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	<title>Hermann Souchon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:06:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Souchon&amp;diff=1321798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Ermordung Rosa Luxemburgs */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-12-11T20:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ermordung Rosa Luxemburgs: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Wilhelm Souchon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Januar]] [[1895]] in [[Bydgoszcz|Bromberg]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-1272609|titel=Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg – Findbuch EL 902/5: Spruchkammer 9 – Crailsheim: Verfahrensakten – Strukturansicht|autor=Thomas Fricke|abruf=2017-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[1982]]) war ein deutscher [[Offizier]] und [[Freikorps]]angehöriger. Er war mutmaßlich am gemeinschaftlichen [[Mord]] an [[Rosa Luxemburg]] beteiligt und wurde von zwei möglichen Mittätern als Todesschütze benannt. Souchon trat im nachfolgenden Mordprozess als Zeuge auf und entzog sich später durch Flucht nach [[Finnland]] der Strafverfolgung. Er kehrte nach einer [[Amnestie]]rung durch [[Adolf Hitler]] 1935 nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Hermann, ein Neffe des [[Admiral]]s [[Wilhelm Souchon]], diente im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als [[Leutnant]] im [[Mindensches Feldartillerie-Regiment Nr. 58|Mindenschen Feldartillerie-Regiment Nr. 58]] und trat 1915 zur [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] über, wo er [[Leutnant zur See]] wurde. Er wurde nach Kriegsende entlassen und trat daraufhin in die Marine-Offiziers-[[Eskadron]] beim [[Ulanen]]regiment 5 ein, ein [[Freikorps]], das im Januar 1919, der [[Garde-Kavallerie-Schützen-Division]] unter [[Generalleutnant]] [[Heinrich von Hofmann]] unterstellt, in Berlin agierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermordung Rosa Luxemburgs ==&lt;br /&gt;
Am 15. Januar 1919 waren Rosa Luxemburg und [[Karl Liebknecht]] in [[Berlin-Wilmersdorf]] entdeckt und von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division in ihrem Stabsquartier im [[Eden-Hotel (Berlin)|Eden-Hotel]] unter dem Befehl des Ersten Generalstabsoffiziers, [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] [[Waldemar Pabst]], verhört worden. Als die beiden danach abtransportiert wurden, soll Souchon auf den Wagen gesprungen sein und die bereits von dem Jäger Otto Wilhelm Runge durch zwei Schläge mit einem Gewehrkolben schwer verletzte Rosa Luxemburg durch einen Pistolenschuss in den Kopf getötet haben. Jahrelang wurde zunächst der Transportführer, [[Oberleutnant]] [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]] [[Kurt Vogel (Offizier)|Kurt Vogel]], als Todesschütze genannt, der auch in einem Prozess vor dem [[Militärgericht|Feldkriegsgericht]] der Garde-Kavallerie-Schützen-Division angeklagt und zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, aber mit Hilfe des späteren Admirals [[Wilhelm Canaris|Canaris]] nach Holland floh (obwohl das Feldkriegsgericht den Mordverdacht gegen Vogel als „nicht einwandfrei erwiesen“ ansah).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/schuss-auf-dingsda-a-7a279f12-0002-0001-0000-000045861390 Spiegel 1/1969: &amp;#039;&amp;#039;Schuß auf Dingsda&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 17. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Souchon wurde zwar auch vor das Kriegsgericht geladen, aber Kriegsgerichtsrat [[Paul Jorns]] steuerte den Prozessverlauf so, dass Souchon nur als Zeuge zu erscheinen hatte, bei den Verhandlungen zum Mord an Rosa Luxemburg nicht anwesend war und daher von anderen Zeugen nicht identifiziert werden konnte. Um sich strafrechtlicher Verfolgung zu entziehen, floh Souchon 1920 nach Finnland, wo er als Bankkaufmann arbeitete und mit der [[Lappo-Bewegung]] sympathisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst zwei Jahre nach dem Prozess gegen Vogel, Runge und andere sagte der Fahrer des Luxemburg-Wagens, Soldat Janschkow, in einem neuen Ermittlungsverfahren aus, der im Prozess als „unbekannter Marineoffizier“ Bezeichnete sei Hermann Souchon gewesen. Souchon erschien erst 1925 vor der Staatsanwaltschaft, wurde aber nicht belangt und reiste zurück nach Finnland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1935 ==&lt;br /&gt;
Nachdem Adolf Hitler den an den Morden von Luxemburg und Liebknecht Beteiligten Amnestie und sogar Haftentschädigung gewährt hatte, kehrte Souchon 1935 nach Deutschland zurück, wo er in die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eintrat und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum [[Oberst]] aufstieg. Er führte als Kommandeur die Flakscheinwerfer-Abteilung 308 (v), die während der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besetzung Frankreichs]] in Bordeaux stationiert war. Nach dem Krieg lebte er u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Crailsheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Südwest Presse Online-Dienste GmbH|Titel=Kopfschuss gegen die Revolution: Der