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	<title>Hermann Teutsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Teutsch&amp;diff=1403014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: reicht nicht für Ortskats, Links</title>
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		<updated>2021-12-11T18:25:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;reicht nicht für Ortskats, Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:TeutschGustavHermann.jpg|mini|hochkant|Gustav Hermann Teutsch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Hermann Teutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. November]] [[1876]] in [[Neunkirchen (Baden)|Neunkirchen]]/[[Baden (Land)|Baden]]; † [[8. Dezember]] [[1966]] in [[Lahr/Schwarzwald]]) war ein deutscher Pfarrer und Politiker (DNVP, CSVD, NSDAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines evangelischen Pfarrers legte nach dem Besuch von Gymnasien in [[Weinheim]] und [[Bensheim]] 1895 das Abitur ab. Anschließend studierte Teutsch evangelische [[Theologie]] an den [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universitäten Heidelberg]], [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]] und [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]]. Teutsch gehörte zu den Schülern der Greifswalder Theologen [[Hermann Cremer]] und [[Martin von Nathusius]]; politisch tendierte er zu dem Gründer der [[Christlich-soziale Partei (Deutsches Kaiserreich)|Christlich-sozialen Partei]], [[Adolf Stoecker]], dessen Ablehnung des [[Liberalismus]] in Kirche und Politik er sich zunehmend anschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Opitz, [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/130150886/Teutsch+Hermann+Gustav Teutsch]; Teutsch, &amp;#039;&amp;#039;Hermann Teutsch&amp;#039;&amp;#039;, S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teutsch, der dem [[Wingolfsbund|Wingolf]] angehörte, absolvierte seine Militärzeit 1899 und 1900 als [[Einjährig-Freiwilliger]] im [[Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2|Garde-Grenadier-Regiment Kaiser Franz]] in Berlin. 1906 heiratete er; aus der Ehe gingen sechs Söhne hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1900 war Teutsch [[Vikar]] in [[Leutershausen an der Bergstraße]], [[Lörrach]] und [[Pforzheim]]. 1905 wurde er zum Pfarrer von [[Helmstadt-Bargen|Helmstadt (Baden)]] gewählt. 1910 übernahm er die Pfarrstelle seines Vaters in Leutershausen an der Bergstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bemühen, die antisemitische [[Berliner Bewegung]] in [[Baden (Land)|Baden]] stärker zu verankern, hielt Teutsch ab 1904 Vorträge in [[Evangelische Arbeitervereine|Evangelischen Arbeitervereinen]]. 1913 schloss er sich der [[Deutschkonservative Partei|Deutschkonservativen Partei]] an. In der Zeit der [[Weimarer Republik]] gehörte Teutsch zunächst dem christlich-sozialen Flügel der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] (DNVP) an. Größere Bekanntheit erlangte Teutsch durch eine Rede im Sommer 1924, in der er die Gefahr einer [[Gegenreformation]] angesichts des nach der [[Novemberrevolution]] gewachsenen Einflusses des politischen Katholizismus beschwor. Die Rede hatte eine Beschwerde des [[Erzbistum Freiburg|Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg]] wegen Störung des konfessionellen Friedens zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;Opitz, [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/130150886/Teutsch+Hermann+Gustav Teutsch]; Teutsch, &amp;#039;&amp;#039;Hermann Teutsch&amp;#039;&amp;#039;, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 wurde Teutsch Präsident des [[Evangelischer Volksbund Baden|Evangelischen Volksbundes Baden]] (EVB), eines Zusammenschlusses der jetzt als &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Volksvereine&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Arbeitervereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 trat Teutsch dem in [[Republik Baden|Baden]] als &amp;#039;&amp;#039;Evangelischer Volksdienst&amp;#039;&amp;#039; (EVD) auftretenden [[Christlich-Sozialer Volksdienst|Christlich-Sozialen Volksdienst]] (CSVD) bei. Bei der Wahl zum [[Landtag der Republik Baden|Badischen Landtag]] 1929 zog er als Spitzenkandidat des EVD in das Parlament ein, in dem er Gruppenvorsitzender der drei EVD-Abgeordneten war. Zudem war er Vorsitzender des EVD-Landesverbandes. Die sozialdemokratische Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Volksfreund&amp;#039;&amp;#039; hielt Teutsch vor, er verwechsele „stets das Rednerpult des Landtags mit einer Kanzel“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Volksfreund&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 136, 16. Juni 1931. Zitiert bei Teutsch, &amp;#039;&amp;#039;Hermann Teutsch&amp;#039;&amp;#039;, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab der [[Reichstagswahl 1930|Wahl im September 1930]] gehörte er auch dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] in Berlin an. Im Gegensatz zu den anderen CSVD-Abgeordneten lehnte Teutsch die Unterstützung der [[Kabinett Brüning I|Regierung Brüning]] ab. Im Januar 1931 legte er das Landtagsmandat nieder. Nachdem er im Februar einige Wochen lang krankheitsbedingt vom Reichstag beurlaubt worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;Verhandlungen des Reichstags, 5. Wahlperiode, Bd. 444, S. 1029 ([https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w5_bsb00000128_00000.