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	<title>Hermann Röchling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T09:00:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_R%C3%B6chling&amp;diff=445486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maximilian Schönherr: honecker ist nicht zu trauen, hier aber schon.</title>
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		<updated>2026-01-09T10:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;honecker ist nicht zu trauen, hier aber schon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dr. Hermann Röchling 1872-1955.jpg|mini|Bildnis von Hermann Röchling an einem Industriedenkmal in Völklingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Röchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]] [[1872]] in [[Völklingen]]; † [[24. August]] [[1955]] in [[Mannheim]]) war ein [[deutsche]]r [[Montanindustrie|Montanunternehmer]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er [[Wehrwirtschaftsführer]] und Mitglied des [[Wehrwirtschaftsrat]]es. Mit seinem Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Saar Röchling&amp;#039;&amp;#039; war er maßgeblich an den Entwicklungen von Militärtechnik in der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] beteiligt &amp;#039;&amp;#039;([[Kanone V3|Röchling-Speere]])&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lieschen&amp;quot;&amp;gt;Frank Hilbert: [https://www.polish-online.com/polen-westpommern/fleissiges-lieschen-vergeltungswaffe-v3.php &amp;#039;&amp;#039;Fleißiges Lieschen. Vergeltungswaffe V3&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;polish-online.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner mächtigen Stellung in der Stahlindustrie wurde er ‚Herrgott von Völklingen‘ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Honecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039;. S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Übernahme des väterlichen Werkes ==&lt;br /&gt;
Röchling legte 1891 seine [[Abitur|Reifeprüfung]] am [[Ludwigsgymnasium Saarbrücken|Gymnasium zu Saarbrücken]] ab. Er studierte [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität|Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] und wurde 1892 Mitglied des schlagenden [[Corps Guestphalia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1930, &amp;#039;&amp;#039;69&amp;#039;&amp;#039;, 861.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch das [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensurfechten]] trug er zwei markante [[Schmiss]]e auf der linken Wange davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 übernahm Röchling von seinem Vater [[Carl Röchling (Industrieller)|Carl]] (1827–1910) die [[Völklinger Hütte]]. 1899 heiratete er Theodora Müller, die Tochter des Generaldirektors Theodor Müller der Montangesellschaft Lothringen-Saar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang von Hippel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Röchling 1872–1955. Ein deutscher Großindustrieller zwischen Wirtschaft und Politik: Facetten eines Lebens in bewegter Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen [2018], ISBN 978-3-525-31062-5. S. 109 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg und Zeit des Saarkampfes ==&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente Röchling als [[Rittmeister]] (1914/1915) und stand ab 1915 wieder dem Völklinger Werk vor. Die [[Requisition|Requirierung]] von Drehbänken und Werkzeugmaschinen in den besetzten französischen Gebieten wurde von Hermann Röchling und seinem Bruder Robert Röchling, der als Beauftragtem der deutschen Feldzeugmeisterei derartige Ausrüstung zuwies, betrieben und halfen das Unternehmen auf Kriegsproduktion umzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang von Hippel: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Röchling 1872–1955 : Ein deutscher Großindustrieller zwischen Wirtschaft und Politik: Facetten eines Lebens in bewegter Zeit&amp;#039;&amp;#039;. S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1916 wurde auch Spezialstahl für die [[Stahlhelm]]e der deutschen Armee geliefert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied im Beirat der [[Waffen- und Munitionsbeschaffungsamt|Wumba]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hippel: &amp;#039;&amp;#039;Röchling&amp;#039;&amp;#039;. S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 saß an der Mittagstafel zwischen [[Paul von Hindenburg]] und [[Erich Ludendorff]], was [[Wolfgang von Hippel]] als Ausdruck des engen Verbundes zwischen Schwerindustrie und [[Oberste Heeresleitung|OHL]] bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hippel: &amp;#039;&amp;#039;Röchling&amp;#039;&amp;#039;. S. 133 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende entzog die französische Siegermacht der Familie das Eigentum an der Carlshütte in Diedenhofen ([[Thionville]]) und an den Eisenerzgruben in [[Lothringen]]. Die Brüder [[Robert Röchling|Robert]] und Hermann Röchling (in Abwesenheit) wurden als [[Kriegsverbrechen|Kriegsverbrecher]] in [[Amiens]] zu zehn Jahren [[Zwangsarbeit]] verurteilt. Während Robert bis 1925 inhaftiert blieb, konnte sich Hermann am 9.