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	<title>Hermann von Detten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Arnold Julius Chrstioph Ferdinand Maria von Detten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Mai]] [[1879]] in [[Hamm]]; † [[19. Januar]] [[1954]] [[Natingen]]) war ein deutscher [[Gutsbesitzer]] und [[Ministerialbeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Borgentreich - 2022-09-15 - Gedenkstelle von Detten Natingen (DSC 0102).jpg|mini|Kreuz und Gedenksteine für Edith, Hermann und Wennemar von Detten in Natingen]]&lt;br /&gt;
Hermann von Detten war ein Sohn des Juristen und Zentrumspolitikers [[Georg von Detten (Jurist)|Georg von Detten]] und seiner Ehefrau Maria, geborene von Morsey (* 1874). Sein jüngerer Bruder war der spätere [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Politiker und [[Sturmabteilung|SA]]-Führer [[Georg von Detten (SA-Mitglied)|Georg von Detten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch trat Detten am 2. Oktober 1898 in das [[Infanterie-Regiment „Herwarth von Bittenfeld“ (1. Westfälisches) Nr. 13]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein und avancierte bis Ende Januar 1900 zum [[Leutnant]]. Vom 1. Oktober 1904 ab war er bis auf weiteres zur Dienstleistung beim [[I. Seebataillon (Deutsches Kaiserreich)|I. Seebataillon]] kommandiert und trat am 24. April 1905 mit der Versetzung in diesen [[Verband (Militär)|Verband]] in die [[Kaiserliche Marine]] über. Ende August 1907 folgte seine Versetzung zum III. Stamm-Seebataillon, bevor er zwei Monate später beim [[III. Seebataillon (Deutsches Kaiserreich)|III. Seebataillon]] in [[Qingdao#Geschichte|Tsingtau]] seinen Dienst versah. Dort stieg Detten Mitte Oktober 1909 zum [[Oberleutnant]] auf, war ab 1910 Bataillonsadjutant und wurde Mitte Juni 1912 wieder in das III. Stamm-Seebataillon nach Deutschland zurückversetzt. Zum 30. September 1912 schied Detten aus der Marine aus und wurde im [[5. Garde-Regiment zu Fuß]] wieder in der Preußischen Armee angestellt. Am 27. Januar 1913 wurde er zur Dienstleistung als persönlicher [[Adjutant]] des Fürsten [[Wilhelm von Hohenzollern]] kommandiert und in dieser Eigenschaft Anfang Oktober 1913 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam Detten am 8. August 1914 als [[Kompaniechef]] in das [[1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109|1. Badische Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109]], nahm an den Kämpfen an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] teil, bis er Ende des Monats bei [[Brouderdorff|Bruderdorf]] verwundet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf von Freydorf: &amp;#039;&amp;#039;Das 1. Badische Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 im Weltkrieg 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 1927, S. 1122–1123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Lazarettaufenthalt und Gesundung war er als Adjutant beim [[Generalkommando]] des [[XIV. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XIV. Armee-Korps]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Offizier-Bund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ehren-Rangliste des ehemaligen Deutschen Heeres.&amp;#039;&amp;#039;  Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1926, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 nahm er seinen [[Abschied (Militär)|Abschied]] als [[Major]]. Anschließend zog er als Verwalter auf das Jagdschloss der Sigmaringer Hohenzollern in [[Krauchenwies]]. Um 1930 ließ er sich als Gutsbesitzer in [[Möllenhagen]] in Mecklenburg nieder. Außerdem amtierte er zu dieser Zeit als Pressereferent des [[Deutscher Offiziersbund|Deutschen Offiziersbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat Detten in die [[NSDAP]] ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.641.129).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6090664&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr gründete er zusammen mit [[Franz von Papen]] die [[Arbeitsgemeinschaft Katholischer Deutscher]] (AKD), deren Leitung er zusammen mit [[Hans Dauser]] und [[Rudolf zur Bonsen]] übernahm. Im Februar 1934 wurde Detten, bei gleichzeitigem Ausscheiden aus der AKD, von [[Rudolf Heß]] als dem Chef der Parteiorganisation der NSDAP zum Leiter der neugegründeten „Abteilung für kulturellen Frieden“ (z.&amp;amp;nbsp;T. firmierte sie auch als „Ausgleichsstelle für kulturellen Frieden“) in der Reichsleitung der NSDAP berufen. Aufgabe dieser Stelle war es, die Parteigliederung der NSDAP in Kirchenangelegenheiten zu beraten und alle mit den Kirchen zusammenhängenden Fragen zu bearbeiten. Insbesondere sollte die Abteilung Sorge tragen, religiöse Konflikte innerhalb einer der beiden großen Kirchen, der Kirchen untereinander und der Kirchen mit staatlichen Stellen zur Wahrung des gesellschaftlichen Lebens bzw. der „völkischen Einheit“ zu schlichten und beizulegen. Hintergrund der Berufung Dettens in diese Stellung war wahrscheinlich, dass er sich mit seinen Satzungsvorschlägen für den Bund Kreuz und Adler, der Nachfolgeorganisation der AKD, als Vermittler zwischen den Konfessionen profiliert hatte. Neben seiner Tätigkeit in der Reichsleitung der NSDAP fungierte er außerdem als Generalinspizient der Landschullager in Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Abteilung für den kulturellen Frieden wurde Detten als wichtigster Mitarbeiter von Minister [[Hanns Kerrl]] in das [[Reichsministerium für die Kirchlichen Angelegenheiten]] berufen, wo er von Juli 1935 bis Juli 1936 als [[Ministerialdirektor]] tätig war. Aus politischen Gründen wurde er 1936 nach der Berufung von [[Hermann Muhs]] zum Staatssekretär beurlaubt und 1937 in den einstweiligen Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Detten war seit dem 30. Januar 1919 mit Edith Kipke (* 1898) verheiratet. Aus der Ehe gingen die Töchter Adelgunde (* 1920), Editha-Margarethe (* 1923) und Hella (* 1934) sowie die Söhne Johann (* 1922), Hermann-Georg (* 1914), Friedrich (* 1926), und Rüder (* 1942) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Hartmannsgruber (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Akten der Reichskanzlei 1933–1945. Die Regierung Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;1934/35.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;Juni–Dezember 1935.&amp;#039;&amp;#039; Boldt, Boppard 1999, ISBN 978-3-486-56399-3, S. 901.&lt;br /&gt;
* Julius von Basse, Karl von Kleinsorge: &amp;#039;&amp;#039;Stamm-Liste des Infanterie-RegimentsHerwarth von Bittenfeld (1. Westfälisches) Nr. 13.&amp;#039;&amp;#039; Chr. Belser, Stuttgart 1913, S. 290–291.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1072662876|VIAF=316740006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Detten, Hermann von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineinfanterist (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Deutschen Reich (1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Detten, Hermann von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Detten, Hermann Arnold Julius Chrstioph Ferdinand Maria von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Natingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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