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	<title>Hermann Sabath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 21. September 2025 um 18:29 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Sabath.jpg|hochkant|mini|Hermann Sabath]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Friedrich Sabath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1888]] in [[Köln]]; † [[29. Mai]] [[1968]] in [[Bonn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Ministerialbeamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sabath war ein Sohn des Gerichtsrates &amp;#039;&amp;#039;Hermann Gustav Friedrich Sabath&amp;#039;&amp;#039; (* 14. Dezember 1860 in Rheda; † 1923 in Kray-Leithe). Er besuchte das [[Schalker Gymnasium Gelsenkirchen]]. Nach dem Abitur studierte er an der [[Universität Lausanne]] und der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] Rechtswissenschaft. Vom Wintersemester 1908/09 bis zum WS 1909/10 war er im [[Corps Transrhenania München]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 115/237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. Mai 1909 [[Reception (Corps)|recipiert]], zeichnete er sich zweimal als [[Senior (Studentenverbindung)|Senior]] und einmal als [[Fuchsmajor]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ACT&amp;quot;/&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster]]. Am [[Oberlandesgericht Hamm]] bestand er 1911 die juristische Staatsprüfung. Im [[Referendariat]] kam er an das [[Amtsgericht Wattenscheid]]. Ab dem 2. Oktober 1911 diente er als [[Einjährig-Freiwilliger]] im Cleveschen Feldartillerie-Regiment 43 ([[1. Westfälisches Feldartillerie-Regiment Nr. 7]]) in [[Wesel]]. Am 1. Juli 1912 wurde er zum Unteroffizier der Reserve und zum Offizieraspiranten ernannt. Seit 1913 Referendar am [[Landgericht Essen]], wurde er für den Dienst bei den [[Kolonialbehörden des Deutschen Reiches|Kolonialbehörden]] beurlaubt. 1913/14 war er Referendar an den Bezirksgerichten in [[Moshi (Stadt)|Moshi]] und [[Tanga (Tansania)]] sowie am Obergericht Daressalam in [[Deutsch-Ostafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Gerichtsorganisation der ehemaligen deutschen Kolonien|Liste der Gerichte der ehemaligen deutschen Kolonien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges trat er am 16. August 1914 in die [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika]]. In den ersten Kriegstagen war er [[Adjutant]] des Gouverneurs [[Heinrich Schnee]]. Als [[Feldwebel|Offizierstellvertreter]] führte er vom 22. August 1914 bis zum 30. September 1915 die [[Artillerie]]abteilung „Daressalam“ und von Oktober 1915 bis zum 26. Februar 1916 die Artillerieabteilung „Urundi“. Vom April 1916 bis zum 19. April 1917 war er Beobachter bei der Batterie „Hauptmann Köhl“. Vom 20. April 1917 bis zum 13. Mai 1918 führte er die 2. [[Batterie (Militär)|Gebirgsschützen-Batterie]]. Die Einheit wurde aufgelöst, als das letzte Geschütz wegen Munitionsverbrauches gesprengt wurde. Vom 14. Mai bis zum 25. August 1918 führte Sabath schließlich einen [[Zug (Militär)|Zug]] der 17. Feldkompanie. Anschließend war er bis zum [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)]] Führer der 13. Feldkompanie. Er wurde dreimal verwundet und erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] beider Klassen sowie das Hamburger und das Bremer [[Hanseatenkreuz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ACT&amp;quot;&amp;gt;Personalbuch des Corps Transrhenania&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit [[Offizierspatent]] vom 15. August 1914 wurde er am 17. Mai 1919 zum [[Leutnant]] der Reserve bei seinem Clever Regiment befördert. Am 2. September 1919 aus der Schutztruppe ausgeschieden, erhielt er am 27. Januar 1921 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] eines [[Oberleutnant]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerialbeamter (1919–1945) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesamtausschuss des Verbandes alter Corpsstudenten zu Berlin 1919-1924.jpg|mini|Sabath im Gesamtausschuss des VAC]]&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] saß Sabath von 1919 bis 1924 im [[Verband Alter Corpsstudenten#Gesamtausschuss|Gesamtausschuss des VAC]]. 1920 wurde er als [[Regierungsassessor]] in die [[Reichskanzlei]] berufen. Zwei Jahre später kam er an das  [[Reichsfinanzministerium]], wo er zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] (1922) und zum [[Oberregierungsrat]] (1925) befördert wurde. Ab 1927 war er persönlicher Referent des Vizekanzlers und Reichsjustizministers [[Oskar Hergt]]. Nach dessen Ausscheiden aus der Reichsregierung wechselte Sabath 1928 unter Entlassung aus dem Finanzdienst in das Büro des [[Reichssparkommissar]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/1000/ma3/ma31p/kap1_2/kap2_146/para3_1.html Reichssparkommissar (Bundesarchiv)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Wahlsieg der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei]] bei der [[Reichstagswahl März 1933]] wurde Sabath auf Vorschlag des Finanzministers [[Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk]] als [[Ministerialrat]] und [[Büroleiter]] des Vizekanzlers [[Franz von Papen]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Müller: &amp;#039;&amp;#039;Ein „Rechtskatholik“ zwischen