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	<title>Hermann Rietschel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:22:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-04-13T14:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Dührkoop - Hermann Rietschel (1907) (KTHzB).jpg|mini|Hermann Rietschel, 1907, fotografiert von [[Rudolf Dührkoop]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Immanuel Rietschel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. April]] [[1847]] in [[Dresden]]; † [[18. Februar]] [[1914]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]) gilt als Begründer der [[Klimatechnik|Heizungs- und Klimatechnik]]. Er war ein Sohn des Bildhauers [[Ernst Rietschel]] und Bruder des Theologen [[Georg Rietschel]]. Der Mediziner und praktische Arzt in Dresden [[Wolfgang Rietschel]] war sein Halbbruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rietschel wurde als viertes Kind des Bildhauers [[Ernst Rietschel]] und seiner dritten Ehefrau, Marie Hand, geboren. Seine Mutter verstarb nur wenige Monate nach seiner Geburt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Knabl, Heinrich; Rheinländer, Jürgen; Esdorn, Horst |Titel=100 Jahre : Hermann-Rietschel-Institut für Heizungs- und Klimatechnik |Verlag=Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin |Datum=1986 |ISBN=3-7983-1070-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Neigung zu Naturwissenschaft und Technik wechselte Rietschel bereits im Alter von 14 Jahren vom humanistischen Ernestinum in Dresden zum dortigen [[Ehemaliges Polytechnikum (Dresden)|Polytechnikum]] über und wurde Mitglied des [[Corps Altsachsen Dresden|Corps Altsachsen]]. Gleichzeitig war er in einer großen Dresdner Schlosserei und später auch in der Egestorfschen Maschinenfabrik ([[Hanomag]]) in Hannover-Linden tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 ging Rietschel nach Berlin, um dort an der damaligen [[Gewerbeinstitut Berlin|Königlichen Gewerbeakademie]] seine Studien im Fach Maschinenbau abzuschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870, nach dem Abschluss seiner Studien, wurde die Firma &amp;#039;&amp;#039;Rietschel &amp;amp; Henneberg&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Spezialrohre für den Heizungsbau)&amp;#039;&amp;#039; 1871 durch Rietschel und seinen Freund [[Rudolf Henneberg (Ingenieur)|Rudolf Henneberg]] gegründet, die in den folgenden Jahren auch überregionale Erfolge feierte und schnelles Wachstum verzeichnete. Die für die Installation benötigten Armaturen, Kessel, Heizkörper, Pumpen und Ventilatoren wurden von Rietschel selbst entworfen und hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cp.tu-berlin.de/person/616 |titel=Rietschel, Hermann |werk=Catalogus Professorum TU Berlin |abruf=2023-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dank der Kreativität der beiden Gründer entwickelte sich die als Handwerksbetrieb entstandene Firma rasch zu einem Industrieunternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wegbereiter der Wissenschaft |Titel=Hermann Rietschel (1847–1914) |Sammelwerk=“The shoulders on which we stand”-Wegbereiter der Wissenschaft |Verlag=Springer Berlin Heidelberg |Datum=2004 |ISBN=978-3-642-62353-0 |Seiten=138–141 |Online=https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-18916-6_35 |DOI=10.1007/978-3-642-18916-6_35 |Abruf=2017-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 widmete sich Rietschel neben seinen praktischen Aufgaben erstmals auch literarischen Tätigkeiten, da ihn die Tätigkeiten im wachsenden Unternehmen allein nicht ausfüllten. Er bearbeitete damals zunächst den Abschnitt über Heizung und Lüftung im Deutschen Baubuch. Des Weiteren gründete Rietschel in diesem Jahr den &amp;#039;&amp;#039;Verband Deutscher Ingenieure für Heiz- und gesundheitstechnische Anlagen&amp;#039;&amp;#039;, dessen stellvertretender Vorsitzender er bis 1883 blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vierhaus, Rudolf |Hrsg=Rudolf Vierhaus |Titel=Poethen – Schlüter. |Sammelwerk=Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE) |Band=8 |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2007 |ISBN=3-598-25038-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1881 war er dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) beigetreten, zunächst ohne einem VDI-Bezirksverein anzugehören.