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	<title>Hermann von Goch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_von_Goch&amp;diff=2206114&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-20T11:56:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann von Goch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Jahrhundert]]; † [[7. Mai]] [[1398]] in [[Köln]]) war ein [[deutsche]]r [[Klerus|Kleriker]] und [[Geschäftsmann]] in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann von Goch entstammt vermutlich einem [[Niederrhein (Region)|niederrheinischen]] Adelsgeschlecht. Seine Geburtsdaten sind bislang unbekannt ebenso wie Einzelheiten seines frühen Lebens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cardauns&amp;quot;&amp;gt;{{ADB|9|302|302|Goch, Hermann von|Hermann Cardauns|ADB:Goch, Hermann von (1. Artikel)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich schon 1365 erwarb er in Köln Haus- und Grundbesitz. Erstmals schriftlich bezeigt wurde er 1373 als [[Kanoniker]] von [[Kaiserwerth]]. Dort wurde er Mitglied des [[Stadtrat]]s und bald Vertrauter zahlreicher Adliger wie [[Kaiser]] [[Karl IV. (HRR)|Karls IV.]], der [[Herzog|Herzöge]] von [[Herzogtum Jülich|Jülich]] und [[Herzogtum Geldern|Geldern]], der [[Graf]]en von [[Grafschaft Berg|Berg]] und [[Grafschaft Moers|Moers]], denen er in finanziellen Schwierigkeiten aushalf und somit ein beträchtliches Vermögen erwirtschaftete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Droege&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|6|492|492|Goch, Hermann von|Georg Droege|136660223}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den 1370er Jahren hatte er eine Beziehung mit der Kölner [[Kaufmann]]stochter Irmgard von der Kemenate, aus der insgesamt neun überlebende Kinder hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1378 wurde er Privatsekretär des Kölner [[Erzbischof]]s [[Friedrich III. von Saarwerden]] und sein [[Siegelbewahrer]]. Durch seine geschickte Geschäftsführung wurde er schnell zum größten Grundbesitzer Kölns, wo ihm mehr als 45 Häuser und Adelshöfe gehörten. Diese brachten ihm neben dem Grundbesitz weitere Rechte an landwirtschaftlichen Flächen, [[Braurecht]]e und üppige Pachterträge ein. Das Grutrecht, das er vom Erzbischof pachtete, verschaffte ihm zudem ein Monopol für Herstellung und Verkauf der zur Bierherstellung benötigten [[Grut (Bier)|Grut]] in der Stadt Köln und Teilen des Hochstiftes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Franz Irsigler | Titel = Hermann von Goch als Kölner Grutpächter | Herausgeber = Edith Ennen, Dietrich Höroldt | Sammelwerk = Aus Geschichte und Volkskunde von Stadt und Raum Bonn. Festschrift Joseph Dietz zum 80.Geburtstag | Verlag = Röhrscheid | Ort = Bonn | Jahr = 1973 | Seiten = 79–88 | ISBN = 3-7928-0333-X }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 1378 befreite Karl IV. Goch von allen [[Steuer]]- und [[Zölle|Zollabgaben]]. 1381 erwarb er in [[Neuss]] und 1385 in Köln das [[Bürgerrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1385 erlangte er vom avignonesische Papst [[Clemens VII. (Gegenpapst)|Clemens VII.]] eine [[Dispens]], mittels derer er seine Beziehung zu Irmgard von der Kemenate in eine Ehe umwandeln konnte, und ließ die gemeinsamen Kinder nachträglich [[Ehelichkeitserklärung#Legitimation|legitimieren]]. Anfang 1392 traten seine Töchter Irmgrad und Agnes in Kölner Klöster ein, im Frühsommer des gleichen Jahres heirateten die anderen drei Töchter Stina, Lysa und Bena. Zwei seiner vier Söhne studierten zu dieser Zeit, zwei andere lebten noch im elterlichen Haushalt; alle vier wurden später Geistliche und mit reichen [[Pfründe]]n ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Irsigler: &amp;#039;&amp;#039;Hermann von Goch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Rheinland Verlag, Köln 1980, S. 61–80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Clemens VII. (Gegenpapst)|Clemens VII.]] erbat Gochs Unterstützung gegen den Kölner Erzbischof Friedrich III., der auf der Seite des römischen Papstes [[Urban VI.]] stand. Nach der Neuordnung der Kölner Stadtverfassung 1396 und mit der Unterzeichnung des [[Geschichte der Stadt Köln#Der Verbundbrief von 1396|Verbundbriefes]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtmuseum&amp;quot;&amp;gt;[https://museenkoeln.de/portal/bild-der-woche.aspx?bdw=2009_16 Der &amp;quot;Nachlass&amp;quot; des Hermann von Goch], Bild der 16. Woche - 20. bis 26. April 2009, Museen Köln, abgerufen am 8. