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	<title>Hermann Poll - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T12:38:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Poll&amp;diff=2140391&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hajog: Kategorie:Verschollene Generation</title>
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		<updated>2025-05-18T19:45:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Verschollene Generation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Poll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Dezember]] [[1902]] in [[Bielefeld]]; † [[18. September]] [[1990]] in [[Düsseldorf]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://db.degruyter.com/databasecontent?dbf_0=akl-name&amp;amp;dbid=akl&amp;amp;dbq_0=%22Poll%2C+Hermann%22&amp;amp;dbsource=%2Fdb%2Fakl&amp;amp;dbt_0=name&amp;amp;o_0=AND&amp;amp;sort=name-sort Biografie von Hermann Poll] bei [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]]&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Poll wurde als viertes von sieben Kindern des Lehrers und [[Konrektor]]s Johann Hermann Poll und seiner Frau Magdalena (geb. Dohrenkamp) in [[Bielefeld]] geboren. Seine Kindheit wurde von einem [[Katholizismus|gläubig-katholischen]] aber auch freizügigen Elternhaus geprägt. Nach seinem Abitur 1924 folgte ein Studium an der [[Kunstakademie Düsseldorf]] bei [[Wilhelm Herberholz]], [[Heinrich Kamps]] und [[Heinrich Nauen]]. Dort hatte er unter anderem mit [[Otto Dix]] und [[Peter Janssen]] zu tun und pflegte Kontakt zu [[Mutter Ey]], die die Künstlergruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Das Junge Rheinland]]&amp;#039;&amp;#039; förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 siedelte er nach [[Berlin]] zur Fortsetzung des Studiums an der Staatlichen Kunsthochschule bei [[Bernhard Hasler]] und [[Georg Walter Rössner]]. Drei Jahre später absolvierte er das Examen für das künstlerische Lehramt und wurde Meisterschüler von Hasler. In Berlin wurde er weiter von [[Max Liebermann]] und [[Paul Westheim]] gefördert. Bis 1931 arbeitete er freiberuflich und nahm an der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Junge Künstler&amp;#039;&amp;#039; zwischen 1929 und 1931 teil. In dieser Zeit reiste er zum ersten Mal nach [[Italien]], wodurch seine Kunst geprägt wurde. Es folgten später regelmäßige Aufenthalte vor allem auf der Insel [[Ischia (Insel)|Ischia]]. Er begegnete dort [[Werner Gilles]], [[Eduard Bargheer]], [[Max Peiffer Watenphul]], [[Berthold Müller-Oerlinghausen]], Jenny Wiegman und [[Gabriele Mucchi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1931 bis zur Schließung 1939 war Poll Kunsterzieher am [[Canisius-Kolleg Berlin|Canisius-Kolleg]] in [[Berlin]]-[[Lietzensee]]. In diesen Jahren hatte er auch Kontakt zur &amp;#039;&amp;#039;Ateliergemeinschaft Klosterstraße&amp;#039;&amp;#039; mit [[Werner Heldt]], [[Ludwig Kasper]] und [[Hermann Blumenthal (Bildhauer)|Hermann Blumenthal]]. Ab 1935 teilte er sein Atelier mit seiner Schwester [[Christel Poll|Christel]] in [[Berlin-Grunewald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurden in der Aktion „[[Entartete Kunst]]“ aus der Städtischen Kunstsammlung Chemnitz seine Radierung „Konzert“ beschlagnahmt und vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1941 wurde er im Zuge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in die deutsche [[Wehrmacht]] einberufen. Er überstand den Krieg und reiste im Anschluss durch Deutschland ([[Ballenstedt]], [[Bad Blankenburg]], [[Bielefeld]] und Berlin). 1947 siedelte er dann nach Düsseldorf um, nahm eine Stelle als Kunsterzieher am Max-Planck-Gymnasium an. Des Weiteren wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Sezession&amp;#039;&amp;#039;, des [[Westdeutscher Künstlerbund|Westdeutschen Künstlerbundes]] und des Künstlervereins &amp;#039;&amp;#039;[[Malkasten]]&amp;#039;&amp;#039; mit zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellungen. Ab 1949 reiste er wieder mehrmals zur Insel Ischia, wo er einen zweiten Wohnsitz einrichtete. 1964 wurde ihm der Preis der Internationalen Kunstausstellung Tokyo überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Hermann Polls frühe Arbeiten sind von der [[Düsseldorfer Malerschule]] vor dem Hintergrund der Malkultur der französischen Realisten geprägt. Mit Beginn der Italien-Reisen ab 1930 verändern sich die Bildthemen des Künstlers. Zunehmend beschäftigt ihn in der südlichen Landschaft das Spannungsfeld zwischen klassischer Antike und christlicher Kultur. Insoweit kann Polls Werk auch in der Nachfolge der [[Deutschrömer]] des 19. Jahrhunderts betrachtet werden. In oft lyrisch anmutenden [[Stillleben]] zeigt sich seine Sensibilität für die Farben des Südens, besonders bei den Landschaftsaquarellen, die die Übergänge zwischen Abstraktion und Figuration überspielen. In späteren Bildern und Pastellen finden sich Anregungen