&amp;amp;nbsp;November 1919 gegen Übergabe einer Mehrheitsbeteiligung von 60 % der Völklinger Hütte an den französischen Staat quasi „freikaufen“. Da er nach dem Urteil von Amiens nach Deutschland geflohen war, konnte er von der französischen Regierung nicht begnadigt werden. Erst durch ein Gesetz der [[Vichy-Regime|Vichy-Regierung]] vom 18. Mai 1942 wurde das Urteil von Amiens gegen ihn aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gérard, Pierre: &amp;#039;&amp;#039;Le Protecorat Industriel Allemand en Meurthe-et-Moselle.&amp;#039;&amp;#039; Revue d’histoire de La Deuxième Guerre Mondiale, vol. 27, no. 105, 1977, S. 14 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Wiederaufbau des alten Familienimperiums und der Gründung neuer Firmen widmete sich Röchling nach 1920 vor allem dem Verbleib des [[Saargebiet]]es bei Deutschland. Dem [[Landesrat (Saargebiet)|Landesrat des Saargebietes]] gehörte er in allen vier Legislaturperioden (1922–1935) an; er war dort Vertreter der [[Liberale Volkspartei (Saarland)|Liberalen Volkspartei]] (ab 1924: [[Deutsch-Saarländische Volkspartei]]), die nach 1933 in der [[Deutsche Front|Deutschen Front]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röchling setzte mehrere fortschrittliche soziale Maßnahmen in seinen Betrieben um, so sorgte er für die medizinische Versorgung und die schulische Bildung seiner Arbeiter. Mit diesen sozialen Initiativen erlangte er bei der Bevölkerung ein hohes Ansehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heike_Hupertz_2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röchling war Mitglied des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI) und des Pfalz-Saarbrücker Bezirksvereins des VDI.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederverzeichnis 1914 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1914 |Seiten=327}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1927 wurde er auf der VDI-Hauptversammlung zum [[Liste der Ehrenmitglieder des Vereins Deutscher Ingenieure|Ehrenmitglied]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wahlen und Beschlüsse der 66. Hauptversammlung Mannheim-Heidelberg am 29. Mai 1927 |Sammelwerk=[[VDI-Z Integrierte Produktion|Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=71 |Nummer=23 |Datum=1927-06-04 |Seiten=684}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röchling im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
1935 übernahm er einige Unternehmen in [[Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der für 1935 angesetzten [[Saarabstimmung]] gründete sich 1933 auf Initiative von Hermann Röchling hin die [[Deutsche Front]], die für den Anschluss des Saargebiets an das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] eintrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.seniorentreff.de/diskussion/archiv6/a1140.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Hätte Hitlers „Machtergreifung“ verhindert werden können?&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20080110071740}} seniorentreff.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Röchling wollte die Juden für eine prodeutsche Stimmenabgabe gewinnen, zugleich aber den Zustrom reichsdeutscher Juden ins Saargebiet begrenzen. Ein solcher Zustrom war nach der Wahl 1935 aufgrund der angedachten Garantien zu erwarten. In diesem Sinne intervenierte er am 21.&amp;amp;nbsp;Juli 1933 schriftlich bei Hitler, damit das Saargebiet nach 1935 kein &amp;#039;&amp;#039;„jüdischer Naturschutzpark“&amp;#039;&amp;#039; werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz in Verbindung mit dem Landesarchiv Saarbrücken (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Rheinland-Pfalz und im Saarland von 1800 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6, Koblenz 1974, S.&amp;amp;nbsp;268 und S.&amp;amp;nbsp;315&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die rechtliche Besserstellung der Juden im Saargebiet (d.&amp;amp;nbsp;h. die Nichtanwendung der diskriminierenden Reichsgesetze) wurde später auf ein Jahr bis zum 29.&amp;amp;nbsp;Februar 1936 befristet. Bereits zu dieser Zeit unterhielt Röchling enge Verbindungen zu den Nationalsozialisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ralf_Banken_2004&amp;quot;&amp;gt;Ralf Banken: {{Webarchiv |url=http://www.ruhr-uni-bochum.de/akku/pdf/20_04.