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	<title>Hermann Reichelt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:44:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Reichelt&amp;diff=525992&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Leben */ lf</title>
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		<updated>2026-04-08T19:24:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ReicheltHermann um 1913.png|mini|hochkant|Hermann Reichelt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Hermann Reichelt.JPG|miniatur|Grab von Hermann Reichelt auf dem Neuen Annenfriedhof in Dresden&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das auf dem Grabstein angegebene Geburtsjahr ist falsch. Bei der Sanierung der Grabstätte im Jahr 1994 war die Korrektur der letzten Ziffer beauftragt, wurde aber nicht ausgeführt, da die Sanierungsgelder aufgebraucht waren.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Hermann Reichelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. März]] [[1878]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;laut Geburtsurkunde Nr. 471 im Personenstandsbuch Geburtenregister Nr. 1-1000 (2.&amp;amp;nbsp;Januar 1878 – 18.&amp;amp;nbsp;Juni 1878) des Königlich Sächsischen Standesamt Dresden I,  Signatur 6.4.25-1.2.2-5 im [[Stadtarchiv Dresden]].&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[10. April]] [[1914]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;laut Sterbeurkunde Nr. 739 im Personenstandsbuch Sterberegister Nr. 1–999 (1.&amp;amp;nbsp;Januar 1914 – 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1914) des Königlich Sächsischen Standesamt Dresden II, Signatur 6.4.25-2.4.2-114 im Stadtarchiv Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Flugpionier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Tapezierers Heinrich Hermann Reichelt und dessen Ehefrau Auguste Emilie Reichelt geborene Strohbach und kam in deren Wohnung in der Badergasse 20 in der [[Innere Altstadt (Dresden)|Inneren Altstadt]] von Dresden zur Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Reichelt war freischaffender Fotograf und Kunstmaler, als er 1909 auf der [[Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin|ILA]] in Frankfurt/Main zum ersten Mal in seinem Leben „richtige“ Flugmaschinen sah. Mit Hilfe des ebenfalls anwesenden [[August Euler]] baute er nach eigenen, vorher entworfenen Plänen in wenigen Tagen ein [[Gleitflugzeug]] zusammen, mit dem er prompt den auf 3000 Mark dotierten ILA-Preis für den besten [[Gleitflug]] gewann.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Lemke (nach Aufzeichnungen von Hermann Reichelt jr.): &amp;#039;&amp;#039;Der Dresdner Flugpionier Hermann Reichelt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flieger Revue.&amp;#039;&amp;#039; 4/1994, S.&amp;amp;nbsp;40/41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Weile führte er seine Gleitflug-Versuche auf dem [[Heller (Dresden)|Dresdner Heller]] fort, dann wagte er sich an erste Motorflugzeugkonstruktionen. 1911 trat er in die [[Oswald Kahnt|Oswald-Kahnt]]-Flugschule [[Lindenthal (Leipzig)|Leipzig-Lindenthal]] ein und erwarb am 26.&amp;amp;nbsp;April 1913 auf dem [[Flugplatz Johannisthal]] als 388. Pilot ein deutsches Flugzeugführer-Zeugnis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jahrbuch des [[Deutscher Luftfahrer-Verband|Deutschen Luftfahrer-Verbandes]] 1914 |TitelErg= |Hrsg=F. Rasch |Verlag=Paß &amp;amp; Garleb |Ort=Berlin |Datum=1914 |Kapitel=7. Führerliste, c) Flug-Führer |Seiten=133 |DNB=012953865 |Online={{Google Buch |BuchID=OnNIAAAAMAAJ |Seite=133 |Hervorhebung=Reichelt, Hermann}} |Abruf=2018-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr gründete er zusammen mit [[Melli Beese]] und [[Charles Boutard]] in [[Berlin-Johannisthal]] die &amp;#039;&amp;#039;Flugschule Melli Beese GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine eigene Flugschule mit angeschlossenen Flugzeug-Werkstätten wurde im Frühling 1913 aus der Taufe gehoben und Hermann Reichelt nahm an seinen ersten Motorflug-Wettbewerben teil. Mit seinem [[Wolfgang Harlan|Harlan]]-Eindecker gewann er am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 