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	<title>Hermann von Gleichen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Literatur */ fehlendes Leerzeichen ergänzt</title>
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		<updated>2024-10-25T00:05:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; fehlendes Leerzeichen ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann von Gleichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[1289]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Hermann Graf von Gleichen&amp;#039;&amp;#039;) war in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts [[Bistum Cammin|Bischof von Cammin]] in [[Pommern]]. Es gelang ihm, das Bistum zu festigen und dessen Eigenständigkeit gegenüber den Landesherren zu stärken. Sein besonderes Verdienst ist im Ausbau der bischöflichen Macht zur fürstlichen Landeshoheit begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann entstammte dem [[Thüringen|thüringischen]] Adelsgeschlecht der [[Graf]]en von [[Gleichen (Adelsgeschlecht)|Gleichen]]. Sein Vater war Lambert II. von Gleichen. Seine Mutter war Sophie [[Askanier|von Orlamünde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Marek Smoliński: [https://www.academia.edu/19789268/Biskup_kamie%C5%84ski_Herman_von_Gleichen_i_jego_zwi%C4%85zki_z_zakonami_krzy%C5%BCowymi_Gda%C5%84skie_studia_z_dziej%C3%B3w_%C5%9Bredniowiecza_nr_9_red._B._%C5%9Aliwi%C5%84ski_Gda%C5%84sk_2003_s._229_254 Biskup kamieński Herman von Gleichen i jego związki z zakonami krzyżowymi]. In: Gdańskie studia z dziejów średniowiecza, nr 9. Hrsg. B. Śliwiński, Gdańsk 2003. S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann wurde erstmals urkundlich in einem Kaufvertrag seiner älteren Brüder Heinrich I. und Ernst IV. erwähnt. Seine Schwester Adele war mit Ludwig I. von [[Everstein (Adelsgeschlecht)|Everstein]] verheiratet. Die Verwandtschaft der Familie von Gleichen mit den [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzögen von Braunschweig-Lüneburg]] war für ihn nützlich, als er in jungen Jahren [[Propst]] des [[Cyriakusstift (Braunschweig)|St. Cyriakusstiftes]] in [[Braunschweig]] wurde. Als weitere [[Pfründe]] besaß er ein [[Kanonikat]] in [[Hildesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1246 trat der [[Bistum Hildesheim|Hildesheimer Bischof]] [[Konrad II. von Riesenberg|Konrad II.]] zurück. Der von Papst [[Innozenz IV.]] mit weitreichenden Vollmachten ausgestattete [[Päpstlicher Legat|Legat]] Philipp von Ferrara ernannte den von einer Minderheit der Domherren unterstützten und – da er noch nicht das erforderliche Alter hatte – postulierten Hermann von Gleichen zum neuen Bischof. Die Mehrheit des [[Domkapitel]]s wählte den Propst [[Heinrich I. von Rusteberg]] zum Bischof und ließ ihn durch den Erzbischof [[Siegfried III. von Eppstein|Siegfried III.]] von [[Bistum Mainz|Mainz]] bestätigen. Hermann vertrieb seinen Gegner mit Waffengewalt aus dem Bistum. Trotz Exkommunikation durch den Erzbischof und widersprüchlicher Anordnungen des Papstes unterstützte er die gegen den Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] gerichtete päpstliche Politik. So nahm er 1247 an der Wahl des Gegenkönigs [[Wilhelm von Holland]] teil. Der Konflikt mit dem Gegenbischof Heinrich wurde noch bis 1249 fortgesetzt, dann reiste Hermann von Gleichen zum Papst nach Lyon. Nach Verhandlungen verzichtete Hermann auf den Hildesheimer Bischofssitz und erhielt dafür die Option auf das nächste frei werdende Bistum. Letztmals wurde er am 11. Dezember 1249 als „Hildensemensis electus“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1251 wurde er auf Empfehlung des Innozenz IV. nach dem Rücktritt des alten Bischofs [[Wilhelm (Cammin)|Wilhelm]] vom [[Domkapitel Cammin|Camminer Domkapitel]] zum Nachfolger gewählt. Die [[Bischofsweihe]] erfolgte aber erst nach Wilhelms Tod 1254.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann von Gleichen förderte die [[Deutsche Ostsiedlung|Einwanderung deutscher Siedler]] nach Pommern und insbesondere ins Gebiet seines Stiftes. So gründete er 1255 gemeinsam mit Herzog [[Wartislaw III.]] bei der Burg [[Kołobrzeg|Kolberg]] eine deutsche Siedlung und verlieh ihr [[Lübisches Recht]]. 1266 beauftragte er zwei deutsche Unternehmer mit der Anlage der Stadt [[Koszalin|Köslin]]. Ihm folgten Angehörige von Adelsgeschlechtern aus seiner Heimat, wie Kirchberg, [[Kevernburg (Adelsgeschlecht)|Kevernburg]] und [[Eberstein-Naugard|Eberstein]], die er mit Ländereien im Stiftsgebiet belehnte. Um die Kolonisation der relativ gering besiedelten Länder Cammin und Kolberg planmäßig vorantreiben zu können, schloss er 1273 mit Herzog [[Barnim I. (Pommern)|Barnim I.]] einen Vertrag über den [[Zehnt]] dieser Gebiete. In den Jahren 1276 und 1277 konnte er das Gebiet des Stiftes abrunden, als er für 3500 Mark Silber den westlich der [[Persante]] gelegenen Teil des Landes Kolberg erwarb. Kolberg wurde bald zur Hauptresidenz des Bischofs und damit zum Zentrum des Stiftes. 1278 verlieh er [[Maszewo|Massow]] das Stadtrecht. 1288 übertrug er dem [[Kloster Buckow]] 60 Hufen bei [[Malechowo|Malchow]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wolber: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Grafen von Eberstein in Pommern 1267–1331&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1937, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat erfolgreich den Ansprüchen des [[Bistum Schwerin|Bistums Schwerin]] entgegen und konnte Abgabenfreiheit für das Camminer Domkapitel durchsetzen. In seiner Politik ging er teilweise von den Landesherren abweichende Wege und pflegte auch Beziehungen zu den Markgrafen von [[Mark Brandenburg|Brandenburg]], die die [[Lehnswesen|Lehnshoheit]] über Pommern beanspruchten. Ein Streben nach territorialer Unabhängigkeit des Stiftes, wie es spätere Bischöfe versuchten, ist nicht erkennbar. Innerhalb des Stiftes sicherte er sich die Landeshoheit durch Verträge mit den Herzögen wie vom 13. Juli 1280.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Balt|N26|||[[Friedrich Salis]]|Forschungen zur älteren Geschichte des Bistums Kammin}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Weltbild Verlag 1992, Reprint der Ausgaben von 1919 und 1921, ISBN 3-89350-112-6, S.&amp;amp;nbsp;101&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Wilhelm (Cammin)|Wilhelm]]|NACHFOLGER=[[Jaromar (Bischof)|Jaromar von Rügen]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Cammin|Bischof von Cammin]]|ZEIT=1251–1288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136099017|VIAF=80501166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hermann #Gleichen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Hochstift Cammin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Cammin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleichen (thüringisches Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1289]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hermann von Gleichen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hermann Graf von Gleichen; Hermann von Cammin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Cammin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1289&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
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