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	<title>Hermann Schroer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 30. Dezember 2025 um 15:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-30T15:17:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Politiker. Zum Ordensbruder siehe [[Fabianus Schroer]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SchroerHermann.jpg|mini|Hermann Schroer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Schroer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1900]] in [[Elberfeld]]; † [[7. März]] [[1958]] in [[Wuppertal]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
In seiner Jugend besuchte Schroer die Volksschule, die Mittelschule und das [[Elberfelder Realgymnasium|Realgymnasium]] in [[Elberfeld]]. Nach dem Abitur 1920 arbeitete er in der Stadtverwaltung [[Ronsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1924 studierte Schroer [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. Seit 1921 gehörte er dem &amp;#039;&amp;#039;Philologischen Verein Bonn&amp;#039;&amp;#039;, einer wissenschaftlichen [[Studentenverbindung]] des [[Göttinger Kartell wissenschaftlicher Verbindungen an deutschen Hochschulen|Göttinger Kartells]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachrichten aus dem Kartell. Vereinsberichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Göttinger Kartell wissenschaftlicher Verbindungen an deutschen Hochschulen|Göttinger Kartellblätter]] (Neue Folge der Neuphilologischen Blätter)&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jg. (der ganzen Folge 28. Jg.), Heft 9 (Juni 1921), S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Juristenausbildung in Deutschland#Erste Juristische Prüfung|Erste juristische Staatsprüfung]] legte er 1924 ab. Die Zweite folgte 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1921 trat Schroer als Student in München in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein. In den Jahren 1922/23 gehörte er der Münchener [[Sturmabteilung|SA]] an. Zum 22. März 1926 schloss er sich der neugegründeten NSDAP wieder an ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 32.743).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/39760096&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1924 bis 1932 war Schroer juristischer Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, des Fachorgans des deutschen Schneidergewerbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1930 ließ Schroer sich als Rechtsanwalt in Wuppertal nieder. In den folgenden Jahren betätigte er sich als Rechtsberater der lokalen SA und als Leiter der Gaurechtskammer in [[Düsseldorf]]. 1932 wurde er Gauführer des [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|Nationalsozialistischen Rechtswahrerbundes]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März 1933 bis November 1933 und von April 1938 bis Mai 1945 saß Schroer als Abgeordneter im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]], in dem er den Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost) vertrat. 1934 wurde Schroer Abteilungsleiter der Reichsleitung und 1938 Reichsamtsleiter. Ferner war er Stadtverordneter und Ratsherr in Wuppertal, Mitglied der [[Akademie für Deutsches Recht]] und Leiter der Rechtsstelle sowie stellvertretender Vorsitzender des Ehrengerichts der Wirtschaftskammer des [[Gau Düsseldorf|Gaus Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Stadtverordneter schrieb Schroer am 22. Juni 1933 dem späteren Präsidenten der [[Reichsschrifttumskammer]], [[Hanns Johst]], „dass ich als alter Pg. von 1922 und als Stadtverordneter das Wuppertaler Theaterwesen, das allerdings nicht städtisch ist, im Interesse des Nationalsozialismus überwache. Infolge meiner Autorität und meiner Mitgliedschaft zur Gauleitung habe ich wilde Eingriffe vermeiden können...“&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;quot;Wuppertal in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;quot; Hrsg. Klaus Goebel, 1984, Wuppertal, Peter Hammer Verlag, ISBN 3-87294-251-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Schroer erneut als Rechtsanwalt tätig. In den Jahren 1952 bis 1954 vertrat er unter anderem den als Kriegsverbrecher verurteilten Kriminalbeamten Wilhelm Ober in dessen Prozess gegen das Land [[Nordrhein-Westfalen]]. Das Verfahren um die Wiedereinstellung Obers in seinen alten Dienstgrad von vor dem Kriegsende war Teil einer Reihe von Prozessen nach dem [[Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Personen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit wurde seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Mord, Judentum, Todesstrafe&amp;#039;&amp;#039; in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-s.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blut und Geld im Judentum. Dargestellt am jüdischen Recht&amp;#039;&amp;#039;, München 1937–1938 (mit Joseph Caro)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mord, Judentum, Todesstrafe&amp;#039;&amp;#039;, [[Franz-Eher-Verlag|Eher]], München 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* Martin Finkenberger: &amp;#039;&amp;#039;Schroer, Hermann&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2/2, 2009, S. 748f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130455849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130455849|LCCN=n2002116424|VIAF=263613593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schroer, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schroer, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wuppertal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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