<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Wallich</id>
	<title>Hermann Wallich - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Wallich"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Wallich&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T17:25:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Wallich&amp;diff=1082651&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: /* Leben */ klarer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Wallich&amp;diff=1082651&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-17T09:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; klarer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HermannWallich.jpg|miniatur|rechts|Hermann Wallich, ca. 1870]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Struck Grafik JMBerlin GDR 87 25 0 (cropped).jpg|miniatur|rechts|Hermann Wallich, 1913, Radierung von [[Hermann Struck (Maler)|Hermann Struck]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Wallich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1833]] in [[Bonn]]; † [[30. April]] [[1928]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Bankier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wallich stammte aus einer im [[Rheinland]] ansässigen, [[Orthodoxes Judentum|jüdisch-orthodoxen]] Kaufmannsfamilie. Sein Vater Joseph betrieb einen Häutehandel. Nach dem Abschluss einer Banklehre in Köln arbeitete Wallich ab 1854 fünfzehn Jahre lang für verschiedene französische Bankhäuser, zuletzt als Leiter der [[Shanghai]]-Niederlassung des [[BNP Paribas|Comptoir d’Escompte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 wurde Wallich auf Empfehlung [[Ludwig Bamberger]]s in den Vorstand der soeben gegründeten [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] berufen. In den darauffolgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Deutsche Bank unter der Leitung Wallichs und [[Georg von Siemens|Georg Siemens’]] (später auch [[Max Steinthal]]s und [[Rudolph von Koch|Rudolph Kochs]]) zu einer der bedeutendsten Großbanken Deutschlands. Wallich war dabei insbesondere für den Ausbau des Depositen- und Auslandsgeschäfts zuständig, während Siemens vor allem die Industriefinanzierung betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siemens’ Biograph [[Karl Helfferich]] schilderte die Bedeutung Wallichs für die Deutsche Bank wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|In ihm erhielt die Deutsche Bank von Anfang an eine ihrer allerwertvollsten Kräfte. ... Seine absolute Beherrschung des überseeischen Geschäfts, seine große kaufmännische Erfahrung, sein durchdringender Verstand und sein stets ruhig abwägendes Urteil - all diese Eigenschaften haben mitgeholfen, die Deutsche Bank zu dem zu machen, was sie heute ist. Wallich war die gegebene Ergänzung für Siemens, dessen Kraft in erster Linie bei der Konzeption großzügiger Geschäfte ... lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helfferich&amp;quot;&amp;gt;Karl Helfferich: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Siemens. Ein Lebensbild aus Deutschlands grosser Zeit. &amp;#039;&amp;#039; Band 1, Springer Verlag, Berlin 1921, S. 228 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 wechselte Wallich vom Vorstand in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank, dessen Mitglied er bis zu seinem Tode blieb. Von 1887 bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er [[Konsul]] der Republik [[Argentinien]] in Berlin und leitete bis 1912 den Aufsichtsrat der [[Deutsche Ueberseeische Bank|Deutschen Ueberseeischen Bank]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Central-Blatt für das Deutsche Reich&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben im Reichsamt des Inneren, 15. Jg., [https://bibliothek.ewigerbund.org/wp-content/uploads/2021/02/Central-Blatt-fuer-das-Deutsche-Reich-1887.pdf Nr. 23 (10. Juni 1887)], S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bankgeschichte.de/files/documents/facts-figures/deutsch-ueberseeische-bank/DUB_1911.pdf &amp;#039;&amp;#039;Geschäftsbericht des Vorstands der Deutschen Ueberseeischen Bank für das Geschäftsjahr 1911&amp;#039;&amp;#039;], S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bankgeschichte.de/files/documents/facts-figures/deutsch-ueberseeische-bank/DUB_1914.pdf &amp;#039;&amp;#039;Geschäftsbericht des Vorstands der Deutschen Ueberseeischen Bank für das Geschäftsjahr 1914&amp;#039;&amp;#039;], S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 heiratete Hermann Wallich Anna Jacoby (1834–1925). Das Paar bekam die Tochter Ilse (* 1880), die den Juristen und späteren Präsidenten des Deutschen und Preußischen Städtetages, [[Oskar Mulert]] (1881–1951), heiratete, und den Sohn [[Paul Wallich]] (1882–1938), der ebenfalls Bankier wurde. Wie unter [[Assimilation (Soziologie)#Assimilation der Juden|assimilierten Juden]] dieser Generation häufig, ließen die Wallichs ihre Kinder lutherisch [[taufe]]n, um ihre Chancen zu verbessern, ohne selbst zu konvertieren. 