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	<title>Hermann Wedekind - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Wedekind.jpg|mini|Hermann Wedekind (1958)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Wedekind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. November]] [[1910]] in [[Coesfeld]]; † [[16. Januar]] [[1998]] in [[Wadern]]) war ein deutscher Schauspieler, Opernsänger, Regisseur und Theater[[intendant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Wedekind, ein gebürtiger [[Westfalen|Westfale]], verbrachte seine Jugend in [[Witten]]. Nach dem Besuch eines der zwei Gymnasien in Witten wurde er Volontär am [[Theater Hagen|Stadttheater Hagen]] und dort 1932 als Schauspieler verpflichtet. Danach spielte er am [[Theater Bielefeld|Bielefelder Theater]] jugendliche Charakterrollen, bis ihn [[Heinz Hilpert]] 1935 an das [[Deutsches Theater Berlin|Deutsche Theater]] nach Berlin holte. Nach einem Konflikt mit dem von ihm verehrten Hilpert ging Wedekind an das [[Neues Schauspielhaus (Königsberg)|Schauspielhaus]] nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], kehrte aber nach einer Spielzeit nach Berlin an das Deutsche Theater zurück, um dort bis 1943 als Hilperts persönlicher Regieassistent zu arbeiten. Dann folgte eine kurze Zeit als Sänger: An der Staatsoper in [[Danzig]] (1943) erntete er erste Lorbeeren als jugendlicher [[Heldentenor]], und für die Spielzeit 1943/44 erhielt er an der [[Sächsische Staatsoper Dresden|Dresdner Staatsoper]] einen Vertrag, der allerdings schon ein halbes Jahr später endete, da im September 1944 alle deutschen Theater geschlossen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Luftangriffe auf Dresden]] erlebte Hermann Wedekind unmittelbar mit. Diese hinterließen bei ihm einen tiefen Eindruck, der sein ganzes späteres Wirken maßgeblich beeinflusste. So enthält das später von ihm bearbeitete Mysterienspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Catharina von Georgien]]&amp;#039;&amp;#039; des evangelischen [[Barock]]dichters [[Andreas Gryphius]] eine Anfangssequenz, die auf Wedekinds eigenes Erleben zurückzuführen ist: Die Schilderung der Bombardierung Dresdens mit Phosphorbomben, das Erleben einer irre gewordenen Frau („Ich habe meinen Hut verloren“) und sein „Erweckungserlebnis“ durch den Gesang einer Amsel am Morgen danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nachkriegsjahren von 1946 bis 1950 war Wedekind zunächst [[Oberspielleiter]] der Oper und Leiter der Schauspielschule des Theaters in [[Bonn]]. Danach, von 1951 bis 1954, leitete er als Intendant der Städtischen Bühnen das [[Städtische Bühnen Münster|Theater in Münster]], bei dessen Aufbau er nach dem Krieg mithalf, und ging anschließend als Intendant (Direktor) an das [[Theater Basel|Stadttheater Basel]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baslerstadtbuch.ch/chronik/1954/09/02/die-verwaltung-des-stadttheaters-waehlt-hermann-wedekind-den-derzeitigen-intendanten-der.html Basler Stadtbuch: 2. September 1954]&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er 1960 Generalintendant wurde bevor er 1960 bis 1976 die Intendanz des damaligen [[Saarbrücken|Saarbrücker]] Stadttheaters, heute [[Saarländisches Staatstheater]], übernahm. Mit seiner Verpflichtung des Dirigenten [[Siegfried Köhler (Dirigent)|Siegfried Köhler]] als [[Generalmusikdirektor]] im Jahr 1964 begann eine künstlerische Zusammenarbeit, die das Saarbrücker Musiktheater weit über die bundesdeutschen Grenzen hinaus bekannt machte. Als &amp;#039;&amp;#039;Generalintendant&amp;#039;&amp;#039; hatte er, nachdem er nach Moskau eingeladen worden war, 1972 auch [[Tbilissi]] in Georgien (damals eine Republik der UdSSR) besucht, Kontakt zu georgischen Regisseuren und Schauspielern aufgenommen und sie nach Saarbrücken eingeladen. In Tbilissi erlebte er die georgische Oper &amp;#039;&amp;#039;Daissi&amp;#039;&amp;#039; von Sacharia Paliaschwili, deren im Januar 1973 erfolgte Aufführung als Gastspiel in Saarbrücken er daraufhin organisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Tamaz Gvenetadze: &amp;#039;&amp;#039;Eine merkwürdige Städtepartnerschaft inmitten des kalten Krieges: Tbilissi – Saarbrücken. So war der Anfang! (1972–1976).