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	<title>Hermann Schulze-Delitzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Schulze-Delitzsch&amp;diff=107467&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: /* Literatur */ Link zu Lemma</title>
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		<updated>2026-02-21T19:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Link zu Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Die Gartenlaube (1863) b 517.jpg|mini|Hermann Schulze-Delitzsch (1863)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Schulze-Delitzsch 1879.jpg|mini|Hermann Schulze-Delitzsch (1879)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel (Delitzsch).jpg|mini|Gedenktafel am Haus Markt 11 in Delitzsch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Schulze-Delitzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Hermann Schulze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. August]] [[1808]] in [[Delitzsch]]; † [[29. April]] [[1883]] in [[Potsdam]]), war ein deutscher [[Sozialreform]]er, [[Jurist]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulze gehört neben [[Eduard Pfeiffer]], [[Victor Aimé Huber]], [[Karl Korthaus]], [[Wilhelm Haas (Genossenschaftler)|Wilhelm Haas]] und [[Friedrich Wilhelm Raiffeisen]] zu den führenden [[Gründerväter]]n des [[Genossenschaft#Deutschland|deutschen Genossenschaftswesens]] und war wichtigster [[Protagonist]] der gewerblichen Genossenschaftsorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Doppelnamen kam Schulze-Delitzsch erst im Zusammenhang mit seiner Funktion als Abgeordneter der [[Preußische Nationalversammlung|Preußischen Nationalversammlung]] im Jahr 1848. Aufgrund des weit verbreiteten Familiennamens wollte er auf diese Weise Verwechslungen mit [[Liste der Mitglieder der Preußischen Nationalversammlung#S|anderen Mitgliedern des Parlaments]] vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lebenswerk wird im [[Schulze-Delitzsch-Haus – Deutsches Genossenschaftsmuseum]] in besonderer Weise gewürdigt. Es handelt sich um die weltweit einzige Personalausstellung zu dieser bedeutenden Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Hermann Schulze-Delitzsch wurde am 29. August 1808 als erster Sohn des damaligen Bürgermeisters Justizrat [[August Wilhelm Schulze]] (1779–1861) und dessen Ehefrau Wilhelmine Schulze geb. Schmorl (1784–1866) im Haus &amp;#039;&amp;#039;Markt 11&amp;#039;&amp;#039; in Delitzsch geboren. Er wuchs in einer gutbürgerlichen und von Leistungsstreben bestimmten Familie auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilde: &amp;#039;&amp;#039;Episoden um Hermann Schulze-Delitzsch&amp;#039;&amp;#039;. 2008, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Tage nach seiner Geburt wurde er durch den [[Diakon]] Theophilus August Mohring getauft. Von seinen neun Geschwistern erreichten nur die drei Brüder Rudolf Schulze (1812–1860), Wilhelm Schulze (1814–1843) und Heinrich Schulze (1817–1871) das Erwachsenenalter. Zu ihnen hatte er im späteren Leben, auch aufgrund der weit voneinander entfernt gelegenen Wohnorte, kaum näheren Kontakt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilde: &amp;#039;&amp;#039;Episoden um Hermann Schulze-Delitzsch&amp;#039;&amp;#039;. 2008, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zeit von 1814 bis 1821 ist nicht genau überliefert, ob Schulze die unweit seines Geburtshauses gelegene [[Bürgerschule]] besuchte oder [[Hausunterricht]] erhielt. Ab Oktober 1821 begann er seine von den Eltern finanzierte höhere Schulausbildung an der [[Alte Nikolaischule (Leipzig)|Alten Nikolaischule]] in [[Leipzig]], die er im Frühjahr 1827 abschloss. Gemäß der Familientradition schrieb sich Schulze 1827 an der juristischen Fakultät der [[Universität Leipzig]] ein. Die [[Progressivismus|progressive]] Reformpolitik und die sich abzeichnenden Berufschancen im [[Königreich Preußen]] brachten ihn wahrscheinlich dazu, sein Studium der [[Rechtswissenschaften]] außerhalb des [[Königreich Sachsen|Königreichs Sachsen]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] ab dem 18.&amp;amp;nbsp;Mai 1829 fortzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilde: &amp;#039;&amp;#039;Episoden um Hermann Schulze-Delitzsch&amp;#039;&amp;#039;. 