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[Wochenschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=5 |Nummer=5 |Datum=1881-01-29 |Seiten=37}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später gehörte er dem Berliner Bezirksverein des VDI an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederverzeichnis 1892 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1892 |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1899 und 1900 war er Vorstandsmitglied des Gesamtvereines.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marie-Luise Heuser]], [[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]] |Titel=Tabellarische Zusammenstellungen zur Geschichte des VDI |Sammelwerk=Technik, Ingenieure und Gesellschaft – Geschichte des Vereins Deutscher Ingenieure 1856–1981 |Hrsg=Karl-Heinz Ludwig |Verlag=VDI-Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1981 |ISBN=3-18-400510-0 |Seiten=577}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im steigenden Maße wurde Rietschel von Auftraggebern aus der öffentlichen Verwaltung als Berater in Fragen der Gesundheitstechnik herangezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; In diese Zeit fallen auch erste Kontakte zur gerade in Gründung begriffenen [[Technische Hochschule Charlottenburg|Technischen Hochschule Charlottenburg]], die die Einrichtung eines Lehrstuhles für Heizung und Lüftung zum Inhalt hatte. Rietschel trat daraufhin aus seiner florierenden Firma aus und übte nunmehr als praktisch-wissenschaftlicher Zivilingenieur seine weitere Tätigkeit aus. In dieser Funktion war er auch im Preisgericht als Gutachter und Berater zur Beurteilung der Entwürfe für die Heizungs- und Lüftungsanlagen des neuen [[Reichstagsgebäude]]s beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Verband organisierte und gestaltete Rietschel in Berlin die erste deutsche Hygieneausstellung. Einen Tag bevor am 30. April 1882 die Ausstellung feierlich eröffnet werden sollte, zerstörte ein Großfeuer das Werk, dem er zwei Jahre seine ganze Kraft gewidmet hatte. Es spricht für seine Tatkraft und für seine Zähigkeit, dass er die Arbeit noch einmal begann und die Ausstellung am 1. Mai 1883 schließlich eröffnet werden konnte. Hermann Rietschel hatte diese Aufgabe übernommen, da er die enge Verbindung der wissenschaftlichen Hygiene mit der Technik von Heizung und Lüftung sah.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde Rietschel von der Königlichen Ministerial-Baukommission zu Berlin und dem Königlichen Provinzial-Schul-Kollegium der Provinz Brandenburg mit der Durchführung einer wissenschaftlichen Untersuchung über Lüftung und Heizung von Schulen beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1895 technische hochschule charlottenburg.jpg|mini|250x250px|Königliche Technische Hochschule Charlottenburg, 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1883 wurde Rietschel in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Verdienste der [[Professor]]entitel verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Am [[13. Juli]] [[1885]] wurde er auf den weltweit ersten Lehrstuhl für Ventilation und Heizung an der [[Technische Hochschule Berlin|Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin]] berufen, der noch heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Rietschel-Institut&amp;#039;&amp;#039; als Fachgebiet der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]] fortbesteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hri.tu-berlin.de/menue/home/ |titel=Hermann-Rietschel-Institut: Gebäude-Energie-Systeme, Hermann-Rietschel-Institut |abruf=2017-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|21|614|615|Rietschel, Hermann Immanuel|Usemann, Klaus W.|119106337}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort errichtete Rietschel von 1885 bis 1887 eine Versuchsanlage für gebäudetechnische Untersuchungen und begründete deren Notwendigkeit in einem ausführlichen Gutachten unter Berufung auf den mangelnden Entwicklungsstand der Heizungs- und Lüftungstechnik zu jener Zeit. In diesem Gebäude wurden in den folgenden Jahren sämtliche Untersuchungen durchgeführt, über die Rietschel und seine Mitarbeiter in zahlreichen Veröffentlichungen berichtet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 erschien sein wissenschaftlicher &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden zum Berechnen und Entwerfen von Heizungs- und Lüftungsanlagen&amp;#039;&amp;#039;, dessen Berechnungsmethoden bis heute Verwendung finden und in vielzähligen Auflagen erweitert und aktualisiert wurden. Mit dieser Veröffentlichung, die in Fachkreisen ernstes Aufsehen hervorrief, brach eine neue Zeit für das Fach der Heizungs- und Lüftungstechnik an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rietschel wurde 1893 [[Rektor]] der Technischen Hochschule Berlin und 1894 deren Prorektor. 