&amp;#039;&amp;#039; 2023, S. 239–243.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 endete seine Tätigkeit als Theaterchef in Saarbrücken, nicht jedoch sein Einsatz als Regisseur und Initiator grenzüberschreitender Aktivitäten, vor allem im Kontakt mit osteuropäischen Ländern und hier besonders mit [[Georgien]] (UdSSR). Er war dort Gastregisseur, ebenso in Amerika, Frankreich, in der Schweiz, in Osterreich, Polen, Rumänien, Jugoslawien, Spanien, Iran und in den Niederlanden. Ab 1976 war er Pensionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Georgien inszenierte er die Opern &amp;#039;&amp;#039;Lohengrin&amp;#039;&amp;#039; (März 1973 in [[Tbilissi]], unterstützt von Saarbrücker Personal mit dem dortigen Ensemble), &amp;#039;&amp;#039;Die Zauberflöte&amp;#039;&amp;#039; ([[Erstaufführung]] in Tbilissi im Dezember 1975), &amp;#039;&amp;#039;Der fliegende Holländer&amp;#039;&amp;#039; (1977) und &amp;#039;&amp;#039;[[Faust (Gounod)|Margarete]]&amp;#039;&amp;#039; (1979) sowie die Theaterstücke &amp;#039;&amp;#039;Draußen vor der Tür&amp;#039;&amp;#039; von W. Borchert (Erstaufführung 1981) und &amp;#039;&amp;#039;Katharina von Georgien&amp;#039;&amp;#039; von Andreas Gryphius (in deutscher und georgischer Sprache von Wedekind neu bearbeitet), uraufgeführt 1982 in Tbilissi.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Tamaz Gvenetadze: &amp;#039;&amp;#039;Eine merkwürdige Städtepartnerschaft inmitten des kalten Krieges: Tbilissi – Saarbrücken. So war der Anfang! (1972–1976).&amp;#039;&amp;#039; 2023, S. 243–244 und 259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbauend auf den kulturellen Kontakten Wedekinds zu Georgien im Kaukasus von 1972 bis 1974 entstand im Jahr 1975 auf Initiative seines persönlichen Freundes, des damaligen Bürgermeisters (ab 1976 Oberbürgermeister) der Landeshauptstadt des [[Saarland]]es, [[Oskar Lafontaine]] die erste Städtepartnerschaft einer Stadt im Bereich der NATO (Saarbrücken) mit einer Stadt im Bereich des Warschauer Pakts ([[Tbilissi|Tiflis]], der Hauptstadt Georgiens), und das „mitten im Kalten Krieg“. Diese erste deutsch-sowjetische (geschlossene) Städtepartnerschaft wurde mit jährlichen Freundschaftsbegegnungen verbunden (1987 wurden die Beziehungen zwischen Georgien und dem Saarland im Sinne einer Länderpartnerschaft noch erweitert).&amp;lt;ref&amp;gt;Tamaz Gvenetadze: &amp;#039;&amp;#039;Eine merkwürdige Städtepartnerschaft inmitten des kalten Krieges: Tbilissi – Saarbrücken. So war der Anfang! (1972–1976).&amp;#039;&amp;#039; 2023, S. 239 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wedekind, der 1968 in Saarbrücken russische Theatertage organisierte und damit die Bühne für ein „Theater der Welt“&amp;lt;ref&amp;gt;Tamaz Gvenetadze: &amp;#039;&amp;#039;Eine merkwürdige Städtepartnerschaft inmitten des kalten Krieges: Tbilissi – Saarbrücken. So war der Anfang! (1972–1976).&amp;#039;&amp;#039; 2023, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt; eröffnete, richtete auch &amp;#039;&amp;#039;Internationale Theatertage: Kunst kennt keine Grenzen&amp;#039;&amp;#039; aus. Er verstand sich nach dem Zweiten Weltkrieg als Botschafter der Kunst und des Friedens. Sein persönliches Motto war „Kunst kennt keine Grenzen, Kunst führt die Völker zusammen!