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	<title>Hermann Wasserfuhr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:57:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Wasserfuhr&amp;diff=2850698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-05T08:45:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Hermann Wasserfuhr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1823]] in [[Stettin]]; † [[16. Juli]] [[1897]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Arzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Wasserfuhr wurde als Sohn des Generalarztes [[August Ferdinand Wasserfuhr]] geboren. Er studierte an den [[Universität]]en [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] [[Medizin]]. Er wurde Mitglied des [[Corps Borussia Halle]] und des [[Corps Hansea Bonn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KKL 1910&amp;quot;&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 22/8; 96/78&amp;lt;/ref&amp;gt; 1845 schloss er das Studium mit der Promotion zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;med.]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;De crisium caussis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend bildete er sich 1846 in [[Prag]] bei [[Johann von Oppolzer]], [[Franz von Pitha]], [[Ferdinand von Arlt]] und Joseph Hamernik und [[Wien]] fort. Noch im selben Jahr ließ er sich in Stettin als praktischer Arzt nieder. Während der [[Cholera]]-[[Epidemie]]n von 1856 und 1857 fungierte er als städtischer Leichenschauarzt. 1858 wurde er zum königlichen Kreiswundarzt des Stettiner Stadtkreises und [[Landkreis Randow|Randowschen Kreises]] ernannt. Während der schweren Cholera-Epidemie von 1866 war er dirigierender Arzt des städtischen Cholera-Lazaretts in Petrihof. 1868 gehörte er zu den Gründern der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Vierteljahrsschrift für öffentliche Gesundheitspflege&amp;#039;&amp;#039;, deren Herausgeber er über viele Jahre war. 1871 wurde er zur Organisation des Medizinalwesens im [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] nach [[Straßburg]] berufen. 1872 erfolgte seine Ernennung zum kaiserlichen Regierungs- und [[Geheimer Medizinalrat|Medizinalrat]] und 1879 zum kaiserlichen [[Ministerialrat]] im neu gebildeten Ministerium für Elsaß-Lothringen. Neben dem Aufbau einer Medizinalverwaltung nach deutschem Muster war es ihm ein besonderes Anliegen, die Ärzte Elsaß-Lothringens zu gemeinsamer hygienischer Arbeit anzuregen. 1885  nach Misshelligkeiten mit der Verwaltung des Reichslandes auf eigenes Ersuchen aus dem Dienst entlassen, lebte er fortan in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als medizinische Leistungen Wasserfuhrs sind seine praktischen Arbeiten und Schriften zur [[Hygiene]] zu nennen. Mit einer [[Petition]] im Jahre 1870 an den [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Reichstag]] des [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bundes]] unter der Federführung Wasserfuhrs, der Ärzte Hermann Eberhard Friedrich Richter, Gustav Adolph Spiess und [[Georg Varrentrapp]] sowie des Stadtbaurats [[James Hobrecht]] wurde der parlamentarische Weg für das [[Reichsimpfgesetz]] von 1874 bereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bärbel-Jutta Hess: &amp;#039;&amp;#039;Seuchengesetzgebung in den deutschen Staaten und im Kaiserreich vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zum Reichsseuchengesetz 1900&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 32–33, 199; [https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/10458/1/dissertation_15_02_10.pdf uni-heidelberg.de] (PDF; 6,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
* 1860 Stettiner Stadtverordneter&lt;br /&gt;
* 1886–1889 Berliner Stadtrat und Dezernent für medizinische Angelegenheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Am Deutsch-Französischen Krieg nahm er als Stabsarzt und Führer und dirigierender Arzt eines Eisenbahn-Lazarettzuges bei der Evakuierung der Verwundeten und Kranken aus Frankreich nach Deutschland teil. 1873 wurde er zum Oberstabsarzt 2.&amp;amp;nbsp;Klasse und 1875 1.&amp;amp;nbsp;Klasse der Landwehr befördert. 1886 erfolgte seine Beförderung zum Generalarzt II.&amp;amp;nbsp;Klasse und 1890 I.&amp;amp;nbsp;Klasse der Landwehr. Im September 1886 gehörte er zu den Gründern des &amp;#039;&amp;#039;kameradschaftlichen Vereins der Sanitätsoffiziere des Landwehr-Regimentsbezirks Berlin&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;der Landwehrinspektion Berlin&amp;#039;&amp;#039;), dessen 1.&amp;amp;nbsp;Vorsitzender er für ein Jahrzehnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Verleihung des Eisernen Kreuzes im Deutsch-Französischen Krieg&lt;br /&gt;
* Ehrenvorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Kameradschaftlichen Vereins der Sanitätsoffiziere der Landwehrinspektion Berlin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Kindersterblichkeit in Stettin&amp;#039;&amp;#039;, 1867&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sterblichkeit der Neugeborenen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1869&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Monate auf einem Sanitätszuge&amp;#039;&amp;#039;, 1871&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gesundheitszustand in Elsass-Lothringen während des Jahres 1881&amp;#039;&amp;#039;, 1882&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verordnungen und Einrichtungen in Elsass-Lothringen zur Verhütung von Krankheiten&amp;#039;&amp;#039;, 1882&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gesundheitszustand in Elsass-Lothringen während des Jahres 1882&amp;#039;&amp;#039;, 1883&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aerztlich-hygienische Verein von Elsass-Lothringen, seine Entstehung und seine Entwickelung in den ersten 10 Jahren seines Bestehens&amp;#039;&amp;#039;, 1884&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die „neue“ Verordnung, betreffend die Befähigung zur Anstellung als Kreisarzt in Elsass-Lothringen, vom 26. September 1885&amp;#039;&amp;#039;, 1886&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ärztliche Überwachung der Schulen&amp;#039;&amp;#039;, 1888&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegserinnerungen eines Sanitäts-Offiziers der Landwehr 1870-1871&amp;#039;&amp;#039;, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Pagel-1901 |Lemma=Wasserfuhr, Hermann |Spalte=1811 |SpalteBis=1812 |zenoID=20008034907}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;† Generalarzt I. Klasse der Landwehr Dr. Wasserfuhr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Militärärztliche Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 26. Jahrgang, Heft 11, 1897, S. 509–510; {{archive.org |deutschemilitai10unkngoog |Blatt=n528}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Leopoldina – Amtliches Organ der Kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen Akademie der Naturforscher&amp;#039;&amp;#039;, 33. Heft, Nr. 8, August 1897, S. 113–114; {{archive.org |leopoldina33kais |Blatt=112}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121266699|VIAF=32848532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wasserfuhr, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berliner Verwaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wasserfuhr, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wasserfuhr, August Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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