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	<title>Hermann Wicklein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Wicklein&amp;diff=1426935&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Wozniak: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-01-01T21:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Bernhard Markus Wicklein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Dezember]] [[1911]] in [[Essen]]; † [[9. November]] [[1986]] in [[Oberhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Oberhausen Nr. 2254/1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[SS-Obersturmführer]] und [[Adjutant]] des [[KZ-Kommandant|Lagerkommandanten]] in den [[Konzentrationslager]]n [[KZ Herzogenbusch|Herzogenbusch]], [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]] und [[KZ Flossenbürg|Flossenbürg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wicklein besuchte zunächst die Volks- und dann die staatliche Handelsschule. Letztere brach er ab und begann Anfang April 1927 eine kaufmännische Ausbildung. Nach Abschluss dieser war er bis zu seiner Entlassung Ende September 1930 als kaufmännischer Gehilfe tätig. Im Spätsommer 1932 arbeitete er beim Amtsgericht in [[Bad Salzungen]] als Schreibkraft und verrichtete danach verschiedene Tätigkeiten unterbrochen von Zeiten der Arbeitslosigkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel395&amp;quot;&amp;gt;Johannes Tuchel: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager: Organisationsgeschichte und Funktion der Inspektion der Konzentrationslager 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S. 395.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1933 trat Wicklein der [[Schutzstaffel|SS]] ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 114.870) und im Mai 1935 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.670.324) bei. Er absolvierte im Frühjahr 1934 einen Lehrgang an der [[SS-Sportschule Fürth]]. Ab Mai war er Angehöriger der Wachmannschaft des [[KZ Dachau]] und wechselte dort Anfang Februar 1935 zur Kommandantur. Im April wurde er auf Intervention von [[Günther Tamaschke]] zur [[Inspektion der Konzentrationslager]] versetzt. Ab Ende 1937 war Wicklein [[Kompaniefeldwebel|Spieß]] im [[KZ Lichtenburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel395&amp;quot; /&amp;gt; Im Mai 1939 wurde Wicklein von Lichtenburg in das neu errichtete [[KZ Ravensbrück]] versetzt und war dort ab Anfang August 1941 [[Adjutant]] unter dem Lagerkommandanten [[Max Koegel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee675&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 675.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zwischen August und Oktober 1942 absolvierte Wicklein einen Führer-Lehrgang an der [[Radolfzell#Zeit des Nationalsozialismus|SS-Unterführerschule Radolfzell]]. Im November wechselte er zur [[7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“|SS-Division Prinz Eugen]], wo er jedoch aufgrund eines Motorradunfalls nicht an Kampfeinsätzen teilnahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel395&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1943 wurde Wicklein als Adjutant in das [[KZ Flossenbürg]], wiederum unter Koegel, versetzt. Ab Oktober fungierte er als Adjutant im [[KZ Herzogenbusch]] unter [[Adam Grünewald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel395&amp;quot; /&amp;gt; Von dieser Position wurde er im Februar 1944 entbunden. Wickleins Entbindung von diesem Posten war durch das so genannte [[Bunkerdrama von Vught]] verursacht, bei dem Mitte Januar 1944 zehn Insassinnen starben. Am 15. Januar 1944 pressten SS-Männer, unter ihnen Lagerkommandant Grünewald, dessen Adjutant Wicklein und [[Schutzhaftlagerführer]] [[Arnold Strippel]], im KZ Herzogenbusch 74 Insassinnen in eine 9,5&amp;amp;nbsp;m² große Zelle. In die benachbarte, gleich große Zelle wurden nochmals 17 Frauen eingesperrt. Bis zum Morgen, als die Zellentür geöffnet wurde, waren zehn der Opfer erstickt. Da dieser Vorfall in der niederländischen Öffentlichkeit zu erheblichem Aufruhr führte, wurden Grünewald und Wicklein vor das SS- und Polizeigericht in [[Den Haag]] gestellt. Wegen Misshandlung Untergebener wurde Grünewald Anfang März zu dreieinhalb Jahren und Wicklein wegen Begünstigung seines Vorgesetzten in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung von zehn Frauen zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Durch [[Heinrich Himmler]] wurden die beiden Verurteilten aber begnadigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer174f&amp;quot;&amp;gt;Silke Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Zum Selbstverständnis von Frauen im Konzentrationslager. Das Lager Ravensbrück.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2002, S. 174f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wicklein wurde, wahrscheinlich zur Bewährung, nach [[Barkhausen (Porta Westfalica)]], als Lagerleiter eines [[Liste der Außenlager des KZ Neuengamme|Außenlagers]] der [[KZ Neuengamme]], versetzt. Ab Oktober 1944, nachdem einige Neuengammer Außenlager zu Stützpunkten zusammengefasst wurden, fungierte er als Leiter des Stützpunktes Porta und leitete die Außenlager Barkhausen, [[Hausberge]] und Lerbeck/[[Neesen]] bis zum April 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan Erik Schulte]]: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager im Rheinland und in Westfalen 1933–1945 – Zentrale Steuerung und regionale Initiative.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, 2005, S. 137f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende geriet er in englische Kriegsgefangenschaft, aus der ihm jedoch im September 1945 die Flucht gelang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel395&amp;quot; /&amp;gt; Nach 1945 soll er seinen Wohnsitz in [[Oberhausen]] gehabt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee675&amp;quot; /&amp;gt; Wicklein war verheiratet und hatte mindestens ein Kind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer174f&amp;quot; /&amp;gt; Über seinen weiteren Lebensweg ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* Silke Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Zum Selbstverständnis von Frauen im Konzentrationslager. Das Lager Ravensbrück.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2002 (Dissertation TU Berlin), {{URN|nbn:de:kobv:83-opus-4303}}, {{doi|10.14279/depositonce-528}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Herausgeber=[[Jan Erik Schulte]]&lt;br /&gt;
 | Titel=Konzentrationslager im Rheinland und in Westfalen 1933–1945. Zentrale Steuerung und regionale Initiative&lt;br /&gt;
 | Verlag=[[Verlag Ferdinand Schöningh]]&lt;br /&gt;
 | Ort=[[Paderborn]]&lt;br /&gt;
 | Jahr=2005&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-506-71743-X&lt;br /&gt;
 | Online=[https://books.google.de/books?id=F26hGF3OU-0C&amp;amp;hl=de Google-Books]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Johannes Tuchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager: Organisationsgeschichte und Funktion der Inspektion der Konzentrationslager 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften des Bundesarchivs, Band 39). H. Boldt, 1991, ISBN 3-7646-1902-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.gedenken-in-benelux.de/content/index.php?aID=40 | wayback=20160602021126 | text=Ablauf des „Bunkerdramas“ im KZ Vught}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wicklein, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Neuengamme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Herzogenbusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wicklein, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wicklein, Hermann Bernhard Markus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Obersturmführer und Adjutant in Konzentrationslagern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oberhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Wozniak</name></author>
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