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	<title>Hermann Warmbold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Warmbold&amp;diff=828830&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uranus95: /* Leben und Beruf */</title>
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		<updated>2026-01-26T19:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R1230-505, Reichkabinett von Papen.jpg|mini|hochkant=1.4|Kabinett von Papen. Warmbold stehend in der Mitte. (1932)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Warmbold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. April]] [[1876]] in [[Söhlde|Klein Himstedt]]; † [[11. März]] [[1976]] in [[Tegernsee (Stadt)|Tegernsee]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Agrarwissenschaft]]ler, [[Politiker]] und [[Manager (Wirtschaft)|Wirtschaftsmanager]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Hohenheims Direktoren, Rektoren und Präsidenten |url=https://uniarchiv.uni-hohenheim.de/geschichte/direktoren-rektoren-praesidenten |wayback=20170325025911}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Warmbold war verheiratet mit Eleonore (Ella) Wagemann, Tochter des Senatspräsidenten am [[Oberlandesgericht Hamm]] Friedrich Wagemann. Sein Schwager war [[Ernst Wagemann]], der Ausarbeiter des [[Wagemann-Plan]]s 1932.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|27|183|185|Wagemann, Ernst|Rainer Fremdling, Reiner Stäglin|118770586}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Heine270&amp;gt;Jens Ulrich Heine: &amp;#039;&amp;#039;Vorstand &amp;amp; Schicksal&amp;#039;&amp;#039;. VCH Verlagsgesellschaft, Weinheim 1990 S. 148–150&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur arbeitete er zunächst in der Landwirtschaft und wurde dann [[Einjährig-Freiwilliger]] im Celler [[2. Hannoversches Infanterie-Regiment Nr. 77]], zuletzt als Oberleutnant d.R. Anschließend nahm Warmbold ein Studium der Land- und Volkswirtschaft an den Universitäten in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] auf, das er mit der Promotion zum [[Doktor|Dr. phil.]] beendete (Dissertationsarbeit: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Biologie stickstoffbindender Bakterien. Ein Beitrag zur Kenntnis der Veränderungen im Stickstoffgehalte des unbebauten Ackerbodens&amp;#039;&amp;#039;). Er war von 1907 bis 1910 Generalsekretär der [[Landwirtschaftskammer (Deutschland)|Landwirtschaftskammer]] in [[Hannover]] und wirkte von 1907 bis 1911 als Generalsekretär des Land- und forstwissenschaftlichen Hauptvereins in [[Lüneburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmbold ging 1911 in das [[Kaiserreich Russland]] nach [[Estland]] und war bis 1913 Finanzsachverständiger der [[Estländische Ritterschaft|dortigen Ritterschaft]]. Gleichzeitig verwaltete er ein Rittergut bei [[Tallinn|Reval]], das er als Versuchsgut bewirtschaftete. Von 1913 bis 1917 leitete er die Abteilung Wirtschaftsverwaltung der [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin|Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin]]. Nach seiner Habilitation war er von 1915 bis 1919 Professor für Wirtschaftslehre des Landbaues an der [[Universität Hohenheim|Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim]]. Gleichzeitig fungierte er für kurze Zeit als Direktor der Hochschule und sorgte dafür, dass [[Margarete von Wrangell]] ihre Forschungen zur Phosphorsäure an der Hochschule fortsetzen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriele Katz |Titel=Stuttgarts starke Frauen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Theiss |Ort=Darmstadt |Datum=2015 |ISBN= |Seiten=104-105}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] war Warmbold von 1919 bis 1921 als [[Ministerialdirektor]] Leiter der Domänen-Abteilung im [[Preußen|preußischen]] [[Preußisches Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten|Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten]] tätig und schied 1922 aus dem Staatsdienst aus. Von 1922 bis 1931 war er [[Vorstand]]smitglied der [[BASF]] und von 1926 bis 1931 Vorstandsmitglied der [[I.G. Farben]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wanderte er nach [[Chile]] aus, war als Berater in landwirtschaftlichen Angelegenheiten der chilenischen Regierung tätig und wirkte an der Entflechtung der I.G. Farben mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heine270&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1922 schrieb Warmbold an [[Heinrich von Gleichen-Rußwurm]]: {{&amp;quot;|Wie Sie wissen, bringe ich allen Ihren Bestrebungen nach wie vor das größte Interesse entgegen.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Petzold]]: &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter des deutschen Faschismus, Die Jungkonservativen in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1983, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Warmbold gehörte keiner Partei an und amtierte vom 21. April bis zum 7. November 1921 als Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten in der von Ministerpräsident [[Adam Stegerwald]] geführten [[Kabinett Stegerwald|preußischen Staatsregierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil befürchtet wurde, dass die für 1932 geplante Ernennung des I.G. Farben Vorstandsmitglieds [[Hermann Schmitz (Industrieller)|Hermann Schmitz]] zum Reichswirtschaftsminister in der [[Alfred Hugenberg|Hugenbergpresse]] kritische Veröffentlichungen über die finanziellen Unregelmäßigkeiten bei der I.G. Farben auslösen würden, fiel die Wahl auf Hermann Warmbold, der zu dieser Zeit I.G.-Farben-Aufsichtsratsmitglied war. Schmitz trat gemeinsam mit 24 anderen Industriellen, darunter [[Paul Silverberg]], [[Albert Vögler]], [[Georg von Schnitzler]] und [[Otto Wolff (Industrieller)|Otto Wolff]], in einen Wirtschaftsbeirat der Reichsregierung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schulz, &amp;#039;&amp;#039;Von Brüning zu Hitler&amp;#039;&amp;#039;, De Gruyter Verlag, Berlin, New York 1992, S. 613–624.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/1000/bru/bru3p/kap1_1/kap2_5/para3_2.html Bundesarchiv: Kabinett Brüning 2. Wirtschaftsbeirat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Warmbold wurde am 9. Oktober 1931 als [[Reichswirtschaftsministerium|Reichswirtschaftsminister]] in die von Reichskanzler [[Heinrich Brüning]] geleitete Regierung berufen, schied aber am 28. April 1932 wieder aus der Reichsregierung aus. Vom 1. Juni 1932 bis zum 28. Januar 1933 war er erneut Reichswirtschaftsminister in den Kabinetten der Reichskanzler [[Franz von Papen]] und [[Kurt von Schleicher]]. Anfang Juni 1932 übernahm er zudem die kommissarische Leitung des [[Reichsarbeitsministerium]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde (Dr. h. c.) der Landwirtschaftlichen Hochschulen Hohenheim und Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Philippe Myohl, Lukas Gisin: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken von Prof. Dr. Hermann Warmbold&amp;#039;&amp;#039;. Aarau, 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117141968}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|GND=117141968}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|117141968}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-hohenheim.de/uniarch/Direktoren.html Foto von Hermann Warmbold bei der Universität Hohenheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Reichswirtschaftsminister|Navigationsleiste Reichsarbeitsminister|Navigationsleiste Kabinett Brüning II|Navigationsleiste Kabinett von Papen|Navigationsleiste Kabinett von Schleicher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117141968|LCCN=n2021002369|VIAF=47532342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Warmbold, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftsminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Hohenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hohenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Chile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Hohenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BASF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (I.G. Farben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Warmbold, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landwirt, Agrarwissenschaftler, Manager und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Söhlde|Klein Himstedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tegernsee (Stadt)|Tegernsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uranus95</name></author>
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