“&amp;lt;ref&amp;gt;Tamaz Gvenetadze: &amp;#039;&amp;#039;Eine merkwürdige Städtepartnerschaft inmitten des kalten Krieges: Tbilissi – Saarbrücken. So war der Anfang! (1972–1976).&amp;#039;&amp;#039; 2023, S. 244–245.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele junge Künstler wie etwa die Sängerin [[Montserrat Caballé]] wurden von ihm entdeckt und gefördert. Doch auch die Arbeit mit Theaterlaien, denen er professionelle Leistungen abverlangte, wurde von vielen Seiten anerkannt und unterstützt. Und immer wieder hat er sein Schaffen in den Dienst der globalen Völkerverständigung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde die von Otar Taktakischwili komponierte georgische Oper &amp;#039;&amp;#039;Mindia&amp;#039;&amp;#039; in Saarbrücken (und damit erstmals im Westen) unter Leitung des Komponisten aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tamaz Gvenetadze: &amp;#039;&amp;#039;Eine merkwürdige Städtepartnerschaft inmitten des kalten Krieges: Tbilissi – Saarbrücken. So war der Anfang! (1972–1976).&amp;#039;&amp;#039; 2023, S. 251–252.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Austauschgastspielen führte Wedekind die Dramen &amp;#039;&amp;#039;Nathan der Weise&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Besuch der alten Dame&amp;#039;&amp;#039; auf. Im Jahr 1983 erfolgte durch ihn die Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Der Reichstagsbrand&amp;#039;&amp;#039; von F. Gerk. Er spielte in dem Filmen &amp;#039;&amp;#039;Der Richter von Zalamea&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Puppenspieler&amp;#039;&amp;#039; und sang im Konzert Arien und Lieder von Joseph Haydn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Wedekind Wadern Grab.JPG|mini|Wedekinds Grab in Wadern]]&lt;br /&gt;
Hermann Wedekind war katholisch und lebte zuletzt in [[Beuren (Saargau)|Kirf-Beuren]], wo er eine &amp;#039;&amp;#039;Kulturscheune&amp;#039;&amp;#039; aufbaute, und im Waderner Stadtteil Wedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.literaturland-saar.de/personen/hermann-wedekind/ www.literaturland-saar.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb im 88. Lebensjahr in seinem langjährigen Wohnsitz im saarländischen Wadern. Auf dem dortigen Friedhof wurde er beigesetzt. Sein Nachlass ist im [[Landesarchiv Saarbrücken]] überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Hermann Wedekind lebte in einer Schauspielerfamilie. Verheiratet war er mit der Schauspielerin Margarete Wedekind, geborene Schau und bekannt als Grete Schaun-Wedekind (* 1911 in Berlin; † 2007).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000018253|Claudia Wedekind||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 39/1987 vom 14. September 1987}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr |1789 |Wedekind Hermann}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein jüngerer Bruder Werner Wedekind († 1999) gründete 1950 in Karlsruhe das [[Theater die insel|Theater „die insel“]] und leitete dieses als Intendant bis 1999. Für das Theater war Hermann Wedekind als Gastregisseur tätig. Er hatte drei Kinder. Einer seiner Söhne ist der Regisseur und frühere Heidelberger Oberspielleiter [[Michael Wedekind]] (*&amp;amp;nbsp;1941). Seine Tochter, die Münchener Schauspielerin [[Claudia Wedekind]], war ab 1986 mit dem Schauspieler [[Hansjörg Felmy]] († 2007) verheiratet. Ein weiterer Sohn ist der Tierarzt Andreas Trötschel (Sohn der Sängerin [[Elfride Trötschel]]). Eine Enkelin Wedekinds, [[Viola Wedekind]] (*&amp;amp;nbsp;1978), ist Schauspielerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festspiele Balver Höhle ==&lt;br /&gt;
