-428-10303-3, S. 183.&lt;br /&gt;
* Schauch: &amp;#039;&amp;#039;Hermann von Prag.&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Krollmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Gräfe und Unzer, Königsberg 1941.&lt;br /&gt;
* Michael Buchberger (Begründer), Josef Höfer und Karl Rahner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Theologie und Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, 10 Bände, Herder, Freiburg i. Br. 1930–1938.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|632|633|Hermann von Prag|[[Anneliese Triller]]|102500029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Martin Zindal]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Ermland|Bischof von Ermland]]|ZEIT=1337–1349|NACHFOLGER=[[Johann I. von Meißen]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102500029|LCCN=no/2006/30764|VIAF=54539205}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hermann #Prag}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Ermland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auditor der Römischen Rota]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1349]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hermann von Prag&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Herrmannus de Praga (lateinisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Ermland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1280&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]], [[Königreich Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1349&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wormditt]], [[Ermland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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