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	<title>Hermann Westermann (Bischof) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Westermann_(Bischof)&amp;diff=1626734&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-11-12T14:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Westermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Steyler Missionare|SVD]] (* [[24. April]] [[1905]] in [[Werne]], [[Provinz Westfalen]]; † [[23. Oktober]] [[1985]] in [[Münster]], [[Nordrhein-Westfalen]]) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] Geistlicher und [[Bischof]] von [[Bistum Sambalpur|Sambalpur]].&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnhaus, Roggenmarkt 12, Werne.jpg|mini|Geburtshaus Bischof Hermann Westermann, Roggenmarkt 12, Werne|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Priesterweihe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Bischof Hermann Westermann.jpg|mini|Gedenktafel am Geburtshaus (zum 100. Geburtstag am 24. April 2005 enthüllt)|267x267px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westermann wuchs als Sohn eines Bergmanns in einfachen Verhältnissen am Rande des [[Ruhrgebiet]]es auf. Er war das älteste Kind der Familie und besuchte die [[Rektoratsschule]] in Werne. Seinem Onkel Heinrich Rohling, der als [[Steyler Missionare|Steyler Missionar]] in [[Argentinien]] tätig war, nacheifernd, besuchte Westermann ab 1920 das [[Gymnasium St. Xaver|Missionsgymnasium St. Xaver]] in [[Bad Driburg]]. Später wechselte er auf das St. Michael-Gymnasium in [[Steyl]] und bestand 1925 am [[Gymnasium Thomaeum Kempen|Gymnasium Thomaeum]] in [[Kempen]] das [[Abitur]]. Noch im August desselben Jahres trat er in Sankt Augustin der [[Ordensgemeinschaft]] der Steyler Missionare bei. 1927 legte Westermann seine [[Ordensgelübde|Erstprofess]] ab und begann [[Philosophie]] zu studieren. 1928 gelangte er durch einen von seinem Orden betriebenen Studentenaustausch in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], um sich dort in [[Techny]], [[Illinois]] dem weiteren Studium zu widmen. Am 22. Mai 1932 empfing er in der Hauskapelle des &amp;#039;&amp;#039;[[Katholisches Priesterseminar|Minor-Seminary]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Chicago]] die [[Priesterweihe]]. Am 10. Juli folgte seine [[Primiz#Heimatprimiz|Heimatprimiz]]. Da er als Steyler Missionar in [[Indien]] tätig werden sollte, reiste er am 22. November 1932 von [[Genua]] aus dorthin. Die Steyler Missionare hatten zu diesem Zeitpunkt gerade das zentralindische Missionsgebiet Indore von den französischen Kapuzinern übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Missionsarbeit in Indien ===&lt;br /&gt;
Sein erstes Aufgabenfeld wurde die Station Khurda-Mariapur. Da sich Westermann dort jedoch nicht ausgelastet fühlte, besuchte er mit einem Motorrad zusätzlich das Nimar-Gebiet und versuchte, den Menschen dort den christlichen Glauben näherzubringen. Im Jahr 1936 wurde er in den Rat der Region aufgenommen. Drei Jahre später wurde er zum Pro-Präfekten. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Westermann für 13 Monate interniert, unter anderem in [[Ahmadnagar (Stadt)|Ahmednagar]], [[Deoli]] und in [[Dehradun]] am [[Himalaya]]. Westermann nutzte die Zeit und widmete sich dem Studium des [[Sanskrit]]. In den Folgejahren veröffentlichte er mehrere kirchliche Bücher darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1948 wurde Westermann neuer Apostolischer Präfekt der [[Apostolische Präfektur|Apostolischen Präfektur]] [[Bistum Indore|Indore]]. Er folgte damit dem Steyler Missionar [[Peter Janser]] nach, der diese Aufgabe von 1935 bis 1945 versah. Mitte Juni 1951 wurde Westermann in das neue Steyler Missionsgebiet [[Sambalpur]] versetzt und wurde [[Bistum Sambalpur|dort]] Bischof. Die Bischofsweihe erfolgte am 29. Juli 1951 aufgrund eines Heimaturlaubes in Sankt Augustin. Nun als Bischof spendete Westermann sogleich am 26. August 1951 erstmals 39 Mitbrüdern in Sankt Augustin das Sakrament der Priesterweihe. Am 12. Dezember des Jahres reiste er dann von [[Rom]] aus nach Sambalpur. Dort angekommen unternahm er eine Rundreise durch das Missionsgebiet, besuchte alle Hauptstationen und zahlreiche Nebenstationen und versuchte so sich einen Überblick zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es zu Beginn seiner Missionstätigkeit nur sehr wenige Christen im Bistum gab, und diese von einer entfernt liegenden Station betreut wurden, wurde [[Kalunga]] der vorläufige Aufenthaltsort des Bischofs. Kalunga war mit der Eisenbahn leicht zu erreichen. Er versuchte die Menschen seines Missionsgebietes in seinen Plan miteinzubeziehen und setzte sich für die Errichtung von Schulen und bessere medizinische Zustände ein. Auch sah er seine wichtigste Aufgabe als Bischof darin, die Christen in seinem Bistum dazu zu befähigen, selbst Glaubensboten unter ihren Landleuten zu werden. Ein