1949 übernahm Hermann Wedekind für drei Jahre die künstlerische Leitung der [[Festspiele Balver Höhle]]. Motiviert durch eine Mitspielerin im [[Das große Welttheater|&amp;#039;Großen Welttheater&amp;#039;]] von [[Pedro Calderón de la Barca|Calderon]] von 1950, der Balver Bürgerin Agatha Allhoff-Cramer wurde er von 1984 bis 1996 erneut künstlerischer Leiter in Balve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nutzte seine internationalen Verbindungen, um Schauspielern aus ganz Europa die Faszination der Balver Höhle als Bühnenraum nahezubringen. Seine Inszenierung des von ihm adaptierten Schauspiels &amp;#039;&amp;#039;[[Catharina von Georgien]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Andreas Gryphius]] im ersten Jahr der Festspiele verband er mit einem Gastauftritt des [[Poljanski-Chor]]es aus Moskau. In diesem Engagement, das von vielen Balvern durch die Unterbringung von Sängern unterstützt wurde, dokumentierte sich sein zentrales friedenspolitisches Anliegen, dem er in seinem Wahlspruch „Kunst kennt keine Grenzen, Kunst führt die Völker zusammen“ Ausdruck gab. In der gleichen Tradition stand die Aufführung des [[Rustavi]]-Ensembles aus [[Tbilissi]], dessen Engagement nach Balve ihm durch seine Verbindungen zu [[Georgien]] gelang. Etwa zeitgleich organisierte er Lesungen des russischen Schriftstellerverbandes in Balve. Um diese Aufführungen und Engagements zu ermöglichen, setzte er auch private Mittel ein. In einem Interview mit der &amp;#039;&amp;#039;Westfalenpost&amp;#039;&amp;#039; äußerte er sich 1984 wie folgt: „Genau dort, wo der Schützenverein traditionell Jahr für Jahr den Vogel abschießt, lasse ich mit der Katharina eine Friedenstaube aufsteigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufführung des Mysterienspiels &amp;#039;&amp;#039;Das große Welttheater&amp;#039;&amp;#039; mit Aktiven des &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Wedekind-Jugendtheaters&amp;#039;&amp;#039; aus Kutaissi im Jahr 1995 im Rahmen der Festspiele&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.villa-fledermaus.de/kulturjournal/r-georg.htm Saarländisches Kulturjournal (Juni 1995)]&amp;lt;/ref&amp;gt; war einer seiner letzten bekannten öffentlichen Auftritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehrenpräsident]] blieb Hermann Wedekind den Balver Festspielen auch anschließend noch eng verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1970 erhielt er den Professoren-Titel, 1983 den Albert-Schweitzer-Friedens-Preis. Für seine völkerverbindenden Bemühungen wurde Hermann Wedekind mehrfach ausgezeichnet. Er erhielt 1984 das Große Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] (das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse), 1986 den [[Saarländischer Verdienstorden|Verdienstorden des Saarlandes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;svo&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Bekanntmachung von Verleihungen des Saarländischen Verdienstordens | Sammelwerk=Amtsblatt des Saarlandes | Nummer=15 | Seiten=321-322 | Hrsg=Chef der Staatskanzlei | Verlag=Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH| Ort=Saarbrücken | Datum=1986-04-17 | Online=http://www.amtsblatt.uni-saarland.de/hefte/1986/1986-015.pdf | Format=PDF | KBytes=208 | Abruf=2017-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, den [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]] und die Albert-Schweitzer-Friedensmedaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde Ehrenbürger von Kutaissi, wo er &amp;#039;&amp;#039;Die Physiker&amp;#039;&amp;#039; von Dürrenmatt inszenziert hatte, und Georgien. 1995 ernannte ihn Präsident [[Eduard Schewardnadse]] zum Ersten Ehrenbürger der Republik Georgien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dgz-gelsenkirchen.de/GDZ/Haus_GDZ/haus_gdz.html |wayback=20071008105020 |text=Deutsch-Georgisches Zentrum Gelsenkirchen |archiv-bot=2025-06-24 10:57:32 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte des Wirkens ==&lt;br /&gt;