1913 den &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalflugspende|Großen Preis der Nationalflugspende]]&amp;#039;&amp;#039; (4000-[[Mark (1871)|ℳ]]-Rente) für einen 500-km-Überlandflug von Kiel über Berlin nach [[Posen]], den er zusammen mit seinem Neffen Kurt Hähnel absolvierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Blobel, Lothar Brehmer, Wolfgang Fiedler, Karin Kretschmar, Ansi Zimmerer: &amp;#039;&amp;#039;Das Werden der deutschen Luftfahrt&amp;#039;&amp;#039;. In: Lothar Brehmer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Luftfahrt in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. UniMedia, Verlag für universelle Medienproduktionen, Leipzig 1998, ISBN 3-932019-32-6, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9.&amp;amp;nbsp;September übertraf er diese Leistung mit der 1025&amp;amp;nbsp;km langen Strecke Berlin–Brüssel–Paris–Villacoublay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein dritter Rekordversuch sollte von Berlin ins spanische San Sebastian führen. Hermann Reichelt startete am 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 1913 um 0:41 Uhr und war somit der erste Pilot, der einen Langstreckenflug bei Nacht ausführte. Die Reise endete nach dem Ausfall des [[Daimler-Motoren-Gesellschaft|Mercedes]]-Motors jedoch östlich von Köln (in [[Morsbach]]) auf dem Dach eines Bauernhauses mit einer Bruchlandung, Hermann Reichelt und sein Passagier blieben unverletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Flugplatz und Luftschiffhafen Dresden-Kaditz&amp;#039;&amp;#039;. In: Verein „Neue Nachbarschaft Kaditz e.&amp;amp;nbsp;V.“ (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Typisch Kaditz – Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Dresden: Saxonia 2002. ISBN 3-9808406-4-6. S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichelt ging Ende 1913 nach Dresden zurück und eröffnete auf dem neuentstandenen [[Flugplatz Dresden-Kaditz]] zusammen mit dem Ingenieur Hugo Allers jr. am 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 1913 die &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugbau- und Fliegerschule AERO Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; und hielt nebenbei Rundflüge mit zahlenden Passagieren ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem dieser Flüge stürzte Hermann Reichelt am 10.&amp;amp;nbsp;April 1914 mit seinem Flugzeug wegen eines Defektes an der Tragfläche nahe dem Flugplatz Dresden-Kaditz ab und starb gegen 18 Uhr im Stadtkrankenhaus [[Friedrichstadt (Dresden)|Dresden-Friedrichstadt]]. Seine Flugpassagierin und Schwägerin Selma Steglich fand ebenfalls den Tod. Beide wurden auf dem [[Neuer Annenfriedhof|Neuen Annenfriedhof]] in Dresden beerdigt. Reichelt hinterließ seine Ehefrau Anna Martha Reichelt und drei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Reichelt-Straße&amp;#039;&amp;#039;, die entlang des [[Flughafen Dresden|Dresdner Flughafens]] zur [[Autobahnanschlussstelle]] Dresden-Flughafen führt, wurde nach ihm benannt. Seit 2014 steht neben seinem Grab ein Gedenkpult aus Edelstahl, gestaltet und ausgeführt vom Künstler [[Roland Fuhrmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Günter Schmitt, Werner Schwipps|Titel=Pioniere der frühen Luftfahrt| Verlag=Gondrom| Ort=Bindlach| Jahr=1995| ISBN=3-8112-1189-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Siegfried Reinhardt|Titel=Als Fliegen noch ein Wagnis war. Zum 100.&amp;amp;nbsp;Jahrestag der Eröffnung des Flugplatzes Dresden-Kaditz |Verlag=Engelsdorfer |Ort=Dresden, Leipzig |Jahr=2012 |ISBN=978-3-86268-969-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13863985X|VIAF=90908607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reichelt, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alter Adler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaditz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reichelt, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reichelt, Heinrich Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugpionier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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