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	<title>Hermann Schlittgen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T05:09:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Schlittgen&amp;diff=2781328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-03-11T22:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Edvard Munch - Hermann Schlittgen - MM.M.00367 - Munch Museum.jpg|thumb|hochkant|Porträt, von [[Edvard Munch]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Schlittgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juni]] [[1859]] in [[Roitzsch (Sandersdorf-Brehna)|Roitzsch]]; † [[8. Juni]] [[1930]] in [[Wasserburg am Inn]]) war ein deutscher [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schlittgens Eltern starben 1866 an [[Cholera]] und er wuchs bei seinem Onkel auf. Sein Lehrer Wilhelm Viole erkannte früh die künstlerische Begabung Schlittgens und förderte ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Günther Schönfelder, Frauke Gränitz, Haik Thomas Porada |Titel=Bitterfeld und das untere Muldetal: eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Bitterfeld, Wolfen, Jessnitz (Anhalt), Raguhn, Gräfenhainichen und Brehna |Reihe=Landschaften in Deutschland |BandReihe=66 |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln, Weimar |Datum=2004 |ISBN=3-412-03803-2 |ISSN=0946-0527 |Seiten=339 |Online={{Google Buch | BuchID=1GoU-dJ9ezUC | Seite=339 | Hervorhebung=&amp;quot;Hermann Schlittgen&amp;quot;}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 14-Jähriger begann Schlittgen ein Studium in der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Königlichen Kunstakademie in Leipzig]], wo er Unterstützung durch den &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Unterstützung unbemittelter talentvoller Knaben&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Nach Beendigung des Studiums 1876 fand Schlittgen eine Anstellung beim Direktor der Leipziger Akademie, [[Ludwig Nieper]], als dessen [[Faktotum (Hilfskraft)|Faktotum]]. Arbeiten als Illustrator für verschiedene Publikationen erbrachten ihm nur einen geringen Verdienst und Schlittgen verschuldete sich. Er überwarf sich mit seinem Onkel und kam nach kurzen Aufenthalten in Berlin und weiterem Studium an der [[Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar|Kunstschule Weimar]] bei [[Theodor Hagen (Maler)|Theodor Hagen]] nach München. Dort illustrierte er die [[Fliegende Blätter|Fliegenden Blätter]]. Hier machte er auch Bekanntschaft mit [[Stefan George]], der ihn sehr schätzte und den er porträtierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan George Stiftung |Hrsg=Walther Greischel, Michael Stettler |Titel=Stefan George im Bildnis: Auswahl |Reihe=Drucke der Stefan-George-Stiftung |Verlag=Verlag Klett-Cotta |Ort=Düsseldorf, München |Datum=1976 |ISBN=3-7835-0171-7 |Seiten=55 ff. |Online={{Google Buch | BuchID=6DSfG5YTBIUC | Seite=56 | Hervorhebung=&amp;quot;Hermann Schlittgen&amp;quot;}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aufenthalten in Flandern im Oktober 1884 ging er nach Paris und wurde Schüler in der privaten [[Académie Julian]] bei [[Jules-Joseph Lefebvre]]. In den Folgejahren pendelte Schmittgen ständig zwischen Flandern, Paris, München und Berlin. 1886 wurde sein Sohn „Muckel“ in Paris geboren. Er trat als Maler in der [[Weltausstellung Paris 1889|Pariser Weltausstellung 1889]] zum ersten Mal hervor und wurde für sein Bild &amp;#039;&amp;#039;Die Glasbläser von Kramsach&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 kehrte Schlittgen nach München zurück und nahm dort seinen festen Wohnsitz. Während mehrerer Reisen nach Berlin machte er die Bekanntschaft mit Edvard Munch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bernd Neumann, Dietmar Albrecht, Andrzej Talarczyk |Titel=Literatur, Grenzen, Erinnerungsräume: Erkundungen des deutsch-polnisch-baltischen Ostseeraumes als einer Literaturlandschaft |Verlag=Königshausen &amp;amp; Neumann |Ort=Würzburg |Datum=2004 |ISBN=3-8260-2827-9 |Seiten=331 |Kommentar=Tagungsband |Online={{Google Buch | BuchID=s4qYd9-2MVkC | Seite=331 | Hervorhebung=&amp;quot;Hermann Schlittgen&amp;quot;}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die ihn sehr prägte. Auch lernte er Gerhart Hauptmann und August Strindberg kennen. 