1904 wurde dem Antrag auf Neubau für die Prüfungsanstalt stattgegeben, die 1907 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Prüfungsanstalt für Heizungs- und Lüftungseinrichtungen]]&amp;#039;&amp;#039; errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 erwarb Rietschel eine von [[Otto March]] erbaute Villa in [[Berlin-Grunewald]], welche heute unter Denkmalschutz steht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09046393 |titel=Liste, Karte, Datenbank / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Berlin |abruf=2017-06-01 |archiv-datum=2016-06-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160608085647/http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09046393 |offline=ja |archiv-bot=2025-06-24 09:44:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 erkrankte Hermann Rietschel erstmals schwer und musste für zwei Jahre vom Dienst beurlaubt werden. Im Oktober 1910 musste er sich vorzeitig emeritieren lassen. 1913 erlaubte es seine Gesundheit noch einmal, auf dem seinerzeitigen „Cölner“ Kongress für Heizung und Lüftung den Eröffnungsvortrag zu halten, der, wie berichtet wird, begeisterte Aufnahme bei seinen Fachgenossen fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rietschel verstarb 1914 in seiner Charlottenburger Wohnung in der [[Giesebrechtstraße]] 15.&amp;lt;ref&amp;gt;StA Charlottenburg I, Sterbeurkunde Nr. 91/1914.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Friedhof Grunewald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Rietschel gilt als Begründer der modernen Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik, die durch sein Wirken als neue Fachrichtung des Maschinenbaus Anerkennung fand. Sein vierbändiger &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden zum Berechnen und Entwerfen von Heizungs- und Lüftungsanlagen&amp;#039;&amp;#039; gilt bis heute als Standardwerk der [[Gebäudetechnik]]. Zudem erkannte er die Wechselwirkung zwischen Hygiene und Technik für Heizen und Lüften und setzte sich für eine umfassende Betrachtungsweise dieser Themen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rietschel entwickelte die Idee, die bei der Erzeugung von [[Energie]] anfallende Wärme ([[Abwärme]]) als [[Fernwärme]] für die Heizung von Gebäuden und Stadtteilen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem entwickelte er den bekannten [[Heizkörper#Gussheizkörper, Rippenheizkörper|Rippenheizkörper]] und lieferte auch dessen Berechnungsgrundlagen. Er entwarf die Heizungs- und Lüftungsanlagen für das [[Reichstagsgebäude]] in Berlin, die Schauspielhäuser in [[Schauspielhaus Berlin|Berlin]], [[Münster]], [[Ulm]] und [[Straßburg]], für das [[Hamburger Rathaus]], das Justizministerium in [[Tokio]] und das [[Bundeshaus (Bern)|Bundeshaus]] in [[Bern]]. Rietschel gilt als einer der Wegbereiter des modernen [[Maschinenbau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen weiteren Forschungsschwerpunkten gehören u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Rohrnetzberechnungen&lt;br /&gt;
* Heizkörperuntersuchungen&lt;br /&gt;
* Aufstellungsvorschriften für Gasöfen&lt;br /&gt;
* Dampfheizung&lt;br /&gt;
* Wasserheizung&lt;br /&gt;
* Fernheizung und Fernwärme&lt;br /&gt;
* Kirchenheizungen&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit von Heizungssystemen&lt;br /&gt;
* Lüftungssysteme&lt;br /&gt;
* Raumklima&lt;br /&gt;
* Prüfung von Heizungsarmaturen&lt;br /&gt;
* Prüfung von Filterstoffen&lt;br /&gt;
* Hygienische Anforderungen an Heizungsanlagen&lt;br /&gt;
* Untersuchungen von Wärmedämmstoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen zu Lebzeiten ==&lt;br /&gt;
* 1894: [[Roter Adlerorden|Roter Adler-Orden]] IV. Klasse&lt;br /&gt;
* 1900: [[Komturkreuz]] II. Klasse des [[Albrechts-Orden]]s&lt;br /&gt;