Kreuz und Hakenkreuz&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt; In der sogenannten Vizekanzlei oblag Sabath in erster Linie die verwaltungstechnische Leitung der Dienststelle. Papen charakterisierte seinen Büroleiter später in seinen Memoiren als einen Mann, der {{&amp;quot;|alle guten Eigenschaften der [nach dem Ersten Weltkrieg] fast ausgestorbenen Berufsschicht der alten Beamten}} besessen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz von Papen: &amp;#039;&amp;#039;Der Wahrheit eine Gasse&amp;#039;&amp;#039;, 1952, S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er sich nach [[Fritz Günther von Tschirschky]] „aus jeder politischen Tätigkeit heraushielt“, kam Sabath mit dem konservativen [[Edgar-Jung-Kreis]] nur lose in Kontakt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Günther von Tschirschky: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines Hochverräters&amp;#039;&amp;#039;, 1972, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 wechselte er als [[Vortragender Legationsrat]] und Gruppenleiter ins [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]]. Im selben Jahr schlug er mit [[Hermann Emil Kuenzer]], [[Friedrich Landfried]], Ulrich Kersten und anderen einflussreichen [[Corps]]studenten [[Max Blunck]] als &amp;#039;&amp;#039;Führer des KSCV&amp;#039;&amp;#039; vor. Um 1936 übernahm er die Leitung des Referats „Wirtschaft und Finanzen“ der Handels- bzw. Wirtschaftspolitischen Abteilung vom [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]]. Dort blieb er bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Am 1. März 1938 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] [[Reserve (Militärwesen)|der Reserve]] beim Artillerie-Regiment 22 ([[22. Infanterie-Division (Wehrmacht)]]) ernannt. Am 4. Dezember 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. Januar 1940 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.910.039).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36190670&amp;lt;/ref&amp;gt; 1945 wurde er von den Amerikanern in [[Automatischer Arrest|Automatischen Arrest]] genommen. Anschließend in den &amp;#039;&amp;#039;Rechnungshof des Vereinigten Wirtschaftsgebiets&amp;#039;&amp;#039; berufen, war er zwischen 1947 und 1949 [[Zeuge]] in den [[Spruchkammerverfahren]] gegen seinen ehemaligen Chef v. Papen. 1949 wurde er als Ministerialrat in den [[Bundesrechnungshof]] übernommen, bei dem er 1952 Leiter des Bonner Büros wurde.  Das [[Kabinett Adenauer I]] ernannte ihn 1952 zum Kommissar des (Bonner) Auswärtigen Amts für Kolonialgesellschaften. Am 1. Januar 1957 trat er beim Bundesrechnungshof in den Ruhestand. Er starb nach langer schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren. Beerdigt ist er auf dem [[Südfriedhof (Bonn)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* Hanseatenkreuz (Hamburg und Bremen)&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] in Silber&lt;br /&gt;
* [[Kolonialabzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Imperialer Orden vom Joch und den Pfeilen]], Großoffizierskreuz&lt;br /&gt;
* Komturkreuz des Ordens Stern von Afrika (Liberia)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], Bundesverdienstkreuz 1. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Sabaths Nachlass lagert heute in der Koblenzer Zweigstelle des [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchivs]]. Er besitzt den Umfang eines halben Regalmeters und beinhaltet Materialien aus den Jahren 1910 bis 1963. Es handelt sich um persönliche Papiere, Korrespondenzen (u.&amp;amp;nbsp;a. aus Sabaths Zeit in der Reichskanzlei 1921), Unterlagen zum Spruchkammerverfahren gegen v. Papen und Dokumente zur Geschichte der deutschen Kolonien mit Unterlagen zu den Arbeiten von Ludwig Boell.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang A. Mommsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Nachlässe in den deutschen Archiven&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 1075.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Abkommen vom 3. April 1925 über die Englische Reparationsabgabe&amp;#039;&amp;#039;, 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Auswärtiges Amt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4, Paderborn 2012. [https://brill.com/view/book/9783657718436/B9783657718436-s002.xml PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hermann Sabath}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/1011/adr/adrsz/kap1_1/para2_2.html Hermann Sabath in den Akten der Reichskanzlei]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/34ad5dcb-1918-4b1e-a47f-7cbf16e6339e/ Nachlass Bundesarchiv N 1170]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126891850|VIAF=33003814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sabath, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Schutztruppe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialrat (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialrat (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sabath, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sabath, Hermann Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ministerialbeamter &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Mai 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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