1892 war er Mitbegründer der [[Münchner Secession]]. Viele Jahre litt Schlittgen an einem Augenleiden, konnte so seiner Arbeit nicht nachgehen und begab sich deshalb von 1893 bis 1900 auf verschiedene Reisen durch Europa. Auf der dritten Jahresausstellung des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]] im [[Neues Museum Weimar|Großherzoglichen Museum]] in Weimar, erhielt Schlittgen für ein Porträt seines Sohnes 1906 den [[Villa-Romana-Preis]]. In der 1905 von dem Leipziger Maler [[Max Klinger]] mit privaten Mitteln aus dem Kreise seiner Künstlerfreunde erworbenen klassizistische Villa am Stadtrand von Florenz verbrachte Schlittgen als Stipendiat und neues DKB-Mitglied&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Schlittgen, Hermann&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 |archiv-bot=2018-04-14 19:02:27 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 20. Januar 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Jahr, wo er mit seiner Familie zurückgezogen arbeiten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 zog Schlittgen 61-jährig nach [[Wasserburg am Inn]]. Sich gänzlich der Malerei widmend verbrachte er viele Jahre in dieser Stadt und trug zum kunsthistorischen Bild bei. Am 8. Juni 1930 verstarb Schlittgen und hinterließ in Wasserburg ein zeichnerisches und malerisches Werk. 1937 fand eine Sonderschau im [[Bitterfeld]]er Museum statt, in der nicht nur einige Arbeiten Hermann Schlittgens gezeigt wurden, sondern auch seinem frühen Lehrer und Förderer Wilhelm Viole ein Platz für dessen Werke eingeräumt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und posthume Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1931 gab es in der Münchener [[Galerie Heinemann]] eine erste Gedächtnisausstellung. Gezeigt wurden 50 Arbeiten in verschiedenen malerischen, grafischen und zeichnerischen Techniken.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnold Weiss-Rüthel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Schlittgen. Gedächtnis-Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;, Dempf Verlag, Wasserburg 1931 (Ausstellungskatalog)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1937 fand eine Sonderschau im [[Bitterfeld]]er Museum statt, in der nicht nur einige Arbeiten Hermann Schlittgens gezeigt wurden, sondern auch seinem frühen Lehrer und Förderer Wilhelm Viole ein Platz für dessen Werke eingeräumt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wasserburg wurde nach ihm eine Straße benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.meinestadt.de/wasserburg-inn/stadtplan/strasse/hermann-schlittgen-str.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Geburtsort [[Roitzsch (Sandersdorf-Brehna)|Roitzsch]] ([[Sandersdorf-Brehna]] / [[Sachsen-Anhalt]]) ist ebenfalls zu seinen Ehren eine Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.strassenkatalog.de/str/hermann-schlittgen-str-06809-roitzsch-b-bitterfeld.html Hermann-Schlittgen-Straße in Roitzsch] (abgerufen am 20. Januar 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=30|Seite=112 |SeiteEnde= |Lemma=Schlittgen, Hermann |Autor= }}&lt;br /&gt;
* Arno Werner: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Schlittgen und Wilhelm Viole: Zwei Künstlergestalten aus Roitzsch im Kreise Bitterfeld&amp;#039;&amp;#039;. Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde der Kreise Bitterfeld und Delitzsch, Selbstverlag des Verfassers, 1937&lt;br /&gt;
* Hermann Schlittgen: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Stromverlag, Hamburg 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Schlittgen, ein Maler in Wasserburg&amp;#039;&amp;#039;, Heimat am Inn 11, Sonderband, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 1991 des Heimatvereins (Historischer Verein) e. V. für Wasserburg am Inn und Umgebung. Hrsg. von Heimatverein (Historischer Verein) e. V., Wasserburg 1991, ISBN 3-922310-24-9&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://wasserburg.de/de/heimatverein/publikationen/heimataminn11/ |wayback=20130305050705 |archiv-bot=2018-04-14 19:02:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
Thomas Boyde: [https://www.hermann-schlittgen.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119148544|VIAF=40181977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlittgen, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Villa-Romana-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlittgen, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Roitzsch (Sandersdorf-Brehna)|Roitzsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wasserburg am Inn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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