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus in der Unternehmensgeschichte: Hinterlässt die Sonderkonjunktur Spuren?&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20181027143220}} In: &amp;#039;&amp;#039;Akkumulation&amp;#039;&amp;#039;. Informationen des Arbeitskreises für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte, {{ISSN|1436-0047}}, [[Ruhr-Universität Bochum]], 20, 2004, (PDF; 56&amp;amp;nbsp;S., 486&amp;amp;nbsp;kB), H. Röchling [[passim]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;[[Kärntner Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; wies 1934 darauf hin, dass der Schwerindustrielle einerseits „der größte nationalsozialistische Hetzer in der Saar“ und „zugleich einer der größten Stahllieferanten der französischen Rüstungsindustrie“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kärntner Tagblatt.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 41. Nr. 107 vom 10. Mai 1934, S. 3 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=knz&amp;amp;datum=19340510&amp;amp;seite=3 online] bei [[ANNO]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Röchling beauftragte den [[Quierschied]]er NSDAP-Bürgermeister [[Peter Schaub]], die Gegner des Anschlusses bei Veranstaltungen im Saarbrücker Johannishof mit einem versteckten Mikrofon auszuspionieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ruth Hanna Sachs |Titel=White Rose History |Verlag=Exclamation! Publishers |Datum=2003 |ISBN=0-9710541-4-2 |Seiten=25, 36 |Sprache=en |Online={{Google Buch|BuchID=WOPfM-0hz1AC|Seite=PA102|Hervorhebung=secret microphone}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Johannishof wurde von Gerhard Graf, dem Vater des Widerstandskämpfers [[Willi Graf]] geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Saarabstimmung beantragte Röchling am 5. Dezember 1935 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. November desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.934.529).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/35220569&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee_2003&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; 2003, S.&amp;amp;nbsp;502.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr wurde er in den Rüstungsbeirat des [[Reichswehrministerium]]s aufgenommen, fungierte als [[Aufsichtsrat]]smitglied in zahlreichen Firmen der [[Montanindustrie]] und wurde bald darauf zum Wehrwirtschaftsführer. Röchling wurde schließlich zum Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Bezirksgruppe Südwest der [[Reichswirtschaftskammer|Wirtschaftsgruppe Eisen schaffende Industrie]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Von 1933 bis 1936 war er Senator der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]], ferner war er Senator der [[Akademie zur Wissenschaftlichen Erforschung und Pflege des Deutschtums]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich von seiner Abhängigkeit von französischen [[Minette (Erz)|Minettelieferungen]] zu befreien, gründete Hermann Röchling gemeinsam mit dem Neunkircher Eisenwerk 1934 einen Erzabbaubetrieb auf der badischen [[Baar (Landschaft)|Baar]], der sich – ab 1940 unter 50 %iger Beteiligung des Deutschen Reichs – als [[Doggererz AG]] mit 1600 Beschäftigten und 40 Mio. RM Grundkapital zum größten nationalsozialistischen Rüstungsprojekt (Investitionsvolumen: 100 Mio. RM) in Baden entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf-Ingo Seidelmann]]: „‘Eisen schaffen für das kämpfende Heer!‘: Die Doggererz AG – ein Beitrag der Otto-Wolff-Gruppe und der saarländischen Stahlindustrie zur nationalsozialistischen Autarkie- und Rüstungspolitik auf der badischen Baar“. UVK Verlagsgesellschaft Konstanz/München [2016] ISBN 978-3-86764-653-6. S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen Juli 1940 und Juni 1942 wurde Röchling zum &amp;#039;&amp;#039;Generalbevollmächtigten für die Eisen- und Stahlindustrie in Lothringen, [[Département Meurthe-et-Moselle|Meurthe-et-Moselle]] mit Ausnahme von [[Longwy]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt – in Rivalität zu [[Friedrich Flick]], der ebenfalls auf die lothringische Stahlindustrie ein Auge geworfen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kim Christian Priemel: &amp;#039;&amp;#039;Flick. Eine Konzerngeschichte vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;441, {{Google Buch | BuchID=hhfxhQXZHjkC | Seite=PA441 | Hervorhebung=Röchling}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Röchling wollte die Werke der Region restlos in deutsches Eigentum überschreiben („germanisieren“), während [[Hermann Reusch]] dagegen war, weil er dann den späteren Aufbau neuer Stahlwerke an anderer Stelle in Frankreich, in der Normandie, also küstennah, befürchtete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Bähr (Historiker)|Johannes Bähr]], Ralf Banken und Thomas Flemming: &amp;#039;&amp;#039;Die MAN. Eine deutsche Industriegeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2008, S.