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	<title>Hermann Reischle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Reischle&amp;diff=1763865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-19T14:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ReischleHermann.jpg|mini|Hermann Reischle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Reischle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1898]] in [[Heilbronn]]; † [[25. Dezember]] [[1983]] in [[Rengsdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lebensdaten nach: Joachim Lilla, Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 503.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Volkswirt]], NS-Agrarfunktionär, [[Schutzstaffel|SS-Führer]] sowie Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reischle nahm als Kriegsfreiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Von 1919 bis 1923 studierte er Staatswissenschaft an den Universitäten Tübingen und Berlin, von 1919 bis 1921 war er Zeitfreiwilliger im Studentenbataillon Tübingen, 1923 wurde er von wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Das Effektengeschäft der deutschen Kreditbanken von kriegsbeginn bis Dezember 1922&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. rer. pol. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Immo Eberl, Helmut Marcon (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Biographien der Doktoren, Ehrendoktoren und Habilitierten 1830-1980 (1984)&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1984, S. 272 (Nr. 892)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1924 bis 1931 war Reischle als Referent und Abteilungsleiter beim Reichsverband des Deutschen Gartenbaus e.V. tätig. Reischle gehörte dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten]] an. Zum 1. März 1931 trat er der NSDAP bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 474.435)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/34341575&amp;lt;/ref&amp;gt; und war Mitarbeiter von [[Walter Darré]] in der landwirtschaftlichen Abteilung der [[Reichsleitung der NSDAP]]. Nach 1933 wurde Reischle Stabsamtsführer des Reichsbauernführers, führender Funktionär im [[Reichsnährstand]] und stellvertretender Präsident der [[Rentenmark#Ursprung|deutschen Rentenbank]]. Er saß im Beirat der [[Deutsche Reichsbank|Deutschen Reichsbank]] und [[Deutsche Reichspost|Deutschen Reichspost]]. Ferner leitete er das Hauptamt „Blut und Boden“ im [[Reichsamt für Agrarpolitik]] in München. Reischle trat 1932 in die SS ein (SS-Nummer 101.350) und gehörte ab 1938 als SS-Gruppenführer dem Stab [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] an. Er war 1935 Mitbegründer des [[Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe|SS-Ahnenerbes]] und amtierte dort bis 1938 als stellvertretender Kurator. Von 1934 bis 1938 leitete er mit Unterbrechungen das Rasseamt des [[Rasse- und Siedlungshauptamt]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Reichstagswahl am 29. März 1936 kandidierte Reischle als Diplom-Volkswirt und Stabsamtsführer aus [[Berlin-Schlachtensee]] erfolglos. Am 5. Dezember 1940 trat er im Nachrückverfahren für den verstorbenen [[Eugen von Quadt zu Wykradt und Isny]] als Abgeordneter in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]], dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 als Vertreter des Wahlkreises 31 (Württemberg) angehörte. Außerdem war Reischle Mitglied des [[Generalrat der Wirtschaft|Generalrates der Wirtschaft]]. Ab August 1942 nahm er als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der [[Wehrmacht]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Ab 1944 war er im [[SS-Personalhauptamt]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende trat Reischle bis 1949 als Zeuge bei den [[Nürnberger Prozesse]]n auf. Danach arbeitete er als freiberuflicher Agrar- und Wirtschaftsjournalist in Stuttgart. Von 1958 bis 1971 war er zudem Vorstand der Verbindungsstelle Industrie/Landwirtschaft e. V. in Stuttgart. 1972 trat er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Württembergische Goldene Militärverdienstmedaille&lt;br /&gt;
* Goldene Ähre des Bauernverbandes Württemberg-Baden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Effektengeschäft der deutschen Kreditbanken von Kriegsbeginn bis Dezember 1922. Mit besonderer Berücksichtigung der Lage der Produktion und der Wirkung des Währungsverfalls&amp;#039;&amp;#039;, 1923. (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufgaben und Aufbau des Reichsnährstandes&amp;#039;&amp;#039;, 1934. (mit Wilhelm Saure)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Bodenfrage: das Kernstück des Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Odal. Monatsschrift für Blut und Boden&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2, Heft 10, April 1934, S. 721–725.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Sicherung der Lebensfähigkeit des deutschen Bauerntums und der Nahrungsmittelversorung des deutschen Volkes durch das Reichsnährstandsgesetz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Odal. Monatsschrift für Blut und Boden&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 3, 1934, Heft 3, S. 171–175.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reichsbauernführer Darré, der Kämpfer um Blut und Boden, eine Lebensbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;, 1935.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Ernährungswirtschaft: Aufgabe, Leistung und Organisation&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Junker &amp;amp; Dünnhaupt 1935 (Schriften der Deutschen Hochschule für Politik: 2, Der organisatorische Aufbau des Dritten Reiches; 1)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die germanischen Grundlagen des schwäbischen Bauerntums&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag (Ulm 1936), Stuttgart 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Burg des deutschen Geistes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germanien&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Monatshefte für Vorgeschichte zur Erkenntnis deutschen Wesens&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 8, 1936, S. 331–334.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was will das deutsche Ahnenerbe?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germanien&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Monatshefte für Vorgeschichte zur Erkenntnis deutschen Wesens&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 8, 1936, S. 337–338.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Volkstum als Erbe. Vortrag auf der Reichstagung der NS-Kulturgemeinde München.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 7, 1936, S. 683–694.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landflucht und Landarbeiterfrage. Rede des Reichshauptamtsleiters der NSDAP., Dr. Hermann Reischle vor dem Januar-Lehrgang der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP am 27. Januar 1938 in München&amp;#039;&amp;#039;, 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der NS-Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Odal&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 8, 1939, Heft 10, S. 873.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das germanische Erbe im deutschen Bauerntum&amp;#039;&amp;#039;. In: Ernst Otto Thiele (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Das germanische Erbe in der deutschen Volkskultur. Die Vorträge des 1. Deutschen Volkskundetages zu Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Herbst 1938, München: Hoheneichen 1939, S. 14–33.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kann man Deutschland aushungern?&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Zentralverlag der NSDAP 1940.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Agrarpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Münster: Coppenrath 1941.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der volkswirtschaftliche Ausgleich zwischen Stadt und Land&amp;#039;&amp;#039;, München: Eher 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Gimple (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Hermann Reischle&amp;#039;&amp;#039; (= Die Ahnen deutscher Bauernführer, Band 3), hg. v. Stabsamt des Reichsbauernführers, Berlin: Reichsnährstand Verl.-Ges. 1936.&lt;br /&gt;
* E. Kienast (Hrsg.): Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode, R. v. Decker’s Verlag, G. Schenck, Ausgabe Juni 1943, Berlin.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
* [[Isabel Heinemann]]: &amp;#039;&amp;#039;“Rasse, Siedlung, deutsches Blut”: Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische [[Europas Neuordnung (Nationalsozialismus)|Neuordnung Europas]].&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2003, ISBN 3-89244-623-7.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 503–504.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8 (aktualisierte 2. Auflage).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13057113X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/014400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13057113X|VIAF=119475276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reischle, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reischle, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, SS-Führer und Volkswirt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rengsdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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