2008, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1827 schloss er sich der Leipziger [[Burschenschaft]] an, deren Vorsteherkollegium er angehörte. Da Burschenschaften unter der Beobachtung von Regierungsvertretern standen, beendete Schulze sein Studium.&amp;lt;!--irreführunde Formulierung? – regulärer Studienabschluss mit dem [[Staatsexamen]], sonst hätte er nicht [[Assessor]] werden können, s. u. - bitte genauer erklären!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Schulze-Delitzsch Fassade.jpg|mini|2013 in seiner Geburtsstadt Delitzsch gestaltete Fassade mit Hermann Schulze-Delitzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufsleben ===&lt;br /&gt;
1838 wurde er zum Oberlandes[[gerichtsassessor]] ernannt und war anschließend beim [[Oberlandesgericht Naumburg]] und beim Berliner [[Kammergericht]] beschäftigt. Von 1841 bis 1849 war er als [[Patrimonialgericht|Patrimonialrichter]] über mehrere [[Rittergut]]s&amp;amp;shy;bezirke in seiner Heimatstadt Delitzsch tätig. Dadurch lernte er die Probleme der kleinen Handwerksbetriebe auf dem Lande kennen, die mit der fortschreitenden Industrialisierung nicht mithalten konnten. Nach einer Missernte 1846 wirkte er bei der Gründung eines Hilfskomitees zur Beschaffung von Getreide und zur Unterhaltung einer Mühle und einer Bäckerei mit. Sein [[soziales Engagement]] war wohl nicht ohne Einfluss darauf, dass er 1848 als [[linksliberal]]er Abgeordneter der Kreise [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Delitzsch]] und [[Landkreis Bitterfeld (Provinz Sachsen)|Bitterfeld]] in die [[Preußische Nationalversammlung]] gewählt wurde. Den parlamentarischen Gewohnheiten entsprechend wurde seitdem seinem Familiennamen die [[Deutsche Familiennamen#Herkunft|Herkunfts]]&amp;amp;shy;bezeichnung hinzugefügt: &amp;#039;&amp;#039;Schulze-Delitzsch&amp;#039;&amp;#039;. Tatsächlich hatte Schulze seinen Lebensmittelpunkt bis 1861 in Delitzsch, danach bis zu seinem Tod in Potsdam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuwendung zur Genossenschaftsidee ===&lt;br /&gt;
In der Preußischen Nationalversammlung wirkte er an Kommissionen mit, die sich mit der Situation der Gewerbetreibenden befassten. Dort kam er zu dem Schluss, dass die Situation der [[Handwerk#Entwicklung in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert|Handwerker]] nur dadurch zu verbessern war, dass es ihnen ermöglicht wurde, durch genossenschaftliche Zusammenschlüsse zu der sich rasch entwickelnden Industrie aufzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Reaktion nach der gescheiterten [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution 1848]] war er an jeder politischen Betätigung gehindert. Er schied deshalb aus dem Staatsdienst aus, um sich der Verbreitung der Genossenschaftsidee zu widmen. Schulze-Delitzsch stand in dieser Zeit in reger Korrespondenz mit dem [[Eilenburg]]er Arzt [[Anton Bernhardi]], der ebenfalls konkrete Ideen zum Aufbau von genossenschaftlichen Organisationen entwickelte und umzusetzen begann. Bernhardis Arbeit hatte nicht unwesentlichen Einfluss auf Schulze-Delitzsch. In Delitzsch und in Eilenburg entstanden etwa zeitgleich erste Genossenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Ruhmer: &amp;#039;&amp;#039;Entstehungsgeschichte des deutschen Genossenschaftswesens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Genossenschafts- und Sozialbücherei&amp;#039;&amp;#039;, Band 1). Johs. Krögers Buchdruckerei und Verlag, Hamburg-Blankenese 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulze-Delitzsch Haus.JPG|mini|[[Schulze-Delitzsch-Haus – Deutsches Genossenschaftsmuseum|Gründungshaus und Deutsches Genossenschaftsmuseum]] der ersten gewerblichen Genossenschaft Deutschlands]]&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der [[Schuhmacher]]&amp;amp;shy;genossenschaft in Delitzsch 1849 hatte Schulze-Delitzsch die Genossenschaft als unternehmerische [[Rechtsform]] begründet. Nun propagierte er Spar- und [[Konsumgenossenschaft|Konsumvereine]] zur Gewährleistung der Lebensgrundlagen, Vorschuss- und Kreditvereine (die heutigen [[Genossenschaftsbank|Volksbanken]]) zur Beschaffung von Geld für [[Investition]]en und die Gründung von Distributiv- und Produktionsgenossenschaften. Außer mit der Idee der Produktionsgenossenschaften war er damit so erfolgreich, dass