&amp;amp;nbsp;302, {{Google Buch | BuchID=hhfxhQXZHjkC | Seite=PA302 | Hervorhebung=Röchling}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach, ab Juni 1942, wurde Röchling Leiter der [[Reichsvereinigung Eisen]] und mit dem [[Adlerschild des Deutschen Reiches]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseBMS |Autor=[[Wolfgang Steguweit]] |Titel=Der „Adlerschild des Deutschen Reiches“ |ID=gesi |Nr=6 |Jahr=2000 |Seite= |Kommentar=19 Träger 1922–1932, 38&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;1933–1944}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet. 1941 wurde er Präsident der [[Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röchling stand in einem engen Vertrauensverhältnis zu [[Adolf Hitler]], der ihn am 18.&amp;amp;nbsp;Mai 1942 an seiner Mittagstafel als {{&amp;quot;|eine in ihrer Zurückhaltung und Abgeklärtheit besonders eindrucksvolle Industriellenpersönlichkeit}} präsentierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henry Picker]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier 1941–1942.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1965, S.&amp;amp;nbsp;353. Vgl. [[Dietrich Eichholtz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1985, Band 2, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Röchling schrieb für ihn mehrere Denkschriften, so zum Beispiel am 17.&amp;amp;nbsp;August 1936 unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Gedanken über die Vorbereitung zum Kriege und seine Durchführung&amp;#039;&amp;#039;, in der er Hitler zum [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] aufforderte, um das [[Weltjudentum]] entscheidend zu bekämpfen. Er schrieb:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Immer drohender wird die Kriegsgefahr für das deutsche Volk. Im Osten steht [[Russland]] mit seiner [[Kommunismus|kommunistischen]] Staatsauffassung und der [[Atheismus|Gottlosenlehre]] im schärfsten Gegensatz zum nationalsozialistischen Deutschland, das ihm den Weg zur Weltrevolution versperrt. Deutschland hat mit seinem [[Antisemitismus]] dem in Russland absolut herrschenden Judentum und dem Judentum der Welt, dem einflussreichsten Vorkämpfer des [[Bolschewismus]], den schärfsten Kampf angesagt. […] Es ist nicht zu sehen, worin die Möglichkeit bestehen sollte, den Entscheidungskampf zwischen Bolschewismus und [[Nationalsozialismus]] zu vermeiden&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Dietrich Eichholtz]], [[Wolfgang Schumann (Historiker)|Wolfgang Schumann]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anatomie des Krieges.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1969, S.&amp;amp;nbsp;142&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingenieure der Völklinger Hütte begannen auf Veranlassung von Hermann Röchling und unter Leitung des Oberingenieurs August Coenders im Jahr 1942 mit der Entwicklung spezieller Geschütze, die für die Stationierung an der französischen Küste bei [[Calais]] vorgesehen waren ([[Kanone V3|&amp;#039;&amp;#039;Mehrkammergeschütz Langrohrkanone LRK 15, oder Hochdruckpumpe HDP, oder V3-Vergeltungswaffe 3&amp;#039;&amp;#039;]]). Von hier aus sollten neuartige Langstreckengeschosse, später nach dem Entwicklungswerk als &amp;#039;&amp;#039;Röchling-Speere&amp;#039;&amp;#039; bekannt geworden, [[London]] unter Beschuss nehmen. Die Entwicklung wurde wegen nicht beherrschbarer technischer Probleme eingestellt. Als Testgelände hatten die Ingenieure einen Hügel auf der Insel [[Wolin|Wollin]] nahe dem Badeort [[Misdroy]] ausgesucht. Das Gelände wurde aufgegeben. Lange nach Kriegsende richteten die Polen, zu deren Staatsgebiet Wollin nun gehörte, im Versuchsbunker ein kleines Museum ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lieschen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Röchlings Sohn Karl-Theodor wurde zusammen mit dem Oberingenieur Koch am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1944 auf der Völklinger Hütte unter nie aufgeklärten Umständen von unbekannten Tätern ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Becker: {{Webarchiv |url=http://www.roechling.de/_FILES/Publikation/files/370_50_RMagazin1_2004.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Röchling-Gruppe: Teil 4. Der Konzern unter dem Naziregime&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 793&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20041117103446}} In: &amp;#039;&amp;#039;Röchling magazin&amp;#039;&amp;#039;, 2004, Nr.