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	<title>Hermann Post - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T12:14:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Post&amp;diff=1576867&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24177-8: kleine Ergänzungen (z.B. angebracht, da Mascow in  L e i p z i g  lehrte und Post ihn als Student  d o r t  kennenlernte …)</title>
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		<updated>2026-01-12T10:37:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine Ergänzungen (z.B. angebracht, da Mascow in  L e i p z i g  lehrte und Post ihn als Student  d o r t  kennenlernte …)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Juristen Hermann Post. Für den General siehe [[Hermann Lothar von Post]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Post.jpg|mini|Hermann Post in einem Porträt von 1767 (erstellt nach einer Vorlage aus dem Jahr 1740)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Post&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Hermann von Post,&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1693]] in [[Bremen]]; † [[13. November]] [[1762]] in Bremen) war ein deutscher [[Jurist]] und der erste hauptamtliche bremische Staats[[archivar]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Archive: Archive im deutschsprachigen Raum.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, 1974, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post war Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns, dessen Vorfahren Anfang des 17. Jahrhunderts nach Bremen gekommen waren. Sein Vater war Bauherr der [[Liebfrauenkirche (Bremen)|Liebfrauenkirche]] und Verwalter des [[Zeughaus (Bremen)|Zeughauses]], seine Mutter war eine Tochter von Bürgermeister [[Johann Vagt]]. Er absolvierte eine gründliche Schulbildung und besuchte ab 1710 das [[Gymnasium illustre]]. Anschließend studierte er fünf Semester [[Rechtswissenschaft]]en an den [[Universität Utrecht|Universitäten Utrecht]] und Leipzig und ging 1716  nach [[Erfurt]], um zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doctor iuris utriusque]]&amp;#039;&amp;#039; zu [[Promotion (Doktor)|promovieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erlangung der Doktorenwürde unternahm er eine ausgedehnte, fast eineinhalb Jahre lange Reise – den ersten Teil davon in Begleitung seines Leipziger Mentors und Lehrers [[Johann Jacob Mascov]]. Über Nürnberg und Regensburg reiste er nach Wien, dann weiter nach Venedig, Rom, Neapel, Florenz, Siena, Genua, Turin, Genf und Paris, und schließlich über Brüssel und Den Haag zurück nach Bremen, wo er 1718 kurz nach seiner Rückkehr Rebecca von Line, eine Tochter von Bürgermeister [[Liborius von Line]] heiratete, mit der er insgesamt zwölf Kinder hatte. 1719 wurde die Familie Post von [[Karl VI. (HRR)|Kaiser Karl VI.]] in den erblichen Adelsstand erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammler und Autor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post war lebhaft an der Geschichte seiner Heimatstadt interessiert und hatte über die Jahre eine bedeutende Privatsammlung von 600 Abschriften aus Urkunden, Akten und Chroniken angelegt. Außerdem verfasste er mehrere bedeutende Abhandlungen zu Themen der Bremer Geschichte, wie &amp;#039;&amp;#039;Brema literata&amp;#039;&amp;#039; (1726), ein Register literarisch bekannter Männer der Stadt in Fortsetzung des Werks von [[Henrich Iken]];  &amp;#039;&amp;#039;Fasti consulares et senatorii&amp;#039;&amp;#039; (1726), eine Auflistung sämtlicher Mitglieder des [[Bremer Rat]]es von 1433 bis 1725; &amp;#039;&amp;#039;Inscriptiones liberae reipublicae Bremensis&amp;#039;&amp;#039;, eine Zusammenstellung aller Inschriften an Gebäuden, auf Grabsteinen, Glocken und Geschützen der Stadt und &amp;#039;&amp;#039;Stemmata familiarum Bremensium&amp;#039;&amp;#039;, ein Werk über die Stammbäume von 300 alten bremischen Familien. Des Weiteren schrieb er in Fortsetzung der &amp;#039;&amp;#039;Chronica der Stadt Bremen&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Renner (Chronist)|Johann Renner]] einen Abriss der bremischen Geschichte bis 1754 in mehreren Bänden. In Würdigung seiner Verdienste um die Bewahrung und Erforschung der Geschichte der Hansestadt wurde er zum Ehrenmitglied der [[Bremische Deutsche Gesellschaft|Bremischen Deutschen Gesellschaft]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war Post Sammler von [[Münze]]n, [[Medaille]]n und [[Gemme]]n. Begonnen hatte er damit auf seiner Italienreise 1716/17, auf der er die Bekanntschaft des italienischen Antiquars [[Francesco de’ Ficoroni]] machte, mit dem er in den folgenden Jahren immer wieder in Brief-Korrespondenz zu Fragen der [[Numismatik]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatsarchivar ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund des desolaten Zustandes der Akten des [[Bremer Rat]]es wurde Hermann Post 1727 für ein Jahresgehalt von 300 [[Reichstaler]]n zum ersten Berufsarchivar der Stadt ernannt. Zuvor war die Aufgabe kommissarisch von Ratsherrn oder Bürgermeistern geleistet worden. Im Ratsprotokoll heißt es dazu: &amp;#039;&amp;#039;„[Es war] vorgestellt, dass es woll höchst nöhtig wäre, und auch von vornehmer Hand angerathen worden, doch ein Archivarium zu bestellen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm von Bippen: &amp;#039;&amp;#039;Archivar Hermann Post.