weiterer Erfolg seiner Arbeit war die Priesterweihe eines aus dem Bistum Sambalpur hervorgegangenen Steyler Missionar, dem er am 4. Oktober 1959 die Priesterweihe spendete. Als aufgrund reicher Erzvorkommen [[Rourkela]] zu einer modernen Stahlstadt wurde und sich so zum neuen Mittelpunkt der Region entwickelte, verlagerte sich der Schwerpunkt der Bistumsarbeit dorthin. Auch Westermann zog nach Rourkela und war dort ab 1966 ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Deutschland und Lebensende ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Bischof Hermann Westermann.jpg|mini|246x246px|Das Grab von Bischof Hermann Westermann, Klosterfriedhof, [[St. Arnold|Sankt Arnold]], Gemeinde [[Neuenkirchen (Kreis Steinfurt)]]]]&lt;br /&gt;
1974 trat Westermann aus Altersgründen von seinem Amt als Bischof zurück. Am 18. Mai 1974 weihte er seinen indischen Mitbruder und Generalrat in Rom, [[Raphael Cheenath]], zu seinem Nachfolger als Bischof. Am 25. Mai kehrte Westermann nach Deutschland zurück und ließ sich in Münster in [[Westfalen]] nieder und bezog dort eine einfache Mietwohnung. In seiner Heimat nahm er nun die Aufgaben eines Weihbischofs war und hielt bis März 1980 noch Missionssonntage und einzelne Missionspredigten. Danach widmete er sich der Missionsförderung, kümmerte sich also um die Bereitstellung von Mitteln für die Mission im Allgemeinen. Im Speziellen blieben ihm jedoch die Mägde Mariens (&amp;#039;&amp;#039;Handmaids of Mary&amp;#039;&amp;#039;) ein persönliches Anliegen. In seiner Zeit als Bischof hatte er diese Schwesternkongregation nach seiner Übersiedlung nach [[Rourkela]] stark unterstützt und gefördert. So hatte er versucht, den Schwestern eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen, um sie so besser für die Belange vor Ort vorzubereiten und damit für bessere soziale Bedingungen zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 wurde Westermann von seiner Heimatstadt [[Werne]] die Ehrenbürgerschaft verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1985 starb er im [[St. Franziskus-Hospital Münster]]. Er ist auf dem Klosterfriedhof des [[Missionshaus St. Arnold]] in [[St. Arnold]], Gemeinde [[Neuenkirchen (Münsterland)]] beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.steyler.eu/svd/aktuelles/news/de/2009/Maegde-Mariens-eroeffnen-zweiten-Konvent-in-Sundern-im-Sauerland.php Mägde Mariens eröffnen zweiten Konvent in Sundern im Sauerland], 1. April 2009, &amp;#039;&amp;#039;www.steyler.eu&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachwirken ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Werne übernahm 1980 die Patenschaft für das von Westermann in Rourkela gegründete Sozialzentrum und fördert es seitdem mit einem jährlichen finanziellen Zuschuss. Des Weiteren wurde nach seinem Tod die „Bischof Westermann-Stiftung“ zu Gunsten der Mägde Mariens in Sundargarh im [[Bistum Rourkela]] gegründet. Die Gründung der Stiftung hatte Westermann in seinem Testament festgelegt und stellte hierfür auch aus eigenen Mitteln einen Betrag zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629161712/http://www.bautz.de/bbkl/w/westermann_he.shtml |band=26|spalten=1553-1559|autor=Andreas Frohne|artikel=Westermann, Hermann}}&lt;br /&gt;
* Günther Mees: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Westermann. Das Abenteuer der Gnade&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders: &amp;#039;&amp;#039;Menschen mit Profil. Wegbereiter für die Gegenwart aus dem Bistum Münster&amp;#039;&amp;#039;. Butzon und Bercker, Kevelaer 1990, ISBN 3-7666-9703-X. S. 49–56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{catholic-hierarchy|bishop|bwesth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Peter Janser]] |NACHFOLGER= Bischof [[Frans Simons]] |AMT=[[Bistum Indore|Apostolischer Präfekt von Indore]]|ZEIT=1948–1951&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2= Bistum wurde neuerrichtet |NACHFOLGER2= [[Raphael Cheenath]] |AMT2=[[Bistum Sambalpur|Bischof von Sambalpur]]|ZEIT2=1951–1974&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-06-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Westermann, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Sambalpur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steyler Missionar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Werne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Indore)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Madhya Pradesh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Westermann, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römisch-katholischer Bischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. April 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Werne]], [[Provinz Westfalen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]], [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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