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	<title>Hermann Weigert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wurl-Berlin: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-13T10:26:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Oskar Weigert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1890]] in [[Breslau]]; † [[12. April]] [[1955]] in [[New York City]]) war ein deutscher Gesangspädagoge, Dirigent, Pianist und Bearbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Weigert wurde als Sohn einer deutsch-jüdischen Familie geboren, sein Vater war der Kaufmann Alfred Weigert (1847–1896), die Mutter Olga, geb.  Hamburger (1857–1926). Schon in seiner Kindheit fiel er durch seine hohe Musikalität auf. Nach dem Besuch des Breslauer [[Johannesgymnasium Breslau|Johannesgymnasiums]] studierte er in Berlin von 1909 bis 1911 am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatorium]] Dirigieren sowie Klavier bei [[Alexander von Fielitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.udk-berlin.de/fileadmin/2_dezentral/FR_Musikwissenschaft/Dokumente/StudierendeSternKonsTUVWXYZneu.pdf Studierende Stern’sches Konservatorium]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1911 debütierte er an einer Sommeroper in [[Bezirk Altona|Altona]], war dann von 1911 bis 1913 am [[Theater Lübeck|Neuen Stadttheater Lübeck]] als Kapellmeister und Korrepetitor und von 1913 bis 1914 am [[Stadttheater Magdeburg]] als Chordirektor tätig. 1914 wurde Weigert als Assistent von Chordirektor [[Hugo Rüdel]] an die [[Staatsoper Unter den Linden|Berliner Königliche Oper]] (ab 1919: Staatsoper) verpflichtet. Von 1915 bis 1918 nahm er in einer Sanitätseinheit am Ersten Weltkrieg teil. Danach erfolgte die Wiederaufnahme seiner Berliner Operntätigkeit: zunächst als Korrepetitor, dann zusätzlich als Leiter der Studienklasse und der Probendienste später auch als Dirigent von Aufführungen, vor allem an der [[Krolloper]]. 1924 erhielt er einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Berliner [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Musik]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Musiker-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Limpert, Dresden 1929, Sp. 1535&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Lehrauftrag verlor er im Oktober 1932: rückwirkend zum 30. September 1932 wurde ihm und 7 weiteren Dozenten &amp;#039;&amp;#039;wegen notwendiger Einsparungen&amp;#039;&amp;#039; gekündigt&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Fischer-Defoy: &amp;#039;&amp;#039;Kunst Macht Politik: die Nazifizierung der Kunst- und Musikhochschulen in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Elefanten Press, Berlin 1988, S. 125 und 304&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Juni 1933 erfolgte die Kündigung an der Oper aus &amp;#039;&amp;#039;rassischen&amp;#039;&amp;#039; Gründen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verstummte Stimmen: die Vertreibung der „Juden“ aus der Oper 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Metropol-Verlag, Berlin 2008, S. 100&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 verließ Weigert das nationalsozialistische Berlin und bekam nach erfolgloser Tätigkeit in [[Johannesburg]] (Südafrika) im gleichen Jahr eine Anstellung als Chefkorrepetitor für das deutsche Fach an der [[Metropolitan Opera]] in New York, wo er insbesondere als Kenner der Werke [[Richard Wagner]]s hervortrat. Er arbeitete eng mit [[Kirsten Flagstad]] zusammen und lernte 1939 die damals erst 21-jährige Sopranistin [[Astrid Varnay]] kennen, die er ausbildete und im 1944 heiratete. Nachdem er 1947 seine Tätigkeit an der Metropolitan Opera aufgegeben hatte, kehrte er gemeinsam mit seiner Frau ab Herbst 1948 regelmäßig nach Europa zurück und ebnete ihr die Karriere an den renommierten Bühnen Europas. So ab 1951 bei den [[Bayreuther Festspiele]]n. Hier arbeitete Weigert zunächst als Berater der Festspielleitung und von 1952 bis 1954 als &amp;#039;&amp;#039;Musikalischer Assistent und Studienleiter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Weigert dirigierte nach dem Krieg an verschiedenen Opernhäusern und Funkhäusern in Deutschland und nahm gemeinsam mit seiner Frau Astrid Varnay einige Schallplatten auf, u. a. &amp;#039;&amp;#039;Tristan und Isolde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Salome&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Troubadour&amp;#039;&amp;#039; und Brünnhildens Schlussszene aus &amp;#039;&amp;#039;Götterdämmerung&amp;#039;&amp;#039;, die den [[Grand Prix du Disque]] erhielt. Auf einigen Liederabenden begleitete er seine Frau am Klavier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 64 Jahren verstarb er in New York an einem Herzinfarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weigert war von 1919 bis 1923 in erster Ehe mit der [[Alt (Stimmlage)|Altistin]] Margarete Jäger (auch &amp;#039;&amp;#039;Jaeger-Weigert&amp;#039;&amp;#039;, * 25. Mai 1889 in Berlin) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Charlottenburg I, Heiratsurkunde 1108 vom 15. Oktober 1919.