&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;12–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ralf_Banken_2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Röchling zunächst untertauchen, doch bereits im November 1946 wurde er verhaftet und im Mai 1947 an Frankreich ausgeliefert. Hermann Röchling, sein Neffe Ernst Röchling, sein Schwiegersohn [[Hans-Lothar von Gemmingen]] sowie die Direktoren Albert Maier und Wilhelm Rodenhauser wurden in Haft genommen. Die Anklage nach [[Kontrollratsgesetz Nr. 10]] beim Rastatter [[Röchling-Prozess]] lautete auf industrielle [[Ausbeutung]] der besetzten Gebiete, Erhöhung des Kriegspotentials des Deutschen Reichs und Einfluss auf die [[Verschleppung]] von Personen zur [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.industriekultur-ansichten.com/texte/geschichte/126-zwangsarbeit?start=1 |wayback=20181101015644 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeiter bei Röchling&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-24 09:46:48 InternetArchiveBot }}; und Foto Röchling mit Hitler&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Berufungsverfahren vor dem Tribunal supérieur wurde er nach einem ursprünglich milderen Urteil am 25. Januar 1949 zu zehn Jahren Haft verurteilt. Er wurde der wirtschaftlichen Ausplünderung der besetzten Länder für schuldig befunden und habe die Misshandlung ausländischer Zwangsarbeiter in seinem Unternehmen zumindest toleriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Françoise Berger, Hervé Joly: &amp;#039;&amp;#039;«Fall 13»: Das Rastatter Röchling-Verfahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;NMT – Die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtschöpfung&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Priemel und Stiller, Hamburger Edition 2013, ISBN 978-3-86854-577-7, S. 487 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Haftstrafe verbüßte er teilweise in sogenannter [[Festungshaft|Ehrenhaft]] im Freiburger Diakonissenheim in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee_2003&amp;quot; /&amp;gt; Sein Verteidiger war [[Otto Kranzbühler (Jurist)|Otto Kranzbühler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Röchling wurde am 18. August 1951 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus der Haft mit der Auflage entlassen, das Saarland nie mehr zu betreten. Die Völklinger Hütte stand unter französischer Zwangsverwaltung. Er starb 1955 in Mannheim, ohne jemals wieder in seine Heimat zurückgekehrt zu sein. Das Unternehmen wurde erst Ende 1956 nach Bemühungen des damaligen Wirtschaftsministers [[Norbert Brinkmann (Politiker)|Norbert Brinkmann]] der Familie Röchling zurückgegeben. 1956 trat Ernst Röchling an die Spitze des Werkes in Völklingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Röchling stand nach 1914 stets im Spannungsfeld der [[Deutsch-französische Erbfeindschaft|deutsch-französischen Feindschaft]] und war bereits zu Lebzeiten umstritten (als Kriegsverbrecher am 24. Dezember 1919 und erneut am 29. Januar 1949 jeweils zu zehn Jahren Haft verurteilt, andererseits mit Auszeichnungen geehrt). Nach seinem Tode bleibt die Erinnerung gespalten. Manche erinnern an die Kriegsverbrechen und die Zwangsarbeit in der [[Rüstungsindustrie]], manche erinnern an den Patriarchen und Unternehmer in Friedenszeiten, der Sozialeinrichtungen für seine Arbeiter schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde an seinem ersten Todestag ein Stadtteil von Völklingen nach ihm benannt, die [[Röchlinghöhe|Hermann-Röchling-Höhe]], was zusammen mit dem Sachverhalt, dass er [[Ehrenbürger]] von Völklingen ist, 2000 in einem Fernsehmagazin der [[ARD]] scharf kritisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Chris Humbs: &amp;#039;&amp;#039;Weltkulturerbe {{&amp;quot;|Röchling-Völklingen}} – Bleibt ein Kriegsverbrecher der Namenspatron?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[kontraste]]&amp;#039;&amp;#039;, 21.&amp;amp;nbsp;September 2000.&amp;lt;br /&amp;gt; Adam Gusowski, Chris Humbs: [https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/diktaturen/kriegsverbrecher_als_namensgeber.html &amp;#039;&amp;#039;Kriegsverbrecher als Namensgeber – Wie sich das saarländische Völklingen halbherzig von Hermann Röchling distanziert&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;kontraste&amp;#039;&amp;#039;, 7.&amp;amp;nbsp;Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;dd: {{Webarchiv |url=http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/voelklingen/Er-hat-sich-in-den-Dienst-der-Nazis-gestellt;art2812,3172230#.TpHMPLIWK0M |text=&amp;#039;&amp;#039;„Er hat sich in den Dienst der Nazis gestellt.“&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140407080848}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Saarbrücker Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 27.