Stätten seiner Inszenierungen waren in der BRD Aachen, Bielefeld, Fulda, Dortmund, Gelsenkirchen, Oberhausen, Gandersheim, Balve, Bonn, Münster, Hannover, Köln, Wiesbaden Karlsruhe, Mainz, Saarbrücken und Oldenberg, im Ausland Basel, Zürich (dort auch Gastspiel &amp;#039;&amp;#039;Der Fliegende Holländer&amp;#039;&amp;#039;), Wien, Mörbisch, Linz, Nancy, Bukarest, Craiova, Constanza, Pittsbourgh, Barcelona, Teheran, Enschede, Danzig, Tbilissi, Kutaissi, Telawi (dort mit &amp;#039;&amp;#039;Kabale und Liebe&amp;#039;&amp;#039;) und Moskau, wo er bereits im Sommer 1972&amp;lt;ref&amp;gt;Tamaz Gvenetadze: &amp;#039;&amp;#039;Eine merkwürdige Städtepartnerschaft inmitten des kalten Krieges: Tbilissi – Saarbrücken. So war der Anfang! (1972–1976).&amp;#039;&amp;#039; 2023, S. 240–241.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen als Schauspieler und Sänger ==&lt;br /&gt;
Als Schauspieler spielte er die Rollen Melchtal (Rudenz), Don Manuel/Philipp (Schiller), Ruprecht (Kleist), Othello und Zettel (Shakespeare), Mauler (Brecht), Negerpfarrer (Weill). Zu seinen Gesangsrollen gehörten Bajazzo, Ganio, Tonio, Romeo, Alvaro und Des Grieux; er wirkte an den Staatsopern von Danzig, Dresden, Bonn, Münster, Basel und Saarbrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Hermann Wedekind|3|2057|Autor=[[Thomas Blubacher]]}}&lt;br /&gt;
* Heinz Garber, Tamaz Gyenetadze: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Wedekind erzählt sein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Deutsch-Georgischen Gesellschaft im Saarland. Gollenstein Verlag, Blieskastel 1997, ISBN 3-930008-68-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wedekind, Hermann.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1312.&lt;br /&gt;
* Tamaz Gvenetadze: &amp;#039;&amp;#039;Eine merkwürdige Städtepartnerschaft inmitten des kalten Krieges: Tbilissi – Saarbrücken. So war der Anfang! (1972–1976).&amp;#039;&amp;#039; In: Nanuli Kakauridze, Nino Scharaschenidse (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ortsvereinigung Kutaissi der Internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar e. V. Goethe-Tage 2023.&amp;#039;&amp;#039; Band 16 ([https://apiv1.atsu.edu.ge/uploads/collection/zigni-goethe-2024-indd.pdf Digitalisat]). Verlag der Staatlichen Akaki-Zereteli-Universität Kutaissi, Kutaissi 2023, S. 239–269.&lt;br /&gt;
* Ekaterine Buchukuri: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Wedekind and Georgian Musical Culture.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;GESJ: Musicology and Cultural Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, Nr. 2, 2017, S. 92–97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119520893}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2520239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119520893|LCCN=no/2014/130073|VIAF=8199781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wedekind, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Saarländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Georgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kutaissi)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wedekind, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Tenor, Schauspieler und Theaterregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Coesfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wadern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustable</name></author>
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