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	<title>Hermann Wirtz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:50:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Wirtz&amp;diff=2582271&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben und Wirken */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-06-10T20:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann (August) Wirtz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1896]] in [[Stolberg (Rheinland)]]; † [[19. Dezember]] [[1973]] ebenda)&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1968&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46039821|Titel=Eine Wanderung auf der Rasierklinge|Autor=Gerhard Mauz|Jahr=1968|Nr=22|Datum=1968-05-27|Seiten=149}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=43822740|Titel=Weder Sieger noch Besiegte|Autor=Gerhard Mauz|Jahr=1970|Nr=50|Datum=1970-12-07|Seiten=99–100}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Unternehmer und Gründer des Unternehmens [[Grünenthal (Unternehmen)|Grünenthal GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hermann Wirtz entstammt der Unternehmerfamilie [[Wirtz (Unternehmerfamilie)|Wirtz]], die seit 1845 mit den Unternehmen [[Mäurer &amp;amp; Wirtz]] und [[Dalli-Werke]] in Stolberg aufstieg. Er war der Sohn des Chemikers und Fabrikanten Franz Maria Wirtz (1859–1930) und der Josephine Wirtz, geborene Brückmann (1868–1957), [[Ehrenbürger]]in der Stadt Stolberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtregister [[Deutsches Familienarchiv]], Band 40, Seite 157, 159&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Alfred Richard Wirtz (1896–1963) war er 1914 Abiturient der [[Rheinische Ritterakademie|Rheinischen Ritterakademie Bedburg]] und diente anschließend ebenfalls wie sein Bruder als Kriegsfreiwilliger im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] im westfälischen Fußartillerie-Regiment 7. Verwundet und ausgezeichnet mit dem [[Eisernes Kreuz|EK I]] kehrte Wirtz im Rang eines Leutnants der Reserve aus dem Krieg zurück und absolvierte sowohl eine Lehre im Bankfach als auch ein Studium an der [[RWTH Aachen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Arens, [[Wilhelm Leopold Janssen (Politiker, 1891)|Wilhelm L. Janssen]], Geschichte des [[Club Aachener Casino]], neu hg. von Elisabeth Janssen und [[Felix Kuetgens]], Aachen 2. Aufl. 1964, Nr. 486, S. 255&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend trat er in die väterliche Firma ein und wurde 1930 geschäftsführender Gesellschafter der &amp;#039;&amp;#039;Dalli-Werke&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1946 war er geschäftsführender Teilhaber bei &amp;#039;&amp;#039;Mäurer &amp;amp; Wirtz&amp;#039;&amp;#039;, die ihren gemeinsamen Sitz auf dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Dollgarten&amp;#039;&amp;#039; hatten, ein Areal in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kupferhof [[Dollartshammer]], auf dem die [[Prym (Familie)|Familie Prym]] ihre Messingfabrik [[William Prym|William Prym &amp;amp; Co KG]] betrieb. Im Sommer 1946&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klara van Eyll]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kupferhof zur Pharmaforschung. Der Hof Grünenthal und die Familie Wirtz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;die waage. Zeitschrift der Grünenthal GmbH, Aachen.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 1996, Nummer 2 (S. 45–88), S. 53–55&amp;lt;/ref&amp;gt; gründete Wirtz als weitere Tochterfirma die &amp;#039;&amp;#039;Grünenthal GmbH&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz auf dem [[Kupferhof Grünenthal]], der sich seit 1887 im Familienbesitz befand, und übernahm auch hier als geschäftsführender Gesellschafter die Firmenleitung. Ein Jahr später erhielt die Firma als erstes deutsches Pharmaunternehmen die Zulassungsrechte für [[Penicilline|Penicillin]]. Diese Innovation führte neben weiteren Produkten zu einem steilen Aufstieg des Unternehmens in der Ära Hermann Wirtz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erwarb Wirtz im Januar 1960 noch eine Beteiligung von mehr als 25&amp;amp;nbsp;Prozent an der renommierten Fabrik für chemisch-pharmazeutische Spezialpräparate [[Knoll AG]] in [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]] (Kapital 9,8&amp;amp;nbsp;Millionen Mark).