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	<title>Hermann von Lüderitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-20T09:40:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Friedrich Wilhelm Alexander von Lüderitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Januar]] [[1814]] in [[Orpensdorf]]; † [[13. November]] [[1889]] in [[Berlin]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalleutnant]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüderitz-Wappen Hdb.png|mini|Wappen derer von Lüderitz]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Er war der Sohn von Ludolf Friedrich [[Lüderitz (Adelsgeschlecht)|von Lüderitz]] (* 10. November 1776 in Lüderitz; † 4. Juli 1843 ebenda), [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]] und Herr auf Lüderitz, und dessen Ehefrau Dorothea Friederike Johanna, geborene von [[Barsewisch]], verwitwete [[Kleist (Adelsgeschlecht)|von Kleist]] (* 9. April 1784 in [[Vielbaum]]; † 16. Oktober 1855 in [[Lüderitz (Tangerhütte)|Lüderitz]]). Sein Bruder war der spätere preußische Generalleutnant [[Otto von Lüderitz|Otto Wilhelm Heinrich von Lüderitz]] (1818–1885).&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt von Priesdorff: &amp;#039;&amp;#039;Soldatisches Führertum.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1941], {{DNB|367632837}}, S. 434, Nr. 2682.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Lüderitz besuchte die Dom- und Handelsschule in [[Magdeburg]] und wurde am 11. August 1831 im [[Kürassier-Regiment „Kaiser Nikolaus I. von Russland“ (Brandenburgisches) Nr. 6|6. Kürassierregiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] angestellt. Am 14. August 1833 wurde er zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] und am 19. Mai 1846 zum [[Premierleutnant]] befördert. Nach verschiedenen Kommandierungen stieg Lüderitz im Juni 1852 zum [[Rittmeister]] auf und wurde Mitte Februar 1853 [[Eskadronchef]]. Als [[Major]] war er im Regimentsstab tätig, bis man ihn Mitte Mai 1860 zum kombinierten Garde-Dragoner-Regiment kommandierte, aus dem das [[2. Garde-Dragoner-Regiment „Kaiserin Alexandra von Rußland“|2. Garde-Dragoner-Regiment]] gebildet wurde. Am 23. April 1863 mit der Führung des [[Garde-Kürassier-Regiment]]s beauftragt und gleichzeitig [[à la suite]] gestellt, wurde Lüderitz am 22. September 1863 mit seiner Beförderung zum [[Oberstleutnant]] zum Regimentskommandeur ernannt. Am 8. Juni 1866 zum [[Oberst]] befördert, nahm Lüderitz im gleichen Jahr während des [[Deutscher Krieg|Krieges gegen Österreich]] mit seinem Regiment an den Kämpfen bei [[Schlacht bei Skalitz|Skalitz]], [[Gefecht bei Schweinschädel|Schweinschädel]] und [[Schlacht bei Königgrätz|Königgrätz]] teil. Für seine Leistungen erhielt er am 20. September 1866 den Roten Adlerorden III. Klasse mit Schwertern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1869 ernannte man Lüderitz unter Stellung à la suite des Garde-Kürassier-Regiments zum Kommandeur der 4. Kavallerie-Brigade und er wurde am 23. Januar 1870 mit dem [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] II. Klasse ausgezeichnet. Zu Beginn des [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieges gegen Frankreich]] 1870 erhielt Lüderitz das Kommando über die 1. mobile Kavallerie-Brigade und wurde kurz darauf zum [[Generalmajor]] befördert. Er führte seine [[Brigade]] in den Schlachten bei [[Schlacht bei Gravelotte|Gravelotte]], wofür er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse ausgezeichnet wurde, und bei [[Schlacht bei Beaune-la-Rolande|Beaune-la-Rolande]] sowie in den Gefechten bei [[Vendôme]], Monaie, St. Amand, Pias, Villeporches, [[Château-Renault]]. Außerdem war Lüderitz an den Belagerungen von [[Belagerung von Metz|Metz]] und [[Thionville]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet, wurde er am 23. Mai 1871 Kommandeur der 3. Kavallerie-Brigade. Für seine langjährigen Verdienste wurde ihm am 18. Januar 1874 der [[Roter Adlerorden|Rote Adlerorden]] II. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe verliehen. Am 15. Mai 1875 wurde Lüderitz unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als Generalleutnant mit [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Lüderitz war er von 1877 bis 1889 für den [[Wahlkreis]] Magdeburg-Osterburg Abgeordneter&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Statistischer Kalender Hof und Staat&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Illustri(e)rter Kalender für 1880. Jahrbuch der Ereignisse, Bestrebungen und Fortschritte im Völkerleben und im Gebiete der Wissenschaften, Künste und Gewerbe&amp;#039;&amp;#039;. XXXV. Jahrgang, Verlagsbuchhandlung J. J. Weber, Leipzig 1879, [https://www.google.de/books/edition/Illustrierter_Kalender_f%C3%BCr/wkBypB17YIcC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hermann+von+L%C3%BCderitz&amp;amp;pg=RA1-PA12&amp;amp;printsec=frontcover S. 