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	<title>Hermann Trimborn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Trimborn&amp;diff=2462413&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berita: etwas ergänzt aus NDB</title>
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		<updated>2025-07-07T22:38:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;etwas ergänzt aus NDB&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Josef Trimborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[15. Mai]] [[1901]] in [[Bonn]]; † [[29. August]] [[1986]] ebenda) war ein deutscher [[Altamerikanistik|Altamerikanist]] und [[Ethnologe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Trimborn war der Sohn eines Bonner Schlossermeisters und Fabrikanten. Er besuchte das Realprogymnasium in Bonn und erlangte 1918 das Abitur. Danach studierte er Medizin und Naturwissenschaften, später Rechtswissenschaften in Bonn und München. 1923 promovierte er bei [[Heinrich Dietzel]] in Bonn zum Dr. rer. pol. mit der Dissertation „Zum Kollektivismus der Inka in Peru“. Er arbeitete in der Schlosserei seines Vaters und absolvierte 1925 die Gesellenprüfung. Parallel dazu hörte er völkerkundliche Vorlesungen bei [[Fritz Graebner]]. 1929 habilitierte er sich mit der Schrift „Das Recht der [[Chibcha]] in Kolumbien“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1936 lehrte Trimborn als Professor in [[Madrid]] und von 1936 bis zu seiner [[Emeritierung]] 1969 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]]. Dort gründete er 1948 das Seminar für Völkerkunde, die heutige Abteilung für Altamerikanistik und Ethnologie&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iae.uni-bonn.de/ Abteilung für Altamerikanistik und Ethnologie der Universität Bonn]&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Archäologisch-ethnographische Lehr- und Studiensammlung des Seminars, das heutige &amp;#039;&amp;#039;BASA-Museum (Bonner Amerikas-Sammlung)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.basa.uni-bonn.de/ BASA-Museum (Bonner Amerikas-Sammlung)]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm 1939 als Delegierter des Deutschen Reiches am [[International Congress of Americanists]] in Mexico teil. Eine Reihe von Kongress- und Forschungsreisen führten ihn in den folgenden Jahrzehnten hauptsächlich nach [[Südamerika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trimborn erforschte insbesondere [[Indianer#Kultur|indianische Kulturen]] in Südamerika. Zusammen mit [[Leonhard Adam]] gab er das &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Völkerkunde&amp;#039;&amp;#039; heraus, das lange Zeit als Standardwerk galt.&amp;lt;ref&amp;gt;Leonhard Adam, der dieses Buch konzipiert hatte, wurde in der ersten Auflage (1937) als Herausgeber wegen seiner jüdischen Herkunft nicht genannt, es wurden aber Aufsätze von ihm im Buch veröffentlicht. In der zweiten Auflage (1939) fehlt jeder Hinweis auf ihn. Das änderte sich erst ab der dritten Auflage (1958). Vgl. dazu: Bernhard Großfeld (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Rechtsvergleicher. Verkannt, vergessen, verdrängt&amp;#039;&amp;#039;, Münster: Lit, 2000,  S. 160 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus war er Mitherausgeber der ethnologischen Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturgeschichtliche Forschungen (Limbach)|Kulturgeschichtliche Forschungen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trimborn forschte auf dem Gebiet der [[Quechua-Literatur]]. In den 1930er Jahren entdeckte er das lange Zeit unbeachtete, auf [[Quechua]] verfasste [[Huarochirí-Manuskript]] vom Ende des 16. Jahrhunderts an der Königlichen Bibliothek in [[Madrid]] wieder, übersetzte es ins Deutsche und veröffentlichte es 1939 in einer zweisprachigen Ausgabe. Die Arbeiten wurden durch den [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] stark behindert. Nachdem der Großteil der Auflage durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört worden war, erschien 1967 eine erweiterte und überarbeitete, gemeinsam mit [[Antje Kelm]] erarbeitete Ausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1959: [[Orden El Sol del Perú]] (Gran Oficial)&lt;br /&gt;
* 1964: [[Orden de Isabel la Católica]] (Comendador de Número)&lt;br /&gt;
* 1965: Rudolf-Virchow-Plakette der [[Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte]]&lt;br /&gt;
* 1970: Dr. h. c. der [[Universität Complutense Madrid]]&lt;br /&gt;
* 1981: Ordentliches Mitglied des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Hermann Trimborn: &amp;#039;&amp;#039;Dämonen und Zauber im Inkareich&amp;#039;&amp;#039;. Quellen und Forschungen zur Geschichte der Völkerkunde, Leipzig, 1939.&lt;br /&gt;
* Hermann Trimborn (Mitherausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuchs der Völkerkunde&amp;#039;&amp;#039;, 1958.&lt;br /&gt;
* Hermann Trimborn: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Amerika&amp;#039;&amp;#039;, 1959.&lt;br /&gt;
* Hermann Trimborn: &amp;#039;&amp;#039;Eldorado. Entdecker und Goldsucher in Amerika&amp;#039;&amp;#039;. Janus-Bücher 20, R. Oldenbourg Verlag, München / Wien, 1961.&lt;br /&gt;
* Hermann Trimborn, Antje Kelm: &amp;#039;&amp;#039;Götter und Kulte in Huarochirí&amp;#039;&amp;#039;. Quellenwerke zur alten Geschichte Amerikas aufgezeichnet in den Sprachen der Eingeborenen, Band 8. Verlag Mann, Berlin, 1967.&lt;br /&gt;
* H. Trimborn: &amp;#039;&amp;#039;[[Radiometrische Datierung|Radiometrische Daten]] zur Kulturgeschichte des alten Peru&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;quot;[[The Science of Nature|Naturwissenschaften]]&amp;quot; 62, 1975, 476–481.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|420||Trimborn, Hermann|[[Berthold Riese]]|118760882}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118760882}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118760882|LCCN=n/80/159265|VIAF=109909229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trimborn, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens El Sol del Perú]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Orden de Isabel la Católica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Complutense Madrid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trimborn, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Trimborn, Hermann Josef (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Amerikanist, Ethnologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. August 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berita</name></author>
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