Trittbrettfahrer|Sammelwerk=swp.de|Online=http://www.swp.de/crailsheim/lokales/crailsheim/Kopfschuss-gegen-die-Revolution-Der-Trittbrettfahrer;art1158669,3121292|Abruf=2017-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Bad Godesberg]]. Er war Mitbegründer des [[Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands|Christlichen Jugenddorfs]] in [[Stuttgart]] und engagierte sich in der [[württemberg]]ischen [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Landeskirche]]. Souchon soll unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Willo Wenger&amp;#039;&amp;#039; als [[Ghostwriter]] für [[Götz Kraft von Oelffens]] tätig gewesen sein und das Buch &amp;#039;&amp;#039;Fern und ewig leuchtet Frieden. Ein Erlebnis aus dem Zeitgeschehen nach Berichten sowie nach Aufzeichnungen eines zum Tode Verurteilten&amp;#039;&amp;#039; geschrieben haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swp.de/lokales/crailsheim/rosa-luxemburgs-moerder-lebte-in-crailsheim-29029403.html Südwest Presse: &amp;#039;&amp;#039;Rosa Luxemburgs Mörder lebte in Crailsheim&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 17. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegserkenntnisse ==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1959 berichtete Waldemar Pabst dem späteren Präsidenten des [[Bundesamt für Verfassungsschutz|Bundesamts für Verfassungsschutz]] [[Günther Nollau]], dass es Souchon gewesen sei, der auf den Wagen gesprungen war und Rosa Luxemburg erschossen habe. Die [[ARD]] strahlte am  14./15. Januar 1969 einen Dokumentationsbericht von [[Dieter Ertel]], &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte vor Gericht: [[Der Fall Liebknecht-Luxemburg]]&amp;#039;&amp;#039;, aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=SWR Media Services: Zeitgeschichte vor Gericht: Der Fall Liebknecht-Luxemburg Teil 1 |url=http://tvlizenz.swr-media.de/production_detail.cfm?kat_id=1&amp;amp;film_id=39 |wayback=20130813121343 }} &amp;lt;br /&amp;gt;{{Webarchiv|text=SWR Media Services: Zeitgeschichte vor Gericht: Der Fall Liebknecht-Luxemburg Teil 2 |url=http://tvlizenz.swr-media.de/production_detail.cfm?kat_id=1&amp;amp;film_id=40 |wayback=20130813072528 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Souchon ging mit Anwalt [[Otto Kranzbühler (Jurist)|Otto Kranzbühler]] vor Gericht, und im Februar 1970 verurteilte das [[Landgericht Stuttgart]], gestützt auf die Feldgerichtsakten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division aus dem Jahre 1919, den Süddeutschen Rundfunk, die Behauptung der Täterschaft Souchons zu widerrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dokumentarbericht wurde nach Souchons Tod seit den 1980er Jahren  unbeanstandet mehrfach von verschiedenen Sendern ausgestrahlt und ist seit 2008 auf DVD erhältlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Fall Liebknecht-Luxemburg. Eine Semidokumentation von Dieter Ertel und Gustav Strübel. Fernsehspiel für das Deutsche Fernsehen vom SDR/SWR.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist mit einem erklärenden Vorwort seitens der Redaktion versehen, dass es sich um eine &amp;#039;&amp;#039;historische Deutung&amp;#039;&amp;#039; handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Hannover-Drück]], [[Heinrich Hannover]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt, 1967&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gietinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Leiche im Landwehrkanal: Die Ermordung Rosa Luxemburgs.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete Neuausgabe. Edition Nautilus, Verlag Lutz Schulenburg, Hamburg, 2009, ISBN 978-3-89401-593-0&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=46369572|Titel=Liebknecht – Luxemburg: Der dritte Mann|Jahr=1967|Nr=8|Seiten=40}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=46209540|Titel=Büchsenlicht war nicht mehr|Jahr=1967|Nr=51|Seiten=36}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geo.de/GEO/kultur/geschichte/54920.html?t=print &amp;#039;&amp;#039;Die Mörder Rosa Luxemburgs&amp;#039;&amp;#039;]. In: Geo Epoche, Nr. 27, August 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133761606}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|133761606|Herman W. Suchon}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Wette]]: [http://www.hamburger-fortbildungstage.de/2008/Der_Feind_im_Inneren.html &amp;#039;&amp;#039;Der Feind im Inneren&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gietinger]]: [https://www.dieterwunderlich.de/Gietinger_ermordung_Rosa_Luxemburg.htm &amp;#039;&amp;#039;Eine Leiche im Landwehrkanal – Die Ermordung Rosa Luxemburgs&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133761606|VIAF=65205238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Souchon, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attentäter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Deutsches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosa Luxemburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Souchon, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Souchon, Hermann Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und mutmaßlicher Mörder von Rosa Luxemburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bydgoszcz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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