&amp;amp;nbsp;Januar 2010, Interview mit dem Historiker Hans-Walter Herrmann.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 entschied der Stadtrat von Völklingen nach jahrelangen kommunalpolitischen Diskussionen, den Stadtteil in [[Röchlinghöhe]] umzubenennen. Damit soll der Name zukünftig nicht mehr mit Hermann Röchling selbst verbunden sein, sondern mit der Unternehmerfamilie Röchling.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Geber: {{Webarchiv |url=http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Roechlinghoehe-Voelklingen-Stadtrat;art27856,4624034 |text=&amp;#039;&amp;#039;Völklinger Stadtteil heißt nur noch „Röchlinghöhe“.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131221083856}} In: &amp;#039;&amp;#039;Saarbrücker Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Südwestrundfunk]] (SWR) produzierte 2018 zu Röchling einen Dokumentarfilm als [[Dokudrama]] mit Archivaufnahmen, Spielszenen und Experten-Interviews.&amp;lt;ref&amp;gt;Inhalt des Dokudramas: {{Webarchiv|url=https://www.swr.de/geschichte/der-stahlbaron-hermann-roechling-und-die-voelklinger-huette/-/id=100754/did=23893720/nid=100754/7s2ztr/index.html |wayback=20190604172945 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Stahlbaron. Hermann Röchling und die Völklinger Hütte&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-06-24 09:46:48 InternetArchiveBot }} [[SWR Fernsehen]], 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2019, mit online-Video. &amp;lt;!-- bei Seitenlöschung bitte damit ersetzen: {{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Stahlbaron.&amp;#039;&amp;#039; | url=https://www.swr.de/geschichte/der-stahlbaron-hermann-roechling-und-die-voelklinger-huette/-/id=100754/did=23893720/nid=100754/7s2ztr/index.html | archive-is=20190604094943}}, --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erstausstrahlung von &amp;#039;&amp;#039;Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte&amp;#039;&amp;#039; war am 26.&amp;amp;nbsp;März 2019 bei [[arte]] zur [[Hauptsendezeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heike_Hupertz_2019&amp;quot;&amp;gt;Heike Hupertz: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/arte-dokufilm-der-stahlbaron-16107606.html &amp;#039;&amp;#039;Arte-Doku „Der Stahlbaron“: Die schillernde Figur des Stahlbarons&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26.&amp;amp;nbsp;März 2019, Filmbesprechung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Crew united Titel|241830|Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte|Abruf=2021-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 starb Röchlings gleichnamiger Enkel Hermann Röchling (* 1929) und stiftete Bilder im Wert von mehreren Millionen Euro an die [[Staatliche Kunsthalle Karlsruhe]]. In der Mitteilung wurde unter der Zwischenüberschrift „Schwieriges Erbe“ auch die Herkunft seines Vermögens (Völklinger Hütte, Zwangsarbeit) geschildert&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kunsthalle-karlsruhe.de/blog/sammlung-roechling/ Beitrag von Holger Jacob-Friesen am 2. Februar 2024 über Stifter Hermann Röchling junior auf kunsthalle-karlsruhe.de.]&amp;lt;/ref&amp;gt;. In einem weiteren Blogbeitrag wurde die Sammlung vorgestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kunsthalle-karlsruhe.de/blog/profil-einer-ausserordentlichen-sammlung/ Beitrag Prof.Dr. Holger Jacob-Friesen am 9.2.2024 über die von Röchling junior gesammelten Gemälde]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für die Kunsthalle ist die Sammlung des Enkels auch „eine Distanzierung vom Völklinger Patriarchen und von vielem, wofür dieser im negativen Sinne stand“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Röchling wurde mit folgenden Auszeichnungen geehrt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hermann-roechling.de/fakten/lebenslauf-hermann-rochling/ |wayback=20220920171622 |text=&amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf Hermann Röchling&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-24 09:46:48 InternetArchiveBot }} auf herman.röchling.de, abgerufen am 30. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang von Hippel: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Röchling 1872–1955. Ein deutscher Großindustrieller zwischen Wirtschaft und Politik. Facetten eines Lebens in bewegter Zeit.&amp;#039;&amp;#039; S. 838 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903: preußischer [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronen-Orden]] IV. Klasse&lt;br /&gt;
* 1908: preußischer [[Roter Adlerorden]] IV. Klasse&lt;br /&gt;
* 1914: preußischer [[Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
* 1915?: osmanische Kriegsmedaille [[Eiserner Halbmond]]&lt;br /&gt;
* 1922: [[Ehrendoktor]]würde der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
