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	<title>Hermann Reschny - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Reschny&amp;diff=1789423&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kat: Österreichischer Emigrant in D</title>
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		<updated>2026-01-28T18:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat: Österreichischer Emigrant in D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ReschnyHermann.jpg|mini|Hermann Reschny]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Reschny&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juni]] [[1898]] in [[Stammersdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/21-stammersdorf/01-11/?pg=142 Matricula Online – 21., Stammersdorf, Taufbuch, 1894–1898, Seite 139, Eintrag Nr. 60, 4. Zeile]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[7. Jänner]] [[1971]] in [[Graz]]) war ein [[österreich]]ischer Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Sturmabteilung|SA-Obergruppenführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und der Bürgerschule wurde Reschny am Seminar in [[Feldkirch]] ausgebildet. Von 1916 bis 1919 gehörte er der [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarischen Armee]] an, mit der er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilnahm, in dem er an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Russland-]] und der [[Gebirgskrieg 1915–1918|Italienfront]] eingesetzt wurde. Von 1919 bis 1933 arbeitete Reschny als Lehrer in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschny trat zum 3. September 1926 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 52.036).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/34510422&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1932 bis 1933 war Reschny Abgeordneter im [[Landtag von Niederösterreich|Niederösterreichischen Landtag]], dann ab 1933 Mitglied des österreichischen [[Bundesrat (Österreich)|Bundesrates]]. Seit 1926 führte er die österreichische [[Sturmabteilung]] (SA), die in der ersten Hälfte der 1930er Jahre zusammen mit der im Deutschen Reich stationierten [[Österreichische Legion|Österreichischen Legion]] die [[Liste der SA-Gruppen und -Obergruppen|SA-Obergruppe VIII]], ab März 1934 die SA-Obergruppe XI bildete. Mit 1. Juli 1932 wurde Reschny zum Führer der SA-Gruppe Österreich ernannt, am 20. April 1933, dem Geburtstag [[Adolf Hitler]]s, wurde er zum SA-Obergruppenführer befördert. Diese Beförderung stellte eine beachtliche Auszeichnung Reschnys und seiner Verdienste um die österreichische SA dar, nicht nur, weil es damals im gesamten Deutschen Reich nur acht SA-Obergruppenführer gab, sondern auch, weil Österreich als SA-Territorialeinheit 1933 noch den Status einer SA-Gruppe hatte und erst nach dem Verbot der NSDAP zur SA-Obergruppe wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Schafranek]]: &amp;#039;&amp;#039;Söldner für den Anschluss. Die Österreichische Legion 1933–1938.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-7076-0331-6, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1934 war Reschny als Führer der illegalen SA in Österreich an dem gescheiterten [[Juliputsch]] der österreichischen Nationalsozialisten gegen die [[Engelbert Dollfuß|Regierung Dollfuss]] beteiligt. Dabei war Reschny aber mehr Getriebener als eigenständiger Akteur, weil er nicht in die Pläne der Putschisten der SS-Standarte 89, welche am 25. Juli 1934 das Kanzleramt und die [[RAVAG]] besetzten, eingeweiht war. Ihm war auch entgangen, dass die seiner Kommandogewalt unterstehenden steirischen SA-Brigadeführer [[Konstantin Kammerhofer]] und [[August Meyszner]], die aus den Reihen des ehemaligen [[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutzes]] stammten, insgeheim mit den SS-Kanzleramtsputschisten und damit seinen innerparteilichen Widersachern paktierten und quasi eine NS-Machtübernahme in Österreich unter völliger Umgehung ihres „Chefs“ zu realisieren versuchten. Die am 25. Juli 1934 erfolgte SA-Erhebung in der Steiermark, von der Reschny annahm, es sei eine „spontane“ Aktion „seiner“ SA, veranlasste ihn dann dazu, auch den SA-Formationen in den übrigen Bundesländern den Befehl zum Aufstand zu erteilen. Einerseits wollte er damit die steirische SA militärisch entlasten, andererseits hoffte er im Fall eines Gelingens der SA-Erhebung(en) als eigentlicher Gewinner des Juliputsches und derjenige dazustehen, der allein die „Machtübernahme“ der Nationalsozialisten in Österreich ermöglicht habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Schafranek: &amp;#039;&amp;#039;Sommerfest mit Preisschießen. Die unbekannte Geschichte des NS-Putsches im Juli 1934.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2006, ISBN 3-7076-0081-5, S. 162–167 und 207f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern des Putsches floh Reschny aus Österreich ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]]. Dort organisierte er die sogenannte [[Österreichische Legion]] und leitete sie als „SA-Hilfswerk Nordwest“ von [[Bad Godesberg]] aus. Im April 1938, nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das Deutsche Reich, marschierte die Legion unter seiner Führung in der [[Alpen- und Donau-Reichsgaue|Ostmark]] ein. Daneben saß er von März 1936 bis April 1938 als Abgeordneter für den Wahlkreis 20 (Köln-Aachen) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. Diese Funktionen konnten allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Reschnys politischer Stern seit dem missglückten Juliputsch in Österreich stetig gesunken war. Ab 1939 nahm Reschny als Hauptmann am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Er wurde 1948 von einem österreichischen Gericht zu sechzehn Jahren Haft verurteilt und 1957 vorzeitig entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
* [[Hans Schafranek]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer waren die niederösterreichischen Nationalsozialisten? Biografische Studien zu NSDAP-Kreisleitern, SA und SS.&amp;#039;&amp;#039; Verein für Landeskunde von Niederösterreich, St. Pölten 2020    (Forschungen zur Landeskunde von Niederösterreich; 42), ISBN 978-3-901234-35-4, S. 44–46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|01670}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130537861}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130537861|VIAF=8496518}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reschny, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des österreichischen Bundesrates aus Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niederösterreich, Erste Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Juliputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frontbann-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reschny, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP), MdR, Landtagsabgeordneter, Mitglied des Bundesrates&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stammersdorf]] bei [[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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