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	<title>Hermann Rupf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:10:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Rupf&amp;diff=1811981&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peteremueller: dopp. Ausz. entf. Typos, Format</title>
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		<updated>2025-03-05T05:39:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;dopp. Ausz. entf. Typos, Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Rupf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1880]] in [[Bern]]; † [[27. November]] [[1962]] ebenda) galt als einer der wichtigsten [[Schweiz]]er [[Privatsammlung|Kunstsammler]] der [[Moderne|klassischen Moderne]]. Die Sammlung wird vom [[Kunstmuseum Bern]] betreut. 1954 gründete er mit seiner Frau [[Margrit Rupf-Wirz]] die &amp;#039;&amp;#039;Hermann und Margrit Rupf-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rupf war Besitzer der Firma &amp;#039;&amp;#039;Hossmann &amp;amp; Rupf&amp;#039;&amp;#039;, die sich auf [[Posament]]e, Handschuhe und Knöpfe spezialisierte und ihren Sitz in Bern am [[Waisenhausplatz (Bern)|Waisenhausplatz&amp;amp;nbsp;1]] hatte. Während einer Ausbildung bei der &amp;#039;&amp;#039;Commerz- und Diskonto-Bank&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurt am Main]] lernte er [[Daniel-Henry Kahnweiler]] kennen, den Sohn einer wohlhabenden jüdischen Bankiersfamilie aus [[Mannheim]]. Kahnweiler eröffnete 1907 in [[Paris]] eine Galerie für moderne Kunst. Rupf und seine Frau Margit Rupf-Wirz gehörten zu den ersten Kunden und erwarben mit Arbeiten von [[Georges Braque]] und [[Pablo Picasso]] auch ihre ersten Bilder. Mit Kahnweiler verband sie eine lebenslange Freundschaft. Picasso konnte mit ihrer finanziellen Hilfe ein neues Atelier beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1913 knüpfte das Ehepaar Rupf Kontakte zu [[Paul Klee]] und unterstützte den Künstler durch den Kauf seiner Gemälde. 1914 erwarben sie eine Werkgruppe mit drei [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnungen]]. Neben seiner kaufmännischen Tätigkeit war Hermann Rupf über 20 Jahre lang der [[Kunstkritiker]] der sozialdemokratischen Berner Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Berner Tagwacht]]&amp;#039;&amp;#039;. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 bis 1920 liess sich Kahnweiler, auf Rupfs Anraten, in Bern nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bern.im/de/Das+Paradies+im+Schatten+der+Krematorien/703153/detail.htm |titel=«Das Paradies im Schatten der Krematorien». Eine Freundschaft zwischen Paris und Bern |werk=Bern im Netz |sprache=de |datum=2024-11-14 |abruf=2024-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rupf unterstützte Kahnweiler auch bei der Wiedereröffnung seiner Galerie in Paris, die den Namen &amp;#039;&amp;#039;Galerie Simon&amp;#039;&amp;#039; trug, und blieb weiterhin deren Kunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 beauftragte Rupf den Schweizer Künstler [[Louis Moilliet]], für das Badezimmer seines Hauses in der Brückfeldstrasse&amp;amp;nbsp;27 in Bern ein [[Bleiglasfenster|Glasfenster]] zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jean-Christophe Ammann]]: &amp;#039;&amp;#039;Louis Moilliet. Das Gesamtwerk&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Schauberg, 1972, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1945 gehörte Rupf einer Kommission an, der [[Lily Klee]], die Witwe von Paul Klee, in &amp;#039;&amp;#039;ehrenamtlicher Funktion die alleinige Verwaltung und Überwachung des gesamten künstlerischen Nachlasses meines Mannes, sowohl in künstlerischer wie in finanzieller Hinsicht&amp;#039;&amp;#039; übertrug. Mit dem Verleger Hans Meyer-Benteli, Rolf Bürgi und dem Architekten Werner Allenbach gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Klee-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, in deren Besitz der Klee-Nachlass überführt wurde. Ein Jahr später gründeten sie die &amp;#039;&amp;#039;Paul-Klee-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; und deponierten die Sammlung im [[Kunstmuseum Bern|Berner Kunstmuseum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hermann und Margrit Rupf-Stiftung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gris Vase.jpg|miniatur|Juan Gris: &amp;#039;&amp;#039;Le vase de muguets&amp;#039;&amp;#039;, 1920. Öl auf Leinwand, 61,0&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;50,0&amp;amp;nbsp;cm aus der Sammlung Hermann Rupf.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Hermann Rupf.jpg|mini|293x293px|Grab von Hermann Rupf auf dem [[Bremgartenfriedhof]] in Bern]]&lt;br /&gt;