* 1906: [[Verdienstorden vom Heiligen Michael]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* 1907: [[Ehrendoktor]]würde der [[Technische Universität Dresden|Königlich Sächsische Technische Hochschule zu Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Heute tragen folgende Institutionen und Auszeichnungen seinen Namen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rietschel-Plakette&amp;#039;&amp;#039; des Bundesindustrieverbandes Heizungs-, Klima-, Sanitärtechnik (seit 1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Rietschel-Medaille&amp;#039;&amp;#039; des [[Verein Deutscher Ingenieure|VDI]] (seit 1991)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Rietschel-Institut&amp;#039;&amp;#039; der Technischen Universität Berlin (seit 1965)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rietschel-Diplom&amp;#039;&amp;#039; des [[Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung|Bundesindustrieverbands Technische Gebäudeausrüstung e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=BTGA ehrt Josef Oswald mit dem Rietschel-Diplom |Datum=2017-05-17 |Online=https://www.recknagel-online.de/aktuell/personalia/17-05-2017-btga-ehrt-josef-oswald-mit-dem-rietschel-diplom/ |Abruf=2017-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Gremientätigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Corps Altsachsen Dresden|Corps Altsachsen]]&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied und zeitweise Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Ingenieure für Heiz- und gesundheitstechnische Anlagen, seit 1880&lt;br /&gt;
* Mitglied des [[Akademischer Verein Hütte|Akademischen Vereins Hütte]], seit 1867&lt;br /&gt;
* Mitglied des [[Reichsgesundheitsrat]]es, 1899–1910&lt;br /&gt;
* Vorsitzender des Berliner [[Verein Deutscher Ingenieure|VDI]], 1896&lt;br /&gt;
* Vorsteher (Dekan) der Abteilung I für Architektur, 1889–1890 und 1899–1900&lt;br /&gt;
* Rektor der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin, 1893–1894&lt;br /&gt;
* Prorektor der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin, 1894–1895&lt;br /&gt;
* Vorstandsmitglied des Deutschen Museums München, 1903&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des österreichischen Architektenvereins, 1912&lt;br /&gt;
* Korrespondierendes Mitglied der [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften|Schwedischen Akademie der Wissenschaften]], 1914&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Royal Sanitary Institute, London 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lüftung und Heizung von Schulen&amp;#039;&amp;#039;, 1886&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis der Bestimmung der Rohrweiten von Warmwasserheizungen&amp;#039;&amp;#039;, 1897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über Heizung und Lüftung&amp;#039;&amp;#039;, 1890/91&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden zum Berechnen und Entwerfen von Heizungs- und Lüftungsanlagen&amp;#039;&amp;#039;, 1893&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sicherheitsregeln bei Heizungsanlagen&amp;#039;&amp;#039;, in: Gesundheits-Ing. 26, 1903, S. 422–27&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bestimmung der Grenzen des Luftwechsels&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutsche Vierteljährliche Schrift für öffentliche Gesundheitspflege, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|614|615|Rietschel, Hermann Immanuel|Klaus W. Usemann|119106337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119106337}}&lt;br /&gt;
* [https://opus4.kobv.de/opus4-tuberlin/frontdoor/index/index/docId/1907 Biografie in der Festschrift 125&amp;amp;nbsp;Jahre TU&amp;amp;nbsp;Berlin]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Tot: [http://www.altsachsen.de/ahnen.php Biografie] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.hri.tu-berlin.de/menue/home/ Das Hermann-Rietschel-Institut an der TU&amp;amp;nbsp;Berlin]&lt;br /&gt;
* [http://www.vdi.de/technik/fachthemen/bauen-und-gebaeudetechnik/ehrungen-und-preise/hermann-rietschel-ehrenmedaille/ Ehrungen des VDI – Hermann-Rietschel-Ehrenmedaille]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der Technischen Universität Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119106337|LCCN=n/91/113473|VIAF=50028321}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rietschel, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Universität in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiztechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energietechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klimatechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter II. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Ernst Rietschel)|Hermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rietschel, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rietschel, Hermann Immanuel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Begründer der Heizungs- und Klimatechnik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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