er als Dachverband den &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Verband der auf Selbsthilfe beruhenden Deutschen Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften&amp;#039;&amp;#039; schaffen konnte. Das System seiner Genossenschaften beruhte auf der [[Solidarhaftung]], dem Erwerb von Genossenschaftsanteilen, der Beschränkung aller Leistungen auf die Genossen und der Ablehnung direkter Unterstützung durch den Staat. Diese Idee von Selbsthilfe und [[Selbstverantwortung]] verteidigte er in Auseinandersetzungen mit [[Friedrich Wilhelm Raiffeisen]] und [[Ferdinand Lassalle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten [[Kongreß deutscher Volkswirte]] in [[Gotha]] 1858 war er einer der Redner, und seine wirtschaftspolitischen Leitsätze wurden vom Kongress übernommen. Zum Abschluss des Kongresses wählte ihn die Vollversammlung in die „Ständige Deputation“ des Kongresses.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Eisfeld: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der liberalen Parteien in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1969, S.&amp;amp;nbsp;20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter und letzte Jahre ===&lt;br /&gt;
Er war Mitglied des [[Deutscher Nationalverein|Deutschen Nationalvereins]] und wurde 1859 in das [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußische Abgeordnetenhaus]] gewählt, 1861 gehörte er zu den Gründern der [[Deutsche Fortschrittspartei|Deutschen Fortschrittspartei]] und zog mit seiner Familie nach Potsdam. Als Landtags- und –&amp;amp;nbsp;seit 1867&amp;amp;nbsp;– [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Reichstagsabgeordneter]] setzte er das [[Preußisches Genossenschaftsgesetz|Genossenschaftsgesetz]] in [[Preußen]] und kurz darauf ein [[Gesetz betreffend die privatrechtliche Stellung der Erwerbs- und Wirtschafts-Genossenschaften|ebensolches]] auch im [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bund]] durch, wodurch die Genossenschaften eine gesetzliche Basis bekamen und als [[juristische Person]]en die [[Rechtsfähigkeit]] erhielten. Die Einführung des [[Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften|deutschlandweiten Genossenschaftsgesetzes]] (1889) erlebte er nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 wurde er in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstag]] gewählt – das Mandat behielt er bis zu seinem Tod. Im Reichstag setzte er sich mit mehreren – abgelehnten – Gesetzentwürfen für ein demokratisches [[Vereinsrecht (Deutschland)|Vereins-]] und [[Versammlungsrecht]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914]].&amp;#039;&amp;#039; I. Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Von der Reichsgründungszeit bis zur Kaiserlichen Sozialbotschaft (1867–1881)&amp;#039;&amp;#039;, Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterrecht&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von [[Wolfgang Ayaß]], Karl Heinz Nickel und Heidi Winter, Darmstadt 1997, S. 6, 8, 15, 20, 30–37, 39, 44–47, 68, 85, 91 f., 99, 105 f., 108, 111, 124, 129–134, 137, 238–241, 243 f., 248–253, 256 f., 259, 261–263, 267, 277 f., 284, 286–288, 292–294, 305, 337, 457, 467, 471–474, 481, 487, 489, 661.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zur Beständigkeit&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, einer Tochterloge der &amp;#039;&amp;#039;[[Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland|Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.&amp;amp;nbsp;April 1883 verstarb Schulze-Delitzsch im Alter von 74 Jahren. Am 3. Mai fand in Anwesenheit seiner Familie vor 150 Gästen eine Trauerfeier im Gartensaal des Reichstags statt. Anschließend führte ein Pferdegespann den Sarg unter Begleitung von über 10.000 Menschen zum [[Alter Friedhof (Potsdam)|Alten Friedhof Potsdam]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze&amp;quot;&amp;gt;Wilde: &amp;#039;&amp;#039;Episoden um Hermann Schulze-Delitzsch&amp;#039;&amp;#039;. 2008, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab_schulze_delitzsch.JPG|mini|Grabmal auf dem Alten Friedhof Potsdam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Bereits zu Lebzeiten wurde Schulze-Delitzsch ein hoher Grad an Anerkennung und Bewunderung zugesprochen. Bereits kurz nach Beginn seiner politischen Aktivitäten, veröffentlichte [[Ernst Keil]] 1850 eine umfassende Biographie von ihm in seinem Monatsblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Der Leuchtthurm]]&amp;#039;&amp;#039;. Auf Empfehlung von [[Johann Caspar Bluntschli]] wurde ihm am 17.