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	<title>Hermann Römpp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:07:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-24T12:28:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Römpp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1901]] in Weiden, ehemals Kreis Horb am Neckar, heute zu [[Dornhan]] bei [[Sulz am Neckar]]; † [[27. April]] [[1964]] ebenda) war ein deutscher Chemiker, Lehrer und wissenschaftlicher Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Römpp war der Sohn des [[Stellmacherei|Wagnermeisters]] und Landwirts Christian Römpp und seiner Ehefrau Dorothea. Er studierte von 1922 bis 1926 [[Naturwissenschaft]]en mit dem Schwerpunkt [[Botanik]] an der [[Universität Tübingen]], wurde dort mit einer botanischen Arbeit zum Dr. rer. nat. promoviert und legte sein Staatsexamen für das Lehramt ab. Er begann seine Laufbahn als Studienassessor und wurde 1941 Studienrat. Bis 1945 war er an [[Ludwigsburg]]er Oberschulen und Gymnasien als Chemielehrer tätig. Während dieser Zeit verfasste er zahlreiche populärwissenschaftliche Aufsätze, die meist in der Zeitschrift „[[Kosmos (Zeitschrift)|Kosmos]]“ erschienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN&amp;quot;&amp;gt;Leonhard A. Hütter: {{Webarchiv|url=https://www.bmbf.gv.at/schulen/sb/wina/wina122.pdf |wayback=20150925093000 |text=Wissen erfahren, erzählen und ordnen: Hermann Römpps Chemiebücher }}, in: [[Wissenschaftliche Nachrichten]] 122, Juli/August 2003, PDF, S. 27–30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde Römpp Mitglied im [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbund]] und veröffentlichte seine &amp;#039;&amp;#039;Vererbungslehre und Rassenkunde für Jedermann&amp;#039;&amp;#039;. Der „Fachschulleiter für Rassenkunde an höheren Schulen“ setzte in dieser Schrift Rasse und Chemie in Beziehung, um nachzuweisen, „&amp;#039;&amp;#039;daß die Chemie im wesentlichen eine von nordrassisch bestimmten Völkern entwickelte Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;“ sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CiDR&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Maier (Wissenschaftshistoriker)|Helmut Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Chemiker im „Dritten Reich“. Die Deutsche Chemische Gesellschaft und der Verein Deutscher Chemiker im NS-Herrschaftsapparat&amp;#039;&amp;#039;, Wiley, Weinheim 2015, ISBN 978-3-527-33846-7, S. 325 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 kam sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Chemische Zaubertränke&amp;#039;&amp;#039; heraus, das die Chemie und Wirkungsweise von Rausch- und Betäubungsmitteln, Pflanzengiften, Alkohol und Nikotin, Lösungsmitteln und Schlafmitteln beschrieb. Nachdem bereits 130.000 Exemplare verkauft waren, wurde das Buch nach einem vom [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Propagandaministerium]] erlassenen Verbot vom Markt genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1938 hatte Römpp den Plan entwickelt, ein deutschsprachiges Chemielexikon zu verfassen. 1943 wurde dazu ein Vertrag zwischen Römpp und der [[Franckh-Kosmos|Franckh’schen Verlagsbuchhandlung]] unterschrieben. Römpp begann noch während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mit der Arbeit an dem Chemielexikon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN&amp;quot;/&amp;gt; Nach dem Krieg wurde er 1946 als „nicht belastet“ eingestuft und arbeitete danach als freier Schriftsteller.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CiDR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 erschien das [[Römpp Lexikon Chemie|Chemie-Lexikon]] bei der Franckh’schen Verlagshandlung in Einzellieferungen mit einer Auflage von 5000 Stück zu jeweils rund 80 Seiten, die im folgenden Jahr mit der ersten vollständigen Ausgabe in einem Band abgeschlossen waren. Die erste Auflage enthielt 7700 Stichworte, zusammen mit Firmen- und Markennamen über 10.000 Schlagwörter. Hermann Römpp arbeitete stets daran, sein Lexikon auf dem neuesten Stand zu halten und so erschien 1950 die zweite, überarbeitete und erweiterte Ausgabe, diesmal in zwei Bänden. Auch die folgenden Auflagen erschienen unter seiner Autorenschaft. Bis zur 5. Auflage 1962 war die Zahl der Stichworte auf 28.850 angewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Römpps kleines, unter dem Pseudonym Dr. Helmut Schmid im Jahre 1946 als Kosmos-Heft veröffentlichte „Lebensgeschichte eines Kohlenstoffatoms“ weist so genaue Parallelen zum Kapitel Kohlenstoff von Primo Levis Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Das periodische System]]&amp;#039;&amp;#039; auf, dass davon ausgegangen werden kann, dass Levi den Text gekannt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Soentgen |url=https://www.blogs.uni-mainz.de/fb05-sachbuchforschung/files/2014/11/Arbeitsblaetter_Sachbuchforschung_21_Soentgen_Atome_und_Buecher.pdf |titel=Atome und Bücher Primo Levis Erzählung Kohlenstoff im Periodischen System und Hermann Römpps „Lebensgeschichte eines Kohlenstoffatoms“  |zugriff=2022-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine populären Bücher „Organische Chemie im Probierglas“ und „Chemie des Alltags“ waren bereits während des Krieges Bestseller und wurden ins Spanische, Holländische und Tschechische übersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN&amp;quot;/&amp;gt; Beide Bände wurden vom Kosmos Verlag immer wieder neu aufgelegt und unter Leitung von [[Hermann Raaf]] aktualisiert. Durch Experimente und mit Hintergrundwissen zur Chemie erhielten Schüler aufschlussreiche Kenntnisse zur Bedeutung der chemischen Stoffe. Bis 1980 wurden über 100.000 Exemplare je Band aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 verlieh [[Kurt Georg Kiesinger]], der [[Ministerpräsident]] des Landes [[Baden-Württemberg]], Römpp in Anerkennung seiner Verdienste um die Förderung der chemischen Wissenschaften den [[Professor (Ehrentitel in Baden-Württemberg)|Professorentitel]]. Bei Verleihung der Silbernen Wilhelm-Bölsche-Medaille des Kosmos-Verlags 1964 ließ sich Römpp – verärgert über die Vergabe der Goldenen Wilhelm-Bölsche-Medaille an [[Bernhard Grzimek]] – wegen Krankheit entschuldigen.&lt;br /&gt;