&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1968&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich wurde Hermann Wirtz 1957 für seine bisherigen Verdienste zum Ehrenbürger der RWTH Aachen ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-400470000000600000866 |titel=Ehrenbürgerernennung Akte 993/1957 der RWTH Aachen |titelerg=Verzeichnungseinheit Hochschularchiv der RWTH Aachen |werk=archive.nrw.de |hrsg=Der Präsident des [[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen | Landesarchivs Nordrhein-Westfalen]] |abruf=2024-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im gleichen Jahr brachte er das als Schlafmittel vorgesehene Präparat [[Thalidomid|Contergan]] auf den Markt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1968&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1963&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45142370|Titel=Rechnung ohne Wirtz|Jahr=1963|Nr=8|Datum=1963-02-20|Seiten=37–38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das anfangs ebenfalls ein durchschlagender Verkaufserfolg war. Doch in den Folgejahren stellte sich heraus, dass dieses frei verkäufliche Präparat zu erheblichen Nebenwirkungen bei Schwangeren führte, deren Kinder infolgedessen mit Mehrfach-Missbildungen geboren wurden. Diese Vorkommnisse waren der Auslöser für den sogenannten [[Contergan-Skandal]]. Bereits ab 1962 begannen die ersten Ermittlungen gegen Wirtz und die Firma Grünenthal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1963&amp;quot; /&amp;gt; In Erwartung einer Haftung übertrug Wirtz wie auch andere Verantwortliche beträchtliches Grundbesitz- und Immobilienvermögen auf nahe und teilweise noch unmündige Verwandte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1963&amp;quot; /&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt wurde Wirtz anwaltlich zunächst von Hans Dahs, renommierter Professor aus Bonn und durch die nach ihm benannte [[Hans-Dahs-Plakette]] bekannt, sowie ab November 1966 durch [[Josef Neuberger]] vertreten, der zuvor schon das Mandat für andere Mitangeklagte in diesem Verfahren hatte, allerdings vier Wochen später das Mandat für Hermann Wirtz wieder niederlegen musste, nachdem er zum Justizminister von Nordrhein-Westfalen ernannt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46415545|Titel=Bis zum nächsten Schicksalsschlag|Autor=Gerhard Mauz|Jahr=1966|Nr=53|Datum=1966-12-26|Seiten=37–39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurde Jahre später, am 18. Januar 1968, gegen Hermann Wirtz und andere Verantwortungsträger der Grünenthal GmbH das Contergan-Hauptverfahren vor der Großen Strafkammer des [[Landgericht Aachen|Landgerichts Aachen]] wegen vorsätzlicher oder fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Tötung eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel1968-06&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46039709|Titel=Chiffre K 17|Jahr=1968|Nr=23|Datum=1968-06-03|Seiten=46–65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Ranft]]: &amp;#039;&amp;#039;„Wir haben alles geklärt.“ In der Contergan-Affäre soll jetzt Anklage erhoben werden.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Zeit, 10. März 1967 ([http://www.zeit.de/1967/10/wir-haben-alles-geklaert/komplettansicht online])&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem abschließenden Vergleich kam es zum Angebot der Gründung einer Stiftung – unter der Bedingung der [[Einstellung des Strafverfahrens (Deutschland)|Einstellung des Verfahrens]].&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Grosse Prozesse: Recht und Gerechtigkeit in der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Seite 402 ([http://books.google.de/books?id=gBXksdvakd4C&amp;amp;pg=PA402&amp;amp;lpg=PA402&amp;amp;dq=wirtz+hermann+tode+gr%C3%BCnenthal&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=if25HPTmCs&amp;amp;sig=3qK8T1ftKtVSrS1tWNIp6WlPFpM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=AWxqT76dCIyMswbw0KmxAg&amp;amp;ved=0CEkQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=wirtz%20hermann%20tode%20gr%C3%BCnenthal&amp;amp;f=false online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. Dezember 1970 stellte das Gericht das Strafverfahren wegen geringfügiger Schuld der Angeklagten und mangelnden öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung nach {{§|153|StPO|juris}} [[Strafprozessordnung (Deutschland)|StPO]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr übergab Hermann Wirtz die Firmenleitung der &amp;#039;&amp;#039;Grünenthal GmbH&amp;#039;&amp;#039; an seinen Sohn [[Michael Wirtz (Unternehmer)|Michael Wirtz]], der diese bis 2005 innehatte. Als weiterer geschäftsführender Gesellschafter aus der Familie Wirtz trat Hermanns Neffe, der Chemiker [[Franz A. Wirtz]], für den Bereich Forschung und Entwicklung der Firmenleitung bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wirtz, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Stolberg (Rheinland))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Pharmaindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wirtz, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wirtz, Hermann August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stolberg (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stolberg (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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