&amp;amp;nbsp;November 1873, durch Zustimmung der [[Juristische Fakultät der Universität Heidelberg|Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg]], die Ehrendoktorwürde &amp;#039;&amp;#039;Doctor Juris honoris causa&amp;#039;&amp;#039;, für die Verdienste um die neue Rechtsbildung der wirtschaftlichen Genossenschaften verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| align     = right&lt;br /&gt;
| Richtung  = horizontal&lt;br /&gt;
| Bild1       = Berlin - Denkmal Hermann Schulze-Delitzsch 1.jpg&lt;br /&gt;
| Breite1     = 150&lt;br /&gt;
| Untertitel1 = Denkmal am Schulze-Delitzsch-Platz in Berlin-Mitte&lt;br /&gt;
| Bild2       = Denkmal von Hermann Schulze-Delitzsch in seinem Geburtsort Delitzsch2.jpg&lt;br /&gt;
| Breite2     = 133&lt;br /&gt;
| Untertitel2 = Denkmal am Marienplatz in Delitzsch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurden am 13.&amp;amp;nbsp;September 1891 auf dem Marienplatz in Delitzsch und am 4.&amp;amp;nbsp;August 1899 auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Schulze-Delitzsch-Platz]]&amp;#039;&amp;#039; (Name ab 1910) in der Berliner [[Luisenstadt]] Bronzedenkmäler errichtet. Die Statue in seiner Heimatstadt wurde von [[Edwin Weißenfels]] geschaffen, musste jedoch 1944 aufgrund der Metallablieferungspflicht für Rüstungszwecke im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingeschmolzen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigrid Schmidt, Christel Moltrecht: &amp;#039;&amp;#039;Stadtbilder aus Delitzsch&amp;#039;&amp;#039;. 1992, ISBN 3-928741-16-0, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine bis heute bestehende Nachbildung aus Muschelkalk wurde 1950 durch den Bildhauer [[Max Alfred Brumme]] angefertigt. In Berlin wurde das Denkmal vom Bildhauer [[Hans Arnold (Bildhauer)|Hans Arnold]] angefertigt. In den frühen 1970er Jahren ließ die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Führung den &amp;#039;&amp;#039;Schulze-Delitzsch-Platz&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Inselplatz&amp;#039;&amp;#039; umbenennen und die Denkmäler in Berlin und Delitzsch sowie das Grabmal in Potsdam aus politisch-ideologischen Gründen entfernen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilde: &amp;#039;&amp;#039;Episoden um Hermann Schulze-Delitzsch&amp;#039;&amp;#039;. 2008, S. 71–73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schulze-Delitzsch Schule hingegen behielt ihren Namen. Die Demontierungen und folgenden Einlagerungen wurden mit Bauvorhaben begründet. Das Delitzscher Denkmal wurde in den Stadtpark versetzt und an dessen Stelle ein Ehrenmal für den ersten [[Präsident der DDR|DDR-Präsidenten]] [[Wilhelm Pieck]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilde: &amp;#039;&amp;#039;Episoden um Hermann Schulze-Delitzsch&amp;#039;&amp;#039;. 2008, S. 71.&amp;lt;br /&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=01|id=S529|zlb98=1799|kaupert=Schulze-Delitzsch-Platz-10179-Berlin|name=Schulze-Delitzsch-Platz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Drängen der westdeutschen Genossenschaften wurde das Grabmal 1983/84 an anderer Stelle wieder aufgestellt. Die Denkmäler wurden erst 1991 beziehungsweise 1992 restauriert und an ihre ursprünglichen Plätze zurückversetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 200.&amp;amp;nbsp;Geburtstags veröffentlichte die [[Deutsche Post AG|Deutsche Post]] am 7.&amp;amp;nbsp;August 2008 eine 90-Cent-[[Sonderbriefmarke]]. Darauf zu sehen war ein Bildnis und Zitat Schulzes: „Der Geist der freien Genossenschaft ist der Geist der modernen Gesellschaft.“ Dazu gab es am 7.&amp;amp;nbsp;August 2008 einen Sonderstempel zum Ersttag in Bonn und Berlin sowie einen Sonderstempel in Delitzsch. Der Deutsche Genossenschaftsverband ließ von [[Carl Obenland]] ein repräsentatives Porträt anfertigen, das den genossenschaftlichen Ideengeber im Alter zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stiftung-giz.de Sammlung Stiftung GIZ-Genossenschaftshistorisches Informationszentrum] [[Berlin]]: Informationen zum Gemälde in der Online-Datenbank GenoFinder unter Signatur: EX-00850.