Das kinderlose Ehepaar gründete am 16. Dezember 1954 die &amp;#039;&amp;#039;Hermann und Margrit Rupf-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, in die ein grosser Teil der Sammlung überführt wurde. Zweck der Stiftung war es, die Sammlung, die im Berner Kunstmuseum untergebracht wurde, auszubauen und mit Publikationen zu erschliessen. Inzwischen besteht die ursprünglich aus 300 Werken bestehende Sammlung, durch die weiteren Zukäufe der Stiftung, aus über 900 Werken. Sie umfasst [[Gemälde]] und [[Skulptur]]en unter andern von den [[Fauvismus|Fauvisten]] [[André Derain]], [[Othon Friesz]], den [[Kubismus|Kubisten]] Georges Braque, Pablo Picasso, [[Juan Gris]] und [[Fernand Léger]] sowie Werke von Paul Klee, [[André Masson]] und [[Wassily Kandinsky]]. Zu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum 2007 waren die 120 bedeutendsten Werke aus der Sammlung der &amp;#039;&amp;#039;Hermann und Margit Rupf-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; auf einer Wanderausstellung im Kunstmuseum Bern und anschliessend im [[Musée de Grenoble]] und im Museum der Schönen Künste Budapest zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1954 wurde Rupf erster Präsident der Stiftung. Werke der Schweizer Künstler [[Bernhard Luginbühl]], [[Meret Oppenheim]], [[Markus Raetz]], [[Dieter Roth]] und [[Otto Tschumi (Maler)|Otto Tschumi]] sowie der [[Konkrete Kunst|konkreten Künstler]] [[Richard Paul Lohse]] und [[Max Bill]] wurden in der Folge von der Stiftung für die Sammlung erworben. An zeitgenössischen, ausländischen Künstlern fanden Werke von [[Ad Reinhardt]], [[Donald Judd]], [[Joseph Beuys]], [[Brice Marden]], [[Joseph Kosuth]], [[Lucio Fontana]] und [[James Turrell]] Eingang in die Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Stiftungsrat gehörten im Jahr 2006 als Präsident Philippe Lévy (Bern) und als Mitglieder [[Matthias Frehner]] (Direktor des Kunstmuseums Bern), Kotscha Reist (Bern), Konrad Tobler (Bern), Maurice und Renée Ziegler (Zürich) und Regina Kiener (Institut für öffentliches Recht, Bern) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rupf war vielfältig sozial engagiert. Er gehörte der [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratischen Partei]] an und gründete unter anderem den &amp;#039;&amp;#039;Bildungsausschuss der Arbeiterunion&amp;#039;&amp;#039; in Bern. Daniel-Henry Kahnweiler widmete sein 1920 bei Delphin erschienenes Buch &amp;#039;&amp;#039;Wege zum Kubismus&amp;#039;&amp;#039; auf dem Vorsatzblatt &amp;#039;&amp;#039;Meinem Freunde Hermann Rupf&amp;#039;&amp;#039;. Rupf wurde 1957 zum [[Ehrendoktor]] der Philosophisch-historischen Fakultät der [[Universität Bern]] ernannt. Nach seinem Tod ging seine Bibliothek in den Besitz der Fakultät über. Margrit Rupf-Wirz verstarb 1961, Hermann Rupf ein Jahr später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rupf Collection: Kubismus im Korridor. Stiftung Hermann und Margrit Rupf.&amp;#039;&amp;#039; Kunstmuseum Bern, Benteli Verlag.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Briefwechsel zwischen Daniel-Henry Kahnweiler und Hermann Rupf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berner Kunstmitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; 163, 1976, S. 1–5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stiftung und Sammlung Hermann und Margrit Rupf.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Kunstmuseum Bern, 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://rupf-stiftung.ch/ Website der Hermann und Margrit Rupf-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.kunstmuseumbern.ch/de/service/ueber-uns/stiftungen/hermann-und-margrit-rupf-stiftung-103.html Hermann und Margrit Rupf-Stiftung] auf der Website des [[Kunstmuseum Bern|Kunstmuseums Bern]]&lt;br /&gt;
* {{HLS|27799|Hermann Rupf|Autor=Zita Caviezel-Rüegg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119342154|LCCN=n/88/105401|VIAF=57422509}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rupf, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rupf, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. November 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peteremueller</name></author>
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