<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Theodor_Haustein</id>
	<title>Hermann Theodor Haustein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Theodor_Haustein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Theodor_Haustein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T05:18:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Theodor_Haustein&amp;diff=1716131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Theodor_Haustein&amp;diff=1716131&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-28T08:04:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Theodor Haustein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Mai]] [[1814]] in [[Geyer]]; † [[21. April]] [[1873]] in [[Zwickau]]) war ein deutscher Jurist und Politiker. Er war Mitglied im [[Vorparlament|Frankfurter Vorparlament]] und im [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn von Christian Friedrich Haustein schrieb sich am 10. Oktober 1832 zum Studium an der [[Bergakademie Freiberg]] ein&amp;lt;ref&amp;gt;Bergakademie Freiberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum hundertjährigen Jubiläum der Königl. Sächs. Bergakademie zu Freiberg am 30. Juli 1866.&amp;#039;&amp;#039; S. 261 ([https://books.google.de/books?id=8NEAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=261&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; und studierte anschließend von 1834 bis 1837 an der [[Universität Leipzig]], wo er der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Beduinia]]&amp;#039;&amp;#039; angehörte, die [[Rechtswissenschaften]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tonndorf&amp;quot;&amp;gt;T. Tonndorf: &amp;#039;&amp;#039;Die sächsischen Abgeordneten der Frankfurter Vor- und Nationalversammlung&amp;#039;&amp;#039;, Diss. Dresden 1993, S. 182f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1842 oder 1843 wurde er als Advokat immatrikuliert, wobei sein Wohnort als [[Annaberg-Buchholz|Annaberg]] angegeben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Tauchnitz und Wilhelm Theodor Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Rechtspflege und Verwaltung, zunächst für das Königreich Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Band, 1843, S. 507 ([https://books.google.de/books?id=G6FBAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA507&amp;amp;hl=de Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ließ sich in der Folge in [[Crimmitschau]] als [[Advokat]] nieder und hatte dort vom 9. Mai 1845 bis 1847 das Amt des Bürgermeisters inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Friedrich Kästner: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Crimmitschau&amp;#039;&amp;#039;. 1853, S. 134&lt;br /&gt;
 ([https://books.google.de/books?id=JnIAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA134&amp;amp;hl=de Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er begründete vor Ort eine Kinderbewahrungsanstalt und eine Sparkasse. Nach seinem Wegzug zurück nach Annaberg wurde er in Crimmitschau zum Ehrenbürger ernannt. 1848 wurde Haustein zum Vorsitzenden des Annaberger [[Vaterlandsverein]]s gewählt. Im gleichen Jahr wurde er durch die [[Heidelberg]]er [[Siebener-Kommission]] zu einem Mitglied des Frankfurter Vorparlaments berufen und am 26. März auf einer Volksversammlung bestätigt. Da er in Frankfurt einen „&amp;#039;&amp;#039;Fürstenrat&amp;#039;&amp;#039;“ vorfand, war er der Meinung, dass man nicht berechtigt sei, über Verfassungsfragen zu debattieren. Überhaupt war er der Meinung, dass ein [[Zweikammersystem]] nur dann gerechtfertigt sei, wenn beide Kammern den Charakter von Volksvertretungen hätten. Er verließ das Vorparlament, nachdem der Antrag auf sofortige Aufhebung der Ausnahmebeschlüsse und Erneuerung des Bundestags abgelehnt worden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tonndorf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied im Annaberger Stadtverordnetendirektorium und Redakteur des &amp;#039;&amp;#039;Zeitbotens&amp;#039;&amp;#039;. Im Frühjahr 1849 war er als Vertreter des 53. Wahlbezirks Abgeordneter in der II. Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 2001, S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo er sich dem [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen Klub]] anschloss. Am 6. Mai 1849 forderte er seine Annaberger Mitbürger auf, den [[Dresdner Maiaufstand]] zu unterstützen und nach Dresden zu ziehen. Nachdem sich der Annaberger Stadtrat gegen eine Unterstützung des Maiaufstands entschieden hatte, verlangte er im Namen der Provisorischen Regierung unter [[Samuel Erdmann Tzschirner]], [[Otto Leonhard Heubner]] und [[Carl Gotthelf Todt]] vom Stadtrat und Kommunalgardenausschuss eine ultimative Entscheidung. Nach der Niederschlagung der Dresdner Unruhen erfolgte die Suspendierung von seinem städtischen Amt und die Festsetzung Hausteins in einer Untersuchungshaft. Eine einstweilige Entlassung durch Handgelöbnis am 18. August 1849 nutzte er zur Flucht in die Schweiz. Von 1852 bis 1857 hielt er sich im [[Thurgau]] und [[Winterthur]] auf. Nachdem 1857 ein neues Strafgesetzbuch verabschiedet worden war, kehrte er nach Deutschland zurück. Er wurde in der Folge zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt, wobei diese Strafe dank der Verteidigung durch [[Hermann Joseph]] auf ein Jahr Gefängnis auf Schloss [[Hubertusburg]] reduziert wurde. Von 1859 an wirkte er als Advokat in Zwickau. 1861 erlangte er sein Bürgerrecht zurück. Er wurde Direktor der Bürgergewerkschaft und des Aktienvereins. Von 1865 bis 1867 übernahm er nochmal ein städtisches Amt in seiner neuen Heimatstadt: er fungierte als Stadtverordneter von Zwickau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tonndorf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handfesten zur Erleichterung des Hypothekar-Credits zunächst für Städte des Königreichs Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, 2. A., 1868.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* T. Tonndorf: &amp;#039;&amp;#039;Die sächsischen Abgeordneten der Frankfurter Vor- und Nationalversammlung&amp;#039;&amp;#039;, Diss. Dresden 1993, S. 182f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1152363166|VIAF=80511384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haustein, Hermann Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär 1848/49]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geyer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Annaberg-Buchholz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zwickauer Stadtrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Crimmitschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haustein, Hermann Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker, MdL (Königreich Sachsen)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Mai 1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Geyer]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1873&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zwickau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>