Nach einem langwierigen [[Leber]]leiden verstarb er im April 1964 an einem Herzinfarkt, noch während der Arbeiten zur 6. Auflage des Chemie-Lexikons. Seine Werke wurden nach seinem Tod zumeist von Hermann Raaf, [[Erhard Ühlein]] oder [[Josef Schurz]] neubearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Isotope,&amp;#039;&amp;#039; 1962 (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kosmos-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser täglich Brot. Ernährungskunde für Jedermann,&amp;#039;&amp;#039; 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wuchsstoffe,&amp;#039;&amp;#039; 1958 (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kosmos-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spurenelemente,&amp;#039;&amp;#039; 1954 (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kosmos-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemie der Zukunft,&amp;#039;&amp;#039; 1950 (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kosmos-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wunderwelt der Atome,&amp;#039;&amp;#039; 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atom-Lexikon,&amp;#039;&amp;#039; 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft der Erde und des Menschen,&amp;#039;&amp;#039; 1948 (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kosmos-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anorganische Chemie,&amp;#039;&amp;#039; 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemie-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1947; 2. Auflage in 2 Bänden ebenda 1950; 4. Auflage ebenda 1958; 5. Auflage 1962; später: &amp;#039;&amp;#039;[[Römpp Lexikon Chemie]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensgeschichte eines Kohlenstoffatoms,&amp;#039;&amp;#039; 1946 (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kosmos-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht unter dem Pseudonym „Dr. Helmut Schmid“).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sauerstoff in Natur und Technik,&amp;#039;&amp;#039; 1942 (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kosmos-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;).[https://d-nb.info/575871261]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemie der Metalle,&amp;#039;&amp;#039; 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie im Probierglas,&amp;#039;&amp;#039; 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemische Zaubertränke,&amp;#039;&amp;#039; 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemische Experimente, die gelingen,&amp;#039;&amp;#039; 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemische Fundgrube,&amp;#039;&amp;#039; 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rezeptbuch des Alltags,&amp;#039;&amp;#039; 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemie des Alltags. Praktische Chemie für Jedermann,&amp;#039;&amp;#039; 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vererbungslehre und Rassenkunde für Jedermann,&amp;#039;&amp;#039; 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenserscheinungen,&amp;#039;&amp;#039; 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verwandtschaftsverhältnisse in der Gattung Veronica&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation. Tübingen 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erhard Ühlein: &amp;#039;&amp;#039;Römpp – Lexikon Chemie&amp;#039;&amp;#039;. 1966 (6. Auflage).&lt;br /&gt;
* [[Otto-Albrecht Neumüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Römpps Lexikon Chemie&amp;#039;&amp;#039;. 1972–1988 (7. und 8. Auflage).&lt;br /&gt;
* Jürgen Falbe, Manfred Regitz: &amp;#039;&amp;#039;Römpp Lexikon Chemie&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1989–1999 (9. und 10. Auflage).&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.gdch.de/taetigkeiten/nch/inhalt/jg2003/roempp.pdf | wayback=20050214170808 | text=Wissen erfahren, erzählen, ordnen. Hermann Römpps Chemiebücher}} in: [[Nachrichten aus der Chemie]], 2003.&lt;br /&gt;
* [[Georg Schwedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Lebensgeschichte  des  Chemieschriftstellers Hermann Römpp&amp;#039;&amp;#039;, in: Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Was ist wirklich drin? Produkte aus dem Supermarkt.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-VCH-Verlag, Weinheim 2006, ISBN 978-3-527-31437-9, S. 75–78; {{Google Buch| BuchID=VgLX47TnQcoC | Seite=PT72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124682057}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|124682057}}&lt;br /&gt;
* [http://www.roempp.com RÖMPP Online]&lt;br /&gt;
* Holger Andreas: [https://www.gdch.de/fileadmin/downloads/Netzwerk_und_Strukturen/Fachgruppen/Geschichte_der_Chemie/Mitteilungen_Band_16/2002-16-08.pdf Prof. Dr. Hermann Römpp - sein Leben und Werk] in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen, [[Gesellschaft Deutscher Chemiker]] / Fachgruppe Geschichte der Chemie (Frankfurt/Main)&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16 (2002)&lt;br /&gt;
* Matthias Belser: [https://www.chf.de/eduthek/projektarbeiten/Hermann_Roempp.pdf Projektarbeit: Hermann Römpp - vom Bauernsohn zum namhaften Chemieautor], Institut Dr. Flad, 2015/16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124682057|LCCN=n/83/828742|VIAF=28010996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rompp, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenprofessor des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Römpp, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Fachautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dornhan|Weiden bei Horb/Neckar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. April 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dornhan|Weiden bei Horb/Neckar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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