* 1925: [[Stahlinstitut VDEh|Carl-Lueg-Denkmünze]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Liste der Inhaber einer Grashof-Denkmünze|Grashof-Denkmünze]] des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Luftschutz-Ehrenzeichen]] I. Klasse&lt;br /&gt;
* 1941: [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] I. Klasse ohne Schwerter und II. Klasse mit Schwertern&lt;br /&gt;
* 1942: [[Adlerschild des Deutschen Reiches]], Ehrenbürgerwürde der Stadt Völklingen, Ehrensenator der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg&lt;br /&gt;
* 1944: [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]], Ehrenzeichen [[Pionier der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Werner-von-Siemens-Ring]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://siemens-ring.de/preistraeger/ring1952-roechling/ |titel=Hermann Röchling erhält den Werner-von-Siemens-Ring 1952 |werk=Stiftung Werner-von-Siemens-Ring |sprache=de |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1953: [[Rudolf-Diesel-Medaille]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rudolf-diesel-medaille.de/preistraeger/ &amp;#039;&amp;#039;Preisträger.&amp;#039;&amp;#039;] auf rudolf-diesel-medaille.de, abgerufen am 30. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir halten die Saar!&amp;#039;&amp;#039; Volk und Reich Verlag, Berlin 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte&amp;#039;&amp;#039;, Fernsehdokumentation (SWR/ARTE/ARD), Regie [[Nina Koshofer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|705|706|Röchling, Hermann|Ralf Banken|121748626}}&lt;br /&gt;
* Françoise Berger, Hervé Joly: &amp;#039;&amp;#039;«Fall 13»: Das Rastatter Röchling-Verfahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;NMT – Die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtschöpfung&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Priemel und Stiller, Hamburger Edition 2013, ISBN 978-3-86854-577-7, S. 464 ff.&lt;br /&gt;
* Paul-Julien Doll: &amp;#039;&amp;#039;Beweisführung der Staatsanwaltschaft gegen die Leiter der Röchling’schen Firma, angeklagt des Verbrechens gegen den Frieden, der Kriegsverbrechen und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit&amp;#039;&amp;#039;. Generalgericht der Militärregierung für das französische Besatzungsgebiet, Rastatt 1948.&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Eichholtz]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anatomie des Krieges: Neue Dokumente über die Rolle des deutschen Monopolkapitals bei der Vorbereiuntung und Durchführung des 2. Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutscher Verlag der Wissenschaften]], Berlin 1969, {{DNB|572968337}}&lt;br /&gt;
* [[Dieter Gräbner]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war Hermann Röchling?&amp;#039;&amp;#039; Vorwort von [[Oskar Lafontaine]]. Conte, St. Ingbert 2014, ISBN 978-3-95602-001-8.&lt;br /&gt;
* Hans-Christian Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Röchling in der deutschen Kriegswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 20, Koblenz 1994, {{ISSN|0170-2025}}, S.&amp;amp;nbsp;405–450.&lt;br /&gt;
* Hans-Christian Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Plante Hermann Röchling 1940 ein zusammenhängendes Montanrevier [[Saar-Lor-Lux]]?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend]]&amp;#039;&amp;#039;, 42, 1994, {{ISSN|0513-9058}}, S.&amp;amp;nbsp;214–224.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang von Hippel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Röchling 1872–1955: ein deutscher Großindustrieller zwischen Wirtschaft und Politik: Facetten eines Lebens in bewegter Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen [2018], ISBN 978-3-525-31062-5.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Röchling, Hermann.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon im Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2003, ISBN 3-10-039309-0, S.&amp;amp;nbsp;502.&lt;br /&gt;
* Margaret Manale: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Röchling: un baron de fer allemand en Lorraine (1914-1944).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Les Temps Modernes]]&amp;#039;&amp;#039; 2014/3 (Nr. 679), {{ISSN|0040-3075}}  S.&amp;amp;nbsp;214–244; in französischer Sprache.&lt;br /&gt;
* Gerhard Th. Mollin: &amp;#039;&amp;#039;Montankonzerne und „Drittes Reich“. Der Gegensatz zwischen Monopolindustrie und Befehlswirtschaft in der deutschen Rüstung und Expansion 1936–1944.&amp;#039;&amp;#039; [[Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht]], Göttingen 1988, ISBN 3-525-35740-0, [https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fontsize.1/object/display/bsb00048470_00002.html?contextSort=sortKey%2Cdescending&amp;amp;person_f=%7BMollin%2C+Gerhard+Th.%7D&amp;amp;contextRows=10&amp;amp;zoom=1.0&amp;amp;context=R%C3%B6chling&amp;amp;qt=dismax&amp;amp;hl=false&amp;amp;valueA=Polnisch&amp;amp;mode=comfort Digitalisat.]&lt;br /&gt;