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Deutschen [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]]. Außerdem war er Mitglied im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Home.Foni.net/Adelsforschung: &amp;#039;&amp;#039;Adelige Delegierte im Preußischen Abgeordnetenhaus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde er von Berlin nach Lüderitz überführt und dort am 16. November 1889 beigesetzt. Sein Grabstein, ein großer abgesprengter [[Granit]]block, befindet sich in der Lüderitzer Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Lüderitz hatte sich am 3. Mai 1863 in Berlin mit Bertha Freiin von Puttkamer-Jassen, verwitwete [[Karl von Böhlendorff-Kölpin]] (* 18. Juli 1822 in Jassen; † 10. März 1899 in Berlin)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1876&amp;#039;&amp;#039;. Sechs und zwanzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1875, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/zoom/8253358 S. 577.]&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm gehörten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Clericus|L. Clericus]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Herold. Zeitschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie&amp;#039;&amp;#039;. VII. Jahrgang-Nr. 10 u. 11, Hrsg. [[Herold (Verein)]], Berlin, im November 1876, [https://www.google.de/books/edition/Der_deutsche_Herold/zuHCyc5ewkYC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hermann+von+L%C3%BCderitz+General&amp;amp;pg=RA1-PA113&amp;amp;printsec=frontcover S. 113.]&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Rittergut|Rittergüter]] [[Lüderitz (Tangerhütte)|Lüderitz]] und [[Schernebeck]], beide im [[Landkreis Stendal]]. Erbe seines Lüderitzer Rittergutsbesitzes wurde erst sein nächstjüngerer Prem.-Leutnant Bruder Ludolf von Lüderitz (1815–1870), nachfolgend der bereits genannte Otto von Lüderitz (1818–1885), dann dessen jüngerer Sohn Rittmeister Fritz von und zu Lüderitz (1855–1911). Deren Nachfahren wiederum trugen mit Nichtbeanstandung durch das Königliche Herolds-Amt alle diese Namensform &amp;#039;&amp;#039;von und zu Lüderitz&amp;#039;&amp;#039;, teilten aber die drei Güter (samt Ottersburg) auf. Lüderitz übernahm Ludolf (Ludolf Heinrich Otto Hermann) von und zu Lüderitz (1888–1914), der zu Kriegsbeginn (WK I) als Reserve-Leutnant starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Hirth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Parlaments-Almanach&amp;#039;&amp;#039;. 12. Ausgabe-13. Februar 1877, Selbstverlag, Leipzig 1877, S. 192. [https://www.google.de/books/edition/Deutscher_Parlaments_Almanach/4elYmi_hVloC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hermann+von+L%C3%BCderitz+General&amp;amp;pg=PA192&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Vita&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* Georg Hirth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Parlaments-Almanach&amp;#039;&amp;#039;. 15. Ausgabe-November 1884, Selbstverlag, München/Leipzig 1884, S. 184 f. [https://www.google.de/books/edition/Deutscher_Parlaments_Almanach/825axojd16gC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hermann+von+L%C3%BCderitz+General&amp;amp;pg=PA184&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Vita&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. 1919&amp;#039;&amp;#039;. Zwanzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1918, [https://archive.org/details/gothaischesgenea1919goth/page/472/mode/2up S. 472.]&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1941], {{DNB|367632837}}, S. 459–460, Nr. 2692.&lt;br /&gt;
* [[Martin Wiehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Altmark-Persönlichkeiten. Biographisches Lexikon der Altmark, des Elbe-Havel-Landes und des Jerichower Landes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kulturgeschichte der Altmark und ihrer Randgebiete.&amp;#039;&amp;#039; Band 5; Dr. Ziethen Verlag, Oschersleben 1999, ISBN 3-932090-61-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|13326436X}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Hermann von Luederitz|1531}}&lt;br /&gt;
* Datenbank Historischer Grabmäler der Altmark: [https://www.altmarkgeschichte.de/platten_db/db_show_script.php?id=1116&amp;amp;name= Grabplatten der Vorfahren und Verwandten der Familie von Lüderitz-Lüderitz und der Olga von Boehlendorff-Kölpin], Dorfkirche Lüderitz (Altmark)&amp;lt;ref&amp;gt;Hrsg. Altmärkischer Verein für vaterländische Geschichte zu Salzwedel e. V.-Salzwedel-Texte von Frank Moldenhauer, Magdeburg 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13326436X|VIAF=18408343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Luderitz, Hermann Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschkonservativen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Lüderitz|Hermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lüderitz, Hermann von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lüderitz, Hermann Friedrich Wilhelm Alexander von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant und deutscher Politiker, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Osterburg (Altmark)|Orpensdorf]], Landkreis Stendal&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Windharp</name></author>
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