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Grund dessen der Rat seither durch die [[Zunft]]vertreter gewählt wurde, wuchsen Neid und Missgunst der Kölner Patrizier auf Gochs Reichtum und Einfluss. Sie strengten mehrere Prozesse gegen ihn an, in denen sie ihn wegen [[Vermögensdelikt|Unterschlagung]] und [[Verschwörung]] anklagten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cardauns&amp;quot; /&amp;gt; Goch wurde 1393 und 1394 jeweils für ein halbes Jahr inhaftiert und nur gegen hohe Bußgeldzahlungen freigelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cardauns&amp;quot; /&amp;gt; 1398 wurde Hermann von Goch zusammen mit weiteren Patriziern der Verschwörung angeklagt und von ihm unter [[Folter]] ein [[Geständnis]] erpresst. Am 7. Mai 1398 wurde er zusammen mit seinem Schwager Goswin von der Kemenate enthauptet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann von Gochs bei der Gefangennahme konfiszierte persönliche Habe befindet sich im Besitz des [[Kölnisches Stadtmuseum|Kölnischen Stadtmuseums]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtmuseum&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel = Der Nachlass des Hermann von Goch | Herausgeber = Werner Schäfke, Marcus Trier | Sammelwerk = Mittelalter in Köln : eine Auswahl aus den Beständen des Kölnischen Stadtmuseums | Verlag = Emons | Ort = Köln | Jahr = 2010 | Seiten =  137–166 | ISBN = 978-3-89705-654-1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sein sehr ausführliches [[Tagebuch]] wurde im [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Historischen Archiv der Stadt Köln]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Stina war seit 1392 verheiratet mit dem aus Italien zugewanderten Kölner [[Bürger]] Anton Vlegeti von Ast(i). Ihr Sohn [[Ludwig von Ast]] stieg zum [[Kurpfalz|kurpfälzischen]] Kanzler und zum erwählten [[Bistum Worms|Fürstbischof von Worms]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Ennen: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Beck Verlag, 1987, ISBN 3-406-32134-8, S. 169; [https://books.google.de/books?id=RokbAQAAMAAJ&amp;amp;q=Antonius+Asti+K%C3%B6ln&amp;amp;dq=Antonius+Asti+K%C3%B6ln&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=WDEzVPztN8bvO6P5gNAN (Ausschnittscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Haverkamp: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Juden im Deutschland des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 24 von: &amp;#039;&amp;#039;Monographien zur Geschichte des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Hiersemann Verlag, 1981, ISBN 3-7772-8112-3, S. 137; [https://books.google.de/books?ei=-TEzVOrvHMGEPNS1gbAK&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=rt1tAAAAMAAJ&amp;amp;dq=Hermann+von+Goch+Asti&amp;amp;q=Hermann+Goch+Asti (Ausschnittscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Ennen: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Matthias Zender: Studien zu Volkskultur, Sprache und Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, L. Röhrscheid Verlag, 1972, ISBN 3-7928-0327-5, S. 639. [https://books.google.de/books?id=s3HYAAAAMAAJ&amp;amp;q=Vlegeti&amp;amp;dq=Vlegeti&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=KDkzVJ-zKoeDPLfggZAD (Ausschnittscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|492|492|Goch, Hermann von|[[Georg Droege]]|136660223}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|9|302|302|Goch, Hermann von|[[Hermann Cardauns]]|ADB:Goch, Hermann von (1. Artikel)}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|49|421|422|Goch, Hermann von|Hilar Schwarz|ADB:Goch, Hermann von (2. Artikel)}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Irsigler]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann von Goch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Rheinland Verlag, Köln 1980, S. 61–80. [https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a051386.pdf (Artikel als PDF-Dokument)]&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel = Der Nachlass des Hermann von Goch | Herausgeber = Werner Schäfke, Marcus Trier | Sammelwerk = Mittelalter in Köln : eine Auswahl aus den Beständen des Kölnischen Stadtmuseums | Verlag = Emons | Ort = Köln | Jahr = 2010 | Seiten =  137–166 | ISBN = 978-3-89705-654-1 }}&lt;br /&gt;
* Christa-Maria Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Millionär aus Kaiserswerth – Die ungewöhnliche Karriere des Kanonikers Hermann von Goch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch Wittlaer 2005.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, Ratingen 2005, S. 115–123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://museenkoeln.de/portal/bild-der-woche.aspx?bdw=2009_16 Der „Nachlass“ des Hermann von Goch], Bild der 16. Woche – 20. bis 26. April 2009, Museen Köln, abgerufen am 8. Mai 2023&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hermann-von-goch-100.html 7. Mai 1398 – Der Kölner Brau-Monopolist und Geschäftsmann Hermann von Goch wird hingerichtet.]&amp;#039;&amp;#039; [[Zeitzeichen (Hörfunksendung)|WDR-ZeitZeichen]] vom 7. Mai 2023 (Audio verfügbar bis 7. Mai 2099)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136660223|VIAF=80967231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hermann #Goch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patrizier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1398]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hermann von Goch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kleriker und Patrizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1398&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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