* Yveline Pendaries: &amp;#039;&amp;#039;Les Procès de Rastatt (1946–1954). Le jugement des crimes de guerre en zone française d’occupation en Allemagne&amp;#039;&amp;#039; (Collection Contacts. Série II – Gallo-Germanica, Vol. 16; in französischer Sprache). Peter Lang, Bern / Berlin / Frankfurt/M. / New York u.&amp;amp;nbsp;a. 1995, ISBN 3-906754-18-9.&lt;br /&gt;
* [[Inge Plettenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Über die Beziehungen saarländischer Schwerindustrieller zum Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zehn statt [[Deutsches Reich 1933 bis 1945 #Tausendjähriges Reich|tausend Jahre]]. Die Zeit des Nationalsozialismus an der Saar 1935–1945.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung des [[Historisches Museum Saar|Regionalgeschichtlichen Museums im Saarbrücker Schloss]]. Merziger, Saarbrücken 1988, ISBN 3-923754-06-X, S.&amp;amp;nbsp;61–76.&lt;br /&gt;
* Bernd Rausch: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Röchling. Ausbeutung, Raub, Kriegsverbrechen.&amp;#039;&amp;#039; Saarbrücken 2017, ISBN 978-3-00-053761-5, [https://www.freitag.de/autoren/maennlicherlinker/der-patron-von-der-saar Besprechung.]&lt;br /&gt;
* Matthias Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Eisen und Kohle für das Dritte Reich. [[Paul Pleiger]]s Stellung in der NS-Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitationsschrift]] an der [[TU Hannover]]. Musterschmidt, Göttingen 1973, ISBN 3-7881-1672-2, {{Google Buch |BuchID=quczAAAAMAAJ |Hervorhebung=Röchling}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Seibold: &amp;#039;&amp;#039;Röchling. Kontinuität im Wandel.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke, Stuttgart 2001, ISBN 3-7995-0101-0.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Art Festschrift der Firma, kritisch dazu Ralf Banken: „…&amp;amp;nbsp;wird die eigene Vergangenheit zeitweilig immer noch aus der Sicht des Unternehmens wenig konkret und auch floskelhaft beschönigend beschrieben. Ein besonders krasses Beispiel bietet die 2001 veröffentlichte Geschichte des Röchling’schen Familienunternehmens von Seibold.“ In: {{Webarchiv |url=http://www.ruhr-uni-bochum.de/akku/pdf/20_04.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus in der Unternehmensgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20181027143220}} In: &amp;#039;&amp;#039;Akkumulation&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;20, 2004, S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Wolf-Ingo Seidelmann]] |Titel=„Eisen schaffen für das kämpfende Heer!“: die Doggererz AG – ein Beitrag der Otto-Wolff-Gruppe und der saarländischen Stahlindustrie zur nationalsozialistischen Autarkie- und Rüstungspolitik auf der badischen Baar |Verlag=UVK Verlagsgesellschaft |Ort=Konstanz/München |Datum=2016 |ISBN=978-3-86764-653-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121748626}}&lt;br /&gt;
* [http://swb.bsz-bw.de/DB=2.306/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=29&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=roechling+hermann Literatur zu Hermann Röchling] in der [[Saarländische Bibliographie|Saarländischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* [https://www.sarrelibre.de/114/20-hermann-rochling-ehre-wem-ehre-nicht-gebuhrt/ Herrmann Röchling] bei &amp;#039;&amp;#039;sarrelibre.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |823 |Röchling Hermann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.voelklingen-im-wandel.de/gebaeude-huette-roechling.php Die Familie Röchling] auf &amp;#039;&amp;#039;Völklingen-im-Wandel.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121748626|LCCN=n2002069076|VIAF=40242926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rochling, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Landesrates des Saargebietes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Werner-von-Siemens-Rings]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Rastatter Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Regionalverband Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Röchling|Hermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verein Deutscher Ingenieure)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Völklingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Röchling, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Stahl-Industrieller, Wehrwirtschaftsführer des Dritten Reiches&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Völklingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maximilian Schönherr</name></author>
	</entry>
</feed>