der französischen Malerei der nachimpressionistischen Zeit, zum Beispiel Leitbilder wie [[Robert Delaunay]], [[Henri Matisse]] und die [[Pointilismus|Pointilisten]] zitierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1930: „Ausstellung junger Künstler“, Ausrichter &amp;quot;Das Kunstblatt&amp;quot; im Reckendorfhaus Berlin, hier war Hermann Poll gleichzeitig mit [[Josef Steiner (Maler)|Josef Steiner]] und [[Hilde Leest]] Mitglied der Jury&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/form1930/0668 Die Form: Zeitschrift für gestaltende Arbeit - Ausstellungen, Ausgabe 5.1930]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930: [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1931: Städtisches Kunsthaus, [[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
* 1932: Große Westfälische Kunstausstellung, Münster&lt;br /&gt;
* 1946: 40 Jahre Bielefelder Kunst, [[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
* 1949: Deutsche Maler sehen Italien, Kunsthalle [[Duisburg]]&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;Atelier-Abend Poll&amp;#039;&amp;#039; in der Kunsthalle (Dr. Gurlitt), [[Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen]], [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1954: Kunstmuseum, [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1961: Große Kunstausstellung, [[museum kunst palast|Kunstpalast]], [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1964: Internationale Kunstausstellung, [[Tokyo]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Haus am Lützowplatz]], Kunstamt Tiergarten, [[Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Widerstand und Anpassung – Kunst in Deutschland 1933–1949&amp;#039;&amp;#039;, [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1981: &amp;#039;&amp;#039;Berlin realistisch 1890 bis 1981&amp;#039;&amp;#039;, [[Berlinische Galerie]], [[Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1982: [[Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf|Stadtmuseum, Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Poll. Bilder und Zeichnungen 1922–1987&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunststiftung Poll]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen in Arkadien – Maler auf Ischia um 1950&amp;#039;&amp;#039;. [[Eduard Bargheer]], [[Werner Gilles]], Hermann Poll, [[Max Peiffer Watenphul]], Bastion Kronprinz, [[Zitadelle Spandau]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Poll. Bilder und Aquarelle&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Vömel, Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;Sommertage auf Ischia. Die Maler [[Ulrich Neujahr]], [[Eduard Bargheer]] und Hermann Poll&amp;#039;&amp;#039;, Salongalerie »Die Möwe«, Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salongalerie-die-moewe.de/ Internetseite der Salongalerie »Die Möwe«], abgerufen am 6. Juli 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Poll: &amp;#039;&amp;#039;Bilder, Pastelle, Aquarelle, Radierungen aus den Jahren 1924–1971&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1972.&lt;br /&gt;
* Eberhard Roters und Yvonne Friedrichs: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Poll, Bilder, Zeichnungen und Radierungen 1924–1979&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Galerie Poll, Berlin 1982.&lt;br /&gt;
* Rainer Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der verschollenen Generation. Deutsche Malerei des Expressiven Realismus von 1925 bis 1975&amp;#039;&amp;#039;. Econ Verlag, Düsseldorf 1980, ISBN 978-3-430-19961-2.&lt;br /&gt;
* Yvonne Friedrichs: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Poll, Bilder, Zeichnungen und Radierungen 1924–1973&amp;#039;&amp;#039;. Künstler-Verein Malkasten, Düsseldorf 1988.&lt;br /&gt;
* [[Lothar C. Poll]] und Eberhard Roters: &amp;#039;&amp;#039;Atelier Trabener Straße. Hermann Poll in Berlin. Haus am Lützowplatz&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilder des Lichts und der Stille. Hermann Poll (1902-1990). Werkdokumentation&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Lothar C. Poll, bearbeitet von Uli Hermens u. Milagros Vasquez-Otero, mit Beiträgen von Jürgen Schilling, Joerg Probst, Claus-Dieter Fröhlich und Eberhard Roters; Berlin 2011, ISBN 978-3-931759-30-8. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.poll-berlin.de/Stiftung/sammlung/nachlaesse/?kuenstler_id=81 Materialien von Hermann Poll in der Kunststiftung Poll in Berlin]&lt;br /&gt;
* [https://www.poll-berlin.de/Galerie/kuenstler/?kuenstler_id=46 Materialien von Hermann Poll in der Galerie Poll]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118595520|LCCN=n/84/84246|VIAF=293712598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Poll, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Poll, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Hajog</name></author>
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