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	<title>Hermann Reich (Geologe) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T21:03:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Reich_(Geologe)&amp;diff=2408693&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis</title>
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		<updated>2025-12-20T11:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann Reich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1891]] in [[Affalterthal]]; † [[21. Mai]] [[1976]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher Geophysiker und Geologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich besuchte das [[Evangelisch Stiftisches Gymnasium Gütersloh|Evangelisch Stiftische Gymnasium Gütersloh]], wo er 1910 auch die [[Reifezeugnis|Reifeprüfung]] ablegte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Fliedner]]: &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Gütersloher Gymnasium.&amp;#039;&amp;#039; Verlag F. Tigges, Gütersloh 1926. Dritte Seite: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur Feier des 75jährigen Bestehens des Evangelisch-stift. Gymnasiums zu Gütersloh und der Grundsteinlegung zum Gymnasialneubau am 16., 17. und 18. August 1926.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;78, Nr.&amp;amp;nbsp;1180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte anschließend Geologie an der [[Universität Heidelberg]], der [[Universität Erlangen]] und der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], wo er 1915 bei [[Wilhelm Deecke (Geologe)|Wilhelm Deecke]] über die Geologie des Uracher Vulkangebiets promoviert wurde. Während seines Studiums wurde er Mitglied beim [[Verein Deutscher Studenten]] Erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Wehrdienst im Ersten Weltkrieg war er Assistent in Königsberg und an der Universität Göttingen bei [[Emil Wiechert]], wo er sich mit Geophysik zu beschäftigen begann. Nach der Lehramts-Staatsprüfung 1921 ging er an die [[Preußische Geologische Landesanstalt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 habilitierte er sich an der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]],  war dann dort Privatdozent in der Abteilung Bergbau und ab 1931 außerordentlicher Professor. 1945 wurde er außerordentlicher Professor in Göttingen und 1948 ordentlicher Professor für Angewandte Geophysik an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], wo er ein eigenes geophysikalisches Institut aufbaute mit einem Observatorium in [[Fürstenfeldbruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Pionier in der Anwendung der [[Refraktionsseismik]], die er zusammen mit anderen geophysikalischen Verfahren unter den Geologen Deutschlands propagierte&amp;lt;ref&amp;gt;Reich: Bedeutung der neuen geophysikalischen Untersuchungsmethoden für die Geologie, Zeitschrift für Geophysik, Band 1, 1924/25&amp;lt;/ref&amp;gt;, und war einer der Initiatoren der &amp;#039;&amp;#039;Geophysikalischen Reichsaufnahme&amp;#039;&amp;#039; ab 1934&amp;lt;ref&amp;gt;Reich: Stand der geophysikalischen Reichsaufnahme, Zeitschrift für Geophysik, Band 15, 1939, S. 73–83&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit der besonders nach Öl und Gas gesucht wurde (mit seismischen, magnetischen und gravimetrischen Untersuchungen). Er führte auch ausgedehnte magnetometrische Untersuchungen durch, unter anderem von Kohle-, Erz- und Salzlagerstätten und er entdeckte in Norddeutschland die [[Prignitz-Anomalie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reich: Regionale magnetische Anomalien Deutschlands, insbesondere Norddeutschlands, Zeitschrift für Geophysik, Band 4, 1928, S. 84–102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg widmete er sich seismischen Untersuchungen im Alpenvorraum Bayerns. Er nutzte auch die großen [[Sprengung von Bunkeranlagen auf Helgoland|Munitionssprengungen in Helgoland]] durch die Briten für seismische Untersuchungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reich: &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der seismischen Beobachtung der Sprengung auf Helgoland.&amp;#039;&amp;#039; Geolog. Jahrbuch, Band 64, 1950, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 erhielt er die [[Hans-Stille-Medaille]]. Er war Ehrenmitglied der [[Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung|Deutschen Geologischen Gesellschaft]] und korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|2499 |Name=Hermann Reich |Kommentar=mit Link zum Nachruf |Datum=20. Dezember 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Angewandte Geophysik für Bergleute und Geologen, 2 Bände, Leipzig, Akademische Verlagsgesellschaft 1933&lt;br /&gt;
* Mitherausgeber zusammen mit [[Hans Haalck]], M. Rössiger und  [[Rudolf von Zwerger]] von Beiträge zur Angewandten Geophysik, Leipzig, 1944, Band 11, und Autor, z. B. von Buchbesprechungen unter &amp;#039;&amp;#039;Referate&amp;#039;&amp;#039; in Heft 2 von Bd. 11&lt;br /&gt;
* Grundlagen der Angewandten Geophysik für Geologen, Leipzig, Akademische Verlagsgesellschaft Geest und Portig 1960&lt;br /&gt;
* mit R. von Zwerger: Taschenbuch der Angewandten Geophysik, Leipzig, Becker und Erler, 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|289||Reich, Georg Hermann|Gottfried Porstendorfer|116394536}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116394536|LCCN=n/87/825040|VIAF=102456525}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reich, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geophysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Geologischen Landesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reich, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geophysiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Affalterthal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Mai 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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