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; verzichtete Teutsch am 12. Oktober 1931 auch auf sein Reichstagsmandat. Für ihn rückte [[Max Schmechel]] in den Reichstag nach.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Irek: &amp;#039;&amp;#039;Mannheim in den Jahren 1945 bis 1949&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1983, ISBN 3-17-007530-6, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zuvor war Teutsch im Juni 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei]] (NSDAP) beigetreten. Im August übernahm er die Gauleitung des [[Nationalsozialistischer Evangelischer Pfarrerbund|Nationalsozialistischen Evangelischen Pfarrerbundes]], dessen Organisation er weiter ausbaute.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Kaller: &amp;#039;&amp;#039;Baden in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Meinrad Schaab]], [[Hansmartin Schwarzmaier]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der baden-württembergischen Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die Länder seit 1918.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der [[Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg]]. Klett-Cotta, Stuttgart 2003, ISBN 3-608-91468-4, S. 23–72, hier S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich trat er häufig als Parteiredner auf. Im Dezember 1931 verhängte Kirchenpräsident [[Klaus Wurth]] ein Redeverbot gegen Teutsch. Teutsch verteidigte sich mit den Worten, dass er dem Nationalsozialismus „die erneuernde, heiligende Macht des Evangeliums“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert bei Opitz, [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/130150886/Teutsch+Hermann+Gustav Teutsch]&amp;lt;/ref&amp;gt; bringen wolle. Im Sommer 1932 wurde das Redeverbot teilweise aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten war Teutsch 1934 und 1935 bei den [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] aktiv. Ab 1935 kam es zu erheblichen Konflikten zwischen Teutsch und der Ortsgruppenleitung sowie der [[Sturmabteilung|SA]]-Führung in Leutershausen. In einem im September 1936 eingeleiteten Parteigerichtsverfahren wurden Teutsch Angriffe gegen den führenden Parteiideologen [[Alfred Rosenberg]], Verächtlichmachung der SA, ein freundlicher Umgang mit Juden sowie die Unterstützung des nicht der Partei angehörenden Bürgermeisters der Gemeinde vorgeworfen. Teutsch erklärte während des noch laufenden Verfahrens, wahrscheinlich im April 1937, seinen Parteiaustritt.&amp;lt;ref&amp;gt;Teutsch, &amp;#039;&amp;#039;Hermann Teutsch&amp;#039;&amp;#039;, S. 258–260.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Auseinandersetzungen gesundheitlich angeschlagen, wurde Teutsch 1938 vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Er zog 1939 auf den [[Schutterlindenberg]]hof bei Lahr, wo er sich bis ins hohe Alter der Pflege eines Weinbergs und der Erzeugung von Brennholz widmete.&amp;lt;ref&amp;gt;Teutsch, &amp;#039;&amp;#039;Hermann Teutsch&amp;#039;&amp;#039;, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Opitz: &amp;#039;&amp;#039;Teutsch, Gustav Hermann.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernd Ottnad (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württembergische Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Kohlhammer, Stuttgart 1994, ISBN 3-17-012207-X, S. 362–364 ([https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/130150886/Teutsch+Hermann+Gustav online]).&lt;br /&gt;
* Friedrich Teutsch: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Teutsch (1876–1966). Pfarrer in Leutershausen.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Schwinge (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Protestantismus und Politik. Zum politischen Handeln evangelischer Männer und Frauen für Baden zwischen 1819 und 1933.&amp;#039;&amp;#039; [[Badische Landesbibliothek]], Karlsruhe 1996, ISBN 3-88705-042-8, S. 246–260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130150886}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Landtagsprotokolle/topic/view/792873?q=373 Redebeiträge] von Hermann Teutsch im Badischen Landtag in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130150886|VIAF=72491658}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Teutsch, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschkonservativen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Teutsch, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Teutsch, Gustav Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pfarrer und Politiker (DNVP, CSVD, NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neunkirchen (Baden)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lahr/Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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