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bremisches Jahrbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 21. Bremen 1906, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post führte die verstreut gelagerten Aktenbestände im [[Bremer Rathaus|Rathaus]] zusammen und trennte die bis dahin vermischten Regierungs- und Verwaltungsdokumente von den Schriften der Justizregistraturen. In Erweiterung eines von Bürgermeister [[Diedrich Hoyer der Jüngere|Diedrich Hoyer]] Ende des 16. Jahrhunderts begonnenen Registers schuf Post ein Klassifikationssystem einander abwechselnder litterierter und nummerierter Ober- und Untergruppen für die Akten des Rates. Diese sogenannte „Postsche Ordnung“ erwies sich als so flexibel, dass sie bis weit ins 19. Jahrhundert hinein im Wesentlichen erhalten blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus nahm er ab 1743 eine Neuordnung und Verzeichnung der Dokumente aus der [[Tresekammer (Bremen)|Tresekammer]] vor. Die &amp;#039;&amp;#039;Trese&amp;#039;&amp;#039; (von [[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;thesaurus&amp;#039;&amp;#039;, deutsch ‚Schatz‘) umfasste die seit dem 13. Jahrhundert im Nordturm der Liebfrauenkirche verwahrten Urkunden der Stadt wie Privilegien, Verträge und Besitztitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1762 schied Post krankheitsbedingt aus dem Amt aus. Ihm folgten als Archivar seine Söhne [[Simon Hermann Post]] (1724–1808) und später [[Liborius Diederich Post]] (1737–1822).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De felicibs ecclesiae Bremensis initiis et ejus primorum episcoporum meritis schediasma.&amp;#039;&amp;#039; 1722.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brema literata.&amp;#039;&amp;#039; 1726.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fasti consulares et senatorii.&amp;#039;&amp;#039; 1726.&amp;lt;ref&amp;gt;online an der SuUB Bremen: https://brema.suub.uni-bremen.de/urn/urn:nbn:de:gbv:46:1-679&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch seiner Reise in den Jahren 1716 bis 1718. Diarium itineris sui per Germaniam, Italiam, Helvetiam, Galliam &amp;amp; Belgium ex observationibus, literis et schedulis.&amp;#039;&amp;#039; Nach der Handschrift hrsg., eingeleitet u. kommentiert von [[Hans-Wolf Jäger]]. Temmen, Bremen 1993, ISBN 3-86108-103-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Bippen (Historiker)|Wilhelm von Bippen]]: &amp;#039;&amp;#039;Archivar Hermann Post.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bremisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Bremen 1906, S. 128–145.&lt;br /&gt;
* [[Karl H. Schwebel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Post, ein Sammler und Ordner kostbaren alten Schriftguts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bremisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Bremen 1977, S. 77–126.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wilhelm Rotermund]], &amp;#039;&amp;#039;Lexikon aller Gelehrten, die seit der Reformation in Bremen gelebt haben nebst Nachrichten von gebohrnen Bremern, die in andern Ländern Ehrenstellen bekleideten&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, [https://books.google.de/books?id=wEFRAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA103 S.103f]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11915739X|LCCN=n/94/70608|VIAF=35260302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Post, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1693]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1762]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Post, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Post, Hermann von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Archivar in Bremen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1693&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1762&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-24177-8</name></author>
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