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	<title>Hermann Senf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:53:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-31T17:17:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Senf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1878]] in [[Naunhof]]; † [[1. Mai]] [[1979]] in [[Frankfurt am Main]]&amp;lt;ref&amp;gt;Abweichend hiervon wird in &amp;#039;&amp;#039;Die Architekten und ihre Bautätigkeit in Frankfurt am Main in der Zeit von 1870 bis 1950&amp;#039;&amp;#039; [[Hannover]] als Sterbeort angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Ernst Senf&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Architekt]]. Er gilt als „Baumeister des alten Frankfurt am Main“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Biographie&amp;#039;&amp;#039;, S. 383.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Senf besuchte zunächst von 1896 bis 1900 die [[Baugewerkschule]] in [[Leipzig]]. Im Jahre 1902 nahm er ein Studium an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] auf, das er nach zwei Jahren an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] fortsetzte. Noch als Student gewann er den Wettbewerb um die Neugestaltung der [[Frankfurt-Altstadt|Frankfurter Altstadt]]. Infolgedessen zog er nach Frankfurt am Main, um sich dort als selbständiger Architekt niederzulassen. Dort wohnte er bis 1938 im Haus an der Ecke zum [[Römerberg (Frankfurt am Main)|Römerberg]], dann zog er ins [[Schopenhauerhaus]] um. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bewohnte er ein Haus in der wiederaufgebauten [[Fahrgasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1924 regte er mit einer Zeichnung die Durchführung von [[Freilichtbühne|Freilichtspielen]] auf dem Römerberg an, die schließlich acht Jahre später als [[Römerbergfestspiele]] erstmals veranstaltet wurden. Im [[Nebbiensches Gartenhaus|Nebbienschen Gartenhaus]] wurde seinem künstlerischen Schaffen 1969 eine Ausstellung gewidmet, die auch Gemälde und Grafiken umfasste. Mit verschiedenen Entwürfen setzte sich Senf nach dem Krieg für den Wiederaufbau der [[Alte Oper|Alten Oper]] ein. Den Baubeginn durfte er noch erleben, er starb einige Monate danach im Alter von hundert Jahren. Seinen Nachlass beherbergt heute das [[Institut für Stadtgeschichte (Frankfurt am Main)|Institut für Stadtgeschichte]] in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1906 und 1926 konzipierte Senf zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser in der neu angelegten [[Braubachstraße]], die teilweise Anklänge beim [[Expressionismus (Architektur)|Expressionismus]] erkennen lassen. Einige dieser Gebäude entstanden in  Zusammenarbeit mit [[Clemens Musch]] und [[Franz Roeckle (Architekt)|Franz Roeckle]]. Heute sind noch die Häuser Nr. 10, 12, 14–16 und 33 erhalten, das Haus in der Braubachstraße 15 musste 1972 dem [[Technisches Rathaus (Frankfurt am Main)|Technischen Rathaus]] weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Senfs weiteren Bauten aus dieser Zeit zählen das Verwaltungsgebäude der &amp;#039;&amp;#039;Nassauischen Baugewerks-[[Berufsgenossenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; in der Weißfrauenstraße 10 (1908–1909), die Bierhalle „Zum Riederhof“ der [[Binding-Brauerei]] in der [[Hanauer Landstraße]] sowie deren Wohn- und Geschäftshaus in der Ostendstraße (1912).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beteiligte sich Senf neben 46 weiteren Frankfurter Architekten an einem Wettbewerb zur Gestaltung des Molenturms im [[Frankfurter Osthafen]]. Der Siegerentwurf von [[Carl Friedrich Wilhelm Leonhardt]] wurde, wahrscheinlich wegen des Ersten Weltkrieges nicht ausgeführt, obwohl Mittel für die Detailplanung und die Bauausführung im Jahre 1912 von Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung genehmigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1928 entstand in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer [[Paul Seiler]] ein [[Kriegerdenkmal|Ehrenmal für die Gefallenen]] des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]] sowie 1937 ein Ehrenmal für die Gefallenen der Frankfurter Stadtteile [[Frankfurt-Höchst|Höchst]] und [[Frankfurt-Nied|Nied]] an der [[Nidda (Fluss)|Niddamündung]] in den [[Main]] auf der [[Wörthspitze]]. Das Ehrenmal auf der Wörthspitze wurde 1965 abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein wichtigstes Werk wird die Mitte der 1930er Jahre erbaute [[Freilichtbühne Loreley]] angesehen. 1936 wurde er beauftragt, den Saal des Theaters in der Junghofstraße zu modernisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Die Architekten und ihre Bautätigkeit in Frankfurt am Main in der Zeit von 1870 bis 1950.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zum Denkmalschutz in Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;, Band 14.) Henrich, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-921606-51-9, S. 353.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904591}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-122588 BUNDESARCHIV – Zentrale Datenbank Nachlässe] In: ‘‘nachlassdatenbank.de‘‘. Abgerufen am 1. September 2016 (Informationen über den Nachlass Hermann Senf im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130269530|VIAF=15872775}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Senf, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Senf, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Senf, Hermann Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Naunhof]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Mai 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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