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	<title>Hermann Proebst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T19:28:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Proebst&amp;diff=950000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-12T09:08:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Proebst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1904]] in [[München]]; † [[15. Juli]] [[1970]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jasenovac proebst.jpg|mini|200px|Artikel aus der Wochenzeitung „Neue Ordnung“ 22. März 1942, Zagreb. Proebst schildert seine Eindrücke einer Pressefahrt ins [[KZ Jasenovac]]]]Neben dem Studium der Geschichte und [[Germanistik]] in München, [[Köln]] und [[Berlin]] arbeitete Proebst am Institut für Zeitungswissenschaft in Köln, besuchte Vorlesungen an der [[Deutsche Hochschule für Politik|Hochschule für Politik]] in Berlin, setzte seine Studien seit 1926 in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und den [[Vereinigte Staaten|USA]] fort und kam 1929 zum [[Rundfunk]]. Seit 1930 arbeitete er für die Berliner Funkstunde, war später Referent für die Sendungen der aktuellen Abteilung des [[Reichssender|Reichssenders Berlin]] und wurde Leiter des [[Zeitfunk]]s. 1936 schied Proebst aus. Danach arbeitete er einige Zeit als [[Schriftsteller]]. Er holte dazu sich das Plazet der [[Reichsschrifttumskammer]] und veröffentlichte einige Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1941 ging Proebst im Gefolge der Wehrmacht in das von den Deutschen aufgelöste [[Königreich Jugoslawien]], wo er in [[Zagreb]], der Hauptstadt des neuen faschistischen [[Ustascha]]staates [[Unabhängiger Staat Kroatien]] (kurz USK), für die deutsche Propaganda bzw. Besatzungspolitik tätig war. Proebst wurde unter anderem Herausgeber der in Zagreb beheimateten Wochenzeitung „Neue Ordnung“. Gleichzeitig war er Hauptschriftleiter der in Zagreb erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Zu seinen Tätigkeiten gehörte auch die Inaugenscheinnahme des von der Ustascha nach deutschem Vorbild betriebenen Konzentrationslagers [[KZ Jasenovac]]. Das Konzentrationslager Jasenovac war eine der großen Vernichtungsstätten des Zweiten Weltkriegs. Bis 1945 kamen dort etwa 70 000 Serben, Juden, Roma und kroatische Kommunisten gewaltsam ums Leben. Da das kroatische Ustasa-Regime nicht über Gaskammern verfügte, wurde in Jasenovac oft in Handarbeit getötet, mit Beilen und Messern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Martens]]: &amp;#039;&amp;#039;Nur mit den Wölfen geheult? Die deutsche Südostforschung und ihre NS-Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. FAZ 31. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Artikel in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] werden 2013 von [[Michael Martens]] unter anderem die folgenden Äußerungen berichtet:&lt;br /&gt;
{{Zitat| dass Jasenovac kein Sanatorium sei, aber&lt;br /&gt;
auch keine Folterkammer..., und dass Proebst das KZ lobe, da es nicht nur zur Ausschaltung&lt;br /&gt;
gefährlicher Gegner beitrage, sondern auch den produktiven Einsatz ‚ansonsten&lt;br /&gt;
unproduktiver Rassen (wie Juden)‘ ermögliche...}}&lt;br /&gt;
Laut dem Historiker Alexander Korb, der an der [[University of Leicester]] derzeit eine [[Habilitationsschrift]] über Hermann Proebst und das Medienmilieu im Deutschland der Nachkriegszeit schreibt, verkörpert Proebst „die intellektuelle Kooperation der Faschisten im besetzten Europa“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Joachim Käppner]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/politik/ns-vergangenheit-von-sz-redakteuren-die-innere-spaltung-1.2154380 NS-Vergangenheit von SZ-Redakteuren. Die innere Spaltung]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sueddeutsche.de]], 30. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1946 war Proebst außenpolitischer Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Zeitung (SPD-Organ)|Rheinischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in Köln, kam 1947 als Leiter des Presse- und Informationsamtes der [[Bayerische Staatskanzlei|Bayerischen Staatskanzlei]] nach München und trat 1949 als Leiter des innenpolitischen Ressorts in die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; ein. 1960 übernahm Proebst als Nachfolger [[Werner Friedmann]]s die Chefredaktion der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, die er bis zu seinem Tod innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 erschienen seine Memoiren &amp;#039;&amp;#039;Denk ich an München – Ein Buch der Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KDStV Aenania München]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;William Pitt : Begründer der britischen Macht&amp;#039;&amp;#039;. Verlagshaus Bong, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Brüder – Friedrich der Große, August Wilhelm, Heinrich Ferdinand. Taten und Schicksale der Söhne des Soldatenkönigs&amp;#039;&amp;#039;.  Verlagshaus Bong, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heuss – Eine Bildbiographie&amp;#039;&amp;#039;. Kindler, München 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einleitung [zu Bismarck: Gedanken und Erinnerungen]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Otto von Bismarck|Bismarck]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedanken und Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039; (= Goldmanns Gelbe Taschenbüchern Bd. 861/862/863). Wilhelm Goldmann Verlag, München o.&amp;amp;nbsp;J., S. 6–13.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durchleuchtete Zeit – Politische und historische Betrachtungen eines  Journalisten. Zum 25. Februar 1969&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Hans Schuster, Süddeutscher Verlag, München 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Frage oder Die Unruhe Europas – Rückschau auf 150 Jahre deutscher Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag zum Festakt in der Bayerischen Staatsbibliothek München am 29. Mai 1969, 75 Jahre Paul List Verlag. List, München 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000009265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefredakteure der Süddeutschen Zeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116292059|VIAF=164531094}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Proebst, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Süddeutscher Verlag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Süddeutsche Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Jugoslawiens 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Proebst, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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