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923 heiratete er die Ballett-Tänzerin Margaret(h)e Levy (* 25. Januar 1897 in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † 12./15. Mai 1962 in [[Malvern (Melbourne)|Malvern]], Australien).&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin-Wilmersdorf, Heiratsurkunde Nr. 214 vom 5. März 1923.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar hatte 2 Kinder: Hans Alfred (* 28. Januar 1924 in Berlin; † 11. Mai 1998 in [[Rochester (New York)|Rochester]]) und Lilli (* 19. Januar 1929 in Berlin). Die Trennung erfolgte 1934 in Johannesburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Musiker-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; und Varnay: &amp;#039;&amp;#039;Hab mir’s gelobt&amp;#039;&amp;#039;. Seite 101 f&amp;lt;/ref&amp;gt; Margarete und Lilli Weigert emigrierten 1949 von Südafrika nach Australien, wo die Tochter als Pianistin auftrat&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The age radio supplement&amp;#039;&amp;#039;, Melbourne, vom 8. Mai 1953, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; und erfolgreich als Ballett-Lehrerin arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Australian Jewish News&amp;#039;&amp;#039;. Melbourne, vom 14. Februar 1964, S. 18 ([https://trove.nla.gov.au/newspaper/article/262384921?searchTerm=%22lilli%20weigert%22 trove.nla.gov.au]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten, im Juni 1935,  heiratete Hermann Weigert die Sängerin Margot Dorothea Cohnreich (auch Colinreich, * 10. August 1910 in Berlin).&amp;lt;ref&amp;gt;New York, Einwanderungsregister, Petition Nr. 378361 vom 2. August 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Ibolyka Astrid Maria Varnay war er von Mai 1944 bis zu seinem Tod verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Dezember 1941 nahm Weigert die amerikanische Staatsbürgerschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;Varnay: &amp;#039;&amp;#039;Hab mir’s gelobt&amp;#039;&amp;#039;, S. 143&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde im &amp;#039;&amp;#039;Fresh Pond Crematory and Columbarium&amp;#039;&amp;#039; in New York City neben derjenigen seines Schwiegervaters, des Tenors Alexander Varnay (1889–1924), beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Maria von Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Euryanthe]]. Grosse romantische Oper in 3 Akten&amp;#039;&amp;#039;. Dichtung von Helmine von Chezy. Neubearbeitung von Hermann Weigert. Klavierauszug mit Text. Edition Adler, Berlin © 1932, 138 Seiten (E.A. 85).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weigert, Hermann&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Erich Hermann Müller von Asow|Erich H. Müller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Musiker-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Limpert, Dresden 1929, Sp. 1535 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/257425/7 Online]).&lt;br /&gt;
* Astrid Varnay: &amp;#039;&amp;#039;Hab mir&amp;#039;s gelobt : 55 Jahre in fünf Akten und einem Prolog ; Memoiren einer Opernkarriere&amp;#039;&amp;#039;. Henschel-Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-89487-267-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Weigert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verstummte Stimmen|Verstummte Stimmen: die Vertreibung der „Juden“ aus der Oper 1933 bis 1945]]&amp;#039;&amp;#039;. Eine Ausstellung von Hanns Heer, Jürgen Kesting, Peter Schmidt. Metropol-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-98-7, S. 100.&lt;br /&gt;
* Oliver Wurl: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Weigert, Hans Maeder and the „Kurz-Oper“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Contributions to the history of the record industry,&amp;#039;&amp;#039; Vol. 14. Gesellschaft für historische Tonträger, Wien 2025, ISBN 978-3-9502906-9-1, S. 40–59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Discogs|1453521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104027975|LCCN=n87133723|VIAF=233291952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weigert, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weigert, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weigert, Hermann Oskar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikpädagoge und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurl-Berlin</name></author>
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