1877 trat Wallich der [[Gesellschaft der Freunde]] bei. 1878 erbte er von seinem Schwiegervater Moritz Jacoby die [[Villa Schöningen]] in Potsdam, ein 1843 vom Architekten [[Ludwig Persius]] erbautes klassizistisches Wohnhaus, das heute Teil des Berlin-Potsdamer [[UNESCO-Welterbe]]s ist. In Berlin ließ er sich 1886 bis 1887 vom Architekturbüro [[Hermann Ende|Ende]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;[[Wilhelm Böckmann|Böckmann]] das [[Haus Wallich]] an der Bellevuestraße 18a erbauen, das er bis 1904 bewohnte. Frau Konsul Anna Wallich war Anfang der 1920er Jahre offizielle Besitzerin&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Güter-Adreßbuch der Provinz Sachsen. 1922.&amp;#039;&amp;#039; Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen, Hrsg. Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S., in: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band V, (Paul Niekammer), 3. Auflage, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1922, [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/95957/82?tx_dlf%5Bhighlight_word%5D=Jerichow%20II&amp;amp;tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;amp;cHash=6619a9c5ca30ae9342a597690ee478cd S. 34–35.]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Rittergutes Jerchel mit Vorwerk Louisenhof, im Landkreis Jerichow II gelegen. Ihre Initialen sind bis heute am dortigen Gutshaus zu entdecken.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jerchel&amp;#039;&amp;#039;, In: Klaus Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrenhäuser des Havelland. Eine Dokumentation ihrer Geschichte bis in die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Hrsg. Almut Andreae, Udo Geiseler, Lukas Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-931836-59-2, S. 159 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallichs Enkel verließen während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] Deutschland, darunter [[Henry C. Wallich]] (1914–1988), der später Professor für Ökonomie an der [[Universität Yale]] wurde und ein Standardwerk über das deutsche [[Wirtschaftswunder]] der 1950er Jahre verfasste (&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;The Mainsprings of the German Revival&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henry C. Wallich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwei Generationen im deutschen Bankwesen 1833–1914.&amp;#039;&amp;#039; (mit Texten von Hermann Wallich und Paul Wallich) (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Instituts für bankhistorische Forschung&amp;#039;&amp;#039;, Band 2.) Fritz Knapp Verlag, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-7819-0188-2.&lt;br /&gt;
* Katie Hafner: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus an der Brücke. Die [[Villa Schöningen]] in Potsdam und ihre Bewohner.&amp;#039;&amp;#039; Märkischer Verlag, Wilhelmshorst 2004, ISBN 3-931329-36-4.&lt;br /&gt;
* Reinhard Frost: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Wallich. Bankier in Paris, Schanghai und Berlin.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Miniaturen&amp;#039;&amp;#039;, Band 193.) [[Verlag Hentrich &amp;amp; Hentrich]], Berlin 2016, ISBN 978-3-95565-174-9.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|335|336|Wallich, Hermann|Reinhold Frost|118628798}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bankgeschichte.de/de/content/848.html Biografie der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118628798|LCCN=n/78/60411|VIAF=45561647}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wallich, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Bank AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1833]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wallich, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bankier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1833&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
	</entry>
</feed>