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verband stiftete auch die Schulze-Delitzsch-Medaille, die bis 1971 an verdiente genossenschaftliche Persönlichkeiten vergeben wurde. Seitdem verleiht die [[Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband|Deutsche Genossenschaftsorganisation]] die &amp;#039;&amp;#039;Raiffeisen/Schulze-Delitzsch-Medaille&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.geldinstitute.de/data/beitrag/Artikel-Raiffeisen-Schulze-Delitzsch-Medaille-in-Gold_1400486.html |wayback=20121214115326 |text=Raiffeisen/Schulze-Delitzsch-Medaille in Gold }} von 2001, abgerufen am 11. Juli 2011.&amp;lt;br/&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geldinstitute.de/business/2014/06/lederer_erhaelt_raiffeisenschulze-delitzsch-medailleingold.html |titel=Lederer erhält Raiffeisen/Schulze-Delitzsch-Medaille in Gold |datum=2014-06-18 |werk=geldinstitute.de |abruf=2020-06-22 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonn Schulze Delitzsch Haus 2008 08 24-2.jpg|mini|[[Schulze-Delitzsch-Haus (Bonn)|Schulze-Delitzsch-Haus]] in [[Bonn]]]]&lt;br /&gt;
Den Namen Schulze-Delitzschs tragen entsprechend auch zwei berufsbildende Schulen. Hierzu zählen die Kaufmännische Berufsschule in [[Wiesbaden]] und das Berufsschulzentrum in Delitzsch. Im Zusammenhang mit der [[Landesgartenschau Landau in der Pfalz 2015]] entstand von 2012 bis 2015 das &amp;#039;&amp;#039;Schulze-Delitzsch-Carrée&amp;#039;&amp;#039;, ein architektonisch anspruchsvolles [[Gebäudeensemble]] als Ankerpunkt eines neuen Stadtteils.&amp;lt;ref&amp;gt;VR Bank Südpfalz: {{Webarchiv |url=https://www.vrbank-suedpfalz.de/immobilien/immobilienangebote/schulze-delitzsch-carree.html |wayback=20150427111021 |text=Das Schulze-Delitzsch-Carrée }}, abgerufen am 15. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; stellten am 29.&amp;amp;nbsp;November 2013 in den Bundesländern Sachsen und Rheinland-Pfalz gemeinsam einen länderübergreifenden Antrag zur Aufnahme der „&amp;#039;&amp;#039;Genossenschaftsidee&amp;#039;&amp;#039;“ in das [[Bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes|Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.unesco.de/kultur/2016/genossenschaftsidee-und-praxis-als-erster-deutscher-beitrag-in-die-unesco-liste-des-immateriellen-kulturerbes-aufgenommen.html |titel=Genossenschaftsidee und -praxis als erster deutscher Beitrag in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen |werk=Unesco.de |abruf=2016-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Erstellung im Rahmen der nationalen Umsetzung der UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unesco.de/5714.html &amp;#039;&amp;#039;Aufnahmeverfahren: Prozess für die Anerkennung einer kulturellen Ausdrucksform als immaterielles Kulturerbe in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;unesco.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2014 wurde dieser Antrag durch die Kultusministerkonferenz genehmigt und am 27. März 2015 als erste allein deutsche Nominierung bei der [[UNESCO]], für die internationale Auflistung eingereicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/detail/News/genossenschaftsidee-nominiert/ |wayback=20151230122821 |text=&amp;#039;&amp;#039;Genossenschaftsidee nominiert&amp;#039;&amp;#039;}} auf der Webseite der Landesregierung von Rheinland-Pfalz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Römer [i-fabrik GmbH] |url=http://www.delitzsch.de/dz.site,postext,aktuelles,artikel_id,7209,jahr,2016.html#anker |titel=Aktuelles |werk=www.delitzsch.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161202171648/http://www.delitzsch.de/dz.site,postext,aktuelles,artikel_id,7209,jahr,2016.html#anker |archiv-datum=2016-12-02 |abruf=2016-12-02 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. November 2016 entschied sich der zwischenstaatliche Ausschuss der UNESCO während seiner 11. Sitzung in [[Addis Abeba]] für eine Aufnahme in die [[repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.unesco.org/culture/ich/en/RL/idea-and-practice-of-organizing-shared-interests-in-cooperatives-01200 |titel=Idea and practice of organizing shared interests in cooperatives – intangible heritage – Culture Sector – UNESCO |werk=www.unesco.org |abruf=2016-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Neben seiner juristischen und politischen Tätigkeit hat Schulze-Delitzsch als jüngerer Mann auch Gedichte geschrieben, die er unter dem Namen Hermann Schulz 1838 bei [[Bibliographisches Institut &amp;amp; F. A. Brockhaus|Brockhaus]] in Leipzig erscheinen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Wanderbuch. Ein Gedicht in Scenen und Liedern.&amp;#039;&amp;#039; Brockhaus, Leipzig 1838, S. VIII (Eine zweite, leicht veränderte Auflage kam 1859 in Glogau bei C. Flemming heraus).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Exemplar seines Gedichtbandes schenkte er dem damals neunzehnjährigen Apothekerlehrling [[Theodor Fontane]], der in der Berliner Apotheke „Zum weißen Schwan“ eine Lehre absolvierte und dort mit einem Bruder von Schulze-Delitzsch zusammenarbeitete. Fontane war namentlich vom &amp;#039;&amp;#039;Lied des Geächteten&amp;#039;&amp;#039; fasziniert, an das er sich noch fünfzig Jahre später in seinen Memoiren &amp;#039;&amp;#039;[[Von Zwanzig bis Dreißig]]&amp;#039;&amp;#039; lebhaft erinnerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Wolfgang Rasch (Germanist)|Wolfgang Rasch]]: &amp;#039;&amp;#039;Bilder und Materialien zu „Von Zwanzig bis Dreißig“.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.uni-goettingen.de/de/bilder-und-materialien/496830.html Website der Theodor Fontane-Arbeitsstelle]. Hrsg. von [[Gabriele Radecke]]. Der Titel des Buches und die Seiten mit diesem Gedicht sind hier abgebildet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Forschungsprojekte/preussen_protokolle/bilder/PDFBd5 |wayback=20100121215713 |text=&amp;#039;&amp;#039;Acta Borussica.&amp;#039;&amp;#039; Band 5 (1858–1866)}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Rita Aldenhoff-Hübinger|Rita Aldenhoff]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Schulze-Delitzsch&lt;br /&gt;
   |Ort=Baden-Baden&lt;br /&gt;
   |Datum=1984}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|731|732|Schulze-Delitzsch, Franz Hermann|[[Rita Aldenhoff-Hübinger]]|118762575}}&lt;br /&gt;
* [[Uwe Birnstein]], [[Georg Schwikart]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Wilhelm Raiffeisen]] und Hermann Schulze-Delitzsch – Genossenschaftlich gegen die Not.&amp;#039;&amp;#039; Wichern Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-88981-356-5.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|315|316|Cohn, Gustav|[[Walter Braeuer]]|116629355}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Marvin Brendel&lt;br /&gt;
   |Titel=Hermann Schulze-Delitzsch. Ausgewählte Schriften und Reden des Gründervaters der Genossenschaften&lt;br /&gt;
   |Reihe=Gründerzeiten&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schaltzeit-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-941362-01-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=258}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Helge Dvorak&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]]&lt;br /&gt;
   |Band=Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; |Nummer=Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R-S&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Ort=Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |Seiten=363–365}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|33|18|29|Schulze, Hermann, genannt Schulze-Delitzsch|[[Karl Theodor von Eheberg]]|ADB:Schulze-Delitzsch, Hermann}}&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 145 f. ([http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-86219-038-6.volltext.frei.pdf Online], PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilhelm Kaltenborn]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Hermann Schulze-Delitzsch und die soziale Frage, Band 11&lt;br /&gt;
   |Verlag=Förderverein Hermann Schulze-Delitzsch und Gedenkstätte des deutschen Genossenschaftswesens e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |Ort=Delitzsch&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISSN=1615-181X&lt;br /&gt;
   |Seiten=108}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Thomas Keiderling]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Auf den Spuren des Genossenschaftspioniers Hermann Schulze-Delitzsch&lt;br /&gt;
   |Reihe=Leipziger Blätter 82&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kulturstiftung Leipzig&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=2023&lt;br /&gt;
   |Seiten=10–12}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Harald Lönnecker]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Jens Blecher]], [[Gerald Wiemers]]&lt;br /&gt;
   |Titel=„In Leipzig angekommen, als Füchslein aufgenommen“ – Verbindungen und Vereine an der Universität Leipzig im langen 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Matrikel der Universität Leipzig&lt;br /&gt;
   |Band=Teilbd. II: &amp;#039;&amp;#039;Die Jahre 1833 bis 1863&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Ort=Weimar&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |Seiten=13–48}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Edmund Schreiber&lt;br /&gt;
   |Titel=Hermann Schulze-Delitzsch&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Mitteldeutsche Lebensbilder&lt;br /&gt;
   |Band=1. Band: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Ort=Magdeburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1926&lt;br /&gt;
   |Seiten=195–208}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Manfred Wilde]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Schulze als Bildungsbürger und Reformpolitiker qua Herkunft? Zur sozialen Prägung und beruflichen Tätigkeit bis zum Beginn seines politischen Wirkens&lt;br /&gt;
   |Reihe=Schriftenreihe des Fördervereins Hermann Schulze-Delitzsch und Gedenkstätte des deutschen Genossenschaftswesens e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Heft 14&lt;br /&gt;
   |Ort=Delitzsch&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISSN=1615-181X&lt;br /&gt;
   |Seiten=66}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred Wilde&lt;br /&gt;
   |Titel=Schulze als Patrimonialrichter von 1841 bis 1848&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Hermann Schulze-Delitzsch. Weg-Werk-Wirkung. Festschrift zum 200. Geburtstag am 29. August 2008&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-87151-111-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=168–183}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred Wilde&lt;br /&gt;
   |Titel=Episoden um Hermann Schulze-Delitzsch. Der Nationalökonom und Genossenschaftsgründer&lt;br /&gt;
   |Verlag=Tauchaer Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Taucha&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89772-139-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Franz Hermann Schulze-Delitzsch}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118762575}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118762575}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09060103|Eintrag zum Schulze-Delitzsch-Denkmal in der Berliner Landesdenkmalliste}}&lt;br /&gt;
* [https://genostory.de/hermann-schulze-delitzsch-1808-1883-192 Biografie von Hermann Schulze-Delitzsch] auf genostory.de&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-goettingen.de/de/bilder-und-materialien/496830.html Theodor Fontane-Arbeitsstelle, Bilder und Informationen zu Schulze-Delitzsch und Theodor Fontane]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118762575|titel=Schulze-Delitzsch, Hermann|datum=2022-08-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118762575|LCCN=n84126759|VIAF=50021033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schulzedelitzsch, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Norddeutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zollparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Nationalvereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Genossenschaftswesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründer einer Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1808]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schulze-Delitzsch, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schulze, Franz